Der Heizungsfinder Blog - News zum Thema Heiztechnik

Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Neue BEE-Zahlen: Anteil Erneuerbarer Energien auch 2011 gestiegen

Neue BEE-Zahlen: Anteil Erneuerbarer Energien auch 2011 gestiegen Grafik BEEInsgesamt stieg der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch im letzten Jahr in Deutschland auf 11,9 Prozent. Dies entspricht einer Einsparung von 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid und vermiedenen Brennstoffimporten in Höhe von 11 Milliarden Euro. Allerdings sind im Bereich der regenerativen Wärmeerzeugung und auch im Kraftstoffbereich leichte Rückgänge zu verzeichnen. Diese Zahlen für das Jahr 2011 veröffentlichte jetzt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). weiterlesen

Absatz von Wärmepumpen hat 2011 wieder zugenommen

Der Zuwachs lag nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. (BWP) mit knapp 57.000 Stück bei 11,8 Prozent. Wie schon 2010 waren 2011 Luft-Wärmepumpen die großen Gewinner.

Während der Absatz von Erdwärmepumpen mit einem Zuwachs von 0,7 Prozent relativ konstant blieb, stieg die Zahl der verkauften Luft-Wärmepumpen um 27,8 Prozent bei einem Gesamtanteil von 57,2 Prozent.Vor allem Splitgeräte legten im Jahresverlauf deutlich zu.

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Erneuerbare Wärme wird immer noch vernachlässigt

3,6 Milliarden Euro flossen 2010 in die erneuerbare Wärmesparte, wie die Agentur für Erneuerbare Energien mitteilt. 3,4 Milliarden gingen in die Errichtung neuer Wärmeanlagen und 215 Millionen Euro in den Ausbau der Fertigungskapazitäten. Im Vergleich dazu wurden 26,8 Milliarden Euro in Anlagen für die erneuerbare Stromerzeugung investiert, wobei 3,8 Milliarden Euro zusätzlich in den Ausbau der Fertigung gingen.

Zu diesem Ergebnis kommen die Forschungsinstitute EuPD Research, DCTI und Wuppertal-Institut in einer Studie im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien unter Beteiligung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie und der Hannover Messe. Die Studie untersucht, wie viele Investitionen bis 2030 in Erneuerbare-Energien-Anlagen und deren Fertigungsanlagen getätigt werden.

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Sonderaktion: Verbraucherzentrale NRW bietet Thermografie mit Energieberatung

Viele Hausbesitzer denken in der kalten Jahreszeit über eine energetische Modernisierung nach. Wo liegen die größten Schwachstellen? Die Verbraucherzentrale NRW bietet privaten Haus- und Wohnungseigentümern in NRW eine Thermografie-Aktion an.

Mit Hilfe einer Infrarot-Kamera werden Wärmebilder der Hausfassaden erstellt, welche die Dämmqualität und deren Schwachstellen zeigen. Wärmeverluste durch undichte Fenster und Türen, Heizkörpernischen, ungedämmte Rolllädenkästen oder mangelhafte Dämmung der Außenwände können hiermit in den meisten Fällen sichtbar gemacht werden.

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Wärmepumpen waren 2011 fester Bestandteil vieler Neubauten in NRW

Mehr als jedes vierte neu gebaute Wohnhaus in Nordrhein-Westfalen hat eine Wärmepumpe als Heizsystem. Nach Informationen des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen nutzen 28,3 Prozent der genehmigten Neubauten zwischen Januar und September 2011 diese Technik als Hauptwärmelieferant.

Damit habe sich der Anteil von Wärmepumpen seit 2000 um den Faktor 40 erhöht – zum damaligen Zeitpunkt lag der Anteil von Wärmepumpen im Neubau unterhalb von einem Prozent. In zukünftigen Publikationen wollen die Statistiker zusätzlich Zahlen zur Verbreitung von Wärmepumpen zur Warmwasserbereitung und weitere Daten erfassen.

