Nie wieder Brötje?

Pfaelzer Azubi
bearbeitet March 2013 in Vorstellungsrunde & Aktuelles
Hallo und guten Morgen zusammen,

wir wohnen seit etwa einem Jahr in der Gegend von Kaiserslautern, in einem ca. 10 Jahre alten Haus. Bin kein Heizungsspezialist.
Aber die Heizung, eine Brötje WGB Gasbrennwerttherme, hats in sich. Nach dem Einzug hatten wir ständig Ausfälle. Und auch die Brötjespezialisten haben Stunden, Tage gebraucht, bis das Ding wieder lief. Enigermaßen. Sie ist, eine Besonderheit, direkt unter dem Dach montiert.
Anfang des Jahres wurde dann für teuer Geld der Wärmetauscher getauscht. Das Ding sei aufgrund eines Konstruktionsfehlers nicht zu reinigen gewesen. Der neue Wärmetauscher sei besser. Naja. Die Ausfälle, mehrmals am Tag, bleiben. Erst nachdem der Netzstecker gedreht in die Steckdose gesteckt wurde, wurde es besser.
Also gut. Inzwischen wars März. Die Heizung wurde nicht gebraucht, nur Brauchwasser.

Die Heizung lief jetzt besser. Über Sommer gabs keine Ausfälle, aber, nach dem Duschen, immer wieder ein pfeifendes, jaulendes Geräusch, das auch in der Nachbarschaft zu hören war. Da wir nach'm Duschen schon wach waren. Naja. Ok.

Jetzt aber, seit Beginn der Heizperiode häufen sich die Ausfälle wieder! (Fehler 151, 1mal Ende September, 1mal gestern). Und das Geräusch beginnt schon morgens, wenn die Heizung anläuft, und weckt uns.
Das Geräusch kann über Stunden anhalten. Insbesondere früh morgens. Das ist richtig nervig. Auch gerade jetzt im Moment jault das Ding seit halb sechs vor sich hin. Und ich hab' keine Ahnung woher das kommt, hätte aber inzwischen gute Lust, daß Ding komplett rauszuschmeissen und nie wieder von dieser Fa. zu kaufen.

Kennt das jemand? Hat jemand eine Idee? Wir sind am verzweifeln.

Kommentare

  • jospr63 Meister
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 2,758
    Pfaelzer schrieb:
    Hallo und guten Morgen zusammen,

    wir wohnen seit etwa einem Jahr in der Gegend von Kaiserslautern, in einem ca. 10 Jahre alten Haus. Bin kein Heizungsspezialist.
    Aber die Heizung, eine Brötje WGB Gasbrennwerttherme, hats in sich. Nach dem Einzug hatten wir ständig Ausfälle. Und auch die Brötjespezialisten haben Stunden, Tage gebraucht, bis das Ding wieder lief. Enigermaßen. Sie ist, eine Besonderheit, direkt unter dem Dach montiert.
    Anfang des Jahres wurde dann für teuer Geld der Wärmetauscher getauscht. Das Ding sei aufgrund eines Konstruktionsfehlers nicht zu reinigen gewesen. Der neue Wärmetauscher sei besser. Naja. Die Ausfälle, mehrmals am Tag, bleiben. Erst nachdem der Netzstecker gedreht in die Steckdose gesteckt wurde, wurde es besser.
    Also gut. Inzwischen wars März. Die Heizung wurde nicht gebraucht, nur Brauchwasser.

    Die Heizung lief jetzt besser. Über Sommer gabs keine Ausfälle, aber, nach dem Duschen, immer wieder ein pfeifendes, jaulendes Geräusch, das auch in der Nachbarschaft zu hören war. Da wir nach'm Duschen schon wach waren. Naja. Ok.

    Jetzt aber, seit Beginn der Heizperiode häufen sich die Ausfälle wieder! (Fehler 151, 1mal Ende September, 1mal gestern). Und das Geräusch beginnt schon morgens, wenn die Heizung anläuft, und weckt uns.
    Das Geräusch kann über Stunden anhalten. Insbesondere früh morgens. Das ist richtig nervig. Auch gerade jetzt im Moment jault das Ding seit halb sechs vor sich hin. Und ich hab' keine Ahnung woher das kommt, hätte aber inzwischen gute Lust, daß Ding komplett rauszuschmeissen und nie wieder von dieser Fa. zu kaufen.

