Ohne Sytemtechnik und ohne Heizungsoptimierung geht nichts

diethelm Meister
bearbeitet July 2012 in Neuigkeiten
hallo an alle solaranlagenbesitzer,hab was neues gefunden und kopiert,


Ohne Sytemtechnik und ohne Heizungsoptimierung geht nichts

Welchen Status Solaranlagen bei man*chen Fachleuten oftmals haben, merkt man daran, dass dem Heizkessel nach wie vor die Hauptrolle zugedacht wird. Die Solaranlage besitzt immer noch eine un*tergeordnete Bedeutung. So unterlässt man es oft, die für eine heizungsunter*stützende Solaranlage notwendigen Para*meter abzugleichen, die Solaranlage wird somit dem bestehenden Heizungssystem angepasst. Ihren eigentlichen Charakter kann eine Solaranlage deshalb meist gar nicht ausleben. Dies hat Einfluss sowohl auf die Art der Anbindung als auch auf die Parametrierung der Regelung. Ohne den Heizkessel läuft also nichts, die Solaran*lage wird an das bestehende System ein*fach nur angehängt, nicht integriert.
Noch schlimmer, am vorhandenen Sys*tem wird meist nichts Wesentliches geän*dert. Das hat zur Folge, dass viel zu selten der Pufferspeicher als zentrales Element betrachtet wird. Die Nachteile, welche sich durch eine schlecht angebundene Solaranlage für einen Heizkessel ergeben können, werden oft unterschätzt bzw. sind noch zu wenig bekannt.
Warmwasserheizungen arbeiten sehr oft nicht als Niedertemperatur-Heizsys*tem, sondern mit deutlich höheren Was*sertemperaturen.
Zusammen mit einer Heizungsoptimie*rung hat eine entsprechend große Solar*anlage den Vorteil, genau in den Monaten des schlechtesten Heizkesselwirkungs*grades von Ende März bis Ende Oktober im Durchschnitt fast 100% der benötigten Wärme für Heizung und Warmwasser liefern zu können. In diesen Monaten wird der schlechte Kesselwirkungsgrad ausgeglichen. Das erhöht den Jahres*nutzungsgrad des Heizkessels erheblich und führt zu zusätzlichen Brennstoff*einsparungen.
Es herrscht nach wie vor die Mei*nung, dass größere solare Deckungs*anteile im Ein- und Mehrfamilienhaus technisch nur sehr schwer zu realisieren sind. Das trifft zwar sicherlich auf die meisten System*verschaltungen der konventionellen Hersteller zu, ist aber nicht richtig. Sonnenhäuser und ähnliche Konzepte haben das schon län*ger bewiesen.

Kommentare

  • diethelm Meister
    bearbeitet November 2011 Beiträge: 227
    hallo thorben,
    ich hab nochwas,wie kann ich eine pdf datei hier einfügen ?
    gruss
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet November 2011 Beiträge: 867
    Ein sehr wichtiger Gesichtspunkt, danke Diethelm!

    PDF hochladen kannst Du im "Antworten"-Bereich (bzw. in diesem Fall nach dem "Ändern"-Knopf). Unter "Zusätzliche Einstellungen" findest Du den Knopf "Anhänge verwalten". Da kannst Du die Dateien auswählen, die Du hochladen möchtest.
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet November 2011 Beiträge: 227
    ist was interressantes,was ich euch nicht vorenthalten will,auch noch lustig geschrieben,<br/><img src="/forum/images/old/eine interessante Geschichte - Warum verheizen Sie Ihr Geld.pdf"/>
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet November 2011 Beiträge: 867
    Danke 8) ! Das ist ausnahmsweise mal eine wirklich gut verständliche Darstellung der Probleme, mit denen viele hier zu tun haben.

