Der Heizungsfinder Blog - News zum Thema Heiztechnik

Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Steuererleichterung energetischer Sanierungen erneut im Vermittlungsausschuss

Steuererleichterung energetischer Sanierungen erneut im Vermittlungsausschuss - hier: Ausschusssitzungssaal im Bundesrat (Foto: Andreas Praefcke - wikipedia)Am 30.06.2011 verabschiedete der Bundestag den Gesetzentwurf zur Steuererleichterung energetischer Sanierungsmaßnahmen. Nur eine Woche später wurde das Inkrafttreten vom Bundesrat blockiert, da viele Bundesländer eine übermäßige Belastung ihres Haushaltes befürchteten. Nachdem die Beratungen dann im angerufenen Vermittlungsausschuss am 22.11. und 14.12. ergebnislos verliefen, hoffen Branchenverbände und viele Eigenheimbesitzer nun auf eine Einigung am kommenden Mittwoch.

weiterlesen

Kritik an der Förderpolitik für regenerative Heiztechnik

215 Millionen Euro wurden 2010 in den Ausbau von Fertigungskapazitäten für Solarthermie, Wärmepumpen und Biomasseheizanlagen investiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Forschungsinstitute EuPD Research, DCTI und Wuppertal Institut im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Nach Aussage der Agentur sei diese Summe zu gering, um die Ausbauziele der Bundesregierung bis 2020 zu erreichen.

weiterlesen

Keine Einigung im Vermittlungsausschuss zur Förderung der Gebäudesanierung

Die Lage für Sanierungswillige bleibt weiterhin ungewiss. Der erste von drei möglichen Einigungsversuchen zur Förderung der energetischen Gebäude­sanierung ist im Vermittlungsausschuss ohne Ergebnis verlaufen. Sollten die verbleibenden zwei Einigungsversuche ohne einen Kompromiss schließen, so wäre das im Sommer dieses Jahres entworfene Gesetz endgültig gescheitert.

weiterlesen

Bund der Energieverbraucher reicht Beschwerde in Brüssel ein

Wettbewerb ist unzureichend, Transparenz mangelhaft, schwierige Wechselbedingungen und schlechter Verbraucherschutz – daran hapert es am Energierecht in Deutschland nach Ansicht des Bundes der Energieverbraucher. Diese Gründe führten dazu, dass deutsche Bürger viel zuviel für Strom und Gas bezahlen müssen. Der Verband hat deswegen nun Beschwerde in Brüssel eingereicht.

weiterlesen

Bundesregierung ruft den Vermittlungsausschuss an

Wie die Bundesregierung mitteilt, wird sie den Vermittlungsausschuss anrufen, um die steuerliche Förderung von Gebäudesanierungen neu zu verhandeln. Eigentümer (Vermieter, Verpächter und Selbstnutzer) sollen jährlich zehn Prozent der Sanierungsaufwendungen über einen Zeitraum von zehn Jahren steuermindernd geltend machen können. Der Bundesrat hatte diesen Vorschlag unter Verweis auf die hohen Kosten, die auf die Bundesländer zukämen, abgelehnt. In den letzten Tagen hatten einige Bundesländer ihre Kompromiss­bereitschaft erklärt, so dass eine Anrufung des Vermittlungsausschusses positive Ergebnisse zeitigen könnte.

SPD will Abwrackprämie für alte Heizungen in Nordrhein-Westfalen

Dadurch könnte der CO2-Ausstoß reduziert und Nebenkosten für Mieter und Eigentümer deutlich gesenkt werden. Noch sind in Nordrhein-Westfalen mehr als 300.000 Heizanlagen installiert, die über 25 Jahre alt sind und Umwelt und Verbraucher belasten. Die ersten tausend Antragsteller sollen für die Verschrottung ihrer Heizung eine Prämie erhalten. Der Vorschlag kommt vom Umweltexperten Andre Stinka gegenüber der WAZ Mediengruppe. Heizen dürfe nicht zum Luxus werden, so Stinka.

weiterlesen

Bundesumweltministerium setzt auf nachhaltiges Energiekonzept

Ansicht der Titelseite

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat seinen Jahresbericht 2010 “Innovation durch Forschung” veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie das BMU seine Mittel in die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien investiert.