Studie zur Wärmepumpe im Stromnetz der Zukunft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine Studie veröffentlicht, in der das Potenzial der Wärmepumpe zum Lastausgleich im deutschen Stromnetz analysiert wird. Die Studie, die Ecofys und Prognos im Auftrag des BMWi durchgeführt haben, kommt zu dem Ergebnis, dass stromgeführte Wärmepumpen mit Pufferspeicher zur Lastverlagerung im Strommarkt beitragen können. Damit können sie auch einen Beitrag zur Entlastung eines zunehmend von volatilen Erzeugungsformen wie der Windkraft geprägten Stromversorgungssystems leisten.

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Viessmann stellt “Heizungswechsel zum Hammerpreis” ein

Dies berichtet das Fachblatt TGA Fachplaner heute. Die Offensive hätte “große Aufmerksamkeit” erregt und “zu sehr unterschiedlichen Interpretationen geführt”. Diese reichten “von totaler Ablehnung bis zur uneingeschränkten Zustimmung”. Vor allem die SHK-Verbände hatten die Kampagne heftig kritisiert.

Da es dem Unternehmen nicht möglich gewesen sei, die gesammelte Kritik in eine neue Anzeige umzusetzen, die allen Anforderungen standhält, hat sich Viessmann dazu entschlossen, die Kampagne einzustellen. Viessmann werde in den kommenden Monaten dafür verstärkt wieder Mittel im Sportsponsoring einsetzen.

Deutscher Energieverbrauch sinkt witterungsbedingt

Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. sehen den deutschen Energiehunger in diesem Jahr um vier Prozent unterhalb des Vorjahres.

Die AG Energiebilanzen sieht diese Zahlen als sicher an, solange es nicht zu einem unverhältnismäßig starken und andauernden Kälteeinbruch kommt. Den stärksten Zuwachs konnten demnach die Erneuerbaren mit einem Plus von 3,3 Prozent verbuchen.

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Geänderte Trinkwasserverordnung tritt am 01. November in Kraft

Am 1. November 2011 tritt die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft. Die Trinkwasserverordnung regelt die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Die Änderungen der seit 2001 geltenden Trinkwasserverordnung berücksichtigen laut Bundesministerium für Gesundheit neue Erkenntnisse in den Bereichen Trinkwasserhygiene und Verbraucherschutz.

So werden zum Beispiel ein Grenzwert für Uran im Trinkwasser und ein Wert für die Legionellenkonzentration in Trinkwasserinstallationen festgelegt. Zur Stärkung des Verbraucherschutzes müssen ab 2013 die Inhaber von Wasserversorgungsanlagen Verbraucherinnen und Verbraucher über das Vorhandensein von Bleileitungen in ihrer Anlage informieren. Dies können Hausanschlussleitungen des Wasserversorgungsunternehmens sein, aber auch Trinkwasserinstallationen in einem Mietshaus.

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Energiebranche: Zeitumstellung spart keine Energie

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert in einer heutigen Pressemitteilung, die Zeitumstellung abzuschaffen. Einer der ursächlichen Gründe für die Zeitumstellung war unter anderem die Hoffnung auf Senkung des Energieverbrauches. Solche Effekte sieht der BDEW allerdings nicht: “Seit Jahren kann die Energie­wirtschaft kaum eine Sparwirkung durch den Dreh am Zeiger erkennen. Eines der wichtigsten Argumente für die Einführung der Sommerzeit war, das Tageslicht besser zu nutzen, um Energie zu sparen. Dieses Argument hat sich aber nicht als stichhaltig erwiesen”, so Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Zwar werde an Sommerabenden generell weniger Strom für Licht verbraucht – der Effekt werde aber durch andere Kosten wieder zunichte gemacht.