    Kann nur sagen, schaut euch das PDF einmal an Leute!
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet November 2011 Beiträge: 227
    Berechnungen der Solarthermie,Kaufkraftentwicklung diagramm

    habs gefunden und kopiert

    Solarthermie - der schlafende Riese
    … auch Gaskunden müssen zukünftig tiefer in die Tasche greifen. Knapp 90 Gasversorger erhöhen ihre Tarife im Schnitt um 8,3 Prozent. Für Besitzer eines Einfamilienhauses mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 kWh fallen damit Mehrkosten von rund 107 Euro pro Jahr an.Sind es die vergleichsweise hohen Investitionskosten der Solarheizung oder liegt es an der mangelnden Phantasie des Verbrauchers, der sich exorbitante Energiepreise einfach nicht vorstellen mag. Womöglich ist es die Kombination aus beidem, weshalb die Solarthermie nicht aus seinen Dämmerzustand aufwacht. Gerne gibt man auch der unstetigen Bereitstellung von Fördergeldern die Schuld.
    Wirtschaftlichkeit berechnen
    Es gab schon unzählige Versuche, Solarwärme wirtschaftlich zu rechnen. Leider bediente man sich dabei meist statischer Methoden oder holte sich gar Rat beim berühmten Milchmädchen.
    Für eine fundierte Berechnung von Wirtschaftlichkeit können bekanntlich verschieden Methoden verwenden werden. Als mögliche Varianten stehen hier das Kapitalwertverfahren, die Endwert- oder die Annuitäten Methode zur Auswahl. Dabei werden die zu erwartenden Einnahmen auf den Investitionszeitpunkt bezogen. Bleibt nach Abzug der Investitionskosten ein Rest, lohnt sich die Anlage. Beim einen anderen Verfahren bedient man sich dem so genannten Annuitätsfaktor, der die jährliche Belastung bei einer angenommenen Abschreibungszeit und einem effektiven Zinssatz für das eingesetzte Kapital errechnet usw.
    „Solarer“ Wertverlust - Ein gänzlich anderer Ansatz kommt von Prof. Timo Leukefeld aus Freiberg um transparent den Unterschied zwischen Solarstrom und Solarwärme aufzuzeigen. Die Faszination auf Solarstrom liegt nicht zuletzt darin, dass der PV-Nutzer Einnahmen erhält, während auf der anderen der Solar Thermie "nur" Einsparungen von Betriebskosten zu verbuchen sind. Vergleicht man eine 20-jährige Nutzung beider Technologien fällt zunächst nicht auf, dass sich die Inflation bei beiden genau entgegengesetzt auswirkt. Betrachtet man einen Euro, so wird das jedoch schnell deutlich. Nach zwanzig Jahren ist die Kaufkraft entsprechend gesunken. Bekam man 1990 für 1.300 € noch 5.000 Liter Heizöl so waren es 2010 nur noch 1.850 Liter. Diese Diskrepanz verdeutlicht die Grafik auf dieser Seite. Als Ausgangslage wurde eine jährliche Einspeisevergütung in Höhe von 650 € und eine jährliche Einsparung von 650 € aufgetragen. Unter Berücksichtigung moderater Inflationsraten und Preissteigerungen bleiben dem PV-Nutzer im zwanzigsten Jahr noch 443 bzw. 296 € Kaufkraft übrig. Bei der Solarwärme ist die Kaufkraftentwicklung genau umgekehrt. Aus den anfänglich 650 € sind nach 20 Jahren 1.159 bzw. 1.723 € geworden.<br/><img src="/forum/images/old/Kaufkraftentwicklung-Leukefeld.pdf"/>
  • Colombo Geselle
    bearbeitet December 2011 Beiträge: 40
    diethelm schrieb:
    Berechnungen der Solarthermie,Kaufkraftentwicklung diagramm