    Kennt das jemand? Hat jemand eine Idee? Wir sind am verzweifeln.

    Nicht verzagen! Es gibt für alles eine Lösung.
    Bei der Geräuschentwicklung wird sicherlich der eigentliche Verbrennungsprozeß zum Tragen kommen. Die werden sich in erster
    Linie bei Vollastbetrieb bemerkbar machen.
    Die Leistung kann man reduzieren und dann sollten die Geräusche auch weg sein. Man muß sich einfach mal die Mühe machen, morgens aufzustehen und sich kurz vor dem Anlaufen des Gerät daneben setzen. Dann läuft das Gerät irgendwann an, erst mit recht hoher Gebläsedrehzahl und dann wird es leiser. Mit einem leichten Buff zündet es und geht dann in der Leistung und auch mit der Drehzahl nach oben.
    Was dann passiert solltest Du hier nochmal niederschreiben.

    Die Fehlermeldung 151 ist ein interner Fehler. Das kann verschiedene Ursachen haben. Meist ist es ein reiner Kommunikationsfehler der BMU. Verriegelt das Gerät nicht, es läuft also trotz der Fehlermeldung weiter, dann betätige einmal die Entriegelungstaste und schreib hier nieder, was dann passiert. Kommt die Fehlermeldung trotzdem wieder, dann einfach mal komplett stromlos machen, also ausschalten und wieder einschalten.
    Springt das Gerät bei der Fehlermelung nicht an, dann ist wohl die BMU defekt oder die Platine.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Pfaelzer Azubi
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 4
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich stand zwar heute morgen nicht am Gerät, aber über das Verrhalten kann ich folgendes sagen:

    1. Geräusche.
    Das pfeifende, jaulende Geräusch kommt nicht von einem mechanischen Teil.
    Jetzt,Sonntag nachmittag, nachdem das Gerät erneut mit F151 ausgefallen war, läuft es hoch, zündet und läuft bei - geschätzt - mittlerer Leistungsaufnahme. Das abgekühlte Brauchwasser muß wieder auf Temperatur gebracht werden, die Heizkreise müssen bedient werden. Die Heizung läuft mit einem leisen Rauschen des Ventilators. Alles gut. Das Geräusch ist sehr leise.
    Das pfeifend jaulende Geräusch, das ich der Einfachheit halber in Zukunft nur noch pjG nennen werde, setzt immer dann ein wenn die Leistungsaufnahme niedrig ist.
    Wenn im Sommer keine Heizung benötigt wird und die Dusche benutzt wurde, wird diese pjG für ca. eine halbe Stunde erzeugt. Es ist immer derselbe Ton. Die Lautstärke schwankt, nicht aber die Tonhöhe. Ich denke es bildet sich irgendwo im Brennraum, im Kamin oder irgendwo auf dem Weg vom Brennraum zum Kamin eine Luftsäule, die schwingt, eine Resonanz oder irgendwas in dieser Richtung. Wie etwa in einer Orgelpfeife. Kamin habe ich deshalb im Verdacht, weil das pjG auch außerhalb des Hauses deutlich zu hören ist. Ich hab schon mal die Hand an den Kamin gehalten, ob das was zu spüren ist. Ist aber nicht. Ist der vielleicht doppelt ausgelegt?
    Da die Heizung direkt unterm Dach sitzt, ist der Kamin - geschätzt - kaum 2 mtr. lang. Mein Kamin - eine Orgelpfeife?

    2. Fehler 151
    Nach Handbuch: ein interner Fehler der BMU. Heizungsfachmann fragen.. :-)
    Ich drücke Brennerreset und dann läuft die Heizung wieder an bis zum nächsten Mal. Platine, BMU, Ionisiereinheit (Zündung) alles schon testweise vom Brötje-Fachmann gewechselt. Aber ok. Inzwischen könnte eines der Dinger tatsächlich kaputt gegangen sein. Verwunderlich ist, daß der Fehler über Sommer (nur Brauchwassererhitzung) nicht ein einziges Mal auftrat. Seit Februar führe ich ein eigenes Heizungstagebuch, in dem ich jeden Ausfall und die Aktionen vermerke.

