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Schematischer Aufbau einer Fußbodenheizung

Der Aufbau der Fußbodenheizung hängt von dem System ab, mit dem die Fussbodenheizung verlegt wird. Grundsätzlich wird in Nass- oder Trockensystem unterschieden. Das Nasssystem ist vor allem für Neubauten geeignet, da die flexiblen Heizrohre aus Kunststoff auf einer Wärme- und Trittschalldämmung verlegt und anschließend mit dem Estrich vergossen werden. Beim Nasssystem werden hauptsächlich die beiden Methoden Noppen- und Tackersystem verwendet.
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Fußbodenheizung: Aufbau des Noppensystems und Tackersystems

Grundsätzlich wird bei einem Neubau die Warmwasser Fußbodenheizung im Nasssystem verlegt. Beim Nasssystem werden die Heizungsrohre im Estrich verlegt, der die Heizungsrohre mindestens 45 mm überdecken muss. Unabhängig von der Fixierung der Heizungsrohre sieht der Aufbau einer Fußbodenheizung folgendermaßen aus: Auf einem tragenden und ebenen Untergrund wie zum Beispiel Rohbeton wird die Wärme- und Trittschalldämmung aufgebracht. Geeignet sind Platten aus Polystyrolhartschaum, Polyurethanschaum und Platten aus Mineralfaserdämmstoffen höherer Rohrdichte oder Verbundplatten aus unterschiedlichen Werkstoffen. Aufbau und Kombination der Dämmschichten richten sich nach der Belastung des Oberbodens und den einschlägigen DIN-Normen und Vorschriften. Die Dämmplatten werden fugenversetzt eingebracht, nachdem zuvor alle Unebenheiten der Rohrdecke oder des Untergrunds sorgfältig beseitigt wurden.

Die an den Umfassungswänden zu installierenden Randdämmstreifen müssen an jeder Stelle der Wand, an Türaussparungen und auch an Säulen oder Vorsprüngen vorhanden sein. Sie nehmen die Dehnung des Estrichs auf und verhindern Schallbrücken. Der Estrich für Fußbodenheizungen muss gemäß der DIN 18 560 des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes aufgebracht werden. Die Stärke des Estrichs richtet sich jedoch nach seiner Art, seiner Verarbeitung und der aufzunehmenden Belastung. Wenn der Estrich getrocknet ist, kann der Bodenbelag auf die Fussbodenheizung aufgetragen werden.

Beim Verlegen der Fußbodenheizung im Nasssystem gibt es verschiedene Möglichkeiten, um das Rohr im Estrich zu fixieren: Die beiden gebräuchlichsten Methoden sind das Noppensystem und das Tackersystem.

Aufbau der Fussbodenheizung beim Noppensystem

Der Aufbau der Fußbodenheizung mit Noppensystem gestaltet sich folgendermaßen: Die Aufbau-Höhe der Fußbodenheizung vom Rohbodenbelag bis zum Bodenbelag beträgt 94 mm. Dabei entfallen auf die Wärme- und Trittschalldämmung 35 mm, auf die Heizungsrohre 14 mm und den Estrich 45 mm. Beim Noppensystem wird das flexible und leicht zu verlegende Heizungsrohr einfach mit dem Fuß in die trittfest ausgeschäumten Rohrhaltenoppen der Noppenplatte aus Polystyrolhartschaum eingedrückt. Die Noppenplatte ist auf einer Trittschalldämmplatte aufgebracht, die zum Schallschutz, zum Brandschutz und zum Feuchtigkeitsschutz beiträgt.

Aufbau Fussbodenheizung mit Noppensystem © 2010 Viega GmbH & Co. KG

Aufbau der Fussbodenheizung beim Tackersystem

Der Aufbau der Fußbodenheizung mit Tackersystem gestaltet sich folgendermaßen: Die Aufbau-Höhe der Fußbodenheizung vom Rohbodenbelag bis zum Bodenbelag beträgt 92 mm. Dabei entfallen auf die Wärme- und Trittschalldämmung 30 mm, auf die Heizungsrohre 17 mm und den Estrich 45 mm. Auf die Wärme- und Trittschalldämmung ist eine Verbundfolie aufkaschiert. Die Tacker-Deckschicht aus Bändchengewebe ist die Basis der Verlegung: Tacker-Heizrohrhalter, die an beiden Tacker-Schenkeln mit Widerhaken versehen sind, werden mit dem Tackermontagegerät über das Heizrohr hinweg in die Dämmschicht gedrückt. Dabei verhaken sich die Tacker-Heizrohrhalter-Clips in dem Polystyrol-Hartschaum und werden von dem Bändchengewebe sicher in der Systemdämmung gehalten. Für die Einhaltung gleichmäßiger Heizrohrabstände ist auf der Folienoberseite ein Linienraster aufgedruckt.

Welcher Aufbau einer Fussbodenheizung im Einzelfall am sinnvollsten ist, beurteilt gern ein Fußbodenheizung Fachbetrieb in ihrer Nähe.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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