Brauche Beratung und Tips Solar, WP oder Pellet verbauen

Hallo,
ich bin seid fast einem Jahr nun Hausbesitzer und war die letzten Monate fleissig am Sanieren und Renovieren. Das ganze ist natürlich noch nicht abgeschlossen grade was die Dämmung angeht.
Ich muß gestehen, dass ich bei den ganzen Lobgesängen und Empfehlungen keinem Verkäufer jetzt mehr glaube. Darum denke ich bin ich genau richtig bei euch.
Ich brauche eure Hilfe, weil meine Ölheizung 22Jahre alt von Viessmann nicht wirklich günstig ist. Nun überlege ich was ich mache. Zur Wahl stehen Solarheizung, Luftwärmepumpe oder Pelletheizung, bzw Pelletkamin mit Wassertasche. Lest einfach mal weiter was ich mir so denke, ich bin schon auf eure Anregung gespannt.

Zum Haus!
Es ist Bj:1979 mit Klinkern und somit 6cm Glaswolle dazwischen. Verbrauch im letzten Winter als unbewohnte Baustelle, dafür aber relativ warm bescheidene 2000l alleine in den 4 bis 6 kalten Wochen des letzten Winter. Meine Tanks sind noch leer und warten auf billiges Öl oder auf den Rauswurf :-P Ich habe schon einiges optimiert, da an der Haustür viel Luftzug zu spüren war und auch die Fenster ähnlich waren erklärte sich auch etwas der Verbrauch. Dazu kommt das die Öl-HZ 25KW hat und war zu hoch für die Fußbodenheizung eingestellt (laut Installateur). Ich habe eine Rechnung von den Vorbesitzern gesehen, die haben im Jahr 3700l Öl verbraucht + nen kleinen Ofen der mit Holz befeuert wurde.
Somit habe ich ein Ölraum mit 6000l der auch gut für Pellets genutzt werden könnte. Gut ist auch, dass ich Fußbodenheizung im ganzen Haus habe. Ein weiterer Überlegungspunkt ist eine PV-Anlage zu installieren, also bitte im Hinterkopf für Warmwasser und Luft-WP behalten. das dach zeigt fast genau nach Süden und ist auch sonst gut geeignet.

So nun zu meinen Gedanken:
Öl
Geld für eine komplette neue Heizung war bisher nicht geplant, wäre aber normalerweise nicht das Problem. Öl kommt mir nicht nochmal ins Haus, aber so lange die alte Heizung noch läuft kann die auch gerne bleiben. Ein Instalateur sagte mir dass ich auch die alte Heizung mit einem Blaubrenner/Raketenbrenner optimieren könnte. Kostet 1500€ und spart ca 7%. Was meint ihr? Ich denke die alte Heizung ist es nicht wert. Laut Viessmannvertrieb könnte ich mit einer neuen Brennwertölheizung nur ca 15% sparen und es würde sich nicht wirklich lohnen, da meine Anlage selbst ziemlich gut ist.

Nun habe ich im Forum den Heizungsberater mal durchgespielt und raus kam Solarheizung auf Platz 1
da ich mich nie damit beschäftigt habe, habe ich erstmal viel gelesen.
Nun habe ich erstmal eine Frage, was passiert wenn ich im Sommer nicht viel HZ-Wasser brauche? Wird dann etwas zu heiss? Muß ich irgendwas berücksichtigen? Kann ich mit der Anlage überhaupt etwas im Winter anfangen?

Pelletkamin oder Pelletheizung
Da ich einen offenen Keller hoch bis ins Dachgeschoß habe kam ich auf die Idee in Keller zusätzlich einen Pelletkamin zu stellen. Der unterstützt die alte Heizung und lässt zusätzlich die warme Luft im Treppenhaus toben. Sollte nun eine "Abwrackprämie" die tage beschlossen werden (Sachsen 5000€ Zuschuß) würde ich auch jetzt bereits die Ölheizung rauswerfen. Somit kam ich auf eine Pelletheizung. Ich sehe Pellets als sehr Preisstabil für die nächsten Jahre, da alle Pelletsysteme als teuer abschreiben und somit der Zuwachs der Anlagen im Rahmen liegt. Bei Holz sehe ich eher das Gegenteil, man hat viel Arbeit und es wird auch im Verhältnis zu Pellets teurer. Vorteil Pellets, man kann sehr gut den Kamin steuern im Gegensatz zum Holzkamin, ausserdem läuft er viel länger ohne das man sich um etwas kümmern muß (Nachts Holz nachlegen macht man wohl nicht oft)

Pelletkamin mit Solar-HZ kombinieren
Mein Favorit momentan ist die Ölheizung als Zusatz drin lassen, zumindest falls es die Abwrackprämie nicht geben wird. Dazu Röhrenkollektoren aufs dach für Heizung und Warmwasser und den Pelletkamin mit Wassertasche für den Keller. Alle Wege sind recht kurz, Schornstein ist noch einer frei und Platz für Speicher habe ich auch noch da. Ich denke vom Gewicht der Speicher sollte man nicht zu große nehmen. Für Solarheizung und Pellets sollte man mit mindestens 800l - 1500l planen. Was meint ihr wieviel Sinn macht? Und wieviel KW sollte der Kamin haben? Wieviel Kollektorfläche sollte man nehmen?