Der Bericht stellt zudem das Energiekonzept der Bundesregierung vom Herbst 2010 vor. Das Konzept soll als langfristig angelegte Gesamtstrategie dazu führen, dass erneuerbare Energien optimal genutzt und eingesetzt werden. Dabei wird vorangig auf regenerative Energien wie Wind- und Sonnenenergie, Erdwärme und Bioenergie gesetzt, die den Kern der zukünftigen Energieversorgung bilden sollen. Ziel des Energiekonzeptes ist die Verringerung von Treibhausgasemissionen und die Erreichung der Klimaschutzziele. weiterlesen

Steuerliche Förderung der Gebäudesanierung im Bundesrat abgelehnt

Wie Heizungsfinder berichtete, legte die Bundesregierung im Juni einen Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung vor. Dieser wurde nun im Bundesrat abgelehnt. Die Länder sind nicht dazu bereit, einen großen Teil der Finanzlast selber zu tragen. Die Steuermindereinnahmen lägen bei jährlich 1,5 Milliarden Euro, mehr als 57 Prozent davon seien von Ländern und Kommunen zu tragen.

Auch bei der Steuerminderung über Abschreibung gibt es nach Länderkammer noch Ungereimtheiten. Sie fordert mehr finanzielle Gleichberechtigung, da nach dem bisherigen Vorschlag Leute begünstigt würden, die mehr verdienen. Eine Zulage anstatt des bisherigen Abschreibungsmodells würde die Ungleichheiten beheben.

weiterlesen

Keine CO2-Zertifikate für Holzpellets

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) informiert, dass bei einer Einführung von CO2-Zertifikaten für Brennstoffe Holzpellets nicht betroffen sein können. Da Pellets vollständig aus Holz bestehen, einem CO2-neutralen Energieträger, könnten sie nicht mit CO2-Zertifikaten belegt werden.

Die Entscheidung, ob ein Zertifikatesystem für Brennstoffe eingeführt wird, ist noch nicht gefallen. Entsprechende Gespräche will die Bundesregierung nach der Sommerpause aufnehmen.

weiterlesen

Bundesregierung will CO2-Zertifikate für Brennstoffe einführen

Eine entsprechende Regelung soll im Jahr 2015 in Kraft treten. Dies berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) heute unter Berufung auf Regierungs­kreise. Händler von Heizöl, Erdgas, aber auch Holzpellets müssten für ihre Ware dann eine entsprechende Menge an Zertifikaten erwerben. Ob und wie sich eine solche Regelung auf den Heizungsmarkt und die Heizkosten auswirkt, wäre “vom Markt abhängig”.

Nach der Sommerpause seien Treffen geplant, um die Details zu besprechen. “Das wird eine Lösung, die jahrzehntelang Bestand haben wird”, zitiert die FTD einen Regierungs­vertreter. Die CO2-Zertifikate sollen die Klimaschutzziele der Bundesregierung stützen.

Steuerliche Hilfen für Gebäudesanierung könnten vorgezogen werden

Wie FOCUS Online berichtet, könnte die steuerliche Absetzbarkeit von Gebäude­sanierungen schneller kommen als erwartet. Nach Anhörungen im Bundestag am 28. Juni gab es demnach Tendenzen, die Absetzbarkeit von bis zu zehn Prozent der Kosten rückwirkend ab dem 06. Juni 2011 möglich zu machen.

“Wir möchten verhindern, dass in diesem Jahr ein Stau entsteht und Sanierungs­maßnahmen auf 2012 verschoben werden“, so Sebastian Körber, baupolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Bild: Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG

Neuregelung der Gebäudesanierung trifft auf Widerstand der Bundesländer

Das Bundeskabinett hofft, Gebäudesanierungen in Deutschland attraktiver zu machen. Da geplant ist, Sanierungsaufwendungen in bestimmten Grenzen steuerlich absetzbar zu gestalten, kann es zu steuerlichen Mindereinnahmen von knapp 1500 Millionen Euro kommen.

