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Hi all,
weil ich’s so gemütlich finde habe vor mir demnächst eine Holzheizung anzuschaffen. Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten. Vom Feeling her finde ich ja nen Kamin am besten. Damit kann ich aber wohl nicht mein ganzes Haus heizen. Oder gibt es sowas doch? Fänd es auf jeden Fall super eine Heizung zu haben, die mit Stückholz zu beheizen ist. Need help: Würde gerne wissen was andere für Holzheizungen haben und wie zufrieden Sie damit sind. Grüße, Alex H. |
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Naja Rolle, das funktioniert schon. Wir haben 2 Kamine im Haus. Heizleistung so um die 8 kwh. Das ist durchaus komfortabel. Nur ist die Heizleistung recht ungleichmäßig verteilt in den Räumen. Hängt halt immer auch von der Heizleistung des Kamins ab.
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Hallo Alex H.
ich habe ein Haus, das ich seit 25 Jahren mit Holz beheize, die ersten 10 Jahre habe ich dies mit einem Kachelofen getan und seit 15 Jahren habe ich einen Holzvergaserkessel. Von der Kahelofenheizung bin ich aus folgenden Gründen wieder weggekommen: Zuerst war ich es leid jeden Tag das Holz in den Wohnraum zu schleppen, was auch immer mit Schmutz verbunden war, weiterhin war die Temperatur auf der Etage nicht gleichmäßig verteilt, d.h. im Wohnbereich war es sehr warm, im Bereich von Bad und Schlafzimmer sehr kühl. Also kaufte ich mir nach 10 Jahren einen Holzvergaserkessel mit einem 1000 Liter Pufferspeicher und einen 500 Liter Solar-Brauchwasserspeicher, das Brennholz kann ich ich ausreichender Menge im Heizungsraum lagern ( 12 Ster ) und in den Sommermonaten ist die Heizung aus und das Brauchwasser wird von der Sonne erwärmt. Nach 15 Jahren denke ich bereits über eine neue Holzheizung nach, diesmal werde ich den Holzvergaserkessel nicht nach der Leistung, sondern nach dem Füllraum aussuchen (je größer, je besser) und ich werde auf meinen solaren Brauchwasserspeicher verzichten und einen zweiten Pufferspeicher von 1000 Liter aufstellen, die Solarwärme werde ich über einen externen Wärmetauscher schichtenweise auf die Pufferspeicher bringen ( viel günstiger als Schichtenspeicher) und das Brauchwasser werde ich mit einer Frischwassersation erwärmen ( kein abgestandenes Wasser, keine Legionellen). Günstige Holzheizungen findet man über solgross.de Geändert von solgross (16. July 2010 um 15:22 Uhr) |
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Hallo Fergus 12,
unter Pellets versteht man kleine gepreßte Holzteile mit einem Durchmesser von ca. 4-6 mm und einer Länge von 5-12 mm, diese Pellets werden von einem Vorratsraum, bzw. von einem Pelletsbehälter über eine Förderschnecke zum Pelletkessel gefördert, dort fallen die Pellets in eine Brennerschale und werden elektrisch angezündet und je nach Wärmebedarf werden viele oder wenige Pellets gefördert. In der Anheizfase des Pelletskessel werden mehr Pellets benötigt, als in der Dauerbrandfase, deshalb sollte die Dauerbrandfase möglichst lange dauern, dieses erreicht man durch einen Pufferspeicher der über 2 Thermostate beladen wird, d.h. der Pufferspeicher soll über die Kesselpumpe auf eine hohe Temperatur aufgeheizt werden (ca. 70°C) nachdem diese Temperatur erreicht ist, wird der Pelletsbrenner von der Förderschnecke nicht mehr bedient und erst wenn die Temperatur im Pufferspeicher auf ca 55°C abgekühlt ist, wird der Pelletsbrenner wieder mit Pellets bedient. Der Holzasche wird überwiegend manuell entfernt, was im Übrigen kein großer Aufwand ist, d.h. in der Winterzeit alle 2 Wochen. Die Pelletsheizung ist fast vollautomatisch und ist etwa vergleichbar mit einer Öl - oder Gas- heizung, allerdings sind die Pellets in der Regel günstiger zu erwerben Bei der Holzvergaserheizung ist der Brennstoff Scheitholz, der Unterschied zu einer herkömmlichen Holzheizung ist folgender. Der Holzvergaserkessel besteht aus 2 Brennkammern, in der oberen Brennkammer wird das Holz verbrannt wie in einem konventionellen Holzkessel, durch eine Gebläse werden die Rauchgase von der oberen Brennkammer durch eine Düse in die untere Brennkammer geleitet, wobei in der Düse Frischluft zugeführt wird und in der unteren Brennkammer werden die Rauchgase sehr sauber verbrannt, es entsteht eine blaue Flamme, ähnlich wie bei einer Gasheizung und ein Rauchaustritt am Kamin ist kaum noch zu erkennen. Damit das Kesselfeuer möglichst lange brennt, kommt auch hier ein Pufferspeicher zum Einsatz, wer es komfortabel haben möchte, dem kann ich nur empfehlen, dass er einen Holzvergaserkessel mit einem möglichst großen Füllraum wählt, für die Bestimmung des Puffervolumens nehme ich nicht die Kesselleistung als Maßstab, sondern den Füllraum, ( Formel: Füllraumvolumen des Kessels x 10 = Puffervolumen ) ( Beispiel: Füllraumvolumen des Kessels = 200 Liter x 10 = 2000 Liter Pufferspeicher ), wer es noch komfortabler haben möchte, der sollte einfach das Puffervolumen erhöhen, außerdem bietet es sich noch an, dass die Heizung durch eine Solaranlage ergänzt wird, allerdings würde ich die Größe der Kollektorfläche nur für die Brauchwassererwärmung und evtl. zur Heizungsunterstützung in der Übergangszeit auslegen, denn Holz ist im Vergleich zu anderen Brennstoffen sehr günstig. Bei der Holzvergaserheizung hat man einen größeren Aufwand, da das Holz manuell in die obere Brennkanner eingelegt werden muß, in der Regel ist dies ein mal pro Tag und die Holzasche muß ein mal pro Woche entfernt werden. Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit, das wäre der Kombikessel, d.h. einen Kessel in dem sowohl Pellets als auch Scheitholz verbrannt werden kann. Aber Vorsicht, es werden schon lange diese Kombikessel angeboten, diese haben oft nur einen Mäßigen Erfolg, da meist beide Brennstoffe in einer Brennkammer verbrannt werden, das Ergebnis ist oft, dass beides nicht richtig funktioniert, ich empfehle Kombikessel, wo jeder Brennstoff seinen eigenen Brennraum hat, und er sollte so funktionieren, dass der Pelletsbrenner automatisch anspringt, wenn das Scheitholz abgebrannt ist. Weitere Informationen findest du unter solgross.de |
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