Zur Luftwärmepumpe
Tolles System bei Neubauten, grade in Verbindung mit PV Anlage, aber beim Altbau wurde mir schon davon abgeraten, weil mein Haus zuviel Heizbedarf haben wird. Grade im Winter sinkt ja deutlich der Wirkungsgrad, wobei ich ja auch eine PV-Anlage in Planung habe und der höhere Strombedarf somit abgedeckt sein sollte. Vielleicht sollte man auch diese Heizung mit einem Pelletkamin koppeln und somit Speicher mit installieren.

Als letzte Anregung habe ich noch einen elektrischen Durchlauferhitzer im Hinterkopf, somit wäre die Brauchwasserheizung nur darüber interessant. Dadurch könnte die Solarheizung evtl. weitere günstiger werden. Dann würde die PV-Anlage den Part übernehmen. Ich denke aber das macht nicht wirklich Sinn, oder?

So nun habe ich verdammt viel für meinen ersten Beitrag geschrieben und hoffe auf eure Hilfe und Geduld beim lesen. Ich hoffe ihr versteht meinen Text ( da ich momentan deutlichen Schlafmangel habe)

Kommentare

  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 2,758
    Hallo,

    was wollte der Heizungsbauer denn an der Leistung verändern? Das ist mir ein absolutes Rätsel. Wenn auf dem Typenschild eines Ölkessel 25 stehen, dann kann ich vielleicht auf 22 KW reduzieren, aber das war es auch schon. Auch der Tausch eines Brenner bringt überhaupt nichts und verursacht nur Kosten.

    Der Kessel ist immer noch Stand der Technik und vollkommen in Ordnung. Sicherlich kann man mit modernster Technik den Verbrauch reduzieren, aber über wieviel Potenzial unterhalten wir uns dann? Das lohnt sich wirklich nicht.
    Wichtiger ist die undichten Stellen im Haus zu beseitigen.

    Solarthermie wird mit den Vakuumkollektoren nicht funktionieren. Niemand steigt im Winter aufs Dach und schiebt den Schnee von den Röhren. In dem Fall sind Flachkollektoren wesentlich besser. Aber auch nur mit Abstrichen. Im Winter hab ich nunmal logischerweise weniger Ausbeute.

    LWP in Kombination mit PV auf dem Dach. Auf den ersten Blick ist das natürlich die ideale Lösung. Nur über welches Investitionsvolumen unterhalten wir uns? 100000 € und mehr?

    Ich würde die Ölheizung so belassen wie sie ist, die undichten Stellen im Haus abdichten, isolieren, was nötig ist und vielleicht einen Pufferspeicher und Pellet oder Ofen mit Wassertasche einbauen lassen. Zweigleisig fahren wird in den nächsten Jahren die sicherste Lösung werden. Alternativ kann natürlich eine Solaranlage hinzukommen, für das Warmwasser im Sommer ist das wirklich super, aber als Heizung....naja......es ist sehr teuer und mit teilweise fragwürdigen Erfolg.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • rs michi Azubi
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 13
    Danke schonmal für die schnelle Antwort.
    Ja genau über die Düse soll einerseits der Brenner gedrosselt werden. Dazu kommt noch die Hohe Temperatur für die Fußbodenheizung von über 60Grad, die wird gedrosselt auf 35 laut meinem Fachmann.
    Klar werden weiter die Verluste des Hauses optimiert, aber es soll ja trotzdem weiter gehen. Momentan bin ich auch auf 2 gleisig fixiert, da es echt schwierig ist etwas vorher zu ahnen. Holzofen mit Wassertasche fällt definitiv weg, aber Pellet finde ich ziemlich gut momentan. Aber da ist ja schon die Sache, wenn eine interessante Abwrackprämie kommt, könnte ich doch komplett umstellen, denn finanzierbarer (billiger) wird es dann bestimmt nicht mehr.
    Das im Winter die Ausbeute über Solar geringer ist, ist logisch. Hier Ist aber auch nicht wirklich viel Schnee und daher wurde mir gesagt, dass die Röhren mehr Wirkungsgrad als Platten haben. Allerdings ist mein Dach fast 100% nach Süden ausgerichtet und dann würde es sich wieder nicht lohnen wenn man den Mehrpreis der Röhren ausgibt. Solche Aussagen machen mich immer fertig, da keiner klipp und klar sagt was stimmt.
    Die LWP mit PV kostet keine 100 000€ laut meinen Erkundungen. Ich habe bislang Preise für ca 30 000€ geplant, wobei alles nach oben ofen ist. Bei meiner Dachfläche könnte ich vielleicht dann auch noch die 100 000€ erreichen, aber das ganze soll sich im Prinzip (nach heutigem Stand) selbst finanzieren. Also Ölkosten runter, Stromkosten etc. runter und dann die Investition für die Anlage irgendwann raus bekommen.
    Ich habe aber wirklich bedenken ob eine LWP genug Wärme für mein Haus erzeugen kann.
  • Grisu Azubi
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 28
    3700 Liter Öl ist ja schon ne Hausnummer. Das wird ne LWP schon schaffen, das ist an sich nicht das Problem. Das könnte aber schon ganz schön in die Kosten gehen. Ok ne Fußbodenheizung ist schon drin wenn ich richtig verstand, das ist ja ganz gut. Aber bei dem Verbrauch würde ich doch eher in Richtung Erdwärmepumpe gehen, da ist die JAZ einfach besser, wenn möglich.

