Heizungsindustrie erwartet für 2011 leichte Erholung im Wärmemarkt

Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus- Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) erwartet, dass sich die Lage der Heizungsindustrie 2011 bessern wird. Auf einer Mitgliederversammlung in Bensberg erklärte Klaus Jesse, Präsident des BDH: “Nach einem schwachen Jahr 2010, das besonders zulasten der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt ging, sehen wir im ersten Drittel 2011 Zeichen der Erholung. Wir führen die leichte Erholung auf steigende Energiepreise, aber auch auf die wieder verstetigte Förderung und die seit Fukushima hohe Priorität der Energiepolitik zurück.” Für eine dauerhaft dynamische Entwicklung fehlten allerdings noch einige Voraussetzungen.

Jesse wünscht sich vor allem mehr politische Rückendeckung: “Für die Bewältigung der großen Herausforderungen, die sich nach Fukushima und aus der jetzt eingeleiteten Energiewende ergeben, reicht das leicht gestiegene Marktvolumen keineswegs. Die bereits im Energiekonzept und nunmehr auch mit der Energiewende geforderte Verdopplung des Modernisierungstempos im energetisch völlig veralteten Gebäudebestand bedarf zusätzlicher Investitionsanreize.”

Bild: © Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V.

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