    3. Regelverhalten.
    Ich habe schon einige Male vor der Heizung gesessen und das Verhalten beobachtet.
    Es gibt eine rote Temperaturanzeige, von der ich aber nicht weiß, welche Temperatur sie genau anzeigt. Ich beschreibe einfach mal, was ich heute nachmittag sehe.
    Nach Brennerreset läuft das Gerät an, die Temperaturanzeige steigt zügig auf 63°. Die Temperatur hält er dann sehr konstant. Ich nehme an er bringt jetzt das Brauchwasser wieder auf Temperatur. Das dauert ca 15 - 20 Min.
    Danach -man hört das am Lüfter, wenn man direkt davor sitzt - nimmt er die Leistung zurück und hält jetzt 44° sehr konstant. (Ich nehme an, das ist jetzt die Temperatur für die Fußbodenheizung). Und man hört wie der Lüfter recht langsam, von der Regelung - man hört die Schwebung - gesteuert, läuft, um die 44° zu halten. Der Brenner läuft - erkennbar an der grünen LED - die ganze Zeit.
    So gefällt mir das. Eigentlich.

    Ich habe aber auch schon beobachtet:
    Der Brenner startet, die Temperatur läuft bis ca. 43 / 44°. Der Brenner schaltet aus. Die Temperaturanzeige sinkt bis auf 27 / 28°. Der Brenner schaltet wieder ein. Das Ganze beginnt von vorne und dauert nur ca. 30 bis 40 sec. Das klingt dann irgendwie ungesund.

    Softwareversionsstand, die beim Reset angezeigt wird ist 2.07.

    Jede Idee, wie man der Sache noch auf den Grund gehen könnte ist willkommen.

    Nachtrag:
    17:59
    F151. Heizung neu gestartet. Tempanzeige: 29° läuft jetzt hoch und nimmt ab ca. 35° die Gebläsedrehzahl merklich zurück. Tempanzeige läuft bis 41°. Gebläse ist jetzt kaum noch zu hören. Und hier setzt jetzt das pjG ein. Einige Sekunden nur. Dann tritt F151 erneut auf, die Heizung schaltet ab.
    18:06
    Ich habe jetzt 5 Heizkreise zusätzlich aufgedreht und Hzg wieder eingeschaltet. Nun läuft sie mit niedriger Gebläsedrehzahl und hält die Tempanzeige auf 44 - 46°.
    18:53
    Frau ist sauer, weil ich den halben Tag vor der Heizung sitze. Aber immerhin läuft sie noch. Die Heizung.
    Es scheint, als finde die Regelung den richtigen Punkt zum Abschalten nicht. Sie regelt immer weiter und weiter runter, bis es irgendwann zu einem Fehler kommt.
    Es müsste doch sowas wie einen unteren Ausschaltpunkt geben. Wird weniger Energie gefordert, schaltet sie ganz ab und erst nach einer gewissen "Latenzzeit" schaltet sie dann den Brenner wieder ein.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 2,758
    Hallo,

    ich denke das wird sich um falsch eingestellte Parameter handeln. Die Brötjeregelung läßt einiges zu und man kann zum Beispiel auch die Pumpleistung verstellen. Ich glaube, weiß es aber nicht, man hat im Vorfeld irgendwann einmal die Leistung der Pumpe hochgezogen, weil es auf Grund des verstopften Wärmetauscher nicht mehr richtig warm geworden ist. Dann kam ein neuer rein und man hat die Leistung nicht reduziert. Das könnte auch die Fehlermeldung 151 geklären. Das Gerät weiß nicht mehr, was es eigentlich machen soll und steigt einfach aus. Außerdem erklärt es auch die Geräuschkulisse.
    Das würde ich zuerst überprüfen.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Pfaelzer Azubi
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 4
    Hallo zusammen, hallo josp63,

    wie könnte ich das denn überprüfen?
    Das Gerät hat ziemlich wenig Tasten. Es gibt ein RRG, das direkt in der Heiztherme sitzt, aber keine Pfeiltasten hat. Es gibt eine Info-Taste auf der rechten Seite in der Mitte des RRG, eine Taste rechts unten mit Sonne und Mond Symbol sowie einen großen runden Knopf etwa in der Mitte des RRG-Gerätes.
    Darunter eine Einheit mit LED Temperaturanzeige, dem Brennerentstörknopf, einer Taste mit Thermometersymbol und einem P und einer Taste mit Kaminfegersymbol.

