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Wir sind unsicher ob es richtig ist eine Luft-Wasser-WP für unser EFH zu wählen und wüssten gerne wer hier in DD oder der näheren Umgebung eine solche WP nutzt und uns seine Erfahrungen mitteilen kann. Wir würden uns auch gerne mal eine solche WP vor Ort anschauen. Außerdem wüßten wir gerne welche Firmen die besten Luft-Wasser-WP herstellen. Ich habe schon viel im Internet gelesen und leider nicht die besten Resultate gefunden, Dachte das es inzwischen bessere Luft-Wasser-WP auf dem Markt gibt. Kann uns bitte jemand in unserer Entscheidungsfindung helfen?
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Hallo Elysa,
wir haben eine Luft-Wasser Wärmepumpe der Firma Nibe in unsere neue Doppelhaushälfte einbauen lassen. Es handelt sich hierbei um die Nibe Split. Unser Haus wurde kurz vor Weihnachten abgenommen (160 m2, Fußbodenheizung), eingezogen sind wir vor ca. 3 Wochen. Anfang Januar wurden die Stromzähler eingebaut. Aktuell haben wir ca. 2250 KWh verbraucht (Heizung, Dusche, etc.), was unserer Meinung nach viel zu hoch ist. Die 2250 KWh beziehen sich nur auf die Heizung, für den anderen Hausstrombedarf existiert ein 2. Zähler. Zudem haben wir Probleme mit der Temperatur unseres Duschwassers. Die Temperatur fällt ca. 2 Minuten nach Duschstart kontinuierlich und merklich ab und erfordert ständig das Nachkorrigieren an der Duscharmatur. Wenn wir beide Duschen gleichzeitig benutzen, geht einer Dusche relativ schnell das warme Wasser aus. Ganz schlecht ist die Betreuung durch die Firma, die die Heizungsanlage montiert hat. Wir mussten feststellen, dass diese Firma die Heizungsanlage zwar technsich montieren konnte, aber nahezu Null Hintergrundwissen über die Einstellmöglichkeiten hat. Leider existieren auch nur wenige Erfahrungsberichte zu diesem Nibe Heizungstyp im Internet. Zudem ist zu beachten, dass das Aussenaggregat zum Ansaugen der Luft einen kontinuierlichen, summenden Ton von sich gibt (auch Nachts). Je nach Nachbarn, kann das natürlich schnell zum Streitpunkt werden. Auch zu beachten ist, dass der Netzbetreiber die Wärmepumpe zulassen muss. Das passiert in der Regel ohne Problem, kann aber wie in unserem Fall mit der Auflage gemacht werden, dass ein Rundsteuerempfänger im Haus installiert wird, über den der Netzbetreiber den Strom für die Wärmepumpe bis zu dreimal am Tag (jeweils bis zu 2 Stunden) sperren kann. Bei uns geschieht das 3 x am Tag für jeweils eine halbe Stunde. An sich kein großes Problem, da die Fußbodenheizung nur langsam abkühlt und somit ein Auskühlen des Hauses eher nicht zu erwarten ist. Aber, in dieser Zeit kann auch kein Trinkwasser aufgeheizt werden. Verbraucht man gerade in diesen Sperrzeiten viel Wasser zum Duschen (z. B. weil mehrere Personen duschen möchten), dann kann das schon mal zu Wartezeiten führen, da kein warmes Wasser mehr da ist. Bei unserer Anlage stellen wir auch fest, dass das Aussenaggregat auch nicht direkt wieder anspringt, wenn die Sperrung aufgehoben wird. Das dauert teilweise bis zu einer halben Stunden, bis das Ding wieder läuft uns somit "Wärme" produziert. Das sind wir dann schon bei 3 x einer Stunde Ausfallzeit. Dafür gewährt unser Netzbetreiber auch einen Strompreisrabatt von 3 Cent / KWh. Wir wollten von den Sperrzeiten befreit werden. Das RWE lässt das aber nicht zu. Wir stehen bzgl. der geschilderten Problem in Diskussion mit unserem Bauträger. Wir hoffen, dass es sich bei den Problemen "nur" um Einstellungsprobleme handelt die hoffentlich auch behebar sind. Zum heutigen Zeitpunkt würden wir Euch empfehlen für die Heizungsmontage ein örtliches Unternehmen auszuwählen, welches schnell verfügbar ist, falls Problem auftauchen. Die Duschwasser- und Verbrauchsthematik sollet ihr intensivst mit diesem Unternehmen klären und Euch beraten lassen. Wir haben uns dabei leider allzusehr auf die "Kompetenz" des Bauträgers verlassen, was aus heutiger Sicht ein Fehler war. Viele Grüße ATR |
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Zitat:
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Ja, genau das können die machen ;o) Da gibt es doch tatsächlich auch gesetzliche Regelungen zu. Und ja, es gibt auch andere Netzbetreiber, die das genauso machen. Es hängt also tatsächlich davon ab, wo man wohnt und welcher Netzbetreiber vorhanden ist.
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Hallo Elysa
Der WP-Tarif ist eine Möglichkeit, die andere den normalen Tarif zu nehmen. Die Abschaltung ist i.d.R. kein Problem, die Pufferung durch eine FBH macht das locker mit. Ich habe nun 2 kalte Heizperioden hinter mir und konnte wegen der 3*2 Stunden -Regelung keine Komforteinbußen feststellen. Alerdings machen die Vorschriften der TAB 2007 für WP eine genaue Planung notwendig. Die Regel 10.2.4 sagt, dass die WP nur 6 pro Stunde eingeschaltet werden darf. Und das gilt auch bei allen Netzbetreibern. Wenn der Mindestmassenstrom für das Netz zu groß ist, bauen die Installateure gerne eine Puffer ein, der aber bei einer FBH völlig überflüssig ist. Gerade die Zubadan muss 1.400 l/h loswerden. Das sind gewaltige Mengen. Meine LWP hat einen 2*4,5 kW Heizstab und einen Mindestmassenstrom von 720 l/h. Beides Passt nicht zusammen. Nach ca. 1min ist die Ausschalttemperatur erreicht und der Heizstab macht 10 min Pause, was viel zu lange ist und das Gebäude kühlt aus. Wichtig ist also einen Fachmann zu finden, der alle Aspekte schon bei der Planung berücksichtigt.
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mfg Protos Nur korrekt dimensionierte Verdichter und hydraulisch abgeglichene Anlagen vermeiden Vergeudung. |
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Wenn es ums Puffern geht, kann eine FBH von 150m² soviel Wärme speichern wie 5m³ Wasser.
Damit lassen sich locker die Sperrzeiten der EVUs überbrücken. Modulierte WPen brauchen i.d.R. keinen Wasserpuffer, wenn der Massenstrom passt und der Temperaturhub des Heizstabes von der Steuerung richtig gehandhabt wird. mfg Protos |
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