Erfahrungen mit Infrarotheizungen

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Kommentare

  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet February 2012 Beiträge: 143
    Hallo Reiterli, das hört sich alles gut an, ich bin gespannt auf Deinen Energieverbrauch!
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet February 2012 Beiträge: 143
    Habe diesen Link gefunden, über den man Musterwohnungen in verschiedenen Teilen D´s mit IRH kontakten kann. Habe es nicht ausprobiert, hoffe aber, es hilft manchem weiter.

    http://www.infrarot-heizungen.net/musterwohnungen.html?XTCsid=7d42468e7dfe7b9139a53d0f5c324902
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • Elstertaler Azubi
    bearbeitet February 2012 Beiträge: 10
    Hallo an alle ich war nochmal fleißig :-)

    Noch ein Nachtrag zum Vorangegangenen: Für Interessenten, die so eine Steuerung in einer Mietwohnung realisieren möchten oder/und den Aufwand einer festen Installation vermeiden wollen (Also wer die normalen Steckdosen als Anschluss nutzen will oder muss) gibt es inzwischen programmierbare Steuerzentralen, passend zu den einzelnen Funksystemen zu kaufen.


    Die Heizung selbst:
    Alle Räume befinden sich in der Ersten Etage, der darüber liegende Dachboden und die Zwischendecke sind ungedämmt, das Erdgeschoß ist Baustelle und wird noch mit einem Kohleofen frostfrei geheizt.



    Die Räume im Überblick:

    Büro 12m² / ca.7m Außenwand - Fachwerk mit zwei neuen Fenstern - Wandstärke ca. 18cm mit 1,5cm Styropor-Innendämmung und 2,05m Deckenhöhe - südöstliche Lage / 2 IR mit je 550W - Wandmontage einzeln ansteuerbar

    Teeküche 15m² / ca. 2,5m Außenwand - Fachwerk mit einen neuen Fenster - Wandstärke ca. 18cm mit 1,5cm Styropor-Innendämmung und 2,05m Deckenhöhe - südliche Lage / 1 IR mit 300W und 1 IR mit 550W - Wandmontage einzeln ansteuerbar


    Kinderzimmer 16m² / ca. 8,5m Außenwand - Fachwerk mit drei neuen Fenstern - Wandstärke ca. 18cm mit 1,5cm Styropor-Innendämmung und 2,05m Deckenhöhe - südwestliche Lage / 2 IR mit 300W als Gruppe und 1 IR mit 550W - Wandmontage einzeln ansteuerbar
    Als Besonderheit in diesem Zimmer: Auf Grund der Fensteranordnung, der niedrigen Decke und der Möblierung wurden hier die beiden 300W Paneele klassisch unter den Fensterbänken montiert. Die Verbrennungsgefahr bei Berührung ist nicht größer wie bei normalen Warmwasserheizkörpern.


    Schlafzimmer 24m² / ca. 9m Außenwand - Ziegel mit einen neuen Fenster - Wandstärke ca. 30cm mit 1,5cm Styropor-Innendämmung und 2,20m Deckenhöhe - nordwestliche Lage / 3 IR mit 350W Deckenmontage und 1 IR mit 550W - Wandmontage
    350W/350W und 350W/550W zu zwei Gruppen zusammengeschaltet, Gruppen einzeln ansteuerbar


    Bügelzimmer 10m² / ca. 0,7m Außenwand - Fachwerk mit einen neuen Fenster - Wandstärke ca. 18cm zwei Wände und Decke mit Holzpaneele verkleidet und 2,10m Deckenhöhe / 1 IR mit 550W (hier gibt es als Ausnahme nur einen Heizkörper)


    Treppenhaus 10m² / ca. 2,5m Außenwand - Fachwerk mit einen neuen Fenster - Wandstärke ca. 15cm ungedämmt und 2,10m Deckenhöhe, Holztreppen / 1 IR mit 300W und 1 IR mit 550W - Wandmontage einzeln ansteuerbar


    Bad 12m² / ca. 8m Außenwand - Hohlblocksteine mit einen alten einfachverglasten Fenster - Wandstärke ca. 30cm ungedämmt und 2,10 Deckenhöhe
    1 IR mit 650W - Sandgerät über Steckdose angeschlossen und ein Dauerbrandofen


    Das noch unsanierte Bad bietet zurzeit, abgesehen von der Wandstärke von 30cm, die schlechtesten thermischen Bedingungen in unseren Haus. Es befindet sich in einem Anbau, unmittelbar unter einem ungedämmten Flachdach. In diesen Raum haben wir aber unsere meisten Erfahrungen im Umgang mit den IR-Heizgeräten gesammelt.

     Das dort provisorisch aufgestellte 650W Paneel wäre für diesen Raum als Grundheizung eindeutig zu klein. Ab Außentemperaturen unter 5 Grad reicht die Heizleistung nicht mehr aus. Bei minus 10 Grad kann die Heizung nur noch eine Raumtemperatur von plus 10 Grad halten. Dabei wird sie zum „Dauerheizer“ und verbraucht entsprechend Strom.

