Schamotte

Schamotte ist ein wichtiger Bestandteil der Elektroheizung. Heizungsfinder erklärt Ihnen den Begriff und wo es am häufigsten verwendet wird.

Schamotte

Eine Variante der Elektroheizung wird oftmals auch als Schamotteheizung bezeichnet, da sich im Inneren der Heizung ein Kern aus Schamotte befindet. Aber auch viele Speicherheizungen benutzen diesen Schamottekern, um die Wärme über Nacht zu speichern und sie dann am folgenden Tag an die Umgebung gleichmäßig abzugeben.

Der Begriff Schamotte bezeichnet daher einen feuerfesten Stein, der künstlich hergestellt wurde und einen Aluminiumoxid-Anteil von 10 Prozent bis 45 Prozent hat. Fälschlicherweise wird Schamotte als Begriff für alle feuerfesten Steine benutzt, dies stimmt aber nicht, da es auch noch andere Baustoffe dafür gibt, zum Beispiel Glaskeramik. Ebenfalls kann man auch Speckstein benutzen, um die Wärme in einer Elektroheizung zu speichern, aber Schamotte hat sich durchgesetzt, da Speckstein in Verruf geraten ist. Speckstein soll geringe Mengen Asbest enthalten und dadurch Krebs auslösen können.

Die Vorteile von Schamotte sind, dass es sehr hohe Temperaturen (bis zu 1.400 °C) widersteht, preiswert ist und daher viele Einsatzmöglichkeiten hat. Zum Beispiel wird es neben der Aufgabe als Wärmespeicher in Elektroheizungen, auch in Kachelöfen, in Kaminen und als Pizzastein verwendet.

Dieser Begriff wurde in den folgenden Artikeln verwendet:
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Autor: Heizungsfinder