Erfahrungen mit Nibe

Oberwelle Azubi
bearbeitet August 2016 in Allgemeine Herstellerdiskussion
Hallo,

Ich möchte hier meine Erfahrung mit einer Wärmepumpe Fighter 1200 der Fa. Nibe schildern.
Die Pumpe ist ca. 6 Jahre alt und nun zum zweiten mal defekt - es platzen offenbar alle 3 Jahre sog. Correx-Ringe und das Medium des Wäremquellen-Kreislaufs tritt aus.
Beim ersten mal ging's noch auf Garantie aber inzwischen lehnt Nibe ab, sich mit dem Thema zu beschäftigen und verweist auf den 'Effizienzpartner' vor Ort. Der einzige, der über die Nibe-Website im Umkreis von 100km (weiter kann man da den Kreis nicht legen) aufgelistet ist, macht offenbar keinen Service für Nibe - er hat schon 2 Termine platzen lassen und reagiert nicht auf unsere inzwischen wohl um die 10 Anrufe auf den AB.
Niebe selbst vertröstet uns nun seit 2 Wochen und wir haben seit dem die Brühe im Keller stehen. Bei Nibe haben wir auch schon mit diversen Personen diverse male telefoniert und des Öftern gehört, dass Nibe sich wieder bei uns melden will, dies aber nicht tut.
Fazit: Die Heizung war eine leider sehr teure Fehlinvestition, für die es offenbar nach 6 Jahren keine Wartung mehr gibt und die damit Ihre Lebenserwartung erreicht hat. Also solltet Ihr Euch besser nach einem anderen Hersteller umschauen.
Gruß,
Kai
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Kommentare

  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet August 2016 Beiträge: 867
    Hallo Oberwelle, herzlich willkommen!

    Das ist natürlich einesuboptimale Erfahrung, aber danke, dass Du dir die Zeit genommen hast, Sie uns mitzuteilen. Solches Feedback ist für viele Menschen immer sehr hilfreich.

    Hat noch jemand anders Erfahrungen mit Nibe sammeln können?
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • Janosching Azubi
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 2
    Wir haben im Herbst 2010 eine Nibe 1245 selbst in Betrieb genommen. Im letzten Monat hatte ich das o.g. Problem das erste Mal, dass die Dichtung in der Wärmepumpe undicht wurde. Service war gut, aber bis wir einen Termin gefunden haben, sind auch 10 Tage -jeder Tag ein Heizpatronentag - ins Land gestrichen. Jetzt habe ich, obwohl noch keine 2 Jahre vergangen sind, eine Rechnung vom Servicepartner erhalten und frage mich, ob ich das in der Gewährleistung noch übernommen bekomme oder nicht. Bin gespannt, welche Erfahrung ich mache. Am eigentlichen Einsatz gab es nichts auszusetzen. Aber das es zum Einsatz kommen mußte, ist natürlich noch zu hinterfragen.....
  • jospr63 Meister
    bearbeitet April 2012 Beiträge: 2,758
    Hm....es kann doch wohl wirklich niemand ernsthaft annehmen, dass irgendein elektrisches Gerät über Jahre hinweg ohne Probleme laufen wird oder?
    Autos werden regelmäßig in die Werkstatt gefahren, es werden dort einem eine Menge Fehler eingeredet, die klaglos hingenommen werden und jeder zahlt.
    Eine Heizung, die zudem vielfaches eines Autos leistet, soll hingegen ein Menschleben ohne Probleme funktionieren? :cry:
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet April 2012 Beiträge: 0
    Da ist natürlich was dran, aber nun: ein Trabbi ist ja prinzipiell ebenso ein Auto wie ein Porsche. Da würde aber ja auch keiner auf die Idee kommen, die beiden gleichzustellen nur weil 4 Räder dran sind ;-) .
  • Janosching Azubi
    bearbeitet November 2012 Beiträge: 2
    Ich habe eine Sole-Flächenkollektor-WP. Ab Okober lief aufgrund der Außentemperatur die WP deutlich häufiger als im Sommer. Mittlerweile habe ich nun gut 6 Wochen geheizt und wir haben schon Temperaturen von -2,3°C in der Sole. Es kann doch nicht schon wieder sein, dass ab Januar mit dem Heizstab geheizt werden muss. Ich frage mich, was bei der Auslegung falsch gemacht wurde.
    Die Dimension (180qm, 9,6kW) ist höchstwahrscheinlich richtig, aber kann es auch andere Gründe geben, dass von einer Sole-WP in unserer Gegend eigentlich abgeraten werden sollte, da unser Boden (das habe ich erst vor einigen Monaten aus einem Bodengutachten herausbekommen) nahezu komplett wasserundurchlässig ist und somit der Grund sich bei Regentagen gar nicht erholen kann, ergo der Grund nur den Sommer zur Erholung hat und der Regen zwischendurch total einflusslos ist.
    Wüßte gern eure Meinung dazu?
    Ist mein genannter Grund eigentlich plausibel und/oder gibt es vielleicht noch andere Gründe, die mir noch nicht in den Sinn gekommen sind.
  • iserlohner Azubi
    bearbeitet December 2012 Beiträge: 1
    Hallo. Da kann ich nur voll zustimmen.Finger weg von Nibe! Wir haben 2003 von einer Fertigbauhausfirma ein Haus bauen lasse. Bei der Planung wurde uns die energiesparende Nibe Fighter 600P mit einem Warmwasserspeicher empfohlen. Preis: 15000€. Wir haben uns trotz des hohen Preises für diese Anlage entschieden weil uns viele Vorteile dieser Anlage genannt wurden.
    Die Anlage machte von Anfang an Probleme .Die Firma die, die Anlage aufstellte, hat bei der Montage schon mal ein Bypass vergessen, so dass die Anlage nach der Aufstellung immer auf Störung stellte weil die Pumpe in einen geschlossenen Kreislauf pumpte. (Es wurden Flachheizkörper verbaut die vor Bezug alle zugedreht waren.) Ich habe die Firma nach drei Besuchen zur Fehlerbehebung auf den Fehler gebracht weil die Monteure nichts gefunden haben.
    So gingen ca. 3 Monate vorbei bis die Anlage Störungsfrei lief.
    Doch unser Problem ist, dass die Heizung schon auf volle Leistung steht(Heizkurve voll) und wir seit 2003 bei kalten Temperaturen unsere Räume nicht wärmer als 21,5Grad bekommen. Und wenn wir abends warm duschen wollen, die Wassertemperatur meist nicht höher als 25-30 Grad ist. Das „warme“ Wasser ist trotz 200 Liter Warmwasserspeicher in 4 Minuten verbraucht. Wir haben die Anlage zigmal reklamiert. Und leider gibt es über Nibe keine Auskunft zu technischen Fragen oder Bedienung. Dort bekommt man dann die Telefonnummer von einem Techniker vor Ort der aber auch schlecht erreichbar ist. Leider kennt kein Heizungsbauer bei uns im Ort diese Anlage , so dass auch keiner bei Problemen dieser Anlage helfen kann.
    Also bei Problemen der Anlage den empfohlenen Techniker von Nibe anrufen und sich einreihen in seinen Terminkalender. Wartezeit 2-4 Wochen. Unsere Anlage brachte bei 10 Minusgrad keine Leistung mehr und wir mussten durch den Notfall nur „ 1 Woche“ ohne Heizung und Warmwasser auskommen.
    Da bezahlt man auch gerne 120 € nur für An und Abfahrt des Monteurs. (100km Entfernung) Hauptsache wieder warm im Haus. Meine persönliche Meinung: Finger weg von Nibe. Ich denke, dass selbst die Servicepartner die Anlage nicht voll beherrschen .Obwohl die Anlage für unser 2 Familienhaus abgestimmt sein sollte bringt sie nur schwache Leistung, ob im Heizbetrieb oder im Warmwasserbetrieb. Ersatzteile sind unheimlich teuer. 8 Jahre alte Nibe und schon ca. 2500€ Reparaturkosten!!!
    Wenn Nibe nur wenn ein Monteur in der Nähe ist um die Fahrkosten zu sparen und der Monteure sollte die Anlage wirklich gut beherrschen. Denn Nibe direkt gibt keine Auskunft- selbst zu Einstellungen der Anlage nicht .Das Prinzip der Anlage ist gut durchdacht. Aber ich vermute es scheitert an der Fachkompetenz und der Planung dieser Anlagen durch die Monteure vor Ort.
    Wenn ich es im Haus warm haben will muss ich wohl eine andere Heizung kaufen.:-(
    Bei Fragen einfach Mail senden.