    Benötigt man ein externes, zusätzliches Programmiergerät?
  • jospr63 Meister
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 2,758
    Pfaelzer schrieb:
    Hallo zusammen, hallo josp63,

    wie könnte ich das denn überprüfen?
    Das Gerät hat ziemlich wenig Tasten. Es gibt ein RRG, das direkt in der Heiztherme sitzt, aber keine Pfeiltasten hat. Es gibt eine Info-Taste auf der rechten Seite in der Mitte des RRG, eine Taste rechts unten mit Sonne und Mond Symbol sowie einen großen runden Knopf etwa in der Mitte des RRG-Gerätes.
    Darunter eine Einheit mit LED Temperaturanzeige, dem Brennerentstörknopf, einer Taste mit Thermometersymbol und einem P und einer Taste mit Kaminfegersymbol.

    Benötigt man ein externes, zusätzliches Programmiergerät?


    Man benötigt eine bestimmte Tastenkombination, um in die Fachmannebene zu kommen. Dort werden die Parameter gestellt. Aber ich kenne die bei der Regelung auch nicht, oder sie ist mir entfallen.
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  • Pfaelzer Azubi
    bearbeitet October 2012 Beiträge: 4
    Erstmal vielen Dank für die Mühe. Auch wenn wir das Problem immer noch besitzen. Könnte ja auch ein schönes Hobby werden, zweimal am Tag die Heizung neu zu starten.

    Mal sehen wer uns hier in der Gegend für eine ordentlich arbeitende Heizung ein Angebot machen kann. Auf jeden Fall ein anderer Hersteller! Mit etwas Glück könnten wir Weihnachten ein ordentlich arbeitendes Gerät haben. Und dann nur noch mit Wartungsvertrag und gut dokumentiert!
  • Handwerk Azubi
    bearbeitet March 2013 Beiträge: 3
    Auch Hallo und guten Morgen,
    ich hatte bei meiner Brötje Heizung WGB20 ähnliche symptome beobachtet, die aber durch Wartungen seitens meines Heizungsfachmannes und der Fa. Brötje nicht behoben werden konnten. Symptome waren: Explosionsartiges mehrmaliges zünden und danach Pfeifgeräusche irgendwo im Gemischzulauf nach dem Ventilator.
    Schlußendlich kam man vor einigen Wochen drauf, daß die Düse in der Mischereinheit vermutlich seit der Inbetriebnahme 2006 fehlte.
    Viel Glück
    Handwerk
  • Beiträge: 1
    Guten Morgen,
    Brötje Pfeifen und Heulen hatte ich bei meiner WGB 22 auch.
    Interessanter Weise erst nach der jährlichen Wartung.
    Bei reinem Brauchwasserbetrieb trat / tritt das Problem nicht auf. Sobald ich aber den Heizungsbetrieb einschaltete ging es los.
    zunächst ein undefinierbares uuuuuuuuuuhuuuuuuuhoooooooo
    dann ging der Brenner aus, Fehler 133 eingeloggt, neuer Brennerstart mit gleichem Geräusch.
    Das Geräusch war weg, wenn ich das Ansaugrohr kurz zuhalte - nach 20 Sekunden aber wieder da.
    Demontage des Ansaugrohres am Gebläse brachte nichts.
    Wartungsfirma angerufen: Wahrscheinlich das Gebläse defekt (?!)
    Toller Tipps Jongens, aber alles nach der Wartung? Das Gebläse ist m.E. einwandfrei.
    Wartungsfirma kommt und misst CO Wert, stellt am Gasblock den Durchfluss etwas höher -> Geräusch weg.
    Schön, da ich danach erst einmal nicht heizen wollte, haben wir wieder auf Brauchwasserheizung gestellt.
    Irgendwann wurde es kälter und auf hartnäckiges Anraten meiner Ehefrau habe ich dann "die Heizung angestellt". Tätäää, das Heulen war wieder da, diesmal habe ich das aufgenommen.
    Wartungsfirma angerufen: Klarer Fall, der Wärmetauscher sitzt zu (!?)
    Ich erwiederte, dass ja nun schließlich eine Wartung vorgenommen wurde, das Gerät mal gerade 3 Jahre alt ist und nach dem ersten Jahr gewartet wurde, im zweiten Jahr haben wir ausgesetzt da der Installateur sich nach Norddeutschland abgesetzt hat, nach dem dritten Jahr jetzt die Fachfirma.
    Aha, sagte die Firma, dann ist es ganz sicher der Wärmetauscher und bei der Wartung haben wir den lediglich Abgasseitig gereinigt.
    Toll, und ich dachte schon: Günstige Jahreswartung.

