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Fließestrich für Fußbodenheizungen

Bei der Verlegung einer Fußbodenheizung wird in der Regel schwimmender Fließestrich benutzt, der eine Dicke von 35 bis 45 Millimeter aufweist. Der Fließestrich besteht aus Calciumsulfat, trocknet schnell, ist sauber und schnell zu verlegen, ist sehr effizient bei der Wärmeabgabe und trittsicher im Wohnalltag.
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Fließestrich als Heizestrich für Fußbodenheizungen

Fließestrich besteht aus wasserfreien Gips (Calciumsulfat), dem zur Verarbeitung auf einer Fußbodenheizung noch Wasser beigegeben wird. Fließestrich, auch Calciumsulfatestrich oder Anhydritestrich genannt, ist durch seine flüssige Konsistenz selbstnivellierend, was den Vorteil mit sich bringt, dass der Fließestrich nicht geglättet, verdichtet oder durch Bewegung verteilt werden muss. Fließestrich wird als Heizestrich eingesetzt, weil er sich bei der Fußbodenheizung durch seine hervorragenden Wärmeleitfähigkeiten auszeichnet, eine leichte Verarbeitung aufweist und eine kurze Trockenzeit besitzt.

Die Verarbeitung des Fließestrich

Die Verarbeitung von Fließestrich beim Verlegen der Fußbodenheizung ist sauber, einfach und schnell. Bei der Verarbeitung von Fließestrich muss darauf geachtet werden, dass die Heizrohre mit Wasser gefüllt und am Untergrund der Wärme- und Trittschalldämmung ausreichend befestigt sind, damit sie beim Vergießen des Estrichs nicht aufschwimmen. Bei der Verarbeitung muss weiterhin darauf geachtet werden, dass der Estrich schwimmend verlegt wird, das heißt, der Estrich darf mit keinen tragenden Bauteilen in Berührung kommen, um Wärme- und Schallbrücken zu verhindern. Um eine gute Verarbeitung zu erreichen, werden am Rand Randdämmstreifen aufgeklebt.

Die Dicke des Fließestrich

Die Dicke des Fließestrich ist abhängig von der Estrichbauart, dem jeweiligen Verwendungszweck (der zu erwartenden Belastung) und von der Festigkeit des Estrichs. Die Dicke des Fließestrichs bei der Verlegung der Fußbodenheizung sollte dabei immer auf das statisch notwendige Maß beschränkt sein, um die Trocknungszeit so gering wie möglich zu halten. Der Fließestrich hat bei gleicher Festigkeitsklasse in der Regel höhere Biegezugfestigkeiten als Zementestrich und kann somit in geringeren Schichtdicken eingebracht werden. Auch materiell bedingt gibt es Unterschiede, so kann ein Fließestrich in der Regel mit einer mindestens 10 Millimeter geringeren Dicke eingebracht werden als ein Zementestrich. Bei der Verlegung einer Fußbodenheizung wird ein schwimmender Fließestrich auf einer Wärme- und Trittschalldämmung mit einer Mindest-Dicke ab 35 mm ausgeführt.

Die Trockenzeit des Fließestrich

Die Trockenzeit des Fließestrich hängt davon ab, ob der Fließestrich in der richtigen Dicke aufgebracht wurde. Die Trockenzeit der Fußbodenheizung ist bei Fließestrich dreimal so schnell wie beim Zementestrich, weil durch die fließfähige Konsistenz die Heizrohre optimal umschlossen werden und der Belag sich dreimal so schnell erwärmt. Die Trockenzeit beträgt 5 bis 7 Tage. Die Trockenzeit von Fließestrich ist damit dreimal so schnell wie die Trockenzeit von Zementestrich.

Was Sie bei der Verlegung der Fußbodenheizung mit Fließestrich beachten müssen, erfahren Sie bei den Fußbodenheizung-Fachbetrieben in ihrer Nähe.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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