    Achtung, Achtung , Achtung,
    Korrektur!!!!!:thumbup::thumbup::thumbup:

    Nibe Produkte sind nicht schlecht-nur die Partnermonteure haben meiner Meinung nach keinen Plan!!!
    Nach zehn Jahren frieren wegen schlechter Heizwerte, duschen mit kaltem Wasser durch die schlechte Heizleistung und zig Besuchen von Partnermonteuren ist ein Wunder geschehen.
    Ich habe nicht aufgegeben und bestimmt zum fünfzigsten Mal bei Nibe angerufen und um Hilfe gebeten .Diesmal bekam ich eine Telefonnummer von einem Außendienstmitarbeiter, der sich wirklich Zeit für meine Probleme nahm. Ich erklärte ihm, dass ich immer friere und die Heizung keine Leistung hat. Der wirklich freundliche Herr hörte sich alles an und weil die Vermutung nahe lag, dass die Anlage zu klein für unser Haus ist, versorgte ich ihn mit allen technischen Angaben des Hauses und der Nibe Anlage. Nun rechnete der nette Herr alles für mich aus, was bestimmt viel Zeit in Anspruch genommen hat, und rief mich zurück.Das Haus war gerade an der Grenze. Nun gut- was sollte ich machen? Aber was jetzt kam hat mich überrascht. Der Mitarbeiter von Nibe schlug vor, mit einem Servicemann von Nibe zu mir zu kommen. Ich sagte sofort zu.
    Lange Rede kurzer Sinn-nach nicht mal einer Woche standen die beiden Herren, wie verabredet, bei mir vor der Tür und nahmen sich die Nibe Anlage vor.
    Eine Einstellung an der Pumpe, ein Kabel um geklemmt und einige Einstellungen später fuhren die Herren wieder-ohne Berechnung!!!!
    Die Überraschung: meine Anlage läuft. Ich habe trotz 10Grad Minus draußen in der Wohnung 22 Grad und noch Reserven. Die Vorlauftemperatur beträgt 55 Grad. Das Wasser ist schon zu heiß zum Duschen und trotz großer Abnahmemenge immer noch warm. Alles ist nach 10 Jahren frieren wieder gut .
    Solche Temperaturen hatten wir noch nie im Haus.
    Bitte liebe Nibe Mitarbeiter-helft den Kunden direkt. Eure Partnermonteure machen meiner Meinung nach ihren Job nicht gut und kosten viel. Dadurch werden eure Produkte im Netz schlechtgeredet!!
    Ganz herzlichen Dank an Herrn Timo Bö. und seinem Kollegen von der Firma Nibe .Die Jungs haben wirklich Plan von ihren Produkten und sind sehr hilfsbereit!!:thumbup::thumbup::thumbup:
  • giltec Azubi
    bearbeitet December 2012 Beiträge: 1
    Hallo Ihr Nibe Freunde

