Erfahrungen mit Infrarotheizungen

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Kommentare

  • schubidu Azubi
    bearbeitet January 2013 Beiträge: 2
    @1a-Winni

    sorry, dein Link geht nicht.
  • corumeach Azubi
    bearbeitet January 2013 Beiträge: 13
    Hier mal mein vorläufiges Endergebnis mit einer IR-Heizung.

    Altbau ungedämmt, außer Doppelglasfenster
    Raum: 3,3qm, rund 8m3, Haustür und Tür zum Flur, 2 Außenwände
    - also harte (fast unfaire) Bedingungen :)

    IR-Heizung 400 Watt (für einen Versuch wollte ich nicht zuviel Geld ausgeben)

    Betrieben: 14 Tage (die letzten 14 Tage)
    Außentemperaturen: zwischen wenigen Plusgraden bis runter auf -16 Grad
    Raumtemperatur am Tag 0 (vor Testbeginn): ca. 6 Grad
    Raumtemperatur am Tag 1 der Testphase (und bis heute maximal erreicht): 11-13 Grad, von 20 Grad war nur zu träumen
    Verbrauch in 14 Tagen: 156 kWh
    macht rund 11 kWh/Tag oder 2,97€/Tag Kosten (0,27€/kWh)
    macht über 42€, bald 100€ im Monat! Nicht akzeptabel.

    Problem war auch dass durch die 2 Türen (beide mit Glaseinsatz da sonst Licht fehlt) und das große Fenster eigentlich keine Fläche vorhanden ist, die von der IR Heizung vernünftig aufgewärmt werden kann. Die Montage an der Decke wäre besser gewesen, da Steinfliesen am Boden sind, aber für die Testphase viel zu aufwändig (Kabel auf Dachboden verlegen, da ist kein Strom usw) und Frau will nicht auf ihre an der Decke montierte Lampe verzichten - ein hartes Argument gegen IR Heizungen unter der Decke...

    Ich habe das Ding nun abgebaut und meiner Frau ans Sofa gestellt. Wenn sie kalte Füße hat, kann sie sie einschalten, bei 50cm-100cm Abstand ist tatsächlich wohlige Wärme spürbar. 2m entfernt ist aber nix mehr davon zu merken.

    Ich habe keine Ahnung wie Geräte, die man mit maximal 700 Watt bekommt es schaffen sollen einen Altbau Raum zu heizen, der bislang weit mehr als 2 kWh verschlingt. Wenn das immer und überall funktionieren würde, dann würde niemand mehr was anderes benutzen. Ist aber das Gegeneil der Fall. Alle blöd (oder einfach nicht informiert)? Oder muss ich dann eben einfach 3 von den Dingern unter die Decke tackern? Das sieht ja aus... ;)

    Ich lasse die Finger von IR, freue mich für alle, die damit bessere Erfahrungen gemacht haben. Im Bad stellt ichs mir noch gut vor, wenn das Bad klein ist. Hinterm Spiegel würde ich es aber auch nochmal mit Frau besprechen. Ein Kollege hat seiner Frau so ein Gerät mal geschenkt fürs Bad. Nach kurzer Zeit konnte sie sich nicht mehr vor diesem Spiegel schminken oder musste in dieser Zeit die Heizung abstellen... war wohl nicht ganz so Gesichts-Chemie verträglich die direkte Wärmebestrahlung. Nur mal als kleine Anekdote zum schmunzeln. Alles hat seine 2 Seiten.

    IR kann bestimmt funktionieren, aber es ist kein Sorglos-Stecker rein- und gut-System (außer man hat Geld zum Verbrennen). Da müssen eine Menge Bedingungen stimmen, an die der Verbraucher so nicht immer denkt.
  • Malina Azubi
    bearbeitet January 2013 Beiträge: 5
    Hallo ihr!

    Das ist mein erster Post hier: ich hab nun den ganzen Thread hier gelesen und finde ihn wirklich super informativ! Daher hab ich mich nun in dem Forum angemeldet.

    Ich vermiete das Haus meiner Ur-Großeltern (von 1902) mit zwei Wohnungen (davon eine 35qm Warmvermietet). Wir sanieren seit 7 Jahren das Haus. Bis zur Heizung (noch Nachtspeicher), sind wir noch nicht vorgedrungen. Wir müssen aber an das Thema ran, denn ich hab momentan eine(110qm) Wohnung leer stehen (nach 2 Mietnormaden) und viele potenzielle Mieter lehnen wegen der Nachtspeicher direkt ab, obwohl ich in der Kaltmiete weit unter dem örtlichem Mietspiegel bin.
    Eine weitere Wohnung (75qm) ist unsere "Ferien"-Wohnung und soll auch nicht fest vermietet werden.

    Gas ist in dem Ortsteil schwierig bzw. kostenaufwendig (da kein Anschluss vorhanden), Oel möchte ich auch nicht drin invensieren und Wärmepumpe in der Anschaffung für uns zu hoch.

    Nun bin ich auch auf IFH Heizung gestoßen und möchte eine IFH in der oberen Mietswohnung im Bad ausprobieren (dort läuft momentan einfach nur ein elektro Heizer).

    Meine Fragen:

    ich hab einen Ecosun 700 W für das Bad (12qm mit Dachschräge, Dach neu gedämpt vor 4 Jahren) gefunden für 250.- Euro. Von der Firma Elstad gibt es auch einen 700 W für 170.- Euro. Diese Preisunterschiede verwirren mich.
    Kennt sich da jemand aus? Ist einer von den Herstellern zu empfehlen? Oder beide nichts?

    Wo hänge ich ihn am besten auf? An der Aussenwand unter dem Fenster? Oder an der Dachschrägen (dahinter befindet sich noch ein Anbau/Stallungen) direkt über der Badewanne?

    Ich möchte einfach mal in einem Raum ausprobieren, wie die IFH so ist und arbeitet.

    Dann noch eine Frage:
    meint ihr eine IFH ist für einen potziellen Mieter interessanter als ein Nachtspeicher oder ist die IFH in den Verbrauchswerten plus Leistung doch noch zu unbekannt, um damit vermieten zu können?

    Wie schon geschrieben, ich möchte es erstmal nur im Bad "testen", da dort allernativ ein ganz normaler elektro Heizer läuft und schlimmer geht´s ja garnicht mehr....:pfeif:

    Die schlussendliche Lösung für unsere Heizungsanlage bzw. die Nachtspeicher hab ich noch nicht gefunden....
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet January 2013 Beiträge: 143
    Hallo Malina, beinhaltet die Sanierung des Hauses noch mehr energetische Verbesserung, als die Dachdämmung? Was ist mit den Fenstern, mit den Außenwänden? Elektrische Beheizung erfordert eine vernünftige Gebäudedämmung. -- IRH ist keine Wunderheizung. Wenn du in ein Testgerät investierst, solltest du nicht die billigste Variante nehmen. Es gibt Hersteller, die die Heizung wöchentlich vermieten oder auch bei nicht erfolgreichen Probelauf zurücknehmen. Du solltest dich ausführlich beraten lassen und die Modalitäten vorher abklären. Informiere dich auch in folgendem Thread :
    http://www.heizungsfinder.de/forum/elektroheizung-nachtspeicher/453-erfahrungen-neuer-elektroheizung.html
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • Xioni Geselle
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 32
    Ich habe eigentlich Elektroheizkörper, wollte aber für WC, Kleiderzimmer und Vorflur Infrarotheizungen probieren.
    Das erste Infrarotpanel ist jetzt montiert und wie Corumeach oben bin ich enttäuscht davon.
    Infrarotpanel mit 200 Watt ( angeblich für Raumgrößen um die 2 qm und Deckenhöhe 2,50 m)
    Bei uns im Flur kam nur eine Deckenmontage in Frage, was von den Herstellern durchaus empfohlen wird. Nur leider kommt von der Strahlung nix unten an :-(