    Solarthermie: ja, das ist möglich dass die Anlage überhitzt wenn keine Wärmeabnahme da ist. Das kann man durch eine richtige Auslegung aber weitestgehend vermeiden. Das ist das gewisse Grundproblem bei der Technik. Viele wollen möglichst viel Wärme im Winter gewinnen und knallen sich das halbe Dach zu. Wenn man das macht, fliegt einem der Spaß dann aber spätestens im Hochsommer um die Ohren, weil man soviel Wärme im Leben nicht loswird. Da muss man gut rechnen bzw. der Fachbetrieb. Ist an sich auch eher was für Frühling und Herbst, also die Übergangszeiten. Da macht sich eine ST-Anlage schon bemerkbar. Ist aber kein "muss". Wirklich viel sparst du damit nicht. Sehe ich eher als optional.

    Ich würde beim aktuellen Verbrauch wirklich eher zur Sole-Wasser-WP oder zur Pelletheizung tendieren. Bei hohem Verbrauch halte ich die Systeme für besser als eine LWP. Alternative: Verbrauch senken durch weitere Maßnahmen UND vor allem (eigentlich auch bei WP / Pellet rein wichtig) ruhig mal ne Heizlastberechnung machen lassen. Evtl. kann man ja mit der Systemleistung / Temperaturen (hydraulischer Abgleich auch wichtig) noch ein wenig runter mit dem Verbrauch und der Kesselleistung. Ist bei Geldern durch das BAFA ja z.B. ohnehin erforderlich.

    100.000 Euro???
  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 2,758
    rs michi schrieb:
    Danke schonmal für die schnelle Antwort.
    Ja genau über die Düse soll einerseits der Brenner gedrosselt werden. Dazu kommt noch die Hohe Temperatur für die Fußbodenheizung von über 60Grad, die wird gedrosselt auf 35 laut meinem Fachmann.
    Klar werden weiter die Verluste des Hauses optimiert, aber es soll ja trotzdem weiter gehen. Momentan bin ich auch auf 2 gleisig fixiert, da es echt schwierig ist etwas vorher zu ahnen. Holzofen mit Wassertasche fällt definitiv weg, aber Pellet finde ich ziemlich gut momentan. Aber da ist ja schon die Sache, wenn eine interessante Abwrackprämie kommt, könnte ich doch komplett umstellen, denn finanzierbarer (billiger) wird es dann bestimmt nicht mehr.
    Das im Winter die Ausbeute über Solar geringer ist, ist logisch. Hier Ist aber auch nicht wirklich viel Schnee und daher wurde mir gesagt, dass die Röhren mehr Wirkungsgrad als Platten haben. Allerdings ist mein Dach fast 100% nach Süden ausgerichtet und dann würde es sich wieder nicht lohnen wenn man den Mehrpreis der Röhren ausgibt. Solche Aussagen machen mich immer fertig, da keiner klipp und klar sagt was stimmt.
    Die LWP mit PV kostet keine 100 000€ laut meinen Erkundungen. Ich habe bislang Preise für ca 30 000€ geplant, wobei alles nach oben ofen ist. Bei meiner Dachfläche könnte ich vielleicht dann auch noch die 100 000€ erreichen, aber das ganze soll sich im Prinzip (nach heutigem Stand) selbst finanzieren. Also Ölkosten runter, Stromkosten etc. runter und dann die Investition für die Anlage irgendwann raus bekommen.
    Ich habe aber wirklich bedenken ob eine LWP genug Wärme für mein Haus erzeugen kann.

    Hm....wenn Dein Heizungsbauer die Leistung des Brenners wirklich reduzieren möchte, dann laß Dir bitte auch unterschreiben, dass er für Folgeschäden aufkommen wird.
    60°C in der Fußbodenheizung? Seid ihr Stepptänzer geworden? Eigentlich gibt es eine Sicherung dagegen, die die Pumpe wegschaltet, wenn die Temperatur über 55°C kommt. Warum das nicht der Fall ist, ist mir ein Rätsel. Ist mit der FB Heizung überhaupt einmal ein hydraulischer Abgleich gemacht worden?

    Das mit den LWP ist so eine Sache für sich. Viele Hersteller werben mit einem COP Wert von 3,5, um überhaupt in irgendein Förderprogramm zu kommen, oder um sich einfach die Kundschaft zu sichern. Dieser Wert ist bei 7°C Außentemperatur, was bedeutet, ich pumpe 1 KW elektrischer Energie hinein, um dann 3,5 KW Heizenergie zu bekommen. Nur wie schaut es aus, wenn die Temperatur unter 0°C fällt? Dann liegt die LWP bei vielleicht noch 1,7 oder bestenfalls 2,0. Seien wir einfach einmal Optimisten und gehen von einem COP von 2,0 aus. Bei vielleicht 15 KW wären das immerhin noch 7,5 KW, die an elektrischer Energie aufwenden muß, um die Hütte warm zu bekommen. Jetzt schaut das alles schon anders aus. Hinzu kommt noch die Erschwernis, dass die LWP nicht über 45 °C kommt, klar kommt sie auch höher, aber dann wird es richtig teuer oder man heizt den Boiler oder auch die Heizung selbst mit einem ganz normalen Heizstab auf.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • rs michi Azubi
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 13
    Was kann denn kaputt gehen, wenn die Leistung reduziert wird? Wurde ich noch nie drauf hingewiesen? Geplant ist die Düse der Ölheizung gegen eine kleinere zu tauschen. darum steht soweit mir bekannt ist auch auf den Geräten (22-27KW).
    Weiter soll wie geschrieben die Leistung reduziert werden in dem die Temperatur von besagten 60Grad auf 35 runter genommen wird.
    Dachte bis jetzt immer wäre alles kein Problem und ohne Risiko.

