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Hallo,
sind gerade im Hausbaustress... puh... Um es mal zu schildern: Wir bauen ein Niedrigenergiehaus mit einem Wärmebedarf von ca. 5-6 kw. Wir hatten einen wasserführenden Lehmgrundofen in Aussicht, der den Wärmebedarf in Verbindung mit einer Solaranlage abdecken sollte. Um uns abzusichern wollten wir uns noch ein anderes Angebot von einem anderen Kaminbauer einholen. Der sagte uns, dass der Ofen es an Schlecht-Wetter-Tagen wohl kaum schaffen würde, die Heizungen zu füllen und gleichzeitig noch Wasser aufzubereiten. Meine Frage wäre welche Alternativen es noch gibt. Macht hier die Elektroheizung Sinn? Vielleicht hat jemand noch eine ganz andere Idee. Es muss hier ein relativ kleiner Ausgleich geschaffen werden. Bei dem ersten Angebot hatten wir noch eine Heizspirale geplant, die im Notfall aushelfen könnte. Die wäre aber zu kostenintensiv bei langanhaltender Kälteperioden, laut dem 2. Heizungsbauer. Danke für alle Ideen und Anregungen!! Liz |
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Was plant ihr denn für ein Heizkörpersystem? Wollt ihr die klassischen Heizkörper an der Wand oder macht ihr ein Fußbodenheizungsssystem?
Ihr könntet natürlich einen Pelletofen zur Unterstützung verwenden. Andererseits könnte das natürlich ein wenig werden, wenn man den auch für Warmwasser benötigt und dann immer Brennstoff nachschmeißen muss. Aber das wäre ja auch beim Grundofen das Problem. |
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Also, geplant ist eine wärmegedämmte Bodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung im EG. Im OG tendieren wir zur Wandheizung in Verbindung mit Lehmbauplatten.
Über Pelletofen haben wir auch lange diskutiert, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass die Investitionskosten für eine zweite Heizungsanlage sich nicht rechnet. Daher habe ich über die Elektroheizung nachgedacht, die nur die Spitzen adecken soll, bzw. wenn der Ofen aus sonstigen Gründen bei Minusgraden nicht beheizt werden kann (Urlaub z.B.). DieRohre würden in diesem Fall frieren und platzen. Die Solaranlge hat 10qm Kollektorfläche, 750l Warmwasserspeicher, beides von Viessmann vitocal 200F. Vielen Dank an euch beide! |
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Zitat:
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Ja das ist das Problem. Die Anlage soll sehr hochwertig sein, also auch im Winter effektiv sein. Leider stoße ich da an meine technischen Wissensgrenzen ;)
Nur bei Schnee und absoluter Wolkendecke wäre der Ofen auf sich alleine gestellt. Solange nachgefeuert wird, dürfte es eigentlich auch warm genug sein. Der Ofen wird ja auch auf die Größe des Hauses ausgelegt sein. Nur wollte unser Kaminbauer keine 100% Garantie geben. Seine Öfen sind eigentlich bis -5°C ausgelegt, weil sonst jeder eine zusätzliche Heizung installiert. Und wie gesagt, kann aus sonstigen Gründen nicht nachgeheizt werden und die Solaranlage wegen Schnee ausfällt, muss da irgendwas sein, dass die Heizung auf einer gewissen Temperatur hält, um die Rohre mindestens über 0 Grad zu halten! Danke, für die Mühe! |
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Vitosol 300F. --> Also ein Flachkollektor. Da geht´s ja schon los mit der Systemfrage
- das ist auf jeden Fall die günstigere (und auch bei Weitem am verbreitetste) Variante. Dann gäbe es galt noch die Vakuumröhrenkollektoren - die sind teurer, haben aber auch einen höheren Wirkungsgrad. Faustregel ist wohl so 4qm Flachkolleltor pro Person bzw. 3qm bei den Vakuum. Wäre schon einmal eine Überlegung wert - natürlich kenne ich euer Investitionsvolumen nicht. Da könntet ihr zum Beispiel einmal euren Heizungsbauer (bzw. besser mehrere) einmal fragen. Speichergröße klingt eigentlich ganz in Ordnung für mich. Dann müsste ich noch etwas nachbohren - was für eine Art Ofen wäre das denn eigentlich? Wieviel Leistung bringt der? Und: ist das dann ein Scheitofen zum manuellen Befüllen oder automatisch? Ach so - mit Pelletofen meinte ich nicht eine vollwertige Pelletanlage, es gibt ja auch günstige automatische Einzelöfen. Eine ganz andere Idee - ihr könntet die Anlage auch mit einer Wärmepumpe ergänzen! Habt ihr darüber schon einmal nachgedacht? |
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