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Alt 22. February 2010, 23:38
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Standard Welche Heizung im Neubau (Kfw70)

Hallo,

bin neu hier im Forum und brauche eure Hilfe.
Wir planen gerade ein EFH und stehen vor der Frage welche Heizung wir nehmen sollen. Das Haus ist ein Fertighaus und wird nach Kfw70 (EnEv 2009) gebaut, hat 120qm Wohnflaeche. Standardmaessig ist eine LW-WP mit FBH im Angebot. Gegen Aufpreis (circa 8000€) koennen wir auch noch eine zentrale Lueftungsanlage mit Waermerueckgewinnung bekommen.
Ist so eine Aufruestung sinnvoll? Hat jemand Erfahrungen oder Tipps?

Wir sind fuer jede Hilfe dankbar,
Bauigel
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  #2 (permalink)  
Alt 4. May 2010, 15:12
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vally is on a distinguished road
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Ich würde für einen Neubau einen Heizung mit Wärmepumpe empfehlen. Die meisten Neubauten sind sowieso Niedrigenergiehäuser oder überhaupt Energie effizienter Gebaut.
__________________
Sommer und Winter sind in England leicht zu unterscheiden. Im Sommer ist der Regen etwas wärmer.
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Alt 4. May 2010, 19:42
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Sven is on a distinguished road
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Eine Luft Wasser Wärmepumpe ist eine sinnvolle Heizunganlage in einen KFW70 Haus.
Gerade wenn ein System gewählt wurde welches eine sehr niedrige Vorlauftemperatur braucht, wie ihre Fussbodenheizung.
Neubauten weise eine sehr dichte Gebäudehülle (Fenster und Mauerwerk) auf. Es ist aber wichtig das Feuchtigkeit die im Gebäude anfällt (Kochen, Duschen aber auch Atmen) entweichen kann. das kann einmal durch regelmäßiges Lüften geschehen, allerdings entweicht dann auch teure Wärme und meist macht man es auch nicht regelmäßig genug.
Die Folge kann Schimmel sein.
Außerdem ist nach der neuen EnEV sogar ein Lüftungskonzept gefordert, wonach man dann um eine Maschinelle Lüftung nicht mehr umhin kommt.
Also mein Tip, lassen sie die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einbauen!
Lassen sie Diese nicht einbauen, und es entsteht Schimmel, wird es schwierig das Bauunternehmen in Regress zunehmen.

MfG Sven
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  #4 (permalink)  
Alt 7. May 2010, 13:21
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Hallo Bauigel

Bei der zentralen Lüftung ist auch die Luftfeuchtigkeit und deren Rückgewinnung ein Thema, damit im Winter nicht die trockene Aussenluft im Raum noch trockener wird. Auch dezentrale Lüfter (Ökolüfter, Inventer, ..) sind überlegenswert.

Wichtig bei der WP ist die optimale Abstimmung zwischen Massenstrom der WP und dem der FBH. Ein Puffer dazwischen verschwendet und macht die JAZ kaputt. Auch Überströmventile sind nur Notlösungen.

WP mit gleitendem Betrieb, also lastabhängig, und direkt ohne Mischer, Puffer und dgl. eingespeist in die FBH sind optimal. Zusammen mit eine guter Jahresbetriebszeit kommt auch eine rentieliche Anlage dabei heraus.

Auch wichtig ist, dass der Installateur auch die WP-Technik beherrscht. Am besten Referenzkunden befragen. Hier kann man sehr viel Lehrgeld bezahlen.
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  #5 (permalink)  
Alt 11. June 2010, 14:36
Marcus
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Zitat:
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Hallo Bauigel
Wichtig bei der WP ist die optimale Abstimmung zwischen Massenstrom der WP und dem der FBH. Ein Puffer dazwischen verschwendet und macht die JAZ kaputt. Auch Überströmventile sind nur Notlösungen.
WP mit gleitendem Betrieb, also lastabhängig, und direkt ohne Mischer, Puffer und dgl. eingespeist in die FBH sind optimal. Zusammen mit eine guter Jahresbetriebszeit kommt auch eine rentieliche Anlage dabei heraus.
Was ist damit genau gemeint mit "Massenstrom" bzw. warum ein Puffer?!
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  #6 (permalink)  
Alt 14. June 2010, 09:07
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Standard Massenstrom (oder auch Volumenstrom)

Hallo Marcus

Massenstrom ist das Heizungswasser, das von der Umwälzpumpe durch das Anlagennetz gepumpt wird. Er liegt so zwischen 500 und 2000 l/h und wird mittels des Hydraulischen Abgleichs für jeden Raum ermittelt und ergibt in Summe den Massenstrom, der durch den Wärmeerzeuger strömt.

Puffer werden dann gerne eingebaut, wenn der Wärmeerzeuger einen hohen Mindestmassenstrom vorgibt, das Anlagennetz aber sehr viel weniger benötigt.
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  #7 (permalink)  
Alt 14. June 2010, 18:12
Marcus
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Danke :) !

Und inwieweit macht der Puffer dann die Jahresarbeitszahl kaputt, wie weiter oben erwähnt?
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  #8 (permalink)  
Alt 18. June 2010, 09:12
Florian
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Ein kleiner Auszug meinerseits zur Frage des Pufferspeichers:

Wenn man keine Pufferspeichern verwendet:
senkt man Investitionskosten und spart Raum. Wärmeverluste im Speicher verringern die JAZ. Mein Energieberater meinte, diese Minderung würde um die 0,1 JAZ-Punkte betragen.

Mit Pufferspeichern:
kann man relativ einfach weitere Wärmeerzeuger einbinden, z.B. Solarthermie, wasserführende Kamine etc.
und hat höhere Versorgungssicherheit
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  #9 (permalink)  
Alt 24. June 2010, 10:14
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Danke! Na von "kaputt" kann man da aber doch eher nicht reden, oder? 0,1 Punkte klingt nicht sonderlich dramatisch für mich.
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  #10 (permalink)  
Alt 8. July 2010, 18:03
Florian
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Das BAFA hat ja auch grad neue Förderrichtlinien für Wärmepumpen verabschiedet. Da kanns schonmal auf nen Prozentpunkt mehr oder weniger ankommen.
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