    Habe seit drei Jahren auch eine Nibe Wärmepumpe 1140/6 Wasser/wasser die mit einem Brunnen als Wärmequelle von ca.1,5 m/3 pro Stunde betrieben wird.
    Auch ich hatte im Anfang große Probleme mir der Wärmepumpe.
    Dies hatte folgende Ursachen.
    Die Nibe Partnerfirma die uns die Wärmepumpe eingebaut hat nahm diese auch in Betrieb ohne die notwendige Fachkenntnis zu besitzen.
    Daraufhin habe wir uns mit Nibe Deutschland in Verbindung gesetzt die uns an die Partnerfirma verwiesen hat.Es ging einfach nicht weiter und die Probleme blieben.Da ich den Beruf des Mess und Regelmechanikers gelernt habe und ca 20 Jahre inbetriebnahme von chem Anlagen gemacht habe
    nahm ich mir der Probleme selber an.
    Anruf wieder bei Nibe Deutschland wurde nicht an einer Techniker im Hause verbunden.
    Lösung:Anruf bei Nibe in Schweden (Mutterfirma)und mein Problem geschildert.
    Ein Tag später nochmal bei Nibe Deutschland angerufen und alle erdenkliche Hilfe bekommen.
    Dann die Partnerfirma von Nibe, Elektroanlagenbau Wagner aus Weiler, beauftragt die Wärmepumpe zu prüfen und einzustellen .Dies wurde mit Fachkenntnis gemacht.
    Seit dieser Zeit vor zwei Jahren haben wir keine Propleme mit der Wärmepumpe und werden uns jetzt eine größere zulegen da der Brunnen mehr Wasser bringt wie im Anfang ermittelt.
    Hier werden wir wieder eine Nibe Wärmepumpe nehmen ,da das Produkt nicht schlecht ist und es nach meiner Meinung Planungsfehler,falsche Berechnungen und mangelhafte Inbetriebnahmen sind.

    mfg.giltec
  • Glasleiste Azubi
    bearbeitet December 2012 Beiträge: 1
    Hallo,ich kann mich da nur anschliessen.Haben seit 12 Jahren Fighter 600P und sind einfach unzufrieden !! Obwohl wir einen Wartungsvertrag haben !!Scheinbar haben die Monteure eine EINWEISUNG bekommen ,wenn sie läuft dann nur Filter wechseln.Durch Forum´s habe ich dann immer mehr dazu gelernt, Heizpatrone brauch keine 9kw,kann man senken und auch die Lüftung durch umstecken der Klemmen.Was das grosse Problem ist das Ausdehnungsgefäß ist für unser Haus zu klein,sowie da etwas nicht mit dem Druck stimmt,ist die Heizung Vorlauf bei 29 Grad statt 38 Grad.Unsere Wohnfläche ist 125qm benötige letzten 2 Winter ca. 5000 kwh pro Jahr,aber alle Räume warm,im Bad noch einen Handtuchheizkörper ,ansonsten alles Fußbodenheizung !!Schaue aber jedes Wochenende nach der Heizung damit der Druck bleibt,somit fülle ich in der Heizperiode alle 2 Wochen wasser oder Luft auf !!!!!!!!!!!!!!
  • snoopy-mike Azubi
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 1
    Hallo Leute,

    also ich muss hier mal was positives zu NIBE sagen.
    Ich schreib das jetzt gleich vorweg, eigentlich wollte ich es gerade als Schlusssatz anfügen, aber es gehört hierher.

    Wer die Bedienungsanleitung genau studiert (auch die Handwerkereinstellungen), der wird feststellen, dass die Heizkurve, die Ein-und Ausschalttemperaturen der Heizung das A und O sind.
    ALSO LEST RICHTIG UND AUCH ZWEIMAL DURCH.


    Ich habe eine NIBE, Fighter 1110.
    Ich habe ein altes Bauernhaus entkernt und auf Niedrighausniveau wieder aufgebaut.
    ca. 220 qm² Wohnfläche(alles Fußbodenheizung = Voraussetzung), 5 Personen Haushalt.
    Temperaturen im Winter auch mal Minus 20 Grad kein Thema.
    Heizkosten 2012 (792€ Brutto) :w00t:

    Wie kam ich dazu ?

    Ich habe 2004 mir mal so einige Wärmepumpen angesehen, Vissmann und Vaillant usw.
    Diese waren alle sehr kompliziert montiert und jeder meiner Bekannten hat eigentlich gejammert, egal ob mit kontrollierter Wohnraumbelüftung oder ohne. Jeder hat mir abgeraten, weil damals die Heizungsbauer einfach noch keine Profis waren auf dem Gebiet.

    Auf einer Messe habe ich dann zufälligerweise mit einem Heizungsbauer gesprochen, der Nibe im Angebot hatte. Ich hab mir mal alles erklären lassen und es stellte sich schon am Anfang heraus, dass dies genau mein Ding ist.

    Warum? Ganz Einfach.

    Nibe hat Erfahrung!
    Nibe hat damals schon in Skandinavien ca. 25 Jahre Wärmepumpen vertrieben und ist dort Marktführer.
    Nibe hatte damals die einfachste Bauweise.
    Einfach rauf oder runterdrehen der Heizkurve bei Bedarf.
    Und ich konnte Sie selbst kinderleicht montieren. Bin ein kleiner Allesbastler und wollte auch dieses Thema in meinem Hof bewältigen.
    Preis!! Ich war zufrieden, die Wärmepumpe hat gerade mal 6900€ gekostet, ohne Doppelmantelspeicher und natürlich ohne Brunnen und Anlagen Zubehör. Alles zusammen habe ich damals ca. 13000€ berappt mit Brunnen schlagen auf 13 Meter.