    habs gefunden und kopiert

    Solarthermie - der schlafende Riese
    … auch Gaskunden müssen zukünftig tiefer in die Tasche greifen. Knapp 90 Gasversorger erhöhen ihre Tarife im Schnitt um 8,3 Prozent. Für Besitzer eines Einfamilienhauses mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 kWh fallen damit Mehrkosten von rund 107 Euro pro Jahr an.Sind es die vergleichsweise hohen Investitionskosten der Solarheizung oder liegt es an der mangelnden Phantasie des Verbrauchers, der sich exorbitante Energiepreise einfach nicht vorstellen mag. Womöglich ist es die Kombination aus beidem, weshalb die Solarthermie nicht aus seinen Dämmerzustand aufwacht. Gerne gibt man auch der unstetigen Bereitstellung von Fördergeldern die Schuld.
    Wirtschaftlichkeit berechnen
    Es gab schon unzählige Versuche, Solarwärme wirtschaftlich zu rechnen. Leider bediente man sich dabei meist statischer Methoden oder holte sich gar Rat beim berühmten Milchmädchen.
    Für eine fundierte Berechnung von Wirtschaftlichkeit können bekanntlich verschieden Methoden verwenden werden. Als mögliche Varianten stehen hier das Kapitalwertverfahren, die Endwert- oder die Annuitäten Methode zur Auswahl. Dabei werden die zu erwartenden Einnahmen auf den Investitionszeitpunkt bezogen. Bleibt nach Abzug der Investitionskosten ein Rest, lohnt sich die Anlage. Beim einen anderen Verfahren bedient man sich dem so genannten Annuitätsfaktor, der die jährliche Belastung bei einer angenommenen Abschreibungszeit und einem effektiven Zinssatz für das eingesetzte Kapital errechnet usw.
    „Solarer“ Wertverlust - Ein gänzlich anderer Ansatz kommt von Prof. Timo Leukefeld aus Freiberg um transparent den Unterschied zwischen Solarstrom und Solarwärme aufzuzeigen. Die Faszination auf Solarstrom liegt nicht zuletzt darin, dass der PV-Nutzer Einnahmen erhält, während auf der anderen der Solar Thermie "nur" Einsparungen von Betriebskosten zu verbuchen sind. Vergleicht man eine 20-jährige Nutzung beider Technologien fällt zunächst nicht auf, dass sich die Inflation bei beiden genau entgegengesetzt auswirkt. Betrachtet man einen Euro, so wird das jedoch schnell deutlich. Nach zwanzig Jahren ist die Kaufkraft entsprechend gesunken. Bekam man 1990 für 1.300 € noch 5.000 Liter Heizöl so waren es 2010 nur noch 1.850 Liter. Diese Diskrepanz verdeutlicht die Grafik auf dieser Seite. Als Ausgangslage wurde eine jährliche Einspeisevergütung in Höhe von 650 € und eine jährliche Einsparung von 650 € aufgetragen. Unter Berücksichtigung moderater Inflationsraten und Preissteigerungen bleiben dem PV-Nutzer im zwanzigsten Jahr noch 443 bzw. 296 € Kaufkraft übrig. Bei der Solarwärme ist die Kaufkraftentwicklung genau umgekehrt. Aus den anfänglich 650 € sind nach 20 Jahren 1.159 bzw. 1.723 € geworden.

    Danke Diethelm! Das ist mal ein schöner Ansatz. Aber ist eine jährliche Einsparung von 650 Euro realistisch bei Solarthermie? Meist bewegt sich das doch im Schnitt eher so im 200 bis 300 Euro Bereich? Jedenfalls sind das so Zahlen, die ich hier und da immer wieder aufschnappe bei durchschnittlich dimensionierten Systemen.
  • bearbeitet July 2012 Beiträge: 0
    diethelm schrieb:
    ist was interressantes,was ich euch nicht vorenthalten will,auch noch lustig geschrieben,

    Den Beitrag wollte ich auch nochmal bisschen hochschieben. Ein SEHR sehr guter Beitrag, den man nicht verpassen sollte. Durchaus sehr viel Wahres dran!
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