     Schimmelbildung trotz IR-Heizung – auch diese Erfahrung haben wir in diesen Bad gemacht. Die Schimmelstelle war dabei zwei Meter neben der IR-Heizung in einer unteren Ecke an der Außenwand. Die Ursachen sind aber schnell erklärt:
    a) Diese Ecke ist baulich und physikalisch bedingt der kälteste Punkt im Raum und zieht, wie die Klimaanlage im Auto, die Luftfeuchtigkeit (bzw. das Wasser in der Luft) an.
    b) Die IR-Heizung bei Wandmontage erwärmt hauptsächlich die ihr gegenüberliegende Wand und kann den seitlich angrenzenden Wandbereich nur minimal erreichen. Deshalb ist es ratsam mehrere Geräte an möglichst verschiedenen Wandflächen anzubringen, damit alle Wände (hauptsächlich Außenwände) gleichmäßig erwärmt werden. Bei Deckenmontage sollte das Problem nicht bestehen.
    c) Die Wände in unserem Bad sind mit einen Strukturputz versehen. Dieser Putz ist nicht besonders atmungsaktiv, er hält die Feuchtigkeit wie ein Schwamm und bildet zusammen mit Staubpartikeln einen hervorragenden Nährboden für Schimmel.
    d) Die IR-Heizungen haben die Eigenschaft Wände zu erwärmen. Dadurch trocknen feuchte Wände allmählich aus. Der bei uns verwendetet Strukturputz wirkt dem aber entgegen.
    Wir haben nun diese Ecke gezielt erwärmt. Jetzt ist sie trocken und bleibt trocken und der Schimmel ist verschwunden.


    Fortsetzung folgt

    LG Jens der Elstertaler
  • bearbeitet February 2012 Beiträge: 0
    In diesem Beitrag habe ich mal Vorteile einer Infrarotheizung aufgelistet


    Für den Bauherrn:

    ü kein Kamin
    ü kein Heizraum
    ü kostengünstige Montage
    ü keine Kaminsanierung
    ü kein Tankraum
    ü Nachrüstung in Etappen


    Bei den Betriebskosten:

    ü kein Kaminkehrer
    ü keine Wartung
    ü keine Tankreinigung
    ü keine Bevorratung
    ü Energiekosten in monatlichen Raten
    ü kein Emissionsschutz
    ü kein Verschleiß
    ü keine Abrechnungskosten
    ü keine Versicherung
    ü geringer Verbrauch, siehe auch Ergänzung unten

    Einsatzbereiche:

    ü Neubau
    ü Altbau
    ü Dachausbau
    ü Wohnungen
    ü Ferienhäuser
    ü Büros
    ü Praxen, Kanzleien
    ü Werkstätten
    ü Läden
    ü Kliniken
    ü Gesundheitseinrichtungen
    ü Schlösser
    ü Museen
    ü Kirchen (Kirchenbankheizungen)
    ü Wohnbaugesellschaften
    ü Einkaufsmärkte
    ü Messen
    ü Ausstellungen
    ü Schimmelsanierung
    ü Ersatz für Nachtspeicherheizungen (höhere Effektivität)
    ü Wohnungen und Häuser in südeuropäischen Ländern, die fast immer keine Heizung haben




    Ergänzung

    • Da keine Luft aufgeheizt werden muss, kann die Raumtemperatur 2° C bis 3° C niedriger sein als bei Konvektionsheizungen. Effekt ähnlich wie Sonnenbaden bei Minustemperaturen.
    • Jedes Grad Temperatur weniger, bringt eine Einsparung von 7% Energie! Bei drei Grad sind das schon 21%!
    • Keine Verluste durch Transport der Wärme vom Erzeuger (Heizkessel, Wärmepumpe usw.) bis zum Heizkörper.
    • Wärme steht sofort zur Verfügung, also keine Aufheizzeit
  • bearbeitet February 2012 Beiträge: 0
    Beratung und Berechnung VOR dem Kauf

    Vor dem Kauf sind eine ordentliche Beratung und eine seriöse Berechnung des Heizbedarfs erforderlich. Die künftigen Nutzer müssen dafür zuarbeiten. Am besten wäre eine detaillierte Zeichnung. Die Größe der Räume, die Lage und Art der Fenster und die Anordnung der Türen sind für eine gründliche Berechnung unbedingt erforderlich.
    Außerordentlich wichtig ist eine fachliche Beratung für die optimale Anbringung der Infrarotheizkörper. Deshalb ist ein Kauf von Infrarotheizkörpern in einem Onlineshop ohne gründliche Beratung und Berechnung mit großen Risiken behaftet. Meistens wird der Heizbedarf falsch eingeschätzt. Woher soll ein Laie auch wissen, wie hoch der Heizbedarf ist. Das bedarf schon einer ordentlichen Berechnung, siehe oben. Angaben mancher Anbieter für einen Heizbedarf pro Quadratmeter sind schlicht und einfach ungenügend. Weiterhin ist die Anbringung der Infrarotheizkörper zwar einfach wie Bilder aufhängen, jedoch der Ort der Anbringung ist von ausschlaggebender Bedeutung. Werden solche Fehler begangen, haben die Nutzer oft viel Geld ausgegeben und der Nutzen ist ungenügend. Das können sein ungenügende Heizleistung, zu hoher Stromverbrauch und vieles mehr.
    Also sollte kein zukünftiger Nutzer einer Infrarotheizung, sei es eine Vollheizung, eine Zusatzheizung oder wie auch immer, sich nicht scheuen den Rat eines Fachmannes einzuholen und sich auch eine seriöse Berechnung erstellen lassen. Ein seriöser Anbieter bietet dieses als kostenlose Dienstleistung an.
  • IP21435 Azubi
    bearbeitet February 2012 Beiträge: 3
    Hallo zusammen,

    einen weitereren Vorteil gibt es noch in der Übergangszeit, wenn die Tagestemperaturen noch angenehm sind, es aber abends schon nass kalt wird.

