Ölheizung – Laufende Kosten

Bei der Anschaffung oder Modernisierung einer Ölheizung entstehen Anschaffungskosten und laufende Kosten. Abhängig von der Qualität und der Art der Ölheizung, gibt es preislich große Unterschiede. Dieser Artikel informiert darüber, wie sich Anschaffungskosten und laufende Kosten zusammensetzen.

Anschaffungskosten einer Ölheizung

Die Kosten, die bei einer Modernisierung oder Neuanschaffung einer Ölheizung entstehen sind die Anschaffungskosten. Auch wenn der Preis einer neuen Ölheizung zuerst sehr Ölheizung Kosten und laufende Kosten hoch erscheint, ist die Wahl der billigsten Variante, ohne Brennwertkessel, auf lange Sicht gesehen nicht unbedingt die sparsamste.

Die Anschaffung einer höherwertigen Ölheizung mit Brennwerttechnik stellt sich schon nach einigen Jahren als die effizientere Variante heraus. Vor allem sparen Sie an laufenden Kosten.

Laufende Kosten einer Ölheizung

Die Betriebskosten für eine Ölheizung sollten langfristig betrachtet werden. Eine Heizungsanlage muss nur etwa alle 15-20 Jahre modernisiert oder erneuert werden. Die monatlich entstehenden laufenden Kosten für Brennstoff und Schornsteinfeger sind langfristig gesehen die wichtigsten Faktoren bei der Kostenkalkulation. Anhand der Hochrechnung dieser beiden Faktoren kann man erkennen, ob eine Modernisierung oder Neuanschaffung notwendig ist.

1. Kosten für Heizöl

Die Preise für Erdöl sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Trotz des steigenden Trends des Erdölpreises lässt sich eine Prognose der zukünftigen Heizölpreise schwer voraussagen. Bei der Berechnung der Gesamtkosten des Betriebs einer Ölheizung, sind die Kosten für das Erdöl, der größte Unsicherheitsfaktor für den Verbraucher.

Der Erdölpreis für eine KWh liegt zurzeit bei etwa 7 Cent. Auf Grund des ewig steigenden Erdölverbrauchs, rechnen Experten jedoch langfristig mit steigenden Heizölpreisen. Die Senkung des Verbrauchs der Ölheizung ist also das wichtigste Ziel des Verbrauchers.

2. Schornsteinfeger

Ein- bis zweimal im Jahr wird eine Ölheizungsanlage vom Schornsteinfeger überprüft. Die Kosten für eine Prüfung liegen zwischen 40 Euro und 80 Euro. Bei jährlichen Kosten von 80 Euro bis 160 Euro spielt der Schornsteinfeger in der Berechnung der laufenden Kosten nur eine kleine Rolle. Sie sollten aber in die Gesamtkalkulation einbezogen werden.

Ölheizung Kosten und laufende Kosten Unter anderem überprüft der Schornsteinfeger den Heizkessel auf Abgasverlust. Mit dem Abgasverlust ist die Wärmemenge gemeint, die mit den warmen Abgasen ungenutzt aus dem Wärmeerzeuger entweicht. Bei herkömmlichen Heizkesseln ohne Brennwerttechnik wird der Wert vom Schornsteinfeger im Rahmen der Abgasverlustmessung ermittelt und im Abgasprotokoll vermerkt. Für Brennwertkessel, die mit Gas oder Öl befeuert werden, ist diese Messung nicht erforderlich. Das bedeutet, dass der Verbraucher beim jährlichen Besuch des Schornsteinfegers für das Brennwertheizgerät deutlich weniger Kosten hat.

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