    Eigentlich soll es ja keinen Unterschied bei der Strahlungslänge im Bezug auf die Wattzahl geben ??? Aber im Abstand von 1 Meter zum Panel ist praktisch nix mehr zu spüren. Eventuell liegt es daran, daß das Panel ziemlich klein ist mit 58 x 33 cm ?
    Im Flur werde ich es auf jeden Fall wieder abmontieren und eventuell nochmal einen Versuch in meiner Abstellkammer an der Wand machen.
    Jetzt bin ich gespannt auf das nächste Infrarotpanel mit 300 Watt fürs WC, das diese Woche ankommen soll. Das ist mit 59 x 59 cm größer und strahlt hoffentlich besser.
  • Xioni Geselle
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 32
    Okay, das neue Infrarotpanel mit 300 Watt von einem renommierteren Hersteller heizt deutlich besser !

    Zwar ist das WC nach 28 Stunden noch nicht so richtig warm, aber man spürt wie sich von oben nach unten langsam die Wände und Fliesen aufwärmen. Bin mit dieser Infrarotheizung deutlich zufriedener als mit dem kleinen Billigpanel, würde mir aber eine Montage als alleinige Heizung in Wohnräumen doch sehr genau überlegen.
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 143
    Antwort von Rathinho über Beheizung einer Ferienwohnung, betrifft Beitrag #80 hier im Thread:
    Hallo Fiorinotopviva,
    wir haben die Wohnung jetzt warm bekommen. Der Hauptfehler lag in der Berechnung der benötigten Watt-Leistung unserer Infrarotheizungen. Unser Lieferant hatte 700Watt für den Wohnbereich (400W für Schlafen) errechnet. Das war viel zu wenig. Der Wohnraum benötigt gute 2000Watt Heizleistung. Wir haben jetzt den Wohnbereich mit 2 Elektro-Heizkörpern (1.000W+1.200W) ausgestattet. Kosten insgesamt weniger als eine neue Infrarotheizung (Anschaffunskosten). Das 700W-Infrarotbild hängt jetzt im Schlafraum. Dafür ist es entsprechend gut dimensioniert. Die Wohnung wird am Vorabend "aufgeheizt". D.h. die beiden Heizkörper laufen auf 20° Raumtemperatur vor. Bei Bezug am Folgetag ist die Wohnung gemütlich aufgewärmt. Die Infrarotheizung wird (bei Bedarf) erst am Bezugstag eingeschaltet. Sie bringt den Schlafraum auf gut 19-20°. Wärmer ist eh nicht gesund . Mein Fazit: Die Infrarotheizungen sind tolle "Designer"-Heizungen. Für eine Ferienwohnung sollten diese wohl bedacht ausgesucht werden. Es ist ein absoluter "Eye-catcher", mit einer etwas anderen Art des Heizen. Wir haben mit der Mischung aus Elektro-Heizungen und Infrarotheizungen unsere Kombination gefunden. Für das Jahr 2012 haben wir einen Stromverbrauch von 3.000kWh, bei knapp 160 vermieteten Tagen, gehabt. Vermietet war auch im November und Dezember.
    Danke fiorinotopviva, für die Tipps und die Unterstützung auf dem Weg zum "Erfolg".....
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • vogtl Azubi
    bearbeitet April 2013 Beiträge: 7
    dazu vielleicht einmal meine erfahrungen,

    habe zu versuchszwecken für ein bad,( 8m² - 0,3m² fenster mit dreifach-isolierglas, innenwände zweimal 12cm backstein mit dazwischen 6cm luftspalt(also gesamt 30cm) - von außen 15cm miwo, darüber 2cm holzverschalung, fußbodenaufbau über frostfreiem keller: 6cm stegzementdiele plus 5cm polyethuran-isolierung plus 4cm estrich plus fliesenbelag) ein 900watt infrarot-heizblechplatte als decken heizung montiert. hersteller tut nichts zur sache. die raummaße sind 1,60m mal 5,00m - die ir-platte hatte die maße 0,6 x 1,2m.
    im bad installiert waren bisher eine 1,2kW elektroheizung und eine 0,5kW fußbodenheizung.
    es handelt sich um ein ferienhaus mit keiner anschlußmöglichkeit für andere heizmedien. wir haben am 30.03. abends bei 1grad innen- und -6grad außentemperatur mit heizen begonnen. mit all-in haben wir am 31.03. gegen 12.00uhr 22grad raumtemperatur und rund 30grad fußbodentemperatur gehabt. danach haben wir nur noch das ir-paneel "heizen" lassen, was letztlich einigermaßen ernüchternd war.
    1. die raumtemperatur konnte außerhalb des direkten strahlungsbereiches unterhalb des paneels nur noch bei 18grad gehalten werden.
    2. die temperatur auf fliesen und gegenständen im strahlungsbereich rund einen meter unterhalb des paneels lag bei rund 25grad.
    3. der fußboden konnte nur noch im direkten strahlungsbereich unterhalb des paneels die marke von 20grad halten, schon in kleinem winkel neben dem paneel waren es nur noch 18grad.
    4. der hersteller gab temperaturen von 85 bis 120 grad für die paneeloberfläche an - nach eigenem test würde ich auf maximal 50-60grad schätzen, da keinerlei verbrennungen bei berührung zu verzeichnen waren.
    5. das paneel war in etwa 2,40m höhe montiert, direkt über dem waschbecken. wenn man da länger als 5 minuten mit seinen 1,80m höhe stand, war das haar und damit die kopfoberfläche völlig nervend erwärmt.
    6. das paneel lief ohne unterbrechung, da wir zu testzwecken erst einmal auf ein thermostat verzichtet hatten, das heißt, in 24std. hatten wir theoretisch gute 20kW verbrauch. genau sagen kann ich das nicht, da der hersteller einen überhitzungsschutz installiert hat, der das gerät bei überhitzung gleich einem thermostat abschaltet - was aber letztlich egal ist, da in der konsequenz entweder das gerät wegen überhitzung abschaltet, obwohl der raum nicht die gewünschte temperatur hat oder es schaltet nicht ab, was nichts anderes heißt, daß trotz volllast bei 110W/m² über 24h nicht die gewünschte temperatur im raum erreicht wird.
    fazit: keine erkenntnisgewinn!
    der weitere ausbau wird wie bisher mit fußbodenheizung und elektrischen heizkörpern stattfinden. mir ist sowieso nicht klar, wieso eine normale fußbodenheizung nicht genauso als infrarotquelle geführt wird?