    Ich hatte bisher 2 Probleme:
    Erstes Problem welches ich mal hatte, war, als alle Raumthermostaten zu waren, hat die Pumpe auf Störung geschaltet. Einfach ein und ausgeschaltet, dann lief wieder alles einwandfrei, aber das soll keine Lösung gewesen sein.
    Problem abgeschafft, indem ich 2 Möglichkeiten hatte.
    1. einen Raumthermostat aufdrehen bis maximum (am besten Bad), wenn aber der Raumthermostat mal versagt, dann kommt es wieder zur Störung, also Punkt 2 (der Tipp kam von einem Heizungsbauer Spezl)
    2. einen der Kreisläufe des Wohnzimmers auf Dauerdurchgang schalten und Ruhe ist.

    2. Problem.
    Ich habe einen der Sole Eingänge nicht sauber bearbeitet vor dem Verschrauben also leckt dieser minimal, ich dachte das geht schon irgendwann zu. Aber was passierte? Nach ca. 2 Jahren hat sich mein Sole-Eingang Fühler verabschiedet. Selbst innerhalb von 30 mins. ausgetauscht (lag ja im Ersatzteilepaket dabei) und lief wieder einwandfrei.
    Ich hab dann die Verschraubung aufgemacht, neu mit Hanf bearbeitet und den Kreislauf wieder mit der Gartenpumpe und dem Frostschutz befüllt. Nach 1,5 Stunden war alles getan und ich hab wieder was dazugelernt.

    Jetzt sind mittlerweile 7 Jahre vergangen und das einzige was das ding an Pflege benötigt ist den Heizkreislauf Druckkessel hin und wieder (alle 2 Jahre) mit Wasser auffüllen.

    Ist bei euch die Vorlauftemperatur zu niedrig, dann ist entweder der Außenfühler kaputt oder Ihr müsst die Heizkurve verstellen.

    Grüsse der snoopymike
  • Dicker Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 4
    Hallo zusammen,

    wir haben auch seit 2011 eine Nibe Erdwärmeanlage, F-1145-8, mit passiver Kühlung und einem Beuler VPB 300-E. Die Anlage hat bisher auch bei tiefsten und hohen Temperaturen einen guten Dienst erwiesen, bis ein Schaden im Januar 2013 den Beuler und die Anlage lahm gelegt hat.
    Die Reparatur der Anlage erfolgte unbürokratisch, auf Garantie und schnell. Der daraufhin folgende Kundenservice seitens Nibe scheint Verbesserungspotential zu haben. Man sollte meinen, dass Nibe Interesse hat Kunden zufrieden zu stellen, insbesondere solche, die von der Presse beim Hausbau begleitet werden:-)
    Wir sind mal gespannt wie es mit der Kommunikation weiter geht, bisher warten wir noch auf eine finale Stellungnahme seitens Nibe.
    Die schönsten Grüße
  • bearbeitet May 2013 Beiträge: 0
    Hallo,

    ich habe mich mal hier angemeldet als letzten Versuch brauchbare Infos zur Nibe 600P zu bekommen.
    Nibe ist meiner Meinung Schrott und Betrug. Es sei denn es gibt wirklich Tricks die der Heizungsbauer nicht kennt. (wieso eigentlich nicht)

    Fakten:
    Habe 2004 eine Nibe Fighter 600P aufgeschwatzt bekommen. Wärmebedarf des Hauses auf ca. 200 qm Wfl. lt. Baugenehmigung 17800 kWh pro Jahr. Jährlicher Stromverbrauch ist: 15.000 kWh/a! Ab 6 Grad Außentemperatur schaltet die Heizpartone dazu weil die Vorlauftemperatur von > 34 Grad sonst nicht erreicht wird. Ab Oktober glüht dann der Heizstab im Dauerbetrieb. Heizkurve 6 Verschiebung 00. Das geht gerade noch so gerade im OG (21 Grad). Alles Fußbodenheizung.

    Bin jetzt dabei alles rauszuschmeißen und Flüssiggas anzuschaffen 17.500 kWh kosten ca 1.500 Euro mein Strom kostet 2.700 euro diesjährige Erhöhung nicht berücksichtigt (Durschnitt +7% p.a)

    Ein Heizungbauer hat mir lachend vorgerechnet (dabei fragend wo den der bei Wärmepumpen obligatorische Pufferspeicher sei). Heizlast incl. Warmwasser des Hauses ca 10kW in der Spitze. Kompressor Nibe 600P nach eigenen Angaben 1kW d.h bei Spitzenumwandlung 3,5 kW Heizleistung der Rest muß die Patrone liefern d.h. für mein Haus völlig ungeeignet.

    Ich bin weder Heizungsbauer noch Hobbybastler sondern dachte für das viele Geld eine funktionierende Heizung zu erhalten zu können ohne dies zu meinem Hobby machen zu müssen.

    Wenn jemand Ideen hat bin ich natürlich offen, aber ich kann leider weder an der Lüfter weiße und schwarze Kabel schalten noch irgendwelche Ausdehungsbehälter vergrößern oder so.

    Nibe selbst hat keinen Service und der nächste Techniker ist 100km weg und man weiß nicht wie viel er kann.