Mit 900 Millionen Euro hätten die Bundesländer und Kommunen den größeren Teil der Last zu schultern. Wie die Berliner Zeitung heute berichtet, sind die Bundesländer aber nicht ohne Weiteres geneigt, diese Kosten zu übernehmen.

weiterlesen

CO2-Gebäudesanierung soll ab nächstem Jahr 1,5 Milliarden Euro erhalten

Dies berichtet der TGA-Fachplaner heute unter Berufung auf eine gestrige Pressekonferenz in Berlin. Der Betrag von 1500 Millionen Euro soll demnach ab 2012 für Gebäudesanierungs­programme bereitstehen. Ein großer Teil dieser Mittel soll nicht mehr vom Bundeshaushalt kommen, sondern aus dem Energie- und Klimafonds, der 2011 bereits 500 Millionen Euro der insgesamt 936 Millionen Euro für die Sanierungsprogramme der KfW-Bankengruppe bereitgestellt hat.

Weiterhin hat Peter Götz, kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion angekündigt, “dass von der Koalition eine Abschreibemöglichkeit von 10 % jährlich vorgesehen ist und „die zusätzliche Einrichtung langfristiger Finanzierungsmöglichkeiten der Gebäudesanierung auf marktorientierter Basis“ geprüft werden”.

Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes in Kraft getreten

Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU verpflichtet die Mitgliedsstaaten, mehr erneuerbare Energien im Kälte- und Wärmebereich einzusetzen. Über die Novelle des EEWärmeG, die seit dem 01. Mai 2011 in Kraft getreten ist, wird diese Anforderung nun in deutsches Recht umgesetzt. weiterlesen

Verbände fordern mehr Beteiligung an der Energiepolitik der Bundesregierung

Die Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Verbandes kommunaler Unternehmen haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Gleichzeitig forderten sie eine Anpassung des Energiekonzeptes. Neben verbesserten Rahmenbedingungen für die erneuerbaren Energien sei es notwendig, die Energieinfrastruktur stärker auf eine dezentrale Stromversorgung umzustellen.

weiterlesen

EU-Kommission verabschiedet Pläne für mehr Energieffizienz und Klimaschutz

Die Europäische Kommission hat am 08. März zwei Programme verabschiedet. Der “Energieeffizienzplan 2011″ und der “Fahrplan für eine kohlenstoffarme Wirtschaft in 2050″ haben eine Verbesserung der Energieeffizienz und eine Verminderung von Emissionen zum Ziel. Laut dem Energieeffizienzplan soll eine Verbesserung der europaweiten Energie­effizienz um 20 Prozent erreicht werden. Eine große Rolle spielt demnach der Gebäude­sektor, der für knapp 40 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich ist.

weiterlesen

Verbände und Gewerkschaften fordern Merkel zu mehr Einsatz für Energieeffizienz auf

Kurz vor dem europäischen Energiegipfel fordert ein Bündnis mehrerer Verbände und Gewerkschaften die Bundeskanzlerin auf, sich dort für rechtlich verbindliche Energiesparziele einzusetzen. Anhand einer Pressemitteilung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) hatte Deutschland im Januar angekündigt, bis 2020 38 Millionen Tonnen Öleinheiten einsparen zu wollen.

Im Energiekonzept wurden jedoch noch 62 Millionen Tonnen Öleinheiten als Zielvorgabe formuliert. “Damit hat sich die Bundesregierung offenbar nach nur 100 Tagen bereits von ihrem Energiekonzept verabschiedet”, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

weiterlesen

EU-Kommission plant Zwang zur Sanierung öffentlicher Bauten

Dies geht aus einem Entwurf für den EU-Energieeffizienzplan hervor, über den die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) heute berichtet. Die EU-Kommission will die Mitgliedsstaaten demnach dazu bringen, pro Jahr zwei Prozent der öffentlichen Altbauten zu sanieren. Der Entwurf sieht vor, dass öffentliche Gebäude zu dem energieeffzientesten Zehntel des Gesamtgebäudebestands gehören sollen. Dies würde bedeuten, dass die Sanierungsbemühungen praktisch verdoppelt und höhere Energiestandards als bislang üblich angewendet werden müssten. Auch in anderen Sektoren würde der Entwurf zu weitreichenden Veränderungen führen.