    beste grüße
    vogtländer
  • Heati Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 2
    Trotzdem vermisse ich in diesem Forum eine Variante: die nahezu flächendeckende Folienheizung als Wand- oder Deckenheizung.
    Ich bin selbst an einer solchen Heizung interessiert. Die Bauplanung sieht einen Primärenergiebedarf von 46 kwh/qm/a vor und wir haben in Frankreich, wo der Strom nur die Hälfte kostet und niemand auf die Idee käme eine elektrische Heizung zu verteufeln beste Erfahrungen mit der elektrischen Deckenheizung gemacht. Einfacher Aufbau, dadurch geringste Investitionskosten, sehr niedriger Verbrauch bei extrem individueller und schneller Steuerbarkeit, von den anderen bekannten Vorteilen nicht zu reden.
    Bleibt die Frage: wo sind diese Heizungen hier in Deutschland? Dabei dürfte die Autarkie vom eigenen Dach schon heute nicht mehr kosten als andere "konventionelle" Heizungssysteme
    Wer hat Erfahrungen udn kann darüber berichten?[/QUOTE]
  • Heati Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 2
    conseiller schrieb:
    Ich habe mich als technischer Laie hier erst einmal eingelesen und bin erfreut, dass es -wenn auch spärlich- noch Seiten gibt die nicht vor Vorurteilen und Kampfbegriffen strotzen. Sicher ist die Verteufelung der Elektrizität inzwischen in D. weit verbreitet und jeder kann leicht die Herstellungsverluste in den Kraftwerken widerkäuen. Es verwundert mich nur, dass diese weit verbreitete negative Haltung nicht wirklich von der zunehmenden Tendenz zur eigenen Stromerzeugung( PV) konterkariert wird. Denn beim Heizen mit dem eigenen Strom sieht die Gefechtslage doch wohl total anders aus! Hinzu kommt die -in meinen Augen nicht immer intelligente- Dämm- Manie, die den Heizbedarf so weit reduziert, dass es beinahe müssig ist, noch in ideologischen Gräben zu verharren. Also , ein gut gedämmtes Haus verlangt nach einer entsprechenden Heizmethode, die eine wesentliche Voraussetzung haben sollte: die Sofortwirkung! Alles Gespeichere scheint mir dem neusten Baustandard nicht adäquat.
    Trotzdem vermisse ich in diesem Forum eine Variante: die nahezu flächendeckende Folienheizung als Wand- oder Deckenheizung.
    Ich bin selbst an einer solchen Heizung interessiert. Die Bauplanung sieht einen Primärenergiebedarf von 46 kwh/qm/a vor und wir haben in Frankreich, wo der Strom nur die Hälfte kostet und niemand auf die Idee käme eine elektrische Heizung zu verteufeln beste Erfahrungen mit der elektrischen Deckenheizung gemacht. Einfacher Aufbau, dadurch geringste Investitionskosten, sehr niedriger Verbrauch bei extrem individueller und schneller Steuerbarkeit, von den anderen bekannten Vorteilen nicht zu reden.
    Bleibt die Frage: wo sind diese Heizungen hier in Deutschland? Dabei dürfte die Autarkie vom eigenen Dach schon heute nicht mehr kosten als andere "konventionelle" Heizungssysteme
    Wer hat Erfahrungen udn kann darüber berichten?

    Hallo,
    ich befasse mich seit einiger Zeit mit dem Thema Infrarotfolien und habe mittlerweile einiges zusammengetragen.
    Ich habe das getan, weil ich geschäftlich mit einsteigen wollte und mittlerweile auch bin.
    Verfolgst du die Diskusion noch? Wie weit ist dein Bauvorhaben?
    Du kannst, wenn du eine exakte Wärmebedarfsrechnung hast, vom Heizwertbedarf unmittelbar auf den zu erwartenden Verbrauch schließen, da die Energieform Strom über die Folie zu 100% in Wärme umgewandelt wird. Bei einem Primärwärmebedarf von 46kWh/m²/jahr (was sehr niedrig ist) kannst du noch mal 10% abziehen, weil du mit der Folie keine Primärverluste mehr hast.
    Du kannst daher davon ausgehen, dass du 46x0,9x deine beheizte Wohnfläche an KWh Strom verbrauchen wirst. Bei 120m² Wohnfläche sind das 5530 kWh pro Jahr. Würde in Deutschland bei 0,25ct/kWh Strom genau 1382,00€ Stromkosten machen. In Frankreich natürlich viiiiiiiel billiger. Wenn du weitere Fragen hast, melde dich unter schuster@heat-plus.de. Die Anschaffung für die Folie hält sich im Bereich um ein Drittel einer konventionellen Heizung. Da hättest du noch ein gutes Stück Luft für ne Photovoltaikanlage, dann hast du die optimale Kombination zum Geld sparen.
  • vogtl Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 7
    den gedanken, zur wärmestromversorgung den eigenen strom vom dach zu benutzen, halte ich doch für einigermaßen blauäugig.
    man kann getrost davon ausgehen, daß zur deckung der heizung in den akuten wintermonaten dezember,januar,februar und je zur hälfte märz und november 2 drittel des gesamtjahres-energieverbrauches anfallen - dies wären im konkreten fall rund 3500kwh. da nun ausgerechnet in diesen monaten die schwächste sonneneinstrahlung mit der geringsten strahlungsintensität vorherrscht, muß man, um autark zu sein, die entsprechende solarfläche aufs dach packen. sollte es im idealfall schneefrei bleiben, so gäbe es im nov/märz einen ertrag von 60kwh/kwp ; dez/jan von 30kwh/kwp und im februar von 45kwh/kwp(die zahlen ergeben sich aus den ergebnissen meiner zwei anlagen) - das heißt: es stehen in dieser zeit 165kwh/installierten kwp zur verfügung(also für alle 4 monate zusammengerechnet) - dies bedeutet eine anlage mit 22kwp aufs dach zu bringen, um 3500kwh erzeugen zu können - beim gegenwärtigen leistungsstand der module bräuchte es ca 90 module. á 1,6m². mit montage und wechselrichtern mit einigermaßen qualitätsmodulen summasummarum 40.000€. dafür könnte man gut und gerne bei derzeitigen strompreisen 40jahre lang heizen - mir fehlt da etwas die sinnhaftigkeit. von der praktischen umsetzung ganz zu schweigen: was mache ich bei 14tagen schnee auf dem dach oder 10tägiger inversionswetterlage im hochnebel?
    wenn schon der gedanke des autarken versorgens im winter einigermaßen sinn machen sollte, dann nur über die ertragkraft des windes. aber auch hier sind die installationskosten nicht wirklich einladend.
    letztlich wird dieser gedanke erst wirklich realistisch, wenn es zu bezahlbaren speichermedien kommt, welche so gut wie verlustfrei die sommerenergie in den winter übertragen können. ansonsten halte ich 46kwh/m²/a für sehr ambitioniert und meines erachtens nur mit einem wahnsinnigen aufwand erreichbar - auch hier wieder die frag kosten-nutzen. nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll.