    Lt. Werbebroschüre sollte ein Haus wie meines ca. 14.000 kWh mit 4500kWh Strom erzeugen und die Heizpatrone ca. 1.500 kWh brauchen. Entweder die Broschüre ist falsch oder es muß ja irgentwas falsch sein
  • Loader Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 10
    Ich finde das prinzipiell immer sehr dreist, dass Hersteller in solchen Foren gleich pauschal abgeschossen werden. Ein Beitrag namens "Finger weg von Nibe" schädigt das Unternehmen enorm, vor allem in so einem großen und einflussreichen Forum. Der Fehler kann genauso bei den Partnern, und das ist meine Erfahrung, liegen. Nibe ist ja nur der Hersteller, wer das Ding dann verkauft und einbaut, ist eine ganz andere Baustelle. Ich selber habe keine Nibe-Pumpe, aber ich finde es wirklich unpassend, Unternehmen immer gleich so direkt an der Pranger zu stellen.
  • Dicker Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 4
    Mojn,

    stimmt, man sollte sich beim Lesen Gedanken machen wer letztlich den Bock geschossen hat oder haben könnte und sich dann fair sein Urteil bilden.
    Baut ein Handwerker die falsch dimensionierte Heizung ein, dann kann der Hersteller nicht dafür. In meinem Fall war die Anlage defekt, d.h. ich gehe zwar an meinen Vertragspartner, der dann an Nibe geht und die müssen, bzw. sollten dann entsprechend reagieren.
    Tun Sie das nicht, wie bisher in meinem Fall, dann warte ich geduldig, setze eine Frist, noch eine und dann noch eine und dann vergeht mir ganz langsam die Lust.
    Ich informiere dann meinen Vertragspartner und auch Nibe was ich bald tun werde. Reagiert dann immer noch keiner, dann würde ich sagen ... selbst schuld wenn es was auf die Hörner gibt. Mein Anlage war zu teuer, als dass ich mich von einem Anlagen Hersteller vorführen lasse. Das ist halt so mit der "Macht" des Internets und der Medien --> am Ende lernt vielleicht jeder was davon, hoffentlich jedenfalls:-)

    Gruß
  • bearbeitet June 2013 Beiträge: 0
    Find ich jetzt nich so hart. Klar, der Titel ist ein bisschen reißerisch aber nun. Ist ja nicht auch so, dass man nicht auch positives hier reintun kann. Und grad im Wärmepumpenbereich ist mit dem Service oft was im Argen, da schadet ein wenig Feedback mal nicht! Wenn die Gashersteller so gieren würden, wäre der Aufstand um Einiges größer.
  • Dicker Azubi
    bearbeitet June 2013 Beiträge: 4
    Genau:-)

    Hart ist, wenn jemand sein sauer verdientes Geld in eine Anlage steckt, die anscheinend dem Stand der heutige Technik entspricht, um die Umwelt zu schonen +++ und nachher Probleme hat von denen der Hersteller nichts wissen will bzw. diese anscheinend als nichtig ab tut.
    Die "lasst mich damit in Ruhe Technik" funktioniert halt nicht immer, zumindest dann nicht, wenn in solchen Foren öffentlich gemacht werden kann welche Probleme solch teure Anlagen haben können. Denn ist das Ding einmal drin, dann wird es schwer, zumindest für die meisten unter uns, die Anlage einfach mal so auszutauschen. In unserem Fall steht noch immer seit ca. 4 Monaten eine Stellungnahme seitens Nibe, bzw. meinem Vertragspartner, aus. Vielleicht sollte der eine oder Handwerker/Hersteller einmal einen Grundkurs in Marketing und Social Media belegen, dann würde so mancher Hersteller auch seinen Service rasant verbessern wollen und ggf sogar mehr verkaufen ... oder halt auch nicht.
    Mich würde zum Beispiel sehr interessieren wer Probleme mit einem Nibe Beuler VPB 300-E hatte oder wer einen Schaden oder Erfahrungen mit einem Beuler VPB 300-E von Nibe in der Kombination mit einer Wärmepumpe F-1145-8 mit Passiver Kühlung hat oder hatte.