    Was die Solarheizung angeht macht die bestimmt auf einem Neubau am meissten Sinn. Erstens ist der Wärmebedarf schön gering.
    2.tens kann man dort die Dachneigung bestimmen (z.B. als Sonnenschutz über den balkon) schön steil ziehen. dadurch hat man einen geringeren Sonnenwinkel im Sommer und das ganze sollte nicht so schnell überkochen. Im Winter steht die Sonne somit nicht so steil und ideal auf die Platten ausgerichtet.
    Von SoleWP hat mir ein Heizungsbauer abgeraten, warum weiß ich nicht aber das macht er nicht. Erdwärme macht Wärmetechnisch den meissten Sinn, die LWP ist im Winter einfach ein energiefresser. Dafür ist diese natürlich deutlich günstiger.

    Aktuell warte ich noch auf weitere Angebote speziell zu Pellet habe ich noch nichts bekommen, bin schon gespannt was man für Speicher und Co dort planen kann.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 2,758
    rs michi schrieb:
    Was kann denn kaputt gehen, wenn die Leistung reduziert wird? Wurde ich noch nie drauf hingewiesen? Geplant ist die Düse der Ölheizung gegen eine kleinere zu tauschen. darum steht soweit mir bekannt ist auch auf den Geräten (22-27KW).
    Weiter soll wie geschrieben die Leistung reduziert werden in dem die Temperatur von besagten 60Grad auf 35 runter genommen wird.
    Dachte bis jetzt immer wäre alles kein Problem und ohne Risiko.

    Was die Solarheizung angeht macht die bestimmt auf einem Neubau am meissten Sinn. Erstens ist der Wärmebedarf schön gering.
    2.tens kann man dort die Dachneigung bestimmen (z.B. als Sonnenschutz über den balkon) schön steil ziehen. dadurch hat man einen geringeren Sonnenwinkel im Sommer und das ganze sollte nicht so schnell überkochen. Im Winter steht die Sonne somit nicht so steil und ideal auf die Platten ausgerichtet.
    Von SoleWP hat mir ein Heizungsbauer abgeraten, warum weiß ich nicht aber das macht er nicht. Erdwärme macht Wärmetechnisch den meissten Sinn, die LWP ist im Winter einfach ein energiefresser. Dafür ist diese natürlich deutlich günstiger.

    Aktuell warte ich noch auf weitere Angebote speziell zu Pellet habe ich noch nichts bekommen, bin schon gespannt was man für Speicher und Co dort planen kann.

    So....wenn Du einen Brenner auf eine bestimmte Leistung reduzieren möchtest, müssen folgende Punkte beachtet werden. Zuallererst natürlich der Leistungsbereich des Brenner selbst. Unterschreitet man den Leistungsbereich bekommt man das Mischverhältnis zwischen Verbrennungsluft, Öldruck und der Pressung nicht mehr hin, was bedeutet, der Brenner beginnt zu rußen und fängt an unvollständig zu verbrennen, was CO Bildung nach sich zieht.
    Weiterhin hat jeder Kessel, abhängig von Konstruktion und Leistung, einen bestimmten Heizgaswiderstand, den der Brenner überwinden muß, um die geforderten Werte zu bringen. Unterschreite ich diesen Wert, kommen die gleichen Probleme auf, wie oben beschrieben und das Schwitzwasser kommt erschwerend hinzu. Es bildet sich Kesselstein, den man nicht einmal mehr mit Hammer und Meißel rausgehauen bekommt. Die verstopft die Züge, in denen das Abgas eigentlich frei in den Schornstein gelangen sollte, was dann widerrum zu anderen Problemen führt.
    Hat Dein Kessel einen angegebenen Leistungsbereich von 22- 27 KW, kann man sicherlich auf vielleicht 20 KW gehen, aber weiter runter ist dann auch nicht mehr möglich.
    Die SoleWP ist an hohe Auflagen geknüft. Man trägt das Risiko der Bohrung und wenn in rund 100 Meter Tiefe nicht die erwartete Temperatur vorhanden ist, war alles für die Katz. Außerdem muß die Bohrung in dieser Tiefe genehmigt werden, weil man durch unterschiedliche Erd und Wasserschichten bohren wird, was zur Folge hat, dass ein Geologe anwesend sein muß und sein Okay geben muß. Das sind alles unkalukulierbare Kosten besonders dann, wenn man Pionier in der Umgebung ist und sich nicht auf andere berufen kann, die vielleicht schon solch eine Anlage haben und betreiben.
    Alternativ kann man auch in die Breite, also in die Fläche gehen. Das sind dann immer die ersten zugefrorenen Gründstücke in der Umgebung. Über die LWP braucht man sich wirklich nicht zu unterhalten. Sie ist sicherlich die schlechteste Variante und auch die unwirtschaftlichste.
    Die SoleWP ist ganz klar der Favorit, aber auch nur, wenn ein Nachbar bereits eine betreibt und einem aussagekräftige Ergebnisse mitteilen kann.