    vogtländer
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 867
    vogtländer schrieb:
    den gedanken, zur wärmestromversorgung den eigenen strom vom dach zu benutzen, halte ich doch für einigermaßen blauäugig.
    man kann getrost davon ausgehen, daß zur deckung der heizung in den akuten wintermonaten dezember,januar,februar und je zur hälfte märz und november 2 drittel des gesamtjahres-energieverbrauches anfallen - dies wären im konkreten fall rund 3500kwh. da nun ausgerechnet in diesen monaten die schwächste sonneneinstrahlung mit der geringsten strahlungsintensität vorherrscht, muß man, um autark zu sein, die entsprechende solarfläche aufs dach packen. sollte es im idealfall schneefrei bleiben, so gäbe es im nov/märz einen ertrag von 60kwh/kwp ; dez/jan von 30kwh/kwp und im februar von 45kwh/kwp(die zahlen ergeben sich aus den ergebnissen meiner zwei anlagen) - das heißt: es stehen in dieser zeit 165kwh/installierten kwp zur verfügung(also für alle 4 monate zusammengerechnet) - dies bedeutet eine anlage mit 22kwp aufs dach zu bringen, um 3500kwh erzeugen zu können - beim gegenwärtigen leistungsstand der module bräuchte es ca 90 module. á 1,6m². mit montage und wechselrichtern mit einigermaßen qualitätsmodulen summasummarum 40.000€. dafür könnte man gut und gerne bei derzeitigen strompreisen 40jahre lang heizen - mir fehlt da etwas die sinnhaftigkeit. von der praktischen umsetzung ganz zu schweigen: was mache ich bei 14tagen schnee auf dem dach oder 10tägiger inversionswetterlage im hochnebel?
    wenn schon der gedanke des autarken versorgens im winter einigermaßen sinn machen sollte, dann nur über die ertragkraft des windes. aber auch hier sind die installationskosten nicht wirklich einladend.
    letztlich wird dieser gedanke erst wirklich realistisch, wenn es zu bezahlbaren speichermedien kommt, welche so gut wie verlustfrei die sommerenergie in den winter übertragen können. ansonsten halte ich 46kwh/m²/a für sehr ambitioniert und meines erachtens nur mit einem wahnsinnigen aufwand erreichbar - auch hier wieder die frag kosten-nutzen. nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll.

    vogtländer

    Ich glaube, Autarkie ist mit dem derzeitigen Stand der Dinge in der Tat nicht wirtschaftlich. Aber eine gewisse Abfederung könnte man mit den derzeitgen Speichersystemen schon erreichen. PV ist eher mein Steckenpferd und nicht meine Kernkompetenz ;) - aber: seit Beginn des Monats gibt es ja von der KfW eine Förderung für Solarspeicher (hat ein Kollege von mir hier mal zusammengefasst: KfW Förderung für Solarstromspeicher ab Mai 2013: Programm 275. Da ich selbst auch keine Anlage habe, bin ich mir auch nicht über die Preisstrukturen im Klaren. Macht es bei den derzeitigen Preisen und der Effizienz der Batteriesysteme vielleicht Sinn? Also nicht unbedingt über eigene Vollversorgung, aber zumindest, um die Stromgestehung besser zum Heizen nutzen zu können?
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • vogtl Azubi
    bearbeitet May 2013 Beiträge: 7
    Thorben schrieb:
    Ich glaube, Autarkie ist mit dem derzeitigen Stand der Dinge in der Tat nicht wirtschaftlich. Aber eine gewisse Abfederung könnte man mit den derzeitgen Speichersystemen schon erreichen. PV ist eher mein Steckenpferd und nicht meine Kernkompetenz ;) - aber: seit Beginn des Monats gibt es ja von der KfW eine Förderung für Solarspeicher (hat ein Kollege von mir hier mal zusammengefasst: KfW Förderung für Solarstromspeicher ab Mai 2013: Programm 275. Da ich selbst auch keine Anlage habe, bin ich mir auch nicht über die Preisstrukturen im Klaren. Macht es bei den derzeitigen Preisen und der Effizienz der Batteriesysteme vielleicht Sinn? Also nicht unbedingt über eigene Vollversorgung, aber zumindest, um die Stromgestehung besser zum Heizen nutzen zu können?

    hallo thorben,

    besten dank für den sehr interessanten link.
    die thematik speicherung von solarstrom zu heizzwecken ist nicht wirklich sinnvoll. um es stark abgekürzt zu sagen: der speicher wird im sommer einmal voll getankt, eingangs des winters einmal leergefahren, ansonsten bräuchte man ihn höchstens noch in der übergangszeit. was ich damit sagen will: an einem klasse 30.06. eines jahres fallen bei mir auf meinen anlagen 100kwh solarstrom an, die ich natürlich nicht verheizen muß im hochsommer, an einem nebligen 31.12. hingegen bekomme ich mit glück 2kwh zusammen. dazwischen gibt es dann die zeit april, mai und september,oktober - in der ich tagsüber strom speichern könnte, den ich abends und nachts und frümorgens wieder verheizen könnte. von oktober bis april ernte ich solarstrom, welcher unmittelbar ohne speicherung verheizt werden würde, da die temperaturen auch tagsüber ein heizen erfordern würden. von mai bis september könnte ich tagsüber wie verrückt speichern, hätte aber nichts zu heizen - außer warmwasser. das heißt, sinnhaft speichern ließe sich das ganz nur in den 4 monaten übergangszeit - außerhalb dieser zeit wäre ein speicher überflüssig. das sollte man bei der kosten-nutzen-rechnung unbedingt beachten.wenn speicher einen überschaubaren preis haben und eine unendliche lebensdauer, dann kann man es auch für 4 monaten so organisieren, aber so, wie der technik- und preisstand aktuell ist?

    diesbezüglich verfolge ich persönlich zwei gedanken:
    erstens - mit fortschreitendem ausbau der erneuerbaren energien kommt es zu strompreissenkungen (nicht gleich morgen, aber in der tendenz), was unweigerlich die thematik der speicherung wieder verdrängt.
    zweitens - solarstromspeicherung zu heizzwecken über die thematik direkte thermische speicherung mit phasensprung, bspw. parafinspeicher - hier stimmt zwar der preis auch noch nicht, aber diese dinger sind unendlich oft be- und entladbar, was schon mal ein großer vorteil ist., aber auch hier wieder nur in kombination mit windenergie wirklich sinnvoll, um im winterhalbjahr einen einigermaßen stromertrag in die laufende entladesaison einspeisen zu können.

    beste grüße
    vogtländer
  • schlossgeist Azubi
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 1
    Ich habe seit 8 Monaten umgestellt von Nachtspeicher auf wibo-Heizung. Das ist soweit ok. Zusätzlich habe ich im WZ (28qm) 3 Infrarotheizkörper angebaut. 1 x wand 900W, 1x wand 600W, 1x Decke 1100W. Die Deckeheizung macht Probleme, wurde von prohell schon 1 x ausgetauscht, weil sie nocht mehr ansprang. Die neue Heizung lief 2 Tage dann gab sie auch den Geist auf. Woran liegt das???
    Die anderen Heizkörper , die an der Wand angebracht sind, arbeiten problemlos
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 143
    Interessantes Projekt, kannst du etwas mehr berichten über die Bauart und Größe des Objekts und den Verbrauch mit Nachtspeicher und jetzt nach der Umstellung?--Bei deinem Deckenheizkörper hast du vermutlich zweimal ein "Montagsgerät" gehabt oder es ist etwas mit deiner Zuleitung.
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • Kristoff Azubi
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 3
    ich finde man sollte die gesundheitliche Wirkung der Infrarotheizung nicht zu sehr vernachlässigen. Meine Schwägerin hatte jahrelang eine Hausstauballergie und ziemliche heftige Symptome von Juckreiz über brennende und tränende Augen. Nachdem sie in ihrer Wohnung Infrarotheizungen montiert hat, ging es ihr innerhalb kürzester Zeit schlagartig besser und sie hat mit Staub auch keinerlei Probleme mehr. Keine Ahnung, ob das Einzelfälle sind oder inwieweit die Wirksamkeit der IR-Heizung gegen Allergien wissenschaftlich erwiesen ist. Vielleicht können hier ja noch andere von Ihren Erfahrungen berichten.
  • Franz8345 Azubi
    bearbeitet January 2014 Beiträge: 1
    Hier die Ergebnisse meines Versuchs einen kleinen Raum mit einer so genannten Infrarotheizung zu beheizen.