    ... und als Antwort noch für Piet --> in der Tat sollte ein Nibe Fachbetrieb Deine Anlage mal in Augenschein nehmen. Die 100km Anreise hat mein Fachbetrieb auch. Einen Jaguar lässt Du i.d.R. auch nicht beim Motorradhändler reparieren.
  • D.F-J.S Azubi
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 17
    jospr63 schrieb:
    Hm....es kann doch wohl wirklich niemand ernsthaft annehmen, dass irgendein elektrisches Gerät über Jahre hinweg ohne Probleme laufen wird oder?
    Autos werden regelmäßig in die Werkstatt gefahren, es werden dort einem eine Menge Fehler eingeredet, die klaglos hingenommen werden und jeder zahlt.
    Eine Heizung, die zudem vielfaches eines Autos leistet, soll hingegen ein Menschleben ohne Probleme funktionieren? :cry:
    Guten Tag ! Ich bin neu hier im Forum. Zu Ihrer Bemerkung bezüglich der Haltbarkeit einer Wärmepumpe möchte meine Erfahrung mit einer Brauchwasser -WP von HAPPEL Typ BW 300 (300 Ltr.Boiler) den Forenusern mitteilen.Diese Wärmepumpe läuft ohne Wartung (!) nunmehr seit 32 Jahren problemlos.Es musste lediglich eine defekte Dichtung des Mannlochs am Boiler ersetzt und der Kondenswasserablauf (Rost) abgedichtet werden.Wenn ich hier die Erfahrungen mit den neuen WP`s lese, hoffe ich, dass meine noch eine Weile mitmacht !
  • D.F-J.S Azubi
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 17
    D.F-J.S schrieb:
    Guten Tag ! Ich bin neu hier im Forum. Zu Ihrer Bemerkung bezüglich der Haltbarkeit einer Wärmepumpe möchte meine Erfahrung mit einer Brauchwasser -WP von HAPPEL Typ BW 300 (300 Ltr.Boiler) den Forenusern mitteilen.Diese Wärmepumpe läuft ohne Wartung (!) nunmehr seit 32 Jahren problemlos.Es musste lediglich eine defekte Dichtung des Mannlochs am Boiler ersetzt und der Kondenswasserablauf (Rost) abgedichtet werden.Wenn ich hier die Erfahrungen mit den neuen WP`s lese, hoffe ich, dass meine noch eine Weile mitmacht !
    Sollte dieses Gerät dennoch seinen Geist aufgeben, welche Brauchwasser-WP würdet ihr an meiner Stelle kaufen ?
    Einfamilienhaus 2 Personen ( gelegentlich 4 Personen) , jetziger Boiler 300 Ltr.
    Beste Grüße
    Dieter
  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 2,758
    D.F-J.S schrieb:
    Guten Tag ! Ich bin neu hier im Forum. Zu Ihrer Bemerkung bezüglich der Haltbarkeit einer Wärmepumpe möchte meine Erfahrung mit einer Brauchwasser -WP von HAPPEL Typ BW 300 (300 Ltr.Boiler) den Forenusern mitteilen.Diese Wärmepumpe läuft ohne Wartung (!) nunmehr seit 32 Jahren problemlos.Es musste lediglich eine defekte Dichtung des Mannlochs am Boiler ersetzt und der Kondenswasserablauf (Rost) abgedichtet werden.Wenn ich hier die Erfahrungen mit den neuen WP`s lese, hoffe ich, dass meine noch eine Weile mitmacht !

    Klar funktioniert sie ohne Probleme mit einem Wirkungsgrad von runden 20 bis 30 %. Außerdem erwärmt deine Heizung lediglich Warmwasser. Eine moderne Wärmepumpe, die auch ab und an gefordert wird, steigt nach rund 3 bis 6 Jahren aus. Meist fehlt Kältemittel.;-)
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • D.F-J.S Azubi
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 17
    jospr63 schrieb:
    Klar funktioniert sie ohne Probleme mit einem Wirkungsgrad von runden 20 bis 30 %. Außerdem erwärmt deine Heizung lediglich Warmwasser. Eine moderne Wärmepumpe, die auch ab und an gefordert wird, steigt nach rund 3 bis 6 Jahren aus. Meist fehlt Kältemittel.;-)
    Vielen Dank für Ihren Post.Nur zur Klarstellung, es ist eine Luft-Wasser - WP die nur für die Erwärmung von Brauchwasser
    benutzt wird.Meine Fußbodenheizung wird nach wir vor mit einer Ölheizung erwärmt.Ich werde lediglich diese Brauchwasser-
    WP demnächst ersetzen müssen und stehe vor der Frage, ob man ein Gerät eines bekannten Marken-Herstellers kaufen soll, oder ob ein preisgünstige Modell eines weniger bekannten Herstellers ,z.B. die preisgünstige China-WP von Feinwerk eine Alternative sein könnte.:-?
    Grüße vom
    Dieter
    P.S. Kann man bei einer modernen WP das verloren gegangene Kältemittel nachfüllen, damit sie wieder voll einsatzfähig wird ?
  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 2,758
    D.F-J.S schrieb:
    Vielen Dank für Ihren Post.Nur zur Klarstellung, es ist eine Luft-Wasser - WP die nur für die Erwärmung von Brauchwasser
    benutzt wird.Meine Fußbodenheizung wird nach wir vor mit einer Ölheizung erwärmt.Ich werde lediglich diese Brauchwasser-
    WP demnächst ersetzen müssen und stehe vor der Frage, ob man ein Gerät eines bekannten Marken-Herstellers kaufen soll, oder ob ein preisgünstige Modell eines weniger bekannten Herstellers ,z.B. die preisgünstige China-WP von Feinwerk eine Alternative sein könnte.:-?
    Grüße vom
    Dieter
    P.S. Kann man bei einer modernen WP das verloren gegangene Kältemittel nachfüllen, damit sie wieder voll einsatzfähig wird ?


    Natürlich kann man Kältemittel nachfüllen, es muss ja irgendwie auch eingefüllt worden sein. ;-)

    Der Service für die WPs ist eh schon recht schlecht und je weiter man sich von einem relativ hochpreisigen Segment entfernt, je schlechter wird auch der Service. So jedenfalls meine persönliche Erfahrung.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • D.F-J.S Azubi
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 17
    jospr63 schrieb:
    Klar funktioniert sie ohne Probleme mit einem Wirkungsgrad von runden 20 bis 30 %. Außerdem erwärmt deine Heizung lediglich Warmwasser. Eine moderne Wärmepumpe, die auch ab und an gefordert wird, steigt nach rund 3 bis 6 Jahren aus. Meist fehlt Kältemittel.;-)
    Ich stelle meine Frage nochmal etwas anders.Die erwähnte alte WP verbraucht im Monat für ca. EUR 35 Strom, d.h. ich habe einen Jahressumme von ca. EUR 400 allein für Warmwasser zu bezahlen.Wäre einen neue WP von der Effizienz so viel besser, dass sie sich
    in überschaubarer Zeit amortisiert ?
    Grüße vom
    Dieter
  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 2,758
    D.F-J.S schrieb:
    Ich stelle meine Frage nochmal etwas anders.Die erwähnte alte WP verbraucht im Monat für ca. EUR 35 Strom, d.h. ich habe einen Jahressumme von ca. EUR 400 allein für Warmwasser zu bezahlen.Wäre einen neue WP von der Effizienz so viel besser, dass sie sich
    in überschaubarer Zeit amortisiert ?
    Grüße vom
    Dieter