    Ich kenne Deinen Brenner und auch den Kessel nicht, aber ich habs mal durchgerechnet. Wenn Du einen Brenner mit Ölvorwärmung hast, gehört eine 0,50 bis 0,55 gph Düse rein. Der Öldruck sollte sich zwischen 10 bis 14 bar belaufen und die Pressung bei einem Gelbbrenner nicht über 2.2 mbar und nicht unter 1,5 mbar.
    Ohne Ölvorwärmung würde eine 0,40 bis 0,45 gph Düse passen und der Öldruck sollte zwischen 11 bis 13 bar betragen. die Pressung bleibt gleich und auch hier nicht über 2,2 mbar und nicht unter 1,5 mbar.
    Die Verbrennungsluft wird dann an ein passendes Ergebnis rangeführt. Bei älteren Kesseln muß man die Undichtigkeiten berücksichtigen, weil Nebenluft gezogen wird und die verfälscht das Meßergebnis. Der CO2 Gehalt im Abgas sollte bei sehr alten Anlagen nicht über 12% kommen, bei Anlagen mittleren Alters runde 12,5% und bei neueren Anlagen dürfen es auch ruhig mal 13% werden.
    Bei einem Blaubrenner schaut das natürlich ganz anders aus, jedenfalls was die Pressung und den CO2 Gehalt betrifft.

    Geht man über diese Werte, kann es bei Luftdruckveränderung zur Rußbildung kommen, weil der Brenner einfach zu wenig Sauerstoff für die Verbrennung bekommt.

    Ich bin mir nicht sicher, wie Du das ausgehalten hast, wenn 60°C in den Fußboden gelangt sind? Das ist mir ein Rätsel. Ich würde einen Steptanz aufführen, meine Frau wäre sicherlich begeistert einen Tanzbären geweckt zu haben, aber im Sinne des Erfinders ist das sicherlich nicht. Ich denke da liegt Dein größtes Einsparpotenzial. Ist bei der Fußbodenheizung überhaupt schon einmal ein hydraulischer Abgleich gemacht worden? Ich denke wohl eher nicht oder? Das muß als erstes gemacht werden. Da die Anlage wohl schon ein wenig betagt sein wird, wird es sicherlich auch keinerlei Unterlagen mehr geben. Wichtig ist halt, dass der Fußboden gleichmäßg warm wird und es keine kleineren Kreise gibt, die den größeren das Wasser rauben.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • rs michi Azubi
    bearbeitet September 2012 Beiträge: 13
    Ahja, das sind ja mal viele infos, danke schonmal.
    Also das Haus habe ich erst 1 Jahr jetzt. Bis zum Juni war es Baustelle und somit nicht hoch beheizt. Ob mal ein Hydr. Abgleich gemacht wurde kann ich somit natürlich nicht sagen, der wird aber dank Anleitung im Forum zumindest mit Beginn der Heizperiode gemacht. Sobald die neue Heizung dann kommt wird dann einmal richtig das ganze gemacht, aber das könnte ja auch noch länger dann dauern :biggrin:
    Die Sole WP fällt bei mir schonmal raus, da hier definitiv keine in der Umgebung ist und ich werde gewiss nicht das Risiko eingehen, so viel Patte habe ich dann doch nicht auf der Kante liegen.
  • bearbeitet October 2012 Beiträge: 0
    Ich möchte mich Jospr63 & Grisu anschließen. Luft-Wärmepumpe wäre bei dem Verbrauch etc. meines Erachtens eine Geldvernichtung, da würdest Du nicht glücklich mit werden, außer der Verbrauch geht weiter runter.

    Eine Pelletheizung wäre nicht ungeeignet in deinem Fall, aber wenn´s eher am Geld hapert auch nicht das beste - viel preiswerter als mit einer Sole-WP kommst du dabei nämlich auch selten weg! Da gehts nämlich auch schon gern mal um 14 - 20 große Scheine!

