#1 (permalink)  
Alt 4. August 2010, 08:33
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Exclamation Erdwärmetauschersonden

Will mein Einfamilienhaus mit Erdwärme heizen
Habe zu diesem Thema von "Erdwärmetauschersonden" gelesen.
Kann mir jemand sagen was das für Sonden sind und wie sie funktionieren.
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  #2 (permalink)  
Alt 4. August 2010, 09:42
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Hallo !

Also Erdwärmesonden sind eine von mehreren Möglichkeiten, wie eine Sole-Wasser (oder einfach Erdwärmepumpe) Wärmepumpe ihre Wärme aufnimmt. Entweder über Erdkollektoren oder eben über die Sonde.

Bei einer Erdwärmesonde wird ein Kanal gebohrt, in dem dann (meist zwei) Rohre eingeführt werden und die unten am Ende wie ein "u" wieder zusammenlaufen. In diesen Rohren ist dann "Sole" enthalten, so eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel. Über eine Umwälzpumpe wird dann die Bodenwärme, die die Sonde bzw. die Flüssigkeit aufnimmt, nach oben geleitet.
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  #3 (permalink)  
Alt 4. August 2010, 10:15
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Standard Erdwärmetauschersonde

So eine Erdwärmetauschersonde ist etwas spezielles: Stärker in der Entzugsleistung als die sog. "Haarnadel-Sonde", die Graf meint - dafür kaum in Fels anwendbar. Aber dort, wo bis in etwa fünf und mehr Meter Tiefe lockeres Gebirge (Sand, Lehm usw.), vielleicht gar Grundwasser ansteht, geht sie voll zur Sache. Aufpassen muss man dann auf die richtige Anzahl und Bauart. Sonst ist man schnell bei Minusgraden im Erdreich, die den Betrieb erschweren. Gute Sonden liefern rund 200...300 W/m Länge, in Grundwasser bissel mehr. Vorteil: Solareinträge (Regen, Schmelzwasser und Direktwärme) werden mit genutzt - so kann die Leistungszahl schon mal gut ausfallen und bleibt stabil. Wichtiger Unterschied zur Haarnadel-Sonde und zur Kollektormatte: Ich kann auch Wärme im Erdreich speichern. Dann wird es noch günstiger (nicht nur Entzug, auch Rückgewinnung). Wasserrechtlich gibt es wesentliche Vorteile, da man nicht in Tiefen kommt die für Wasserbehörde oder Bergamt oder Anhydrid so interessant werden.
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  #4 (permalink)  
Alt 5. August 2010, 09:23
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Oh, vielen Dank für die Informationen! War mir gar nicht bewusst, dass da ein Unterschied besteht... man lernt nie aus . Sind die Anschaffungskosten höher als bei Haarnadelsonden?
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  #5 (permalink)  
Alt 18. August 2010, 15:51
Peter
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Anhydrid? Was meint das? Sagt mir jetzt offen gesat gar nichts.
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  #6 (permalink)  
Alt 26. August 2010, 14:07
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Ich kenne Anhydrid-Estrich, aber die genauere Bewandtnis ist mir auch unklar.
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  #7 (permalink)  
Alt 27. August 2010, 10:41
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Mit den Erdwärmetauschen geht man nur fünf Metet in die Tiefe? Ist das nicht ein wenig...zu wenig? WIe weit gehen Sonden nochmal, 50 Meter?

Aber die Möglichkeit Wärme zu speichern, klingt interessant. Wie effektiv ist das denn?
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  #8 (permalink)  
Alt 9. September 2010, 10:55
Peer
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Das hängt sehr vom verwendeten System ab, Immortus. Gibt Bohrungen von 25m und halt auch Erdkollektoren die sich nur so im Zweimeter-Bereich bewegen.
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  #9 (permalink)  
Alt 6. October 2010, 17:11
Ewan
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Wie stehen denn die Kosten von Haarnadelsonde und Erdwärmetauschersonde zueinander?
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  #10 (permalink)  
Alt 11. October 2010, 16:28
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Ah so, stimmt, habe mich ein wenig informiert. Ausserdem habe ich mich total verlesen- - AB fünf Meter, ja das gibt Sinn. Und klar, Kollektoren werden etwa 1,4 Meter unter dem Erdboden verlegt, soweit ich weiss, ich dachte es waren Sonden gemeint bis 5 Meter. Das gäbe auch Ertrag :D
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