    In diesem Jahresabschnitt lohnt es noch nicht das ganze Haus zu heizen. Mit IRH
    kann ich mir einen Raum oder eine Region im Zimmer wohlig temperieren.

    Das macht Spass.

    mfG
    D.
  • bearbeitet February 2012 Beiträge: 0
    Wow, da ist man mal zwei-drei Wochen nicht so präsent im Forum und dann ist hier so ein voller Thread - ich muss ja sagen, ich war - bin - immer sehr kritisch gegenüber elektrischen Heizsystemen, aber das ist ebenso wie der Nachbarthread eine sehr hilfreiche Lektüre, ums mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
  • Peking99 Azubi
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 2
    Reiterli schrieb:
    Hallo Jens,
    sehr gute Informationen zu deiner IR-Heizung. Super Danke!

    Ich werde wie folgt ausstatten:
    Haus mit drei Wohnungen zu je 75m², neues Dach mit Iso, DG Voll isoliert und Dreifach verglast, EG und OG Nordseite isoliert und Doppelverglasung, Mauerwerk 36cm Bimsstein. Jeder Raum mit eigenem Thermostat mit Uhr und einzeln abgesichert. Jede Whg. getrennte Zähler für die Heizung und den Haushalt. IR-Panel an den Decken (2,7m).

    Keller: 4x450W (Frostsicherung)
    Treppenhaus: 2x600W

    je Whg:
    Küche 12m² 2x 450W
    Bad 6m² 1x600W
    Flur 5m² 1x450W
    Schlafen 16m² 2x600W
    Wohnen 18m² 3x600W
    Essen 18m² 3x600W

    Heizstrom 24h mit dem Versorger abgeklärt 18,8Cent Brutto pro KWh aus Öko.

    Grüße Tom
    Hallo Tom,
    ich bin noch neu hier und habe mich gestern erst angemeldet.
    Mein Sohn hat ein Zweifam. Haus Bj. 1965 gekauft mit Nachtspeicherheizung in Hessen. Da die Preise ja sehr hoch sind beschäftigt er sich mit dem Gedanken eine Infrarot Heizung einzubauen, erprobt haben wir schon zwei Heizk. mit je 600W Leistung, Ergebniss war gut, wir denken es Zug um Zug weiter zu erweitern.
    Frage zu deiner Aussage: Nach Rücksprache mit meinem Versorger 18ct für Heizstrom, wo und wer ist der
    Versorger, hast du die HzKörper an die Anschlusse der Nachtsp.Heiz. angeschlossen? Einige Fragen aber wir möchten das auch gerne so machen wenn es klappt

    Danke sagt Peking99
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 143
    Hallo Peking99, ich wohne in Hessen, PLZ-Gebiet 352-- und heize elektrisch mit EON-Mitte Heizstrom, z.Z. Grundpreis 66,26 €/Jahr und 0,1778 €/ KWh. Ich habe 2 Zähler, einen für den Haushalt und den anderen für den Strom für´s Heizen. Weitere Daten über Haus und Heizung findest Du nebenan im Thread: Erfahrung mit Elektroheizung. :-)
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 143
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • manimale Azubi
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 1
    hallo zusammen,

    wir wollen ein einfamilienhaus kaufen das bisher mit nachtspeicheröfen geheizt wurde. als wir die nebenkostenabrechnung von den eigentümer gesehen haben sind wir aus allen wolken gefallen :-(
    nun wollten wir uns über eine infrarotheizung informieren.... was aber nicht so einfach ist! wir sind hin und her gerissen was das betrifft, auf der einen seite sehen die super aus und sind kostengünstig aber auf der anderen seite hat man angst das am jahresende der supergau eintrifft :w00t:

    in dem haus steht aber auch noch ein kachelofen den wir im winter wohl überwiegend benutzen werden!

    die bisherigen eigentümer haben für 2 personen monatlich 320 euro für strom bezahlt, wir sind 4 personen und würden mit der bisherigen nachtspeicherheizung ca 400 euro bezahlen! wie würden die kosten bei einer infrarotheizung in etwa aussehen?
    bitte um ehrliche meinungen...

    danke im vorraus
  • bearbeitet March 2012 Beiträge: 0
    Zitat: ... die bisherigen eigentümer haben für 2 personen monatlich 320 euro für strom bezahlt, wir sind 4 personen und würden mit der bisherigen nachtspeicherheizung ca 400 euro bezahlen! wie würden die kosten bei einer infrarotheizung in etwa aussehen?
    bitte um ehrliche meinungen...


    Hallo minimale,

    so einfach läßt sich das nicht sagen. Um eine seriöse Berechnung zu erstellen brauche ich einen Grundriss (kann auch eine Skizze sein) mit Maßen. Auch die Höhe der Räume ist wichtig um das Raumvolumen berechnen zu können. Dann wie stark sind die Wände und nach Möglichkeit auch das Material der Wände. Die Lage und die Art der Fenster sind auch wichtig.