    Mein Vorschlag: fahr die alte Möhre an die Wand und dann schau weiter ;-) . Denn: Du sagst ja, dass du mit den Dämmungsarbeiten auch noch gar nicht fertig bist. Jetzt stelle man sich vor, Du würdest jetzt nen neuen Kessel auf den aktuellen Bedarf auslegen lassen und dann verbesserst Du wieder etwas am Haus - dann ist die ANlage ja eigentlich schon wieder überdimensioniert. Zwar mit aktuellen Systemen nicht so schlimm, aber optimal isses auch nich! > ich selbst würde die Arbeiten am Gebäude abschließen und wenn alles fertig ist entsprechend des "neuen" Energiebedarfes mal ne gute Berechnung machen lassen, neues System suchen und dann schön Abgleich und alles drum und dran. Sonst verhackstückelt man sich nur.
  • rs michi Azubi
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 13
    Jein sage ich mal dazu. Also erst zu Ende dämmen macht in meinen Augen auch nicht soviel Sinn. Schliesslich ist man im Prinzip nie fertig, weil immer etwas zu machen wäre :-)
    Wenn ich nun meinen Tank ansehe und die Ölkosten, liege ich bei ca 5000€ damit ich die einmal voll habe. Ich würde damit nicht mal 2 Jahre kommen. Das ist eine Menge Geld das man auch Sinnvoller verwenden kann. Geplant sind bei mir noch die restlichen Fenster neu zu machen (Hälfte habe ich schon grob gesagt) und da kommt man mit den 5 Scheinen schon ein gutes Stück weiter. Dann will ich noch etwas das Dach dämmen und fertig. Das ganze soll in den kommenden 2 Jahren dann auch abgeschlossen sein. Laut Schätzungen komme ich momentan grade so mit 15KW hin und nach untenhin ist da nicht mehr viel zu kaufen von den KW Werten und für eine Neubauheizung mit max 8KW wird es bei mir nie reichen.
    Ich fand Klinker immer ganz schön, aber wenn man nachträglich nun die Wände auf heutigen Stand dämmen will zahlt man richtig dafür und ob das Sinn macht? Der Vorteil ist allerdings auch, das meine Wände schon etwas besser somit sind und ich da auch nicht dringend bei muß.

    Also fakt ist, dass ich eine 15KW Heizung benötige. Ich farge mich immernoch, warum mir ein HZ-Bauer von Solewärme abgeraten hat, oder der hatte einfach keine Lust dazu :-)

    Die alte Ölkarre an die Wand fahren ist ja gut und schön, aber ich habe im Mietshaus davor mal eine Woche im richtig kalten verbringen dürfen, weil "nur" eine Platine sich verabschiedet hat. Bei -20Grad nicht schön kann ich dir sagen. Aber wie du das sagst frage ich mich ..... und dann......
    Entweder die alte reparieren und Geld wieder rein ballern oder bis 4 Wochen warten bis die neue geliefert wird? Das ganze nicht vernünftig durch dacht und am Ende vielleicht immernoch nicht zufrieden??? Außerdem reden wir hier von Heizungen, ich kenne genug Anlagen die 30Jahre und älter sind. Schonmal mit 5% Ölsteigkosten gerechnet? da biste in 10 jahren beim doppelten grob gesagt, dann müsste ich schon 10000€ für nicht ganz 2 Jahre zahlen. Und mal unter uns, ich habe letztes jahr noch für 80Cent getankt und das zur selben Zeit wie jetzt. Das sind dann mal ebend schon 20% Zuwachs. Kann ja nicht sein dass ich nur das ich nicht friere nen Kredit aufnehmen soll.
    Zumal einen beim Ölkauf alle verarschen will ich da weg. Fragt sich keiner warum in Mexico Ölfelder gefunden wurden und der Preis trotzdem nur eine Richtung kennt? Ist doch nur Abzocke und wer kann sich gegen wehren? Solange alle dran verdienen macht eh keiner etwas, somit will ich einfach liebere heute als morgen unabhängiger werden.
    Und Umweltbewußtsein steht bei uns hier im Haus auch groß geschrieben, wenn es sich dann noch auf dauer rechnet, also warum nicht?
  • bearbeitet October 2012 Beiträge: 0
    rs michi schrieb:
    Jein sage ich mal dazu. Also erst zu Ende dämmen macht in meinen Augen auch nicht soviel Sinn. Schliesslich ist man im Prinzip nie fertig, weil immer etwas zu machen wäre :-)
    Wenn ich nun meinen Tank ansehe und die Ölkosten, liege ich bei ca 5000€ damit ich die einmal voll habe. Ich würde damit nicht mal 2 Jahre kommen. Das ist eine Menge Geld das man auch Sinnvoller verwenden kann. Geplant sind bei mir noch die restlichen Fenster neu zu machen (Hälfte habe ich schon grob gesagt) und da kommt man mit den 5 Scheinen schon ein gutes Stück weiter. Dann will ich noch etwas das Dach dämmen und fertig. Das ganze soll in den kommenden 2 Jahren dann auch abgeschlossen sein. Laut Schätzungen komme ich momentan grade so mit 15KW hin und nach untenhin ist da nicht mehr viel zu kaufen von den KW Werten und für eine Neubauheizung mit max 8KW wird es bei mir nie reichen.
    Ich fand Klinker immer ganz schön, aber wenn man nachträglich nun die Wände auf heutigen Stand dämmen will zahlt man richtig dafür und ob das Sinn macht? Der Vorteil ist allerdings auch, das meine Wände schon etwas besser somit sind und ich da auch nicht dringend bei muß.