weiterlesen

Niedersachsens Umweltminister für einheitliche Biogas-Vergütung

Hans-Heinrich Sander (FDP), der Umweltminister von Niedersachsen, hat sich in einer Diskussionsrunde mit Vertretern mehrerer Biogas­unternehmen zur Zukunft des EEG geäußert. Dies berichtet das Unternehmen EnviTec Biogas AG heute in einer Pressemitteilung. Der Kern seines Vorschlages besteht demnach in einer einheitlichen und gesenkten Gesamt­vergütung – unabhängig vom verwendeten Inputstoff. Die angestrebte Vergütung liege bei 22 bis 23 Cent pro Kilowatt­stunde und wäre für 20 Jahre gültig. Das Bundesland Niedersachsen habe bereits einen entsprechenden Entschließungs­antrag in den Bundesrat eingebracht.

weiterlesen

Stadtwerke Mainz legen Beschwerde gegen das Energiekonzept in Brüssel ein

Wie die Allgemeine Zeitung heute berichtet, haben die Stadtwerke Mainz im Verbund mit zehn weiteren Energieunternehmen einen Beschwerdeschriftsatz bei der EU-Kommission eingereicht. Die Beschwerde gegen das Energiekonzept der Bundesregierung richtet sich vor allem gegen die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. Die Verlängerung verletze die Vorgaben des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), da die Stellung bereits marktbeherrschender Unternehmen weiter gestärkt werde.

weiterlesen

Ausschuss bestätigt Kürzungen im CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die Mittel­kürzung des Sanierungsprogrammes bestätigt. Die SPD-Fraktion hatte gefordert, Kürzungen zu unterlassen und das Programm auf hohem Niveau zu verstetigen. Bündnis 90/Die Grünen forderten, die Sanierungshilfen mit mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr auszustatten und den Einsatz ökologischer Baustoffe zu forcieren.

weiterlesen

Europäische Kommission veröffentlicht “Energiestrategie 2020″

Günther Oettinger (CDU), EU-Energiekommissar in der Europäischen Kommission, hat heute in Brüssel die Energiestrategie für die nächsten zehn Jahre vorgelegt. Ziel sei es, die Energieversorgung in Europa auf einen “nachhaltigen und sicheren Weg” zu bringen. Ohne Europäisierung der Energie­politik sei die Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig und klima­freundlich zu gestalten, so Oettinger. Die Schwerpunkte der europäischen Strategie liegen demnach auf der Realisierung von Energieeinsparungen, der Erhöhung von Wettbewerb auf dem Energiemarkt, Verbesserung der Versorgungssicherheit und der Forschungs­förderung.

weiterlesen

Schlichtungsstelle soll zwischen Energiekunden und Versorgern vermitteln

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie prüft, einen Verein zu gründen, der Energiekunden bei Konflikten mit ihren Energieversorgern gerichtlichen Beistand anbietet. In dem Verein sollen Verbraucherschützer und Energie­unternehmen gleichermaßen vertreten sein. Dies geht aus Eckpunkten der Novelle des Energiewirtschafts­gesetzes hervor, die das Ministerium heute bekanntgab. Auch die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt sollen über einen Beirat in dem Schlichtungsverein in die Arbeit des Schlichtungsvereins mit eingebunden sein.

weiterlesen

Zum Sanieren motivieren – Leitfaden gegen Sanierungsstau

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben Wissenschaftler des Institutes für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Institutes für sozial-ökologische Forschung (ISOE) untersucht, wie die Sanierungsquote erhöht werden kann. „Wer sich heute mit einer energetischen Sanierung seines Hauses befasst, kann leicht im Sanierungsdschungel verlorengehen. Die Konsequenz ist allzu oft: Stillstand“, erklärt ISOE-Forscher Immanuel Stieß.  Vor allem im Bereich des Marketing und der gezielten Kommunikation bestünden massive Hindernisse.