    Ich bewohne seit diesem Sommer berufsbedingt von Montag bis Freitag eine kleine Zwei-Zimmer Wohnung, die über alte Ölöfen geheizt wird.

    Aufgrund der mangelnden Wirtschaftlichkeit dieser Öfen bin ich dazu übergegangen das "Wohnzimmer" mit einem elektrischen Heizlüfter (Leistung 2kW) zu heizen.

    Das Zimmer hat ein Volumen von ca. 15m³, die Isolierung würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Um das Zimmer auf angenehme Temperatur zu heizen wenn ich mich abends nach Feierabend darin aufhalte benötigt der Heizlüfter im Schnitt 3,2kWh täglich, was bei einem Strompreis von 25ct/kWh 80ct pro Tag entspricht. Gemessen wurde mit einem digitalen Stromzähler, den ich mit Verbrauchern bekannter Leistung (40W Tischlampe und 1,6kW Heisluftföhn) getestet habe.

    Die Anschaffungskosten für den Heizlüfter betrugen 15€ inkl. Versand (Ebay-Händler).

    Auf den Internetseiten diverser Anbieter von Infrarotheizungen habe ich mir die Beschreibung dieser Systeme durchgelesen. Dabei wird eigentlich immer suggeriert das durch diese Heizpanele eine verlustfreie Übertragung der Heizleistung durch Strahlung über den gesamten Raum erfolgt, wodurch ein deutlich geringerer Energieaufwand nötig ist damit eine Person in diesem Zimmer die Temperatur als angenehm empfindet als bei anderen Arten der Raumheizung.

    Zum Testen habe ich ein für diese Raumgröße empfohlenes Infrarot-Heizgerät mit 450W Leistung gekauft (Kosten ca. 150€)

    Bei dem Teil handelt es sich um eine weiße Kunststoffplatte, die über mitgelieferte Dübel an der Wand befestigt wird.

    Nach der Montage habe ich das Gerät angesteckt und eingeschaltet, und es zwei Tage in Betrieb gelassen.

    Das Ergebnis lässt sich relativ kurz zusammenfassen: ich habe selten so gefroren wie in diesen zwei Tagen. Der gemessene Energieverbrauch lag (wie zu erwarten) bei 0,45kW pro Stunde. Die Oberfläche des Heizpanels hat sich auf ca. 70°C erwärmt, in etwa einem halben Meter Entfernung zur Oberfläche war die Temperatur noch als angenehm zu empfinden, auf der anderen Seite des Raums (ca. 3m entfernt) war keine Temperaturerhöhung mehr fühlbar. Die warme Luft vor dem Gerät ist (wie nicht anders zu erwarten) nach Oben gestiegen, wodurch sich eine angenehme Raumtemperatur in einem Bereich von ca. einem halben Meter vor und an der Decke über dem Gerät ergab.

    Ich habe das Teil demontiert und an den Verkäufer zurück geschickt, und benutze seitdem wieder den Heizlüfter.

    Das Fazit zur "Infrarotheizung" und den Argumenten der Verkäufer: Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Das gilt besonders wenn man sich die Preise für die Geräte anschaut.

    Bei technischer Betrachtung wird auch schnell klar woran das liegt.

    Von den Verkäufern dieser Systeme wird immer etwas esoterisch von der Infrarotstrahlung als "natürliche Strahlungsquelle" gesprochen, und auch schon mal der Vergleich mit der Sonnenstrahlung herangezogen.

    Was ist Infrarotstrahlung eigenlich, und wodurch entsteht sie? Hier könnte ich jetzt lange und kompliziert über Wellenlängen und den absoluten Nullpunkt schreiben, aber es lässt sich eigentlich ganz einfach erklären:

    Jeder Körper der eine Temperatur größer als -273,15°C hat gibt Wärmestrahlung ab, wovon der größte Teil dieser Strahlung Infrarotstrahlung ist [1].

    Das gelieferte Panel ist also tatsächlich eine Infrarotheizung, genau wie der Heizlüfter, die Ölheizung an der Wand, oder eine lebende Person.

    Die Infrarotstrahlung (also die abgegeben Wärme) wird bei der "Infrarotheizung" dabei auf genau die gleiche Art erzeugt wie beim Heizlüfter, der 135€ billiger ist und trotzdem mehr als die vierfache Heizleistung hat: durch elektrische Widerstandserwärmung. In der Platte befindet sich ein elektrisch leitendes Element mit hohem Widerstand, wenn der Strom da durchfließt entsteht durch die Reibung der Elektronen Wärme, die von der Oberfläche abgegeben wird.

    Der Wirkungsgrad ist dabei in beiden Fällen gleich groß (ist ja das gleiche Prinzip). Der Heizlüfter hat alledings den Vorteil das sich die Heizdrähte frei im Luftstrom des Gebläses befinden, wodurch erstens keine isolierende Wirkung wie durch die Oberfläche des Infrarot-Heizpanels entsteht, zweitens wird die Wärme vom Luftstrom waagerecht in den Raum geblasen und steigt nicht einfach nur vor dem Gerät nach oben, drittens wird nicht die Wand hinter dem Panel sinnlos erwärmt.

    Warum aber habe ich mit dem Infrarot-Heizpanel gefroren wie ein Schneider, und mit dem Heizlüfter nicht? Die Antwort ist ganz einfach: in beiden Fällen wird mit identischem Wirkungsgrad aus Strom Wärme erzeugt, alledings hat das Panel nichtmal ein Viertel der Heizleistung des Heizlüfters (400W vs. 2000W). Entsprechend kalt bleibt es dann in der Bude. Ich hätte also 4 bis 5 Stück der Panele aufhängen müssen damit es genau so warm wird wie mit dem Heizlüfter. Dabei wären natürlich die gleichen Stromkosten wie mit diesem entstanden, zuzüglich Anschaffungskosten die ca. 600€ über denen des Heizlüfters liegen.

    Wie einem der gesunde Menschenverstand schon sagt: Leistung ist Leistung, und nur dadurch wird es warm. Und genau hier hinkt auch der Vergleich mit der Sonne etwas: diese strahlt eine Leistung von ca. 97000000000000000000000000W ab, wovon (durch den luftleeren Raum und die Atmosphäre) ca. 1,4kW pro m² auf der Erde ankommen wenn es draußen schön warm ist [2].