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Zentralverband Sanitär Heizung Klima kritisiert “Heizungswechsel zum Hammerpreis”

Viessmann hatte in Kooperation mit der “BILD” Anfang Oktober diese Modernisierungsaktion gestartet. Dort erhält der Kunde eine Heizungsmodernisierung mit einem Viessman-Gerät sowie einen Gasliefervertrag zu einem niedrigen Festpreis. Aus Sicht des SHK-Handwerks hat Viessmann mit diesem Schritt die seit Jahrzehnten bewährte Marktpartnerschaft mit dem installierenden Gewerbe einseitig aufgekündigt.

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“Erdwärmebohrstopp” in Baden-Württemberg ist aufgehoben

Die Aufhebung des Bohrstopps ist seit dem 07.10.2011 in Kraft, wie das Umweltministerium Baden-Württemberg mitteilt. Stockwerks­übergreifende Bohrungen sind damit wieder möglich. “Ich freue mich, dass es in den letzten Wochen gelungen ist, zwischen der Geothermie­branche, der Versicherungswirtschaft und uns Einigkeit herzustellen über die künftigen Qualitäts- und Versicherungsstandards bei Geothermiebohrungen. Damit hat oberflächennahe Geothermie in Baden-Württemberg wieder alle Chancen!”, kommentiert Umweltminister Franz Untersteller die Aufhebung.

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Absatz von Pelletheizungen stagniert trotz niedriger Brennstoffkosten

2011 war bislang kein Erfolgsjahr für die Pelletbranche. “Auch in diesem Jahr werden nicht mehr als 15.000 Pelletheizungen in Deutschland verkauft”, erklärte Martin Bentele, der geschäftsführende Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes e.V. (DEPV) bei der Eröffnung der Interpellets-Fachmesse.

Der Verband sieht in dieser Prognose allerdings keine signifikanten Unterschiede zum übrigen Wärmemarkt. “Nach dem Hickhack um das Marktanreizprogramm im Vorjahr folgt nun aktuell ein Schwarzer-Peter-Spiel zwischen Bundesregierung und Ländern um die Anrufung des Vermittlungsausschusses.”

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NABU: Förderung zur energetischen Gebäudesanierung reicht nicht aus

Eine NABU Studie hat zum Ergebnis, dass jährlich 9 Milliarden Euro zusätzliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung notwendig wären, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. NABU-Präsident Olaf Tschimpke hält dies für unwahrscheinlich: „Solche Summen sind angesichts des aktuellen Streits um ein paar Hundert Millionen Euro für Steueranreize zur Gebäudesanierung völlig unrealistisch“.

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Verbände fordern bessere Förderpolitik für klimafreundliches Heizen

Das Fazit der “Deutschen Wärmekonferenz 2011″ vom 27. September in Berlin war verhalten. So vermutet der Bundesindustrieverband “Haus-, Energie- und Umwelttechnik” (BDH), dass der deutsche Markt für klimaeffiziente Heizungen und Lüftungstechnik dieses Jahr um ein Viertel unter dem Jahreswert von 2000 liegen wird.

Es sei Aufgabe der Politik, mehr Anreize zu liefern. So fordern der BDH und der “Fachverband Gebäude-Klima” konsequente Verbesserungen der Förderpolitik und ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen. Um die möglichen Energieeinsparpotentiale zu erreichen und den Wärmemarkt anzukurbeln, sei ein energie- und umweltpolitischer Kurswechsel notwendig.

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Bundesverband Wärmepumpe erhöht Anforderungen an die Qualitätssicherung

Nach einem Schadensfall bei Geothermiebohrungen in Baden-Württemberg und einer entbrannten Diskussion zur Qualität einiger Geothermie-Unternehmen hat der Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) ein Qualitätspaket verabschiedet. Das Paket umfasst eine Überprüfung der Bohrunternehmen durch Auditoren und der Pflicht zur Vorlage einer ausreichenden Haftpflichtversicherung.