    Also fakt ist, dass ich eine 15KW Heizung benötige. Ich farge mich immernoch, warum mir ein HZ-Bauer von Solewärme abgeraten hat, oder der hatte einfach keine Lust dazu :-)

    Die alte Ölkarre an die Wand fahren ist ja gut und schön, aber ich habe im Mietshaus davor mal eine Woche im richtig kalten verbringen dürfen, weil "nur" eine Platine sich verabschiedet hat. Bei -20Grad nicht schön kann ich dir sagen. Aber wie du das sagst frage ich mich ..... und dann......
    Entweder die alte reparieren und Geld wieder rein ballern oder bis 4 Wochen warten bis die neue geliefert wird? Das ganze nicht vernünftig durch dacht und am Ende vielleicht immernoch nicht zufrieden??? Außerdem reden wir hier von Heizungen, ich kenne genug Anlagen die 30Jahre und älter sind. Schonmal mit 5% Ölsteigkosten gerechnet? da biste in 10 jahren beim doppelten grob gesagt, dann müsste ich schon 10000€ für nicht ganz 2 Jahre zahlen. Und mal unter uns, ich habe letztes jahr noch für 80Cent getankt und das zur selben Zeit wie jetzt. Das sind dann mal ebend schon 20% Zuwachs. Kann ja nicht sein dass ich nur das ich nicht friere nen Kredit aufnehmen soll.
    Zumal einen beim Ölkauf alle verarschen will ich da weg. Fragt sich keiner warum in Mexico Ölfelder gefunden wurden und der Preis trotzdem nur eine Richtung kennt? Ist doch nur Abzocke und wer kann sich gegen wehren? Solange alle dran verdienen macht eh keiner etwas, somit will ich einfach liebere heute als morgen unabhängiger werden.
    Und Umweltbewußtsein steht bei uns hier im Haus auch groß geschrieben, wenn es sich dann noch auf dauer rechnet, also warum nicht?

    Hast Du natürlich auch wieder nicht unrecht, ich kann die Überlegungen von dir schon ganz gut nachvollziehen. Wenn man jetzt mal so drüberguckt über den Thread bleiben ja eigentlich nur noch ne Pelletheizung übrig oder eine Sole-Wärmepumpe. Ist jetzt eben ne harte Geldfrage. Beide Systeme sind wirklich nicht grad billig, auch wenn ich beide rein technisch gesehen sehr befürworte. Wenn ich jetzt richtig zusammenfasse gäb´s ja dann die Optionen

    - Alles so lassen
    - Pelletofen oder etwas ähnlich zur bestehenden Heizung zurüsten
    - Pelletheizung.

    Jeder Schritt bisschen teurer aber langfristig wahrscheinlich günstiger. Was ist eigentlich mit Gas? Ist natürlich auch die fossile Grundproblematik mit enthalten, aber eben noch nicht ganz auf dem Ölniveau.
  • rs michi Azubi
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 13
    Ja genau das sind meine Optionen im Moment. Das ganze wird auch nicht durch Heizungsbetriebe einfacher. Der eine sagt spar das Geld für Röhrenkollektoren. Der andere sagt Pellet ist nicht günstiger wie Brennwert mit Ölbetrieb. Und heute hatte ich einen hier, der wollte glaube ich gar nichts verkaufen :-) Der hat sich in fast allem selbst wiedersprochen.
    Also was machen nun? Nunja ein paar kommen erstmal noch die nächsten Tage und somit kann ich mir noch in Ruhe Gedanken machen.
    Was gas angeht habe ich auch schon kurz im Kopf gehabt, aber wir reden hier von einer Investition die 20 Jahre (lieber länger) finazierbar bleiben muß. Gas ist in meinen Augen nicht direkt günstiger wie Öl, da Gas immer mit Verspätung dem ölpreis angepasst wird, somit ist es mal günstiger und mal teurer. Insgesammt aber nicht bezahlbar genug auf Dauer. Dazu kommt noch der von dir erwähnte Umweltaspekt und somit gibt es da ein direktes Nein von mir.
    Hätte ich jetzt einen Neubau kann ich aber sehr gut verstehen warum Brennwert mit Gas beliebt ist. ich selbst wäre vermutlich auch dabei. Oft ist ein Gasanschluß da, somit kein Tank, die niedrigsten Neuinstalationskosten und ein sehr kompaktes Gerät. Bei einem sehr geringen verbrauch wären mir da veermutlich auch die Kosten und in dem verhältnismässig niedrigem Verhältnis auch die Umweltverpestungen egal.
    Wie meine Planuung in den nächsten zwei Wochen aussieht weiß ich aber schon ganz genau jetzt. ich bekomme noch Besuch von Heizungsbauern und werde noch in 2 Geschäften fahren die Kamine in jeder käuflichen Form haben und teils sogar Heizungkessel und Solar anbieten.
    Mal sehen was dabei rum kommt, ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden
    Achja, momentan spricht gegen Erdwärme und Solewärme das mangelnde Vertiebsnetz hier. Von den einen Firmen bekommt man keine Antwort, die anderen erreicht man per Telefon nicht und einer hat alles soweit aufgenommen, lässt aber auf seinen kostenvoranschlag und Infos warten. Ich habe letzendlich nur eine grobe Richtung aus einer Internetschätzung, dass ich 5 Bohrungen a 100m brauche. Was sowas grob kostet konnte ich noch nicht finden, bzw was ich an Stromkosten dabei planen muss um später meine Pumpen etc. versorgen zu können.
    So long .....
  • bearbeitet October 2012 Beiträge: 0
    rs michi schrieb:
    Ja genau das sind meine Optionen im Moment. Das ganze wird auch nicht durch Heizungsbetriebe einfacher. Der eine sagt spar das Geld für Röhrenkollektoren. Der andere sagt Pellet ist nicht günstiger wie Brennwert mit Ölbetrieb. Und heute hatte ich einen hier, der wollte glaube ich gar nichts verkaufen :-) Der hat sich in fast allem selbst wiedersprochen.
    Also was machen nun? Nunja ein paar kommen erstmal noch die nächsten Tage und somit kann ich mir noch in Ruhe Gedanken machen.
    Was gas angeht habe ich auch schon kurz im Kopf gehabt, aber wir reden hier von einer Investition die 20 Jahre (lieber länger) finazierbar bleiben muß. Gas ist in meinen Augen nicht direkt günstiger wie Öl, da Gas immer mit Verspätung dem ölpreis angepasst wird, somit ist es mal günstiger und mal teurer. Insgesammt aber nicht bezahlbar genug auf Dauer. Dazu kommt noch der von dir erwähnte Umweltaspekt und somit gibt es da ein direktes Nein von mir.
    Hätte ich jetzt einen Neubau kann ich aber sehr gut verstehen warum Brennwert mit Gas beliebt ist. ich selbst wäre vermutlich auch dabei. Oft ist ein Gasanschluß da, somit kein Tank, die niedrigsten Neuinstalationskosten und ein sehr kompaktes Gerät. Bei einem sehr geringen verbrauch wären mir da veermutlich auch die Kosten und in dem verhältnismässig niedrigem Verhältnis auch die Umweltverpestungen egal.
    Wie meine Planuung in den nächsten zwei Wochen aussieht weiß ich aber schon ganz genau jetzt. ich bekomme noch Besuch von Heizungsbauern und werde noch in 2 Geschäften fahren die Kamine in jeder käuflichen Form haben und teils sogar Heizungkessel und Solar anbieten.
    Mal sehen was dabei rum kommt, ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden
    Achja, momentan spricht gegen Erdwärme und Solewärme das mangelnde Vertiebsnetz hier. Von den einen Firmen bekommt man keine Antwort, die anderen erreicht man per Telefon nicht und einer hat alles soweit aufgenommen, lässt aber auf seinen kostenvoranschlag und Infos warten. Ich habe letzendlich nur eine grobe Richtung aus einer Internetschätzung, dass ich 5 Bohrungen a 100m brauche. Was sowas grob kostet konnte ich noch nicht finden, bzw was ich an Stromkosten dabei planen muss um später meine Pumpen etc. versorgen zu können.
    So long .....

