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Gespaltene Reaktionen auf Entwurf des Energiekonzeptes
Vertreter mehrerer Verbände haben heute vor allem die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke scharf angriffen. Stephan Weil, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), befürchtet vor allem, dass viele kommunale Investitionen für den Ausbau erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich nicht mehr getätigt werden. “Es ist absehbar, dass die Position der Bundesregierung einen großen gesellschaftlichen Konflikt und einen Verfassungsstreit auslösen wird.”
Ebenso sieht der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) Investitionen “akut gefährdet”. Auch die Deutsche Umwelthilfe schließt sich der kritischen Betrachtungsweise des VKU an. Der vorliegende Entwurf sei verfassungswidrig, verhindere den Ausbau regenerativer Energien und schaffe es nicht, Investitionssicherheit zu erzeugen. Das Konzept sei “schlecht für die demokratische Kultur unseres Landes”, ergänzt der WWF, während der BUND vom einem “beispiellosen Fall von Klientelpolitik” spricht.
Prof. Dr. Karl Robl, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, betont dagegen die Pluspunkte des Konzeptes: “Wir teilen die Auffassung der Bundesregierung, dass die energietische Sanierung der zentrale Schlüssel zur Modernisierung der Energieversorgung und zum Erreichen der Klimaschutzziele ist.” Allerdings sieht auch er das Ziel, die Modernisierungsrate von Altbauten von einem auf zwei Prozent zu verdoppeln, als “wenig ambitioniert” an. Hildegard Müller, Vorsitzende des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) betrachtet das Energiekonzept durchaus positiv, beklagt aber mangelhafte Wahrnehmung der Kraft-Wärme-Kopplung.
Bild: Stephan Weil, Quelle: Stadt Hannover
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vom 8. September 2010
Hallo Thorben — ich sehe es eher so, dass die Reaktionen insgesamt eher negativ waren. Die Zahl derer, die Freude daran haben, ist denkbar klein, oder?
Vielleicht sei der bei “Website” gegebene Hinweis auf einige weitere Reaktionen, die ic für Cleanthinking.de zusammengetragen habe, gestattet.