Der Bundesverband bietet weiterhin eine zusätzliche Versicherung für Bauherren an, die bei auftretenden Schäden sofort greife. “In einem Schadensfall brauchen die unbeteiligten Dritten eine schnelle und unbürokratische Soforthilfe. Genau das leistet unsere neue Erdwärmesonden-Bohrversicherung”, so der BWP-Geschäftsführer Karl-Heinz Stawiarski.

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Metallbearbeitung mit solarer Prozesswärme

In Deutschland macht industrielle Prozesswärme rund 10% des Energiebedarfs aus. Sie wird verwendet um chemische Bäder zu erhitzen, solare Kälte zu erzeugen und Heißluft im Trockenofen zu nutzen. Noch ist der Anteil solar produzierter Prozesswärme gering. Ein Metallveredelungsbetrieb hat nun erstmals solare Parabolrinnenkollektoren an das eigene Dampfnetz  angeschlossen, in denen direkt im Absorberrohr Dampf erzeugt wird. weiterlesen

Erster deutscher Hersteller von Geothermiebohrern erhält Zertifizierung

Die Firma TRACTO-TECHNIK hat als erster deutscher Bohrgerätehersteller die Zertifizierung DVGW-W 120 erhalten. Die Eignung wurde nach theoretischer und praktischer Prüfung von der Zertifizierung Bau e.V. festgestellt und bescheinigt. Die Zertifizierung ist für die nächsten fünf Jahre gültig. Als erster deutscher Hersteller von Geothermiebohrgeräten ist TRACTO-TECHNIK nun in der Lage, europaweit Vorführbaustellen selbständig durchzuführen.

Die Zertifizierung W 120 gilt als Nachweis der fachlichen Qualifikation von Brunnen- und Spezialtiefbauunternehmen zum Schutz der natürlichen Ressourcen Wasser und Boden. Noch ist sie nicht überall Pflicht, wird jedoch zunehmend seitens genehmigender und beaufsichtigender Behörden gefordert. weiterlesen

Europäischer Verband der Energieberater stellt alternatives Förderkonzept vor

Wie das Fachblatt IKZ Haustechnik berichtet, fordert der Europäische Verband der Energie- und Umweltschutzberater (EVEU e.V.) die Bundesregierung auf, die Förderung der Gebäudesanierung und der erneuerbaren Energien deutlich zu vereinfachen. Besonders die Vielfalt verschiedener Förderprogramme für erneuerbare Energien steht dabei im Fokus des Verbandes. Thomas Lohe, EVEU-Vorsitzender, plädiert für einheitliche Pauschal­beträge. Diese sollen unabhängig vom verwendeten System sein – einzig die Energieeffizienz soll über Fördermittel bestimmen.

Ein Heizungstausch könnte somit pauschal mit 2500 Euro gefördert werden, während man für eine Dachsanierung 1500 Euro bekommt. Zusammengenommen beliefen sich die Fördersummen, die zur Verfügung stehen, auf bis zu 12.000 Euro Gesamtförderung für einen Hausbesitzer.

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Energieverbrauch im ersten Halbjahr gesunken – Anteil der Kernenergie fällt deutlich

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. (AGEB) hat neue Daten zum deutschen Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2011 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum benötigte Deutschland demnach drei Prozent weniger Energie. Laut AGEB war das Jahr bislang allerdings von einer recht warmen Temperatur geprägt – ohne diesen Effekt wäre der Energieverbrauch wahrscheinlich konjunkturbedingt um ein Prozent höher als im ersten Halbjahr 2010 ausgefallen. Zu den bisherigen Trends zählt bislang die Abnahme von fossilen Energieträgern. Auch die Kernenergie rutschte unter die 10 Prozent-Marke. weiterlesen

Neue Studie belegt großes Potential der Kraft-Wärme-Kopplung in NRW

Nordrhein-Westfalen bietet sehr gute Voraussetzungen für den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dies belegt eine KWK-Potentialstudie, die vom NRW-Klimaschutz­ministerium und der EnergieAgentur.NRW in Auftrag gegeben wurde. Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW (li.), und NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel stellten die Ergebnisse am 20.07. in Düsseldorf vor.