    Sorry, aber ich hatte das nicht als Frage verstanden, sondern als bereits gebuchten Umbau. Ob sich das lohnt kann ich auch nicht sagen. Klar, wenn das Teil 2000 Euronen kostet und ich nur runde 50€ Strom im Jahr einspare, dann wird sich ein Umbau sicherlich nicht lohnen. Ich bin eh kein Freund der LWPs, da sie nach der TVO einige Probleme nach sich ziehen, weil die geforderten 60°C nicht erreicht werden können. Dann muss man mit einem Heizstab nachheizen, um in den sicheren Bereich zu kommen. Das verteuert das alles vom Verbrauch.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • D.F-J.S Azubi
    bearbeitet September 2013 Beiträge: 17
    jospr63 schrieb:
    Sorry, aber ich hatte das nicht als Frage verstanden, sondern als bereits gebuchten Umbau. Ob sich das lohnt kann ich auch nicht sagen. Klar, wenn das Teil 2000 Euronen kostet und ich nur runde 50€ Strom im Jahr einspare, dann wird sich ein Umbau sicherlich nicht lohnen. Ich bin eh kein Freund der LWPs, da sie nach der TVO einige Probleme nach sich ziehen, weil die geforderten 60°C nicht erreicht werden können. Dann muss man mit einem Heizstab nachheizen, um in den sicheren Bereich zu kommen. Das verteuert das alles vom Verbrauch.
    Besten Dank für Deine Antwort.Das Problem nach TVO ist sicherlich die Legionellengefahr.Die sehe ich bei einem EFH eher nicht.Ich stehe jetzt vor der Entscheidung eine Brauchwasser WP aus französischer Poduktion "Atlantic" über Feinwerk für EUR 1150,00 zu kaufen, oder eine Stiebel Eltron für 1750,00 .Für den Preisunterschied von EUR 600,00 kann ich das Ding eine ganze Zeit laufen lassen. Angeblich hat Feinwerk eine eigene Wartungskolonne. Stiebel Eltron ist von meinem Wohnort 80 Km entfernt.Aber die haben nur Partner die auch 50 Km weit weg sind . Schwierig !
    Beste Grüße vom
    Dieter
    P.S. Werde wohl ein Auslaufmodell - 190 Ltr. Boiler - preisgünstig angeboten von Feinwerk kaufen.
  • chahco161 Azubi
    bearbeitet December 2013 Beiträge: 1
    hallo Zusammen,
    seit 2 Wochen macht meine neue WP Nibe F750 starke Geräusche (bis 70db), der Nibe Techniker war vorort und behauptet das ist normal, wenn der Compressor läuft, kommen solche Geräusche, man kann nix machen :((((!!!! die Nachbarn habe sich öfter bei uns beschwert, man kann nachts nicht richtig schlaffen...Der Monteur findet auch die Geräusche durch deb Verdichter ganz normal !!!!
    liegt das jetzt an Nibe Service oder an Gerät??? ist die Dienstleistung von Monteure so schlecht geworden?? ist man gezwungen mit solche Geräusche (70db) zu leben für einbisschen Heizung ? hat jemand eine Idee vielleicht!!!
    Danke
  • hhoffmann Azubi
    bearbeitet January 2014 Beiträge: 1
    Sehr geehrte Forumsmitglieder, FINGER WEG VON NIBE.

    auch wir haben seit 2004 in unserem Haus eine Nibe Fighter und haben extrem schlechte Erfahrung gemacht. Mittlerweile haben wir Reparaturkosten, die fast einer oder gar zwei neuen Systemen entsprechen. Die Firma Nibe selbst ist nicht kooperativ.

