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Solarkataster in der Kritik der Datenschützer
Auf dem Geodatengipfel in Berlin war nicht nur Googles “Street View” Thema. Auch andere Dienste, die auf Geodaten beruhen, sind in die Diskussion geraten. Solarkataster standen teilweise unter heftiger Kritik. Die Daten von Solarkatastern würden häufig zur Kundenakquise an Handwerker und Banken weiterverkauft, wie das Handelsblatt heute berichtet. Diese Praxis sei zur Finanzierung der kommunalen Projekte notwendig, jedoch datenschutzrechtlich sehr bedenklich.
Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sprach sich jedoch im Verlauf des Gipfels gegen ein generelles Verbot von derartigen Geodatendiensten aus und bevorzugt eine Selbstverpflichtung der Anbieter: „Wir brauchen Geo-Dienste für die Verkehrslenkung, für den Katastrophen- und Umweltschutz, für die moderne Landwirtschaft, die Wohnungssuche oder die Vorbereitung eines Urlaubs“.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte diese Leitlinie in einem Interview mit dem rbb-inforadio. Es dürfe keine unkontrollierte Zusammenführung von Daten geben. Eine gesetzliche Regelung von Geodaten sei unbedingt notwendig. Bis zum 07. Dezember 2010 soll ein “Datenschutz-Kodex” erarbeitet werden, der die Grundsteine für den Geodatenbezogenen Datenschutz legt.
Bild: Thomas de Maizière, BMI/Hans-Joachim M. Rickel
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vom 22. September 2010
dann bin ich ja mal auf den 07.12.2010 gespannt
vom 21. September 2010
[...] werden auch weiterverkauft an Handwerker und Banken zur Gewinnung neuer Kunden. So berichtete der Heizungsfinder-Blog heute unter Berufung auf einen Artikel des Handelsblattes. Auch bei enbausa wird eingeräumt, dass [...]