    Die schönen Argumente der Hersteller von Infrarotheizpanelen lassen vielleicht auf dem Papier in einem 15m³ Raum mit 450W Heizleistung eine angenehme Temperatur entstehen. In der Realität aber friert einem der A... am Stuhl fest.

    Ich hoffe etwas bei der Entscheidungsfindung geholfen zu haben. Mein Tipp: spart euch das Geld, wenn ihr wirklich elektrisch heizen wollt kauft euch ein Heizgebläse. Das gibts für ein Taschengeld und ihr müsst nicht frieren.

    Schöne Grüße

    Franz

    Dipl.-Ing. (FH) Fahrzeugtechnik und Flugzeugtechnik

    nicht verwandt oder verschwägert mit der Heizlüfter-Industrie. Ich persönlich würde bei einem Neubau mit welcher Heizung auch immer zusätzlich einen oder mehrere Holzöfen empfehlen. So lange man das Holz selber aufbereitet (Schneiden, Hacken) oder sogar ab und zu mal den Dachstuhl von einem Abrissgebäude zusammenschneidet kann man sich da wahnsinnig viel Geld sparen.


    Quellen
    [1] Welt der Physik: Infrarotstrahlung

    [2] Abgestrahlte Leistung der Sonne - Physik - ChemieOnline Forum
  • IRHtester Azubi
    bearbeitet January 2014 Beiträge: 1
    Hallo,
    Um gleich mal richtig zu stellen ich bin kein Vertreter und auch noch nicht wirklich von einer IHR überzeugt, aber einige Sachen sind in Ihren Beitrag doch verwirrend.
    1. 15m3 als Wohnzimmer zu bezeichnen :-) das wären ja bei normaler Raumhöhe Grad mal 6-7 m2
    2. Ein Panel aus Kunststoff mit nur 70 Grad ,glaub höher geht wegen schmelzgefahr nicht :-(
    Ich teste derzeit auch einen kleinen Raum mit ca. 6,25 m2 (14m3) mit 620 Watt und einer Oberflächentemperatur um die 90 Grad.
    Bis jetzt klappt's mit dem aufheizen. Bin jetzt bloß mal gespannt auf die Kosten.
    Überwacht wird mit Funkthermostat und Energiemessgerät.
    Achso, mein Panel ist aus Stahlblech.
    GRÜßE
  • Bulli Azubi
    bearbeitet March 2014 Beiträge: 13
    Erstmal muss ich Franz (weiter oben) uneingeschränkt recht geben. Ich versuchs nochmal kürzer...:
    Es mag ja sein, dass Infrarotheizungen effektiver sind, als alte Nachtspeicheröfen.... und es ist sicherlich so, dass man mit vernünftig eingestellten Termostaten oder Regelungen die Wärme (genauer) dann dort hat, wenn man sie benötigt....... Und die Verträglichkeit von IR-Heizungen gegenüber Nachtspeicheröfen mit Lüftern (den man natürlich auch abschalten kann!) ist sicherlich auch deutlich besser ABER:
    All das können alle anderen modernen Heizsysteme natürlich auch. Und ein Wirkungsgrad bei 95% bis theoretisch über 100%... ist heutzutage auch selbstverständlich bei jedem System. Nun mal zu den Kosten.... und zwar in €, abseits allen BlaBlaBla-s....:
    Blöderweise kann man ja Physik nicht betrügen..... Nur was man energietechnisch reinsteckt, kann man auch in Wärme (egal wie) umwandeln:
    Die Umwandlung von Strom in Wärme kostet halt ca. 20 Cent pro kw/h. Ein Anbieterwechsel ist meistens nicht möglich
    Die Umwandlung von Erdgas in Wärme kostet (wenn man ab und zu mal den Anbieter wechselt) 6,7 Cent pro kw/h.

    Damit sind meine Ausführungen beendet. Wer rechnen kann, hats recht schnell begriffen. Wenn man also z.B. 100m² mit 150 kw/h pro Jahr pro m² heizen muss kostet das halt:
    mit Strom: 3.000,-€
    mit Gas: 1000,-€
    Eine Umwandlung von Heizöl in Wärme ist etwas teurer, als Gas, zumal man natürlich "nicht wirklich" den Anbieter wechseln kann....
    Wenn nun kein Gasanschluss möglich ist und ein moderner Ölbrenner nebst Konvektionsheizkörpern zu teuer "erscheint", sollte zumindest ein Holz/Kohleofen sinnvoll angeschlossen relativ günstig möglich sein. NUR mit Strom heizen..... Horror!! >> EGAL wie!! Das werden alle Menschen merken, die das z.Zt. tun......, wenn mal ein "strenger" Winter kommt...... und der Heiz-Strom z.B. 0,35€ pro kw/h kostet......
    Bei o.a. Beispiel hat man aber bereits eine Einsparung von 2.000,- pro Jahr...... da rechnet sich eine Gas- oder Ölheizung recht schnell..., es sei denn der Strom wird billiger :cry: wird der aber nie....
  • Temposünder Azubi
    bearbeitet March 2014 Beiträge: 7
    Tja , toll was man im Internet so alles findet - auch hier gehen die Meinungen natürlich wieder auseinander aber könnte mir jemand bei der Dimensionierung einer noch theoretischen Infrarotheizung etwas unter die Arme greifen ?

    Hintergrund ist die Totalsanierung eines sogenannten Resthofes - außer Nägel reichen und Bretter halten mache ich aber nichts , möchte jedoch nicht im Regen stehen und oder nicht schon wieder auf den selbst ernannten Fachmann rein fallen !
    Vielleicht will ich ja auch gegen den Strom schwimmen ?
    Die Größe der Dachfläche lässt theoretisch nutzbare xyz kwh Solarstrom ( xyz weil ich dazu keine Angebote brauche ) per anno zu , von denen ich soviel wie möglich selber verbrauchen möchte ergo auch Stromspeicher vorgesehen sind ( auch da keine Angebote bitte ) .
    Bitte auch keine Kosten/Nutzen Rechnung dazu , gehen in der Gesamtbausumme eh unter .

    Jetzt hätte ich anzubieten Region Edersee , 330 m über NN sowie die noch theoretischen K-Werte der Gebäudehülle , die Wohnfläche dazu - meine Rohzeichnungen ( das vom Bautechniker ist zu groß für den Scanner ) und müsste wissen wie viel Heizleistung meine gewünschte Infrarotheizung ( einschalten und wohl fühlen a la Direktheizung ) im Winter bei 20 Grad minus draußen wohl brauchen wird ( die haben wir schon mal etwas länger ) . Wohlfühltemperaturen wohl gemerkt , da Schwiegereltern mit im Haus leben sollen , das EG bekommen .

    Eine Heizungsmodernisierung steht wegen dem BlmschV Mist eh an aber sollte der im Winter erzeugte Solarstrom ausreichen werde ich mich hüten gepressten Holzabfall zu verfeuern und sehen das ich den Black Man von meinem Dach verbanne . Wäre mir sogar noch einen zusätzlichen Solar Store wert ... ach so , Hybridzellen kenne ich auch schon ( im Sommer kühlen , im Winter aufheizen ) .
    Nichts gegen meinen Schorni , der ist pflegeleicht aber die Solarpaneele werden ja auch immer besser - wieso also nicht ?
    Bitte auch keine Infos zu Infrarotheizungen - eine Privatperson mit einem Hobby , eigener Erfahrung und einer eigenen Meinung wäre mir da auch lieber . U-Wert.net ist was ganz tolles wenn man mit den Zahlen was anfangen könnte ... Heizlast xyz kw sagt mir nichts oder doch , der HV müßte 20kw haben und der Puffer xyz Liter , scheixxe .