    Keine Angst, die Berechnung ist kostenlos!

    Da hier der Grundriss schlecht einzugeben ist, bitte per E-Mail an:jkurth.colditz@gmx.de

    Aus Erfahrung weiß ich, dass eine Infrarotheizung deutlich weniger Strom verbraucht als Nachtspeicheröfen.

    Ich wünsche viel nachdenkliches Vergnügen
    Jürgen Kurth
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 143
    Hallo manimale, im Thread nebenan:Erfahrungen mit neuer Elektroheizung von Macintosh kannst Du nachlesen, wie sukzessive von Nachtspeicher auf Elektroflächenspeicherheizung umgestellt wurde und wie der Verbrauch ist. Allerdings handelt es sich um ein Haus, das dem Baujahr entsprechend gedämmt ist. Wann wurde Dein Wunschhaus gebaut , welche Wandstärke hat es, ist es zusätzlich gedämmt und wie sind die Fenster beschaffen? --- Aus den Verbrauchserfahrungen einiger Nutzer dort kannst Du sehen, daß bei gutem energetischen Standard eine E-Heizung durchaus sinnvoll und wirtschaftlich ist.
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • Seb79 Azubi
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 1
    Hallo zusammen,

    auch ich bin neu hier und bin begeistert wie Objektiv mit dem Thema Infrarot umgegangen wird.
    Gerade weil eine "Elektroheizung" nicht den Besten Ruf hat.

    Meine Eltern haben ebenfalls eine gute Erfahrung mit Infrarotheizelementen gemacht.

    Sie haben ein 1Fam. Haus mit Nachstspeicherheizung Wohnfläche 105m².(Zechenhaus)
    Beheizt werden allerdings nur ca. 60m² der Wohnfläche.
    Kosten der Nachtspeicher vorher ca. 1800€ - 2000€
    Das war dann auf die Dauer zu viel und es musste etwas neues her.

    Nach langem hin und her haben Sie sich für die Infrarot Lösung entschieden und folgende Räume ausgestattet:

    Wohnzimmer / Esszimmer: 20m² mit 3 Elementen 1x 400W & 2x 500W = 1400W
    Küche: 10m² mit 1 Element á 500 W
    Flur: 6m² mit 1 Element á 320 W
    Bad: 8m² mit 1 Element á 700 W
    Schlafz.: 12m² mit 1 Element á 600 W
    Kinderz. / Büro 10m²: mit 1 Element á 700 W

    Gesamtleistung von 4400 W

    Gesteuert werden die Elemente von einer Eberle Funksteuerung, wo diverse Schaltzeiten und Programme eingestellt werden können.

    Zum Teil wurden Standart Elemente (weiß/schwarz) eingesetzt aber auch Bilddrucke und im Bad mit einem Spiegel.

    Der letzte Winter war ja zuerst nicht der kälteste aber im Januar / Februar hatten wir auch am Niederrhein viele Tage an denen die Temperaturen um die -5 bis -15 Grad lagen.

    An diesen Tagen wurden meine Eltern letztlich komplett von der Wärme überzeugt.
    Weiter berichtet meine Mutter , dass sie seit dem die Infrarotheizung in Betrieb ist weniger Probleme mit den Atemwegen hat. Keine trockene Nase mehr und auch das Raumklima empfindet Sie als sehr Angenehm. Die Luft ist nicht mehr Trocken wie bei den Nachtspeichern die die Luft erwärmen.

    Nun zum Verbrauch:
    Mein Vater kommt aus dem Elektrobereich uns hat sich zwischen die Elemente Stromverbrauchszähler geschaltet. Er wollte direkt wissen wieviel strom die Elemente vom ersten Tag an verbrauchen.

    Die Elemente wurden am 15.10.2011 in Betrieb genommen.
    Stand gestern: 14.03.2012. 4576 KW/h
    Das ergibt mit dem Stromtarif (0,19€) 869,44 €

    Ich muss dazu sagen, das die IR Elemente nicht über den Stromkreis der Nachtspeicher angeschlossen sind sondern über den normalen Hausstrom.

    Meine Familie und ich werden in den nächsten 1-2 Jahren Neu bauen.
    Wenn sich bis dahin etwas neues im Bereich der Photovoltaik ergibt wäre das eine ideale Kombination mit IR.

    Ich hoffe das diese Erfahrung dem einen oder anderen zu dem Thema hilfreich ist.

    Gruß vom Niedrrhein :-)
  • Elstertaler Azubi
    bearbeitet March 2012 Beiträge: 10
    Hallo alle zusammen,

    möchte hier mal unsere Verbrauchszahlen aus 2011 zu unserer IR-Heizungsanlage vorstellen:

    Beheizte Fläche: ca. 110m² teilweise ungedämmte Räume (alle Angaben zum Objekt siehe Beiträge #26, #30 und #34)
    Gesamtleistung der Anlage 6,1 kW + 0,6 kW Warmwasserspeicher mit aufgesetzter Wärmepumpe (seit August 2011 in Betrieb)
    Verbrauch vom 08.01.2011 bis 04.01.2012: 8.118 kWh
    Kosten bei Heizstromtarif inkl. Grundgebühr und Umsatzsteuer 1.375 EUR

