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Alt 24. March 2010, 12:27
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Klinkmüller is on a distinguished road
Standard Wärmepumpe im Bestand mit vorhanden Heizkörpern betreiben?

Hallo,

wer hat Erfahrungen mit dem Betrieb einer Wärmepumpe, z.B. Luft/Wasser-WP unter Verwendung vorhandener Heizköper (Platten oder Radiatoren).

Ich weiß, dass das selbst bei einem alten, schlecht gedämmten Haus funktioniert; ist aber nicht wirtschaftlich.

Bei der komplexen energetischen Sanierung, mindestens halbiertem Transmissionswärmebedarf, neuen 1 K Ventilen und hydraulischem Abgleich sollte es doch aber prinzipiell wirtschaftlich sein. Oder ?

Für alle theoretischen Tipps und vor allem praktische Erfahrungen im voraus dankend

Reinhard Klinkmüller
Energieberater BAFA
Bauherrenberater im VPB e.V.
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  #2 (permalink)  
Alt 30. March 2010, 19:04
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Standard Zubatherm

Bis zu 60 % Weniger HEIZKOSTEN
Mit der ZUBATHERM bietet sich nun auch für den unrenovierten Altbau eine echte Alternative zu herkömmlichen Heizung im Einklang mit der Natur. Monovalentes Heizen bei -25°C Außentemperatur mit Vorlauftemperaturen bis 65°C wird zur Selbstverständlichkeit. Auch bei der Leistung macht die ZUBATHERM keine Kompromisse. Noch bei -25°C Außentemperatur stehen 14.5 kW Heizleistung zur Verfügung - eine elektrische Zusatzheizung ist somit überflüssig.
ZUBATHERM nutzt hier auf effektive Weise die Erfahrungen von MITSUBISHI Zubadan. Die ZUBATHERM ist auf die speziellen Bedürfnisse im privaten Altbau angepasst.Die ZUBATHERM besteht aus einem Außengerät, das der Außenluft die notwendige Energie entnimmt und diese an ein Innengerät auf einem moderaten Temperaturniveau übergibt. Das Innengerät überträgt die Energie auf das Heizungswasser. Im Außengeraet kommt die bewährte Invertertechnologie zum Einsatz, die immer nur soviel Energie zur Verfügung stellt, wie gerade vom Gebäude benötigt wird.Eine weitere Selbstverständlichkeit fuer die ZUBATHERM ist die effiziente Warmwasserbereitung. Die hohen realisierbaren Vorlauftemperaturen ermöglichen eine Bereitstellung von Warmwasser mit Temperaturen von über 65°C ohne elektrische Zusatzheizung.Der Wunsch nach der Umrüstung im Altbau auf eine echte Alternative zu herkömmlichen Systemen ist jetzt machbar - ohne Austausch der alten Heizkörper: einfach Kessel raus und ZUBATHERM rein.Darüber hinaus bietet ZUBATHERM alle Vorteile wie beispielsweise die flexible und einfache Installation von Außen- und Innengerät
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  #3 (permalink)  
Alt 31. March 2010, 11:46
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Klinkmüller is on a distinguished road
Standard Bis zu 60 % Einsparung bei Zubadan

Danke für die optimistische Antwort von Mitsubishi Electric.

Bis zu 60 % ist ein kluge Formulierung; aber 60 % von was und unter welchen Bedingungen?
Daß jede WP ein gut gedämmtes Haus mit alten Heizkörpern erwärmen kann und die Zubadan von Mitsubishi oder z.B. eine von Heliotherm (die bis zu 72 % sparen !) auch, steht außer Frage.

Bitte geben Sie mir und weiteren Lesern folgende Antworten:

Welche JAZ bzw. COP erreicht die Zubadan bei der optimalen max. Vorlauftemperatur von ....°C ?
Wie ändert sich der COP-Wert bei der Heiztemperatur von den erwähnten max. 60 °C?
Wie verändert sich der COP bei eventuellen Heiz-Vorlauftemperaturen von 40 ... 50 °C?
Bei welchem COP liegt gegenwärtig die Fördergrenze der BAFA für WP ? Denn gerade das wäre ein entscheidendes Kriterium!

Was macht die Zubadan anders als "gewöhnliche" WP?
Welche praktischen Erfahrungen gibt es?

Ich denke, dass das Viele im Forum interessiert!

Reinhard Klinkmüller
Energieberater BAFA
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  #4 (permalink)  
Alt 4. April 2010, 14:15
Kapitan
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Zitat:
Zitat von Klinkmüller Beitrag anzeigen
eine von Heliotherm (die bis zu 72 % sparen !)
Das halte ich für ein Gerücht! Im Moment sind beim aktuellen Gas und Ölpreis, wenn man alle wirtschaftlichen Faktoren berechnet und eine JAZ von 3,5 zugrunde legt ca. 35- 40% Ersparnis drin.