    Suche halt eine Alternative , die mir noch keiner vorgeschlagen hat , dafür habe ich 5 KV´s über Öl , Gas und Pellet liegen , von diversen HB ( sind das Handwerker oder frei schaffende Künstler ? ) - Strom kann ich selber ... bis 15 kV .

    Jörg
  • Bulli Azubi
    bearbeitet March 2014 Beiträge: 13
    ...ich verstehe diese Anfrage nicht!
    Wenn du bis zu 20Kw an echter Heizleistung verballerst, benötigst du halt eine PV-Anlage, die diese Leistung auch ernsthaft erbringen kann. >> Nicht Peak natürlich, sondern ernsthaft! Fertig. Um also einen Heizbedarf von 25.000 Kwh pro Jahr (von dem ich hier mal ausgehe) zu erreichen, brauchst du also eine 25-30 KW PV-Anlage, mit der du dann den Strom zu 100% selbst nutzt! Wenn du weniger selbst nutzt, halt entsprechend größer, logo...
    Über Kosten/Nutzen/Ertrag reden wir ja nicht, da du ja das Geld wohl "einfach über" hast.
    Dieser Ansatz (Strom selbst prodizieren und verbrauchen) ist natürlich einfach ideal! DANN, aber NUR dann macht auch eine Heizung mit Strom Sinn, logo.
    Wie du dann den Strom in Wärme umwandelst, ist für o.a. Überlegungen übrigens (fast) egal. Die echten Wirkungsgrade nehmen sich nicht viel.
    SO unendlich schwierig ist das (unter o.a. Vorgaben) nun alles nicht....

    Nochmal zum Rechnen: (in € im Jahr)
    - 25.000 kwh gekaufter Strom = 6.000,-€
    - 25.000 kwh (umgerechnet in gekauftes Öl) = 2.000,-€
    - 25.000 kwh (umgerechnet in gekauftes Gas, inkl. jährlichem Wechselbonus) = 1.450,-€
    - 25.000 kwh selbsterzeugter Strom = 0 €

    Wenn man also das Geld zur Erstellung einer entsprechenden PV-Anlage einfach so über hat, TOP! :thumbup: Deine Urenkel werden es dir noch danken!
  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    bearbeitet April 2014 Beiträge: 143
    Hallo Jörg, das sind viele Infos, aber die eigentlichen fehlen. Mit deinen K-Werten und der qm-Zahl der Wohnung kannst du dir selber ausrechnen, wie deine Heizung dimensioniert sein muß. Und dann mußt du wissen, ob sich eine Elektroheizung auf Dauer rechnet. Im Winter, wenn du Strom zum Heizen brauchst, wird deine PV –Anlage dich enttäuschen. Ich heize selbst elektrisch in einem Niedrigenergiehaus seit 1997 und bin bisher mit den Kosten sehr zufrieden. Ich habe damals die Heizung nach KWh/qm/Jahr dimensioniert, hat gut funktioniert. Wenn dein saniertes Haus im Bereich 50-70 KWh/qm/Jahr liegt, würde sich elektrisch rechnen.Die Infrarotheizung ist keine Wunderheizung, du solltest dich auch bei Flächenspeicherheizungen hier im Forum noch mal informieren. Bei jeder elektrischen Direktheizung kommt nur das raus, was du reinsteckst. Mein Haus steht auch in Hessen (PLZ 35216), bei uns gibt es von EON-Mitte günstigen Heizstrom. –Wie ist die Wassererwärmung geplant? Auch das muß bei E-Heizung bedacht werden. – In jedem Fall würde ich die beiden Wohnungen mit Kamin-oder Pelletofen versehen , so hast du auch bei Stromausfall eine Heizmöglichkeit und gemütlich ist es im Winter auch noch. Soviel erst mal.
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • Temposünder Azubi
    bearbeitet April 2014 Beiträge: 7
    So , in Biedenkopf gibt es also Heizstrom von EON ... bei uns nicht mehr obwohl ich mich noch erinnern kann wie die Drückerkolonne der EAM ( heute EON ) unseren alten Leuten die Nachtspeicherheizungen auf schwatzte weil man das Braunkohlenkraftwerk in Borken nachts nicht abstellen konnte ... so was ist heute überholt also Nachtstrom böse - klar Heizstrom ist was anderes und teurer aber billiger als Haushaltsstrom - Themawechsel :
    Ob mir meine Enkel es danken oder in China brennt ein Fahrrad aus - mit 16% eta bei der PV Anlage hole ich 31500 kwh per anno plus jede Menge thermische Energie im Sommer wenn ich sie nicht brauche , es sei denn ich hätte einen Pool ! Im Winter liegt die Globalstrahlung hier bei 460 W/qm statt 1046 , hätte aber eisfreie Panels , könnte theoretisch knapp 25 kw pro Tag erzielen - definitiv zu wenig oder mit einer Wärmepumpe kommt es hin ? 50-70 Kwh/qm/Jahr bekomme ich nicht hin , wohl aber 100 obwohl ich von dem EnEv Mist ausgenommen bin , QED . Mist , immer noch zu wenig ! Macht 22000 Kwh pro Jahr oder vier Paletten gepressten Abfall mit drei eingeprägten Buchstaben .
    Kaminofen ist verpflichtend , vorm Feuer sitzen , Beine hoch , rechts nen Rillo , links nen Singlemalt kommt besser als Fernsehen aber ist eher Tradition denn Heizung - welche Verlustleistung hat denn eigentlich ein gut gedämmter Pufferspeicher a la Solarhaus ?
    Doch den Kaminofen mit einbeziehen ? Oweia !
    Flächenspeicher sind diese Marmorheizungen , oder ? Schwarze Schafe aus sortieren oder ok , ich werde es mal lesen , danke .

    @Bulli - ich habe die Kohle übrig , Schweigegeld - Siemens nennt es Abfindung . Mein Mädchen bekommt davon einen Schneeweißen Mustang , ich eben eine Solaranlage !
    Kosten/Nutzen ? Wenn ich was verdienen wollte würde ich den 10% eta Billigmist aufs Dach machen den alle nehmen und einspeisen - rechnet sich auch bei 13 cent immer noch .
    Muss in 2015 eine neue Heizung haben , kostet auch wenn noch nichts liegt - wir haben noch Warmluftschächte anno 1922 , will eben einfach alle Alternativen mal durch kauen . Verhandle mit Great Solar wegen den Panels , mit anderen wegen 25kw Zebras ... vielleicht steht auch Siemens drauf ( muss aber funktionieren ! ) aber für eine konventionelle Heizung lege ich auch schon 25 bis 40 k€ auf den Tisch und morgen ist das Erdöl alle oder übermorgen drehen uns die Russen den Gashahn zu . ( lol )
    Was dann ? Das Papier verheizen das hier in dem Land bewegt wird ??? Darfst du als kleiner Leibeigener auch nicht ...