weiterlesen

2011 stehen 936 Millionen Euro für die Gebäudesanierung zur Verfügung

Für das kommende Jahr werden 936 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Dies erklärte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Mittel setzen sich aus 436 Millionen Euro des CO2-Gebäude­sanierungsprogramms zusammen, welches mit weiteren 500 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds gestützt wird. Die angekündigten Fördergelder verbleiben jedoch nicht ohne Kritik.

weiterlesen

Bundestag beschließt Energiekonzept

Das Energiekonzept der Bundesregierung hat heute den Bundestag passiert. Mit 308 Stimmen hat sich die Regierungskoalition aus CDU und FDP gegen 289 Gegen­stimmen der Oppositionsparteien durchgesetzt. Dem Beschluss ging eine heftige Debatte im Bundestag voraus, wie die ZEIT berichtet. Während Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) das Energiekonzept erneut als “Revolution” bezeichnete, verurteilte der Fraktionschef der Grünen, Jürgen Trittin, das Konzept demnach als “Abgrund von Lobby- und Klientelpolitik”.

weiterlesen

Europäische Kommission plant Energieeffizienz-Zertifikate

Dies geht nach Angaben der Frankurter Allgemeine Zeitung aus einem Strategiepapier zur EU-Energiepolitik hervor. Diese Zertifikate sollen ähnlich wie Emissionszertifikate funktionieren: Unternehmen erhalten Vorgaben für effiziente Energienutzung. Bleiben diese unter den festgelegten Werten, kann die Resterlaubnis an andere Unternehmen weiterverkauft werden. Auch die Errichtung neuer Kraftwerke soll von dem Effizienzzertifikat abgedeckt werden.

weiterlesen

Erneuerbare-Wärme-Prämie für regenerative Heiztechnik gewinnt an Boden

Die FDP zeigte sich heute im Verlauf des achten “Forums Wärmepumpe” offen, ein Instrument zur Förderung regenerativer Wärmegewinnung einzuführen. Michael Kauch, umweltpolitischer Sprecher der FPD, hält ein derartigen Vorschlag für “denkbar”. Das vom Bundesverband Erneuerbare Energien entwickelte Modell sieht vor, dass Importeure und Händler eine Abgabe auf verkauftes Öl oder Gas zahlen. Die gewonnen Mittel sollen zur Förderung regenerativer Heizungen zur Verfügung stehen, ohne dass der Bundeshalt Gelder zur Verfügung stellen muss.

weiterlesen

Wer trägt die Kosten einer Gebäudesanierung? Merkel bezieht Stellung

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte die Bundeskanzlerin, wie sie die Sanierung von Gebäuden schneller vorantreiben möchte. Eine stärkere Umschichtung von Sanierungs- und Investitionskosten von den Eigentümern auf die Mieter soll eine solche Beschleunigung bewerk­stelligen. “Das findet nicht jeder gut”, gab sie im Gespräch zu, ergänzte aber, dass langfristig auch Mieter von niedrigeren Energiekosten profitierten. Investitionen müssten nicht nur für Mieter, sondern auch für Eigentümer attraktiver werden. Der Präsident des Deutschen Mieterbundes e.V. (DMB) protestierte energisch gegen die Ankündigung.

weiterlesen

Bundeskabinett beschließt Endfassung des Energiekonzeptes

Die Mitglieder der Bundesregierung billigten heute das von Norbert Röttgen (CDU) und Rainer Brüderle (FDP) vorgelegte Energiekonzept. Mit Ausnahme der Energieversorger stieß das “Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung” auf starke Kritik. Nicht nur die Frage der Laufzeitverlängerung war  ausschlaggebend für die mehrheitliche Ablehnung: nach Protesten verschiedener Interessengruppen wurden die Bestimmungen zur Gebäudesanierung deutlich ent­schärft, obwohl die Bundesregierung plant, die aktuelle Sanierungsrate von einem auf zwei Prozent zu verdoppeln.

weiterlesen