|
|||||||
|
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|||
|
Hallo,
eine Sache die die Kosten bei WP Installationen ärgerlicherweise um 1000ende Euro hochtreibt ohne dass der geringste Nutzen damit verbunden ist und ohne dass es einen überzeugenden technischen Grund dafür gibt ist folgender Umstand: Zum Betrieb der WP möchte man in der Regel einen Strom-Sondertarif nutzen der für Wärmeanwendungen gilt, dazu ist ein neuer, zusätzlicher Stromzähler erforderlich- soweit in Ordnung. Nun gibt es aber eine Vorschrift, deren genauen Namen (Herkunft, VDE?) ich gerne wissen möchte (um nachzulesen) und die besagt (sinngemäß), dass in einem Haus ALLE mit Zählern ausgestatteten Strom-Übergabepunkte an einer Stelle konzentriert sein müssen! Achtung, dieses Detail erhöht enorm die Nebenkosten denn um dies zu erreichen müssen oft sämtliche vorhandenen Zähler an die Stelle versetzt werden, an der der Zähler für die künftige Wärmepumpe angebracht wird!! Es liegt auf der Hand, dass das einen enormen Installationsaufwand mit sich bringt. An der alten Stelle der Zähler gewinnt man auch keinen Platz denn die Sicherungsautomaten sitzen oft dort und müssen natürlich bleiben um nicht alle Stromkreise einzeln zu den neunen Zählern verlängern zu müssen, was der Gipfel wäre.... Ein dicker Hund!! Was ist genau der Hintergrund für diese Vorschrift, handelt es sich hier wie so oft um eine den Lobbies geschuldete interessengeleitete Geschichte um Aufträge zu generieren? Wie kommen die EVUn zu der Vorstellung, und wie können sie das Argument aufrecht erhalten, sie gingen sonst ein erhöhtes "Anzapfrisiko" vor den Zählern ein? Wegen der nicht geringen Leistungsaufnahme der WP sind entsprechende Leitungsquerschnitte erforderlich, oft ist im vorhandenen Zählerschrank zudem kein Platz mehr für einen weiteren Zähler. Dagegen wäre die Anbringung des neuen Zählers für die auch dort befindliche WP in der Nähe der el. Hauseinführung im Keller überhaupt kein Problem und ist naheliegend, diese ärgerliche Vorschrift macht das aber unmöglich, kann dazu jemand etwas beitragen? Danke für Auskünfte Gruß Ceag |
|
|||
|
Hallo ceag!
Das ist tatsächlich... "interessant" ! Darf man deinen Versorger nachfragen? Meiner erlaubt die Erfassung der Zählwerte an verschiedenen Punkten, allerdings gegen erhöhtes Entgelt... wo bzw. wer hat dir denn die Vorschrift mitgeteilt? |
|
|||
|
Hallo,
ich habe diese Behauptung von einem HB den ich bei uns zwecks Vorschlägen herumgeführt habe, die Sache ist ein Problem denn wenn das so ist kann die WP nicht so angeordnet werden wie ich das wollte. Der HB arbeitet wohl überwiegend im Gebiet des EWR (RWE Tochter in Rheinhessen). Ich kann nicht nachvollziehen, wieso ein Versorger derartige Regeln aufstellen und durchsetzen kann, dass ein weiterer Zähler mehr Gebühren kostet ist zwar unerfreulich aber an sich in Ordnung. Dadurch dass bei dieser Sache "vor" den Zählern viel gearbeitet werden muss kann man nichts selbst machen (auch wenn man der größte Ingenieur wäre), daher kommen auf die Art allein einige 1000 Euro sinnlose Kosten zustande. Ich fange erst an mich mit dem Thema zu befassen. Gruß Ceag |
|
|||
|
Hm, da wäre meine erste Idee, sich eventuell noch einmal bei einem Kollegen von dem HB mal ganz unverbindlich zu informieren.
Hättest du denn die Möglichkeit, im Zweifel den Versorger noch zu wechseln, falls es anderwertig bessere Optionen gibt, bei denen die getrennte Zählung ok ist? |
|
|||
|
Hallo,
ich habe zunehmend den Eindruck, dass der besagte HB der die Behauptung aufstellt nicht Recht hat. Es kann sein, dass er eine Vorschrift meint, die bei Neubauten greift im Bestand aber keine Rolle spielt, ein mir bekannter Elektriker aus der Gegend hat mir das gesagt. In den TAB (TAB 2007, EWR Netz, Worms, als PDF zugänglich) des Versorgers finde ich besagte Vorschrift auch nicht, ich habe dem Berater des Versorgers geschrieben, eine Antwort liegt noch nicht vor. In den meisten Fällen bedeutet die Entscheidung für eine WP dass man erst mal an den örtlichen Grundversorger gebunden ist da nur dieser den deutlich verbilligten Strom für Wärmeanwendungen anbietet (den er per Rundsteuerschütz auch mal abschalten kann wenn es seinem Netz besser tut) und der eben den Zusatzzähler erfordert. Auf Dauer gesehen ist mir dieser Zähler sehr willkommen denn er erlaubt eine genaue Erfassung der Heizkosten. Gruß CEAG |
|
|||
|
Hi ceag und Ulrich, danke für eure Infos!
Falls Antwort von dem Berater eintrifft, würde mich das auch sehr interessieren! Mir erscheint diese Regelung nämlich ebenso ein wenig seltsam und ein zweiter Zähler ist ja auch wirklich besser für eine differenzierte Erfassung. |
|
|||
|
Also ich hatte nun Kontakt mit der zuständigen Stelle des Versorgers, die Behauptung des HB war völliger Unsinn, im Gebäudebestand ist eine separate Montage des zusätzlichen Zählers für die WP kein Problem und üblich.
Dass ich DIESEN HB nicht beauftrage ist angesichts seiner falschen Aussagen natürlich auch klar (da war noch eine andere Geschichte die auch der Prüfung nicht standhielt), wenn einer schon so anfängt weiß ich Bescheid. Gruß CEAG |
|
|||
|
Hallo ceag!
Das ist gut zu wissen, danke, dass du uns hier die Sachlage noch einmal mitteilst ! Ist aber auch *wirklich* ein dicker Hund, was von dem HB behauptet wurde... man stelle sich vor, man hätte sich gar nichts weiter gedacht und das Ganze so ausgeführt! |
|
|||
|
Hallo,
danke für das Interesse und die Nachricht. Also ich habe mich den ganzen Sommer über ausführlich mit der Heizungsfrage beschäftigt und bin nach Einholung der Angebote und Vorschläge mehrerer HBer und nach genauer Analyse grundsätzlich von der Wärmepumpen-Lösung (SE WPL 33...) abgekommen. Dass es für LW WP mit Arbeitszahlen unter 3,7 keine Förderungen mehr gibt war nicht der Hauptgrund. Die extrem hohen Anschaffungskosten der WP-Technik (einschließlich Solaranlage) von in diesem Fall in der Summe über 40 000 Euro hätten aller Voraussicht nach nur zu einer Senkung der laufenden Kosten geführt, die auch mit einer Gasbrennwert-Lösung (nun wird es zu 95 % Weishaupt Thermo Condes WTC 25 sein) erreicht werden kann. Diese kostet einschließlich Solaranlage (Röhrenkollektoren mit Heizungsanbindung usw) nur die Hälfte und rechnet sich somit weit besser. Weiterer Vorteil ist, dass kein Bedarf für verbilligten Wärmestrom entsteht und der Versorger gewechselt werden kann. Beantworte gerne weitere Fragen Gruß CEAG |
![]() |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|