    LG Jens der Elstertaler
  • bearbeitet March 2012 Beiträge: 0
    Da muss ich unserem Forumsopa Graf ja glatt mal zustimmen :-p ! Ist ein ausgezeichneter Thread. Außerordentlich gut, mal solche Werte zu bekommen, gerade dezidiert zu Infrarotheizungen. Äh ja konstruktiv hab ich sonst nichts beizusteuern :biggrin: . Aber ich lese mit und find´s gut. Muss ja auch mal gesagt werden.
  • bearbeitet March 2012 Beiträge: 0
    Sorry für den Doppelpost, aber was ich eigentlich gestern schreiben wollte und vergaß: vielleicht hab ich´s überlesen, aber kann man generell sagen, wie weit die Investitionskosten (die laufenden haben wir hier ja gut aufgezählt) zwischen Elektroheizung und Infrarotheizung auseinandergehen? Wie groß ist da die Differenz zwischen den Systemen, oder kann man das nicht so pauschal sagen?
  • bearbeitet March 2012 Beiträge: 0
    Patrick schrieb:
    Sorry für den Doppelpost, aber was ich eigentlich gestern schreiben wollte und vergaß: vielleicht hab ich´s überlesen, aber kann man generell sagen, wie weit die Investitionskosten (die laufenden haben wir hier ja gut aufgezählt) zwischen Elektroheizung und Infrarotheizung auseinandergehen? Wie groß ist da die Differenz zwischen den Systemen, oder kann man das nicht so pauschal sagen?

    Hallo Patrick,

    ein Vergleich der Investitionskosten ist fast unmöglich, da es sowohl bei der Speicherheizung als auch bei der Infrarotheizung viele Anbieter mit den unterschiedlichsten Preisen gibt.

    Allerdings sind solche Geräte, wie ein Heizlüfter usw. deutlich niedriger in der Investition als alle anderen Geräte. Diese heizen bei sehr hohem Stromverbrauch mit wenig Nutzen. Sind also für eine Wohnraumheizung nicht geeignet.
  • bearbeitet March 2012 Beiträge: 0
    Ok, aber trotzdem danke! Werde ich mal die Augen weiter offenhalten.

    Ja das mit dem Heizlüfter durfte ich schon feststellen, als mir die Heizung im Dezember mal für ein paar Wochen den Dienst quittierte. Da wäre ich besser dran gewesen wenn ich die Möbel zum Lagerfeuer umfunktioniert hätte... rein finanziell gesehen. :-D
  • Energeizer Geselle
    bearbeitet April 2012 Beiträge: 62
    Grundsätzliches zu der Infrarotheizung hat u. a. auch Prof. C.Meier erarbeitet und er wird ser oft zitiert: hier fand ich die Untersuchung.
    Teilweise ergeben sich Widersprüche zu den Folgerung von Herrn Dr. Ing Kosack, dr von höheren Oberflächentemperaturen ausgeht, wobei Herr Prof. Meier wohl eher die wassergeführte Heizung in den Vordergrund stellt.
    Die Grundaussagen und Folgerungen stimmen dann aber auch wieder überein.
    Bei Konrad Fischer gibt es eine Webseite spezielle über IR-Heizungen und der geht davon aus, dass dies die billigste und beste Lösung überhaupt ist.

    Zum Thema Marmorheizungen.

    Ich war vor 30 Jahren in einem Büro mit zwei - für mein Verständnis winzig kleinen Marmorheizkörpern. Der Inhaber verkaufte diese nebenher und war begeistert. Wir waren nur kurz im Büro und die Heizung war nur kurz angestellt. So war der Raum noch kalt erwärmte sich aber dennoch relativ schnell. Mir wurde nicht so richtig warm..

    Heute kenne ich auch den Grund. Ich hatte meine Winterstraßenkleidung nicht abgelegt und jede Oberfläche absorbiert mehr oder weniger die die Strahlungswärme und der Rest wird reflektiert. So war der Mantel oder die Winterjacke wohl eher die Dämmung..

    Jahre später hatte ich in Italien außen vor der der Türe in dem überdachten und seitlich durch Wände berentzen Eingangsbereich gewartet. Dort war eine Marmorheizung in Betrib und das empfand ich als sehr angenehm.
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet April 2012 Beiträge: 867
    Hallo Energeizer! Danke für deinen Beitrag! Würde es dir etwas ausmachen, den Teil mit der Marmorheizung auch hier in dieses Thema mit hineinzukopieren? http://www.heizungsfinder.de/forum/elektroheizung-nachtspeicher/2440-erfahrungen-marmorheizung.html
    Sieht dann nicht so leer aus ;-) - nein, im Ernst, würde ganz gut passen.
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • bearbeitet May 2012 Beiträge: 1
    Hallo zusammen!

    Bin hier ganz neu und hab meine Infrarotheizung auch erst recht kurz :)
    Ich hab eine Paneelheizung mit Größe 66,3x96,3 cm und 700 Watt Leistung und beheize damit ein 16 qm großes Zimmer, in dem sonst noch ein Computer steht (heizt ein wenig mit). Zwei große Fenster, die Isolierung ist aber gut (auch von den Fenstern).
    Die Heizung läuft jetzt seit 2,5 Monaten (bzw. seit Kurzem nicht mehr), also ich hab noch keine wirkliche Referenz, wie es jetzt im Endeffekt mit dem Verbrauch aussieht über's Jahr, aber bis jetzt ist es so, dass ich mir mehr an Gas gespart hab als ich an Strom Mehrkosten hab, also hat es sich schon ausgezahlt.