    Jo klingt doch gut - erstmal die Infos von den Leuten abgrasen und dann tüfteln wir mal weiter :-) ! @Wärmepumpen: also 5 Bohrungen sind meiner Ansicht nach zuviel, außer der Untergrund ist astronomisch ungeeignet. Da dürfte die Hälfte ausreichen. Pro Bohrung kannst Du im Schnitt so mit 5000 Euro rechnen. 5 Bohrungen wären da also schon nen ganz schöner Kracher. Kann ich mir aber wie gesagt nicht vorstellen. Aber wenn da auch nur so Leute verfügbar sind wie du sie meintest dann würde ich das wohl auch eher lassen. Das wär dann zu riskant.
  • Beiträge: 67
    Hallo,

    Wenn ich richtig verstanden habe, funktioniert die bestehende Anlage noch ohne Probleme. Das heißt eigentlich, ersteinmal die Gebäudehülle optimieren und den Gesamtbedarf reduzieren. Die Grundvoraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb sind dann, in Verbindung mit der Fußbodenheizung vorhanden. Wichtig, welches Gesamtbuget ist über den Zeitraum X vorhanden?
    Eine andere Strategie kann sein, mehr Geld in Heizungsanlagentechnik zu stecken und weniger in die Hülle, was nach meiner Meinung der falsche Weg ist. Eine Gas-Brennwertanlage ist für 6 bis 8.000 € realisierbar, die anderen beschriebenen Analgensysteme benötigen mindestens das doppelte an Invest. Zudem arbeitet die Gas-Brennwertanlage besonders wirtschaftlich, wenn die benötigte Systemtemperatur besonders niedrig ist, einmal in der Erzeugung und durch die niedrigen Rücklauftemperaturen die für den Brennwerteffekt wichtig sind. Voraussetzung hierfür ist aber ein hoher energetischer Standard der Immobilie und dann sind wir wieder am Anfang, heißt, ersteinmal die Immobilie dämmtechnisch ertüchtigen!

    Beste Grüße, Erik von moderne heizung
  • dmb73 Geselle
    Beiträge: 112
    Server und guten Abend.... ich mache es kurz. Auf keinen Fall eine WP!
  • rs michi Azubi
    Beiträge: 13
    Hi,
    nach der langen Zeit kann ich auch nur kurz sagen, es wurde eine Pelletheizung.
    Bisher bereue ich nichts, aber klar lohnt sich der kauf bei den Ölpreisen nur bedingt. Generell liegt mein Verbrauch jährlich bei 3,5 bis 4t im Jahr, was auch ungefähr mit meinen 2000l Öl vorher passt. Der Schornsteinfeger hat jetzt auch endlich meine Heizung abgenommen, somit alles gut. Da hatten die es mal garnicht eilig mit :-)
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.