Durch KWK könnte das Bundesland demnach bis zu 75 Terrawattstunden pro Jahr produzieren. Das entspricht rund 36 Prozent des landesweiten Nutzwärmebedarfs. Zudem könnten rund 35 Prozent der CO2-Emissionen und 35 Prozent der Rohstoffe eingespart werden. „Hier liegt ein ungeheures Potenzial. Während andere Bundesländer gute Standorte für Solarenergie oder Wasserkraft sind, ist NRW ein guter Standort für Kraft-Wärme-Kopplung,“ so Klimaschutzminister Johannes Remmel. weiterlesen

Neu vorgestellt: Mikro BHKW mit Solarthermie & Photovoltaik Kopplung

Auf der Intersolar 2011 wurden neue Wärmesystem-Konzepte für private Haushalte vorgestellt. Solarhybrid präsentierte ein Mikro-Blockheizkraftwerk, das mit Solarthermie und Photovoltaik kombiniert wird. In dieser Zusammenstellung soll das Gerät laut Hersteller speziell für die Sanierung von Altbauten interessant sein. Es besteht aus Hybrid-Kollektoren für Strom und Wärme, einem WhisperGen Mikro-BHKW, sowie einem Speicher plus Energiezentrale. Diese entscheidet, wann welche Strom- und Wärmequelle zum Einsatz kommt.

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Mehr Energieeffizienz für Krankenhäuser, Recycling- und Papierindustrie

Die EnergieAgentur.NRW hat Informationspakete zur Steigerung der Energieeffizienz für die drei Branchen erstellt. Jeder Branche wurde eine 20seitige Spezialbroschüre mit typischen Energiesparmöglichkeiten und Praxisbeispielen vorgelegt. Daneben enthält jedes Informationspaket Broschüren zu den Themen „Heizung“, „Energiemanagement“, Kälteerzeugung“, „Beleuchtung“, „Drucklufttechnik“ und „Elektrische Antriebe“.

Die Papierindustrie und die Recyclingindustrie gehören zu den größten industriellen Energieverbrauchern in Deutschland. Auch bei Krankenhäusern liegt Handlungsbedarf vor. Steigender Kostendruck und größtenteils staatlich reglementierte Leistungen richten das Hauptaugenmerk auf Kostenminimierung. Die Bereitstellung von Energie kostet Krankenhäuser bundesweit rund 1,5 Milliarden Euro im Jahr – rund 800.000 Euro im Jahr pro Krankenhaus.

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DIN V 18599 ist wieder anerkannte Berechnungsgrundlage

Im Oktober 2010 hatte die KfW die DIN V 18599 als Berechnungsgrundlage für das energetische Niveau von Effizienzhäusern ausgesetzt. Der KfW waren “starke Abweichungen” in unterschiedlichen Softwareprogrammen aufgefallen. Die entsprechenden Berechnungsgrundlagen sind inzwischen besser aufeinander abgestimmt worden und die DIN V 18599 ist wieder anerkannte Berechnungsgrundlage – wenn zugelassene Software verwendet wird.

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Flexible Abwärmenutzung erzeugt Wärme und Strom aus Rauchgas

Die Franken Guss Kitzingen GmbH & Co. KG aus Kitzingen erhält 2.305.400 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm, wie das Bundesumweltministerium (BMU) heute mitteilt. Über ein neuartiges Verfahren zur Abwärmenutzung spart die Gießerei nicht nur ungefähr 8.280 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr ein, sondern reduziert ebenso den Strombedarf um 6.824 Megawattstunden. Der Bedarf an Primärenergie für die Wärmeerzeugung soll über das Verfahren um 20.940 Megawattstunden sinken. Kern des Projektes ist eine Organic Rankine Cycle-Anlage (ORC) mit Gaskolbenmaschinen anstatt der üblichen Turbinen.