    Hat noch jemand die Paneelvariante?
    Gibt's schon längerfristige Erfahrungen damit?

    lg,
    Tom
  • enrgysafer Azubi
    bearbeitet May 2012 Beiträge: 2
    Mit Infrarotheizungen kann man nicht nur energiesparend heizen. Infrarotheizungen sind auch sehr dekorativ als Bild ,Spiegel, oder Sandsteinheizung. Ein schönes Beispiel ist hier zu sehen als Sandsteinheizung.
    http://www.infrarot-wohnraumheizung.de/shop_content.php?coID=16
    [URL="http://http://www.infrarot-wohnraumheizung.de/shop_content.php?coID=16"][/URL]
  • enrgysafer Azubi
    bearbeitet May 2012 Beiträge: 2
    Mit Infrarotheizungen benötigt man in einem Altbau mit Ziegelwand m³ 26 W Energieleistung. Beispiel: Ein Wohnraum mit 20m² WF und einer Wohnraumhöhe von 2,50m benötigt insgesamt 1300 Watt.
    Wählen Sie einen 600 Watt und einen 700 watt Infrarotheizkörper können Sie sicher sein, dass der Wohnraum auch eine angenehme Wärme erhält.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet May 2012 Beiträge: 2,758
    enrgysafer schrieb:
    Mit Infrarotheizungen benötigt man in einem Altbau mit Ziegelwand m³ 26 W Energieleistung. Beispiel: Ein Wohnraum mit 20m² WF und einer Wohnraumhöhe von 2,50m benötigt insgesamt 1300 Watt.
    Wählen Sie einen 600 Watt und einen 700 watt Infrarotheizkörper können Sie sicher sein, dass der Wohnraum auch eine angenehme Wärme erhält.

    Was ist denn das für eine Rechnung? Die kann ja vorn und hinten nicht aufgehen!!!!!!!!
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • michi911 Meister
    bearbeitet May 2012 Beiträge: 167
    hmmm, evtl. kann es aufgehen nur würd ich hier auf 40 w/m³ hochgehen....
  • bearbeitet May 2012 Beiträge: 0
    Zitat:
    Zitat von enrgysafer Beitrag anzeigen
    Mit Infrarotheizungen benötigt man in einem Altbau mit Ziegelwand m³ 26 W Energieleistung. Beispiel: Ein Wohnraum mit 20m² WF und einer Wohnraumhöhe von 2,50m benötigt insgesamt 1300 Watt.
    Wählen Sie einen 600 Watt und einen 700 watt Infrarotheizkörper können Sie sicher sein, dass der Wohnraum auch eine angenehme Wärme erhält.
    Was ist denn das für eine Rechnung? Die kann ja vorn und hinten nicht aufgehen!!!!!!!!

    Hallo miteinander,

    die obige Berechnung ist tatsächlich unglücklich ausgedrückt. Wahrscheinlich meint enrgysafer, dass mit einer Infrarotheizung weniger Energie gebraucht wird als bei einer Konvektionsheizung. Das hängt damit zusammen dass eine Infrarotheizung keine Luft aufwärmen muss um ein Behaglichkeitsgefühl zu bekommen.

    Meine Berechnung ergib in diesem Fall für 1 m² x 2,5 m Raumhöhe einen Bedarf von 65 W. Da trifft allerdings nur für Ziegelmauerwerk zu. Anderes Mauerwerk ergibt andere Werte!
    20 m² Wohnfläche (um bei den obigen Beispiel zu bleiben) hätten dann einen Heizbedarf von 1.300 W.

    Also ist die Berechnung von enrgysafer richtig.

    Allerdings würde ich dann auch einen oder zwei Heizkörper mit 1.300 Watt verwenden. Auf keinen Fall weniger.

    Durch den Einsatz eines Thermostaten wird der Verbrauch sicherlich geringer. Doch es muss auch in einer längeren sehr kalten Periode genug Heizkapazität da sein.

    Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, dass nur eine seriöse Berechnung unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse zu vernünftigen Ergebnissen führen kann.

    Ich hoffe, dass ich ein wenig zur Klärung beitragen konnte
    autarkleben
  • jospr63 Meister
    bearbeitet May 2012 Beiträge: 2,758
    autarkleben schrieb:
    Zitat:
    Hallo miteinander,

    die obige Berechnung ist tatsächlich unglücklich ausgedrückt. Wahrscheinlich meint enrgysafer, dass mit einer Infrarotheizung weniger Energie gebraucht wird als bei einer Konvektionsheizung. Das hängt damit zusammen dass eine Infrarotheizung keine Luft aufwärmen muss um ein Behaglichkeitsgefühl zu bekommen.

    Meine Berechnung ergib in diesem Fall für 1 m² x 2,5 m Raumhöhe einen Bedarf von 65 W. Da trifft allerdings nur für Ziegelmauerwerk zu. Anderes Mauerwerk ergibt andere Werte!
    20 m² Wohnfläche (um bei den obigen Beispiel zu bleiben) hätten dann einen Heizbedarf von 1.300 W.

    Also ist die Berechnung von enrgysafer richtig.

    Allerdings würde ich dann auch einen oder zwei Heizkörper mit 1.300 Watt verwenden. Auf keinen Fall weniger.