    Jörg
  • mastercons Azubi
    bearbeitet September 2014 Beiträge: 1
    Hallo liebe Forengemeinde,

    auch ich bin mir am überlegen ob ich meine alten Nachtspeicheröfen durch Infrarotheizungen ersetzen sollte.
    Ich hatte einen Berater von Infragy Systems die Tage bei mir und wollte hiermal fragen, wer mit denen schon Erfahrungen hat und vielleicht auch andere Empfehlen kann.

    Danke euch allen hie rmal

    Mastercons
  • Beiträge: 3
    Liebe Infrarotgemeinde,

    nachdem ich mich ca. 1 Std. durch viele interessante Beiträge dieses Forums gelesen habe, verfüge ich nun zumindest über ein wenig Halbwissen, um als Laie mein Problem zu schildern.

    Wir haben uns letztes Jahr im Norden Portugals eine ehemalige Wassermühle in Atlantiknähe als Ferienhaus gekauft und bis Mitte 2014 renovieren lassen. (Details / Fotos hier: )
    Bei der Renovierung haben wir die Heizungsfrage bewusst ausgeklammert bzw. mangels naheliegender/günstiger Optionen auf Tag X verschoben. Nun möchte ich das Thema aber angehen und hoffe, um etwas fachmännischen Rat, ob Infrarot die Lösung sein könnte. Vorab einige Eckdaten zum Haus:

    - Dicke Granitwände (mind. 30cm)
    - Ungedämmt
    - Kein Anschluss an Gasnetz
    - Kein Keller
    - Am Hang gebaut
    - Kl. Ofen im OG + offener Kamin im Wohnzimmer + Radiatoren als aktuelle Heizmöglichkeiten (mehr schlecht als recht)
    - Hohe Luftfeuchtigkeit (~80%) ganzjährig in der Gegend
    - Schimmelproblem an Wänden/Möbeln
    - Wände/Decken z.T. mit Holz verkleidet
    - Innenraumtemperaturen (ungeheizt) zwischen 4°-25°C im Jahresverlauf

    Zum Glück geht es also nicht darum, Feriengästen das Haus innerhalb von Stunden von -10° auf 20°C zu heizen. Vielmehr soll Abhilfe geschaffen werden, damit das Raumklima weniger „klamm“ ist und dem Schimmel Einhalt geboten wird.
    Hier nun also meine konkreten Fragen:

    1) Würdet Ihr meiner Laientheorie zustimmen, dass das durch die Luftfeuchtigkeit und die kalten Wände der in den Hang gebauten Küche bedingte Schimmelproblem durch Infrarotheizung gemindert wird?
    (= wärmere Wände / Möbel = weniger Kondensation)

    2) Lässt sich ein Heizungs-Panel auch an einer holzverkleideten Wand/Decke anbringen (Brandgefahr)?

    3) Wenn sich Infrarot generell bewährt, denke ich darüber nach, ggf. auch im Sommer die beiden in den Hang gebauten Räume (Küche, Bad) mit dieser Technik auf niedriger Stufe zu beheizen, um weniger Kondensation an Wänden/Fliesen zu bekommen. Verrückt oder sinnvoll?

    4) Würdet Ihr einem Laien raten, sich auch mit dem Thema einer teilweise autarken Stromerzeugung zu beschäftigen (um die Heizung zu betreiben)? Die Voraussetzungen (Sonne/Wind/Mühlbach) sind eigentlich exzellent… Ich habe bloss keine Ahnung welche Energiequelle für diese Zwecke (und für 1 Haushalt) am effizientesten ist. Mir wäre an einer unkomplizierten Lösung gelegen.

    Viele Grüße,

    Hajo
  • Bulli Azubi
    Beiträge: 13
    Tja.... es kommt extremst drauf an:
    - wieviel Geld ist zum Investieren da?
    - was kostet Strom in Portugal im Vergleich zu ÖL?
  • Beiträge: 3
    Hallo Bulli,

    (sorry für die späte Antwort). Aufgrund der Hanglage und der Entfernung Straße-Haus kommen feste Brennstoffe (wie auch Öl) m.E. nicht in Frage. Abgesehen davon, geht es mir in erster Linie darum, eine für diese spezielle Situation (s.o.) passende Lösung zu finden, also zunächst mal unabhängig von den Kosten. Der Strompreis liegt bei 18 cent je kw/h.

    Hier auch der im ersten Beitrag offenbar verschluckte Link zum Haus: http://www.fewo-direkt.de/ferienwohnung-ferienhaus/p2061009
  • Bulli Azubi
    Beiträge: 13
    OK, wenn genug Geld zum Investieren vorhanden ist, macht eine PV-Anlage in der Gegend natürlich den meisten Sinn! Wie du dann konkret den selbsterzeugten Strom in Wärme umwandelst......, ist dann relativ wurscht. Allerdings sind Heizungen ander Decke extrem kontraproduktiv. In (oder an) Wänden dagegen sinnvoll, im Fußboden natürlich vergleichsweise am Besten. Infrarot an den Wänden (möglichst unten) ist natürlich am Billigsten (rein anschaffungspreismäßig ausgedrückt!).
  • Beiträge: 3
    Danke! Da das Haus in den Hang gebaut ist, sind v.a. die innenliegenden Wände kühl. Wäre es hier anzuraten, die Heizpanels an diese (kühle) Wand zu installieren oder eher an der gegenüberliegenden?

    VG,

    Hajo

    P.S.: Irgendwelche Kommentare zu meinen o.g. Fragen 1-3?
  • Bulli Azubi
    Beiträge: 13
    Ja, natürlich die Panels an den kühlen Wänden montieren.
    Zu 1. Schimmelbildung entsteht bereits ab 60-70% Luftfeuchtigkeit. Nun werden zwar die Innenwände durch die Panels erwärmt, wenn aber tatsächlich kein Luftaustausch stattfindet....., weil Lüften aufgrund einer Luftfeuchtigkeit draußen von 80% sogar kontraproduktiv ist..... wirds auch nicht viel weniger mit dem Schimmel! Leider....
    Zu 2. Würde ICH nicht machen, zumal eine Deckenheizung zirkulationstechnisch komplett unsinnig ist! Ob eine konkrete Brandgefahr besteht, wird dir niemand rechtsgültig verneinen können/wollen!
    Zu 3. Macht nur Sinn, wenn die Luft sinnvoll ausgetauscht werden kann..... siehe 1.

    Nun glaube ich allerdings NIEMALS, dass dort die Luftfeuchtigkeit immer ca. 80% beträgt....... solche Orte gibts m.E. wirklich nur in den Tropen! Ich rede hier von relativer Luftfeuchtigkeit, logisch.
    In Wirklichkeit liegt diese sicherlich auch dort häufig um oder unter 50%. Und genau DANN muss man halt bei Schimmelbildung konsequent "echtes Durchzugslüften mit voll offenen Fenstern". Und zwar reichlich oft für 2-5 Minuten (Je nach Raumgröße). Blöderweise hat man meistens an richtig kalten Tagen solche niedrigen Luftfeuchtigkeitswerte..... aber egal. Genau DANN muss man konsequent lüften. Im Sommer mag ein Lüften "schimmelbezogen" oft sogar kontraproduktiv sein. Wenn man das Lüften SO ernsthaft tut, sollte der Schimmel im Laufe der Zeit verschwinden.
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