    und zur Zeit ist mal wieder die Heizung ausgefallen.........
  • elch Azubi
    bearbeitet February 2014 Beiträge: 1
    In unserem schwedischen Einfamilienhaus (hjältevadshus.se) ist eine Nibe F 315 P/E installiert. Ich habe bisher keine der schlechten Erfahrungen machen dürfen, von denen hier die Rede ist. Die Heizung (Flachradiatoren, Vorlauf 55°) und WW-Bereitung über die Abluftwärmepumpe läuft seit 1998 nahezu störungsfrei. In den ersten Jahren verabschiedete sich der Kompressor zweimal, einmal getauscht auf Garantie, das zweite Mal auf Kulanz. Später kam mal eine neue Umwälzpumpe, neues Kältemittel, Filtertausch. Das war's. Der Energiebedarf unseres Hauses insgesamt liegt jedes Jahr um 10.000 kWh (in sehr kalten Jahren auch darüber), also Strom für alles. Bei mittlerweile vier erwachsenen Personen auf 140 qm Wohnfläche kein ganz schlechter Wert. Gewartet wird der Kältekreislauf vom örtlichen Kältemittelspezialisten, der Wasserkreislauf vom örtlichen Sanitärfuzzi. Den Nibe-Kundendienst hat meine Heizung seit gut 10 Jahren nicht mehr gesehen (sehen müssen). Nach 16 Jahren denke ich nun doch über eine neue, modernere Abluftwärmepumpe nach, die effizienter ist, Strom wird ja nicht billiger... Da die dezentrale Lüftungsanlage vorhanden und auf Nibe-Technik abgestimmt ist, eben wohl auch wieder von Nibe.
  • Kamal Azubi
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 2
    Hallo, kann mir jemand helfen? Ich habe eine Nibe F 1240 Wärmepumpe, der Warmwasserspeicher ist im sechsten Jahr durchrostet. Der Techniker hat festgestellt das der Stecker für Fremdstromanode nicht im Gerät steckte, und dadurch das gerät durchrostet ist. Dieser Stecker ist Extra dafür da das das Gerät nicht durchrosten soll, Dieser Fehler ist der Firma Nibe passiert als sie die Pumpe eingebaut haben. Die Firma die das Gerät eingebaut hat lehnt mir jede Reparatur ab, da ich keinen Wartungsvertrag mit denen abgeschlossen hatte. Die ganze Reparatur soll ca. 4000,- € kosten. hat jemand Erfahrung mit so was, kann ich die Firma verklagen? ich bitte um eure Hilfe.
  • Mendener Azubi
    bearbeitet December 2014 Beiträge: 1
    Hallo ich habe dein Artikel gelesen-habe selber Nibe Fighter 640P und auch probleme wie bei dir beschrieben.Die anlage habe ich seid 2009 bei mir.Wie kommt mann an solche Leute dran?Bin schon am verzweifeln .Danke im vorraus.
  • Beiträge: 1
    ... nur mal so: unsere Nibe ist jetzt über 19 Jahre alt, vor 10 Jahren wurde die Heizung durch den Servicepartner durchgeschaut- ohne Reparaturen, jetzt ist sie defekt. Reparatur wäre im Moment möglich, lohnen aber sicher nicht, haben uns aber für eine neue Nibe entschieden. Fast 20 Jahre ohne Störung, keine Nebenkosten u.s.w. was will man mehr!
  • bearbeitet August 2016 Beiträge: 1
    Oberwelle schrieb:
    Hallo,

    Ich möchte hier meine Erfahrung mit einer Wärmepumpe Fighter 1200 der Fa. Nibe schildern.
    Die Pumpe ist ca. 6 Jahre alt und nun zum zweiten mal defekt - es platzen offenbar alle 3 Jahre sog. Correx-Ringe und das Medium des Wäremquellen-Kreislaufs tritt aus.
    Beim ersten mal ging's noch auf Garantie aber inzwischen lehnt Nibe ab, sich mit dem Thema zu beschäftigen und verweist auf den 'Effizienzpartner' vor Ort. Der einzige, der über die Nibe-Website im Umkreis von 100km (weiter kann man da den Kreis nicht legen) aufgelistet ist, macht offenbar keinen Service für Nibe - er hat schon 2 Termine platzen lassen und reagiert nicht auf unsere inzwischen wohl um die 10 Anrufe auf den AB.
    Niebe selbst vertröstet uns nun seit 2 Wochen und wir haben seit dem die Brühe im Keller stehen. Bei Nibe haben wir auch schon mit diversen Personen diverse male telefoniert und des Öftern gehört, dass Nibe sich wieder bei uns melden will, dies aber nicht tut.
    Fazit: Die Heizung war eine leider sehr teure Fehlinvestition, für die es offenbar nach 6 Jahren keine Wartung mehr gibt und die damit Ihre Lebenserwartung erreicht hat. Also solltet Ihr Euch besser nach einem anderen Hersteller umschauen.
    Gruß,
    Kai


    Diese schlechten Erfahrungen kann ich leider bestätigen. Nach 1,5 Jahren Defekt am FOM Modul an unserer F1145. Nach mehreren Telefonaten kam nach 5 Tagen (Januar und kein warmes Wasser) ein Servicetechniker von Nibe, welcher einen größeren Defekt bestätigte und den Austausch des kompletten Moduls ankündigte. Er hat dann netterweise den Betrieb auf Heizstab umgestellt, sodaß wir zumindest wieder warmes Wasser hatten. Allerdings muss aus garantietechnischen Gründen der Installateur den Austausch vornehmen, welcher seinerzeit die Heizung installiert hat. Dieser sitzt übrigens 488km von unserem Wohnort weg, im Umkreis von mind. 100km (mehr kann man nicht sehen) gibt es bei uns in München (!) keinen Servicepartner, da den letzten näheren Partnern die Verträge gekündigt worden sind. Diese stehen jedoch noch auf der Homepage, sodaß man alles umsonst abtelefoniert. Naja, der Installateur von damals sollte sich kurzfristig wegen einem Termin bei mir melden. Nach 14 Tagen Wartezeit habe ICH dann den Installateur angerufen. Seine Aussage: "Keine Kapaziäten und ist eh zu weit weg" Aha... Danke auch. Also wieder bei Nibe angerufen, wie es denn nun weitergeht. Antwort dort: "Ich setze mich mit Ihrem Fertighausanbieter in verbindung, wir besprechen die weitere Vorgehensweise und ich melde mich bei Ihnen" Das war vorgestern. Ich habe nun nochmals eine Mail an Nibe geschrieben, den Sachverhalt geschildert und warte mal wieder etwas ab. Bei der Installation vor 1,5 jahren wurden übrigens zwei Anschlüsse vertauscht, welcher die Folge hatte, daß wir fast 3 Monate auf Heizstab liefen. Unsere Stromkosten schossen durch die Decke. Geholfen hat uns seinerzeit ein Installateur aus der näheren Umgebung. Ist praktisch immer erreichbar oder ruft sofort zurück. Termine innerhalb von ein paar Tagen, bei dringenden Fällen kommt er sofort. Er hat nur leider keinen Vertrag mehr und kann nichts erledigen, was über Garantie abgewickelt werden kann. Blöd für uns.

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