    Durch den Einsatz eines Thermostaten wird der Verbrauch sicherlich geringer. Doch es muss auch in einer längeren sehr kalten Periode genug Heizkapazität da sein.

    Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, dass nur eine seriöse Berechnung unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse zu vernünftigen Ergebnissen führen kann.

    Ich hoffe, dass ich ein wenig zur Klärung beitragen konnte
    autarkleben

    Das wird ja immer skuriler. Aber halten wir das Gelesene mal fest und fangen an zu rechnen. Die 600 oder 700 von weiter oben stimmen sowieso nicht. Ergo nehmen wir doch einfach mal den normalen Verbrauch von 1300 W und legen den zu Grunde. 1,3 KW*0,26€ mit stark steigender Tendenz. Gehen wir zum anderen Beispiel und legen Heizöl als Energieträger zu Grunde. Dann kommen wir auf 1,3 KW*0,90€/l.
    Und um das mal klarzustellen! Eine Infraroheizung hat nichts mit Elektromagnetismus in Form einer Mikrowelle zu tun!!!! Sie wärmt die Luft auf, genauso wie es jede andere Heizung auch macht. Einzig und alleine durch den Aufbau bedingt, kommt es selten zu einer Konvektion, aber die hab ich bei einer Wand oder Fußbodenheizung auch nicht. Irgendwann allerdings steigt jede Wärme nach oben und die Kälte nach unten und die Wärme zur Kälte. Die Physik kann man vielleicht schönreden, aber nicht austricksen.
    Diese Elektroheizung kommen in unseren Breitengraden eher weniger zum Tragen. Dafür haben wir einen zu hohen Energiebedarf im Winter.
    Zu berücksichtigen ist ja auch noch die Warmwasseraufbereitung. Kommt die auch noch hinzu, wird es ohnehin haarig mit dem immer kleiner werdenden Geldbeutel.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet May 2012 Beiträge: 0
    jospr63 schrieb:
    Das wird ja immer skuriler. Aber halten wir das Gelesene mal fest und fangen an zu rechnen. Die 600 oder 700 von weiter oben stimmen sowieso nicht. Ergo nehmen wir doch einfach mal den normalen Verbrauch von 1300 W und legen den zu Grunde. 1,3 KW*0,26€ mit stark steigender Tendenz. Gehen wir zum anderen Beispiel und legen Heizöl als Energieträger zu Grunde. Dann kommen wir auf 1,3 KW*0,90€/l.
    Und um das mal klarzustellen! Eine Infraroheizung hat nichts mit Elektromagnetismus in Form einer Mikrowelle zu tun!!!! Sie wärmt die Luft auf, genauso wie es jede andere Heizung auch macht. Einzig und alleine durch den Aufbau bedingt, kommt es selten zu einer Konvektion, aber die hab ich bei einer Wand oder Fußbodenheizung auch nicht. Irgendwann allerdings steigt jede Wärme nach oben und die Kälte nach unten und die Wärme zur Kälte. Die Physik kann man vielleicht schönreden, aber nicht austricksen.
    Diese Elektroheizung kommen in unseren Breitengraden eher weniger zum Tragen. Dafür haben wir einen zu hohen Energiebedarf im Winter.
    Zu berücksichtigen ist ja auch noch die Warmwasseraufbereitung. Kommt die auch noch hinzu, wird es ohnehin haarig mit dem immer kleiner werdenden Geldbeutel.

    Hallo jospr63,

    es wäre schlimm wenn eine Infrarotheizung Mikrowellenstrahlung hätte. Doch das nur am Rande.

    Dann muss ich noch bemerken, dass unter der Flagge Elekroheizung alle elektrisch betriebenen Heizungen "segeln". Von den Heizkörpern mit Heizdrahtwendeln um einen Keramikkern, über den rot glühenden Badstrahler bis hin zu den Infrarotheizkörpern im dunklen Strahlungsbreich.
    Außer den Heizkörpern mit Infrarot C-Strahlung (das ist die Infrarotheizung von der wir hier sprechen) haben alle anderen Infrarotstrahler (mit Strahlung im sichtbaren Bereich = A und B-Strahlung) eine geringe Effektivität.

    Infrarotstrahlen brauchen keine Luft als Träger. Demzufolge kann die Raumtemperatur rund 3° C niedriger gewählt werden und es ist trotzdem ein Wohlfühlklima im Raum. Auch für Leute, die sonst hohe Raumtemperaturen bevorzugen. Sicher kennen alle Nutzer diese Forums Bilder aus Wintersportregionen in denen sich die Leute trotz Minusgrade in Badebekleidung sonnen. Es darf natürlich kein Wind sein.

    Wenn man nun weiß, dass jedes Grad weniger im Raum 7% Energieersparnis bringt, kann man unschwer ausrechnen, warum die Infrarotheizung günstiger ist als eine Konvektionsheizung, die primär die Luft erwärmt.