Bei einer optimalen Installation und Einstellung, sowie einem sehr gutem Wärmetauscher (3 Punkt Regelung, hydraulischer Abgleich, enge Heizschlangen etc.) kommt man bei einer VT von ca. 31°C auf ca. 50-60 %.
Zitat:
Zitat von Klinkmüller Beitrag anzeigen
Bitte geben Sie mir und weiteren Lesern folgende Antworten:

Welche JAZ bzw. COP erreicht die Zubadan bei der optimalen max. Vorlauftemperatur von ....°C ?
Wie ändert sich der COP-Wert bei der Heiztemperatur von den erwähnten max. 60 °C?
Wie verändert sich der COP bei eventuellen Heiz-Vorlauftemperaturen von 40 ... 50 °C?
Bei welchem COP liegt gegenwärtig die Fördergrenze der BAFA für WP ? Denn gerade das wäre ein entscheidendes Kriterium!

Was macht die Zubadan anders als "gewöhnliche" WP?
Welche praktischen Erfahrungen gibt es?

Ich denke, dass das Viele im Forum interessiert!

Reinhard Klinkmüller
Energieberater BAFA
Bauherrenberater im VPB e.V.
Die Zubadan kann 60 °C und mehr VT liefern.Ob das wirtschaftlich ist, ist eine andere Frage. Zu empfehlen sind VT von 35 - 45°C. Man kann bzw. muss jedes Heizungssystem im Bestand daraufhin optimieren (hydraulischer Abgleich, größere Heizflächen, Niedrigenergieheizkörper, Lüfter). Warmwasser sollte allerdings > 50°C sein. Das heißt für einmal am Tag muss das System diese VT bringen.

Für eine 8 kW Zubadan gilt:

COP Zubadan A10/W35: 4,81
COP Zubadan A7/W35: 4,40
COP Zubadan A2/W35: 3,59
COP Zubadan A-7/W35 2,91
Jahresarbeitszahlen: 3,50 - 4,00

Die Fördedrgrenze für Luftpumpen liegt bei einer JAZ von 3,3

Der Unterschied einer Zubadan zu herkömmlichen Invertern liegt in der Leistung. Zubadan bringt bis -15°C Außentemperatur 100% Leistung ohne Heizstab. Das heißt, dass dann weiter die 8 kW zur Verfügung stehen. Herkömmliche Inverter verlieren bereits ab 5°C ihre Leistungsfähigkeit. Bei -10 °C dann schon 40%. Es bleiben dann von ehemals 8 kW nur noch 4,4 kW übrig. Damit bekommen Sie die Hütte nicht mehr warm. Deshalb kommen hier Heizstäbe zum Einsatz bzw. werden die Systeme überdimensioniert, um bei tiefen Temperaturen noch die Heizlast zu bedienen. Das kostet natürlich viel mehr Energieaufwand und damit höhere Verbrauchskosten.

Die Firma Zubatherm, die weiter oben bereits gepostet hat, baut aktuell ein sehr vernünftiges Heizungssystem mit Zubadantechnologie. Die Vorteile welche Zubatherm liefert können Sie hier nachlesen: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Auf deren Startseite ist die Zubadan auch nochmal anhand eines Videos gut erklärt: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Grüße
Kapitan
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  #5 (permalink)  
Alt 5. May 2010, 13:03
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Standard LWP-Rentabilitätsbedingungen

Hallo

Ich habe ein unsaniertes Gebäude BJ 1982, mir 200m² beheizter Fläche und einer LWP mit JAZ etwas über 3,3 und ca. 2000 JBS (16,8 MWh bei 8,4 kW Kompressorleistung). Die Bedingungen sind knallhart:

VLT bei -20°C 41°C, beo +20°C 25°C.
WW-Temperatur 41°C, ohne Zusatzheizung.
FBH und Heizkörper werden mit der selben VLT betrieben.
Keine Pufferung, gleitender Kompressorbetrieb, einfachste Hydraulik.
Optimierter Hydraulischer Abgleich.

nur so geht's
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  #6 (permalink)  
Alt 6. May 2010, 13:14
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Protos is on a distinguished road
Standard WP-Massenstrom und Anlagennetz muss passen

Hallo Herr Klinkmüller

Einen Punkt muss ich noch ergänzen:

Der Massenstrom von WP und Anlagennetz muss passen, sprich der Mindestmassenstrom der WP muss vom Anlagennetz aufgenommen werden können.

Die Zubadan muss nach meinem Kenntnisstand 1500l/h loswerden. Das ist sehr sehr viel für ein EFH. Da sind 1000l/h schon reichlich.

Und ein Puffer dazwischen macht die JAZ kaputt und sorgt nur für Mehrwert beim Installateur.
__________________
mfg
Protos

Nur korrekt dimensionierte Verdichter und hydraulisch abgeglichene Anlagen vermeiden Vergeudung.
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