#1 (permalink)  
Alt 23. August 2010, 10:24
Member
 
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 56
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge
Hentschel is on a distinguished road
Standard Brauchwasser oder Heizungsunterstützung?

Hallo an alle Heizungsfinder /-sucher!

Ich stelle gerade eine Grundsatzüberlegung an. Neben der Entscheidung zwischen Flach- und Vakuumröhrenkollektoren (dazu hab ich hier ja auch ein Thema eröffnet) frage ich mich, was im Endeffekt effizienter ist, wenn ich eine Solarthermieanlage installieren würde. Wassererwärmung oder gleich Heizungsunterstützung? Was würdet ihr sagen, was ist besser? Womit spare ich am meisten Geld? Oder was ist am umweltfreundlichsten, falls es da Unterschiede gibt.... würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein wenig unter die Arme greifen könnet!
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 24. August 2010, 14:15
Elementar
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Uiuiui, zielgenau ins Wespennest ! Tja das ist eine wiklich schwierige Frage. Meiner Ansicht nach ist die "bloße" Warmwasserbereitung einfacher zu realisieren, man braucht ja auch nicht so einen großen Speicher und auch nicht so ein großes Dach, um schnell gute Einsparungen zu erzielen. Hat für mich das beste Preis- Leistungsverhältnis.
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 31. August 2010, 13:26
Junior Member
 
Registriert seit: May 2010
Beiträge: 13
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge
Protos is on a distinguished road
Standard

Hallo Hentschel

Puffern ist nur dann angesagt, wenn Wärmeangebot und Wärmebedarf zeitlich sich nicht decken. Dies trifft typischerweise bei Sonnenkollektoren zu.

Arbeitet der Wärmeerzeuger modulierend (Therme, WP), so sollte nicht gepuffert werden. Die gerade nötige Wärme wird mit minimaler Vorlauftempertatur erzeugt und sofort dem Wärmeverbraucher verlustarm zugeführt.

Jede Pufferung führt zu zusätzlichem Verlust. Daher nur Puffern was nötig ist.
__________________
mfg
Protos

Nur korrekt dimensionierte Verdichter und hydraulisch abgeglichene Anlagen vermeiden Vergeudung.
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 1. September 2010, 14:55
Member
 
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 56
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge
Hentschel is on a distinguished road
Standard

Zitat:
Zitat von Elementar Beitrag anzeigen
Uiuiui, zielgenau ins Wespennest ! Tja das ist eine wiklich schwierige Frage. Meiner Ansicht nach ist die "bloße" Warmwasserbereitung einfacher zu realisieren, man braucht ja auch nicht so einen großen Speicher und auch nicht so ein großes Dach, um schnell gute Einsparungen zu erzielen. Hat für mich das beste Preis- Leistungsverhältnis.
Danke für die Erstscheinsätzung. Wie sehen denn die nötigen Dachflächen im Allgemeinen aus? Was sind die Grundvorraussetzungen?

Zitat:
Zitat von Protos Beitrag anzeigen
Hallo Hentschel

Puffern ist nur dann angesagt, wenn Wärmeangebot und Wärmebedarf zeitlich sich nicht decken. Dies trifft typischerweise bei Sonnenkollektoren zu.

Arbeitet der Wärmeerzeuger modulierend (Therme, WP), so sollte nicht gepuffert werden. Die gerade nötige Wärme wird mit minimaler Vorlauftempertatur erzeugt und sofort dem Wärmeverbraucher verlustarm zugeführt.

Jede Pufferung führt zu zusätzlichem Verlust. Daher nur Puffern was nötig ist.
Vielen Dank, Protos! Aber schwankt das Wärmeangebot im Boden nicht auch? Also ich denke dabei an so eine Erdwärmepumpe.
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 2. September 2010, 16:31
Elementar
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Also bei reinem Brauchwasser kannst du so mit 1-1,5qm pro Person rechnen.
Mit Zitat antworten
  #6 (permalink)  
Alt 7. September 2010, 11:32
Member
 
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 56
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge
Hentschel is on a distinguished road
Standard

danke! Und wie sieht es mit heizungsunterstützung aus? Da braucht man dann wahrscheinlich mehr.
Mit Zitat antworten
  #7 (permalink)  
Alt 8. September 2010, 18:14
Elementar
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Über den klassischen Daumen würd ich´s einfach verdoppeln.
Mit Zitat antworten
  #8 (permalink)  
Alt 13. September 2010, 15:42
Sofa
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich würde eher auf eine Brauchwasserunterstützung abzielen. Gute Einsparungen, geringe Startinvestitionen. Im Endeffekt hält es sich wohl die Waage. Wenn man mehr Geld übrig hat (dumdidum), dann geht natürlich auch Heizungsunterstützung. Kostet mehr, spart mehr, 20 Jahre später ist die Rechnung denke ich die Gleiche. Im Neubau würde ich vielleicht sogar eher Unterstützung machen. Ansonsten eher Brauchwasser.
Mit Zitat antworten
  #9 (permalink)  
Alt 16. September 2010, 16:35
Member
 
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 56
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge
Hentschel is on a distinguished road
Standard

Danke, interessanter Gesichtspunkt. Also eher eine Frage des Kapitals bei ähnlicher Effizienz im Endeffekt.
Mit Zitat antworten
  #10 (permalink)  
Alt 22. September 2010, 14:27
Elle
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Finanziell gesehen nimmt sich das von der "Rendite" her überlegt nicht viel, das stimmt. Heizungsunterstützung kostet mehr und bringt entsprechend mehr. Aber gesamtwirtschaftlich betrachtet...spart halt insgesamt viel mehr fossile Brennstoffe ein!
Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln




Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.5.2