    Noch eins: Wenn die Luft durch eine Konvektionsheizung erwärmt ist, hat sie ein höheres Feuchtigkeitstragevermögen. Kühlt nun die Luft an den kalten Außenwänden ab, sinkt das Feuchtigkeitstragevermögen und die Feuchtigkeit kondensiert an der kalten Wand. Das führt zu einer Durchfeuchtung von 2 - 4 %. Diese Durchfeuchtung bringt einen Dämmverlust von 50% !!!!!!
    Das ist nicht meine Erfindung. In der Studie der TU Kaiserslautern ist das belegt. In dieser Studie ist auch nachgewiesen, dass eine Infrarotheizung erheblich kostengünstiger ist als eine Warmwasserheizung, sowohl in der Anschaffung als auch im Verbrauch (und das in unseren Breiten). Außerdem gibt es etliche Fachbücher in dieser Richtung.

    Es ist wohl wahr, dass keiner die Physik außer Kraft setzen kann, doch wir können die Physik aber nutzen!

    Ach ja, die Warmwasserbereitung. Das hätte ich beinahe vergessen. Durchlauferhitzer sind die ökonomischste Form der Warmwasserbereitung. Im ersten Moment klingt zwar der hohe Anschlußwert eines elektrischen Durchlauferhitzers erschreckend. Doch bei nüchterner Betrachtung sieht das ganz anders aus. Ein Warmwasserboiler hält ständig warmes Wasser vor. Er muss also ständig nachheizen. Auch wenn er gut isoliert ist. Ein Mensch braucht aber nur maximal eine halbe Stunde warmes Wasser innerhalb von 24 Stunden. So wird klar warum ein Durchlauferhitzer ökonomischer ist.

    PS.: Wer heute einen Strompreis von mehr als 20 Eurocent bezahlt ist selber schuld.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet May 2012 Beiträge: 2,758
    autarkleben schrieb:
    Hallo jospr63,

    es wäre schlimm wenn eine Infrarotheizung Mikrowellenstrahlung hätte. Doch das nur am Rande.

    Dann muss ich noch bemerken, dass unter der Flagge Elekroheizung alle elektrisch betriebenen Heizungen "segeln". Von den Heizkörpern mit Heizdrahtwendeln um einen Keramikkern, über den rot glühenden Badstrahler bis hin zu den Infrarotheizkörpern im dunklen Strahlungsbreich.
    Außer den Heizkörpern mit Infrarot C-Strahlung (das ist die Infrarotheizung von der wir hier sprechen) haben alle anderen Infrarotstrahler (mit Strahlung im sichtbaren Bereich = A und B-Strahlung) eine geringe Effektivität.

    Infrarotstrahlen brauchen keine Luft als Träger. Demzufolge kann die Raumtemperatur rund 3° C niedriger gewählt werden und es ist trotzdem ein Wohlfühlklima im Raum. Auch für Leute, die sonst hohe Raumtemperaturen bevorzugen. Sicher kennen alle Nutzer diese Forums Bilder aus Wintersportregionen in denen sich die Leute trotz Minusgrade in Badebekleidung sonnen. Es darf natürlich kein Wind sein.

    Wenn man nun weiß, dass jedes Grad weniger im Raum 7% Energieersparnis bringt, kann man unschwer ausrechnen, warum die Infrarotheizung günstiger ist als eine Konvektionsheizung, die primär die Luft erwärmt.

    Noch eins: Wenn die Luft durch eine Konvektionsheizung erwärmt ist, hat sie ein höheres Feuchtigkeitstragevermögen. Kühlt nun die Luft an den kalten Außenwänden ab, sinkt das Feuchtigkeitstragevermögen und die Feuchtigkeit kondensiert an der kalten Wand. Das führt zu einer Durchfeuchtung von 2 - 4 %. Diese Durchfeuchtung bringt einen Dämmverlust von 50% !!!!!!
    Das ist nicht meine Erfindung. In der Studie der TU Kaiserslautern ist das belegt. In dieser Studie ist auch nachgewiesen, dass eine Infrarotheizung erheblich kostengünstiger ist als eine Warmwasserheizung, sowohl in der Anschaffung als auch im Verbrauch (und das in unseren Breiten). Außerdem gibt es etliche Fachbücher in dieser Richtung.

    Es ist wohl wahr, dass keiner die Physik außer Kraft setzen kann, doch wir können die Physik aber nutzen!

    Ach ja, die Warmwasserbereitung. Das hätte ich beinahe vergessen. Durchlauferhitzer sind die ökonomischste Form der Warmwasserbereitung. Im ersten Moment klingt zwar der hohe Anschlußwert eines elektrischen Durchlauferhitzers erschreckend. Doch bei nüchterner Betrachtung sieht das ganz anders aus. Ein Warmwasserboiler hält ständig warmes Wasser vor. Er muss also ständig nachheizen. Auch wenn er gut isoliert ist. Ein Mensch braucht aber nur maximal eine halbe Stunde warmes Wasser innerhalb von 24 Stunden. So wird klar warum ein Durchlauferhitzer ökonomischer ist.

    PS.: Wer heute einen Strompreis von mehr als 20 Eurocent bezahlt ist selber schuld.

    Sorry, aber ich hab durchgeforstet und bin bei Wikipedia auf folgendes gestoßen, was es in Sachen "Infrarotheizungen" zu lesen gibt:

    Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.


    Soviel zu den A, B und noch merkwürdigerer C Strahlungen. Ich gehe auch davon aus,dass es eine Möglichkeit ist, ein Haus beheizen zu können, aber diese Art Heizung wird vielfach schöngeredet und effektiv ist sie definitiv nicht. Zumal der Sekundärenergieeinsatz eigentlich schon sträflich hoch ist.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
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