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Zu viele Oldies in deutschen Heizungskellern

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks hat die Ergebnisse seiner bundesweiten Erhebung veröffentlicht. Das Fazit: eine sehr große Zahl an Heizungen in Deutschland weist immer noch deutliche Energiesparpotentiale auf. Ein Zehntel der erfassten Ölheizungen ist demnach mehr als 27 Jahre alt, weitere 5,8 Prozent sind sogar älter als 31 Jahre. Vor allem im Mietwohnungsbestand fielen Ölheizungen durch ihr hohes Alter auf. weiterlesen

Heizungsindustrie erwartet für 2011 leichte Erholung im Wärmemarkt

Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus- Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) erwartet, dass sich die Lage der Heizungsindustrie 2011 bessern wird. Auf einer Mitgliederversammlung in Bensberg erklärte Klaus Jesse, Präsident des BDH: “Nach einem schwachen Jahr 2010, das besonders zulasten der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt ging, sehen wir im ersten Drittel 2011 Zeichen der Erholung. Wir führen die leichte Erholung auf steigende Energiepreise, aber auch auf die wieder verstetigte Förderung und die seit Fukushima hohe Priorität der Energiepolitik zurück.” Für eine dauerhaft dynamische Entwicklung fehlten allerdings noch einige Voraussetzungen.

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Deutsche Energie-Agentur sucht Bauherren und Planer für das EffizienzhausPlus

Vierzig Ein- und Mehrfamilienhäuser sollen demonstrieren, wie Gebäude fast klimaneutral gebaut und betrieben werden können. Die Modellprojekte bekommen eine besondere KfW-Förderung und erhalten zusätzlich eine Qualitätssicherung durch die Deutsche Energie-Agentur (dena). Die Teilnahme an dem Projekt ist für Sanierer im Bestandsbau wie auch für Bauherren im Neubau möglich.

“Bauherren und Sanierer, die mit ihrem Haus am neuen Modellvorhaben der dena teilnehmen, können mit Stolz behaupten, dass ihr Haus zu den energieeffizientesten in Deutschland gehört”, sagt Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude der dena. Nicht nur die Energiekosten würden sinken, man leiste auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

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Justizministerium will Sanierungen vereinfachen, Mieterbund protestiert

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will bei der Novellierung des Mietrechts energetische Sanierungen erleichtern. Mieter allerdings müssen sich darauf einstellen, energetische Sanierungen grundsätzlich dulden zu müssen. Der Gesetzesentwurf befinde sich bereits in der Ressortabstimmung, wie Immobilien-Zeitung.de heute berichtet.

„Die Miete darf bei entsprechenden Arbeiten drei Monate lang nicht mehr gemindert werden. Auch können Mieter eine Klimaschutzmaßnahme künftig nicht mehr verhindern, weil sie die Kosten fürchten“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger gegenüber der „Passauer Neuen Presse“. „Der Klimaschutz soll schnell greifen. Kostenfragen können später geklärt werden, wenn es um die Mieterhöhung geht.“ Lukas Siebenkotten, Direktor vom Deutschen Mieterbund e.V., protestiert gegen die Pläne.

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Weltweit erstes Passivhochhaus in Freiburg eingeweiht

Freiburg im Breisgau besitzt das erste Passivhochhaus der Welt, wie das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) und der Südkurier berichten. Das sechzehnstöckige Haus im Freiburger Stadtteil Weingarten ist am 21. April offiziell eingeweiht worden. Mit einem Heizwärmebedarf von weniger 20 Kilowattstunden pro Quadratmeter weist die “Buggi 50″ einen Wert auf, der einem neugebauten Passivhaus nahe kommt.

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