    Ende der Geschichte: Der Wärmetauscher blieb drinn, die CO Schraube wurde noch etwas verstellt und seit 3 Monaten läuft die Heizung störungs- und geräuschfrei.

    Für einen neuen, verbesserten Wärmetauscher wollte man i.Ü. inklusive des Einbaus ca. 700 Euro haben. Das ist ein Drittel dessen, was die reine WGB 22 gekostet hat. Nein Danke, lediglich mit einer 50% Beteiligung von Brötje mache ich das -> was ja jetzt nun erstmal vom Tisch ist.

    Merke: Hartnäckig sein, wenn es um eine Reparatur mit Austausch geht. Kann es nicht schlüssig erklärt werden, dann im Zweifelsfall nicht.

    Grüße,
    Huub
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Ob das am Wärmetauscher liegen könnte/sollte, wage ich zu bezweifeln. Ich kann das Geräusch leider nicht nachvollziehen, aber wenn es Geräusche gibt, die in der jeweiligen Nutzung unterscheiden, liegt das immer an der Gaszufuhr. Das bedeutet die Gasdüse macht die Geräusche. Anders läßt sich das nicht ansatzweise erklären.
    Es kann auch damit zusammenhängen, dass die Gasanbieter immer häufiger schwankende Qualität einspeisen und sich das Gerät nicht darauf anpassen kann. Die besseren Hersteller passen daher den Volumenstrom vom Gas entsprechend der eingestellten Leistung in Verbindung mit dem Ionisationsstrom automatisch an. Leider können das die Billighersteller nicht bieten.

    Ein pfeifendes Geräusch zeugt von einem hohen 'Volumenstrom. Ob das jetzt vom Abgasgebläse erzeugt wird, oder vom Durchlass des Gasmagnetventil, muss man Vorort feststellen.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Handwerk Azubi
    Beiträge: 3
    Servus,
    Wenn der Wärmetauscher übermäßig stark verkalkt, d.h. jährich komplett dicht macht - dann macht es vermutlich Sinn sich mit der Gasmisch- bzw. Düseneinheit zu beschäftigen. Falsche oder defekte Düse? oder überhaupt keine Düse eingebaut wie es bei meiner Brötje Hzg. vor zwei Jahren der Fall war.
    Seit dem Einbau der Düse läuft das Teil problemlos. Seit diesem Zeitpunkt führe ich die Wartung selbst durch (bin kein Heizungsmonteur).
    Fazit: Das Problem war die mangelnde Kenntnis der Brötje Techniker und des Heizungsbauers. Da wurde lieber 3 mal der Wärmetauscher getauscht statt nach der Düse zu sehen.

    Grüsse aus Bayern
    Handwerk
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Wie soll denn ein Wärmetauscher innerhalb einer Heizung verkalken? :(
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Handwerk Azubi
    Beiträge: 3

    Vielleicht habe ich mich nicht detailliert genug ausgedrückt. Was ich meinte sind die Verbrennungsrückstände im Brennerraum die die Lamellen zur Entwässerung hin blockieren und sich schlecht vom Aluguss lösen lassen
    Gruss
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Handwerk schrieb:
    Vielleicht habe ich mich nicht detailliert genug ausgedrückt. Was ich meinte sind die Verbrennungsrückstände im Brennerraum die die Lamellen zur Entwässerung hin blockieren und sich schlecht vom Aluguss lösen lassen
    Gruss

    Aso.....aber wenn ich sowas sehe, hol ich mir Phosphorsäure und dann ist alles wieder frei. Sowas gibt es von der Firma Fauch, hab aber die Nummer im Moment nicht im Kopp.

    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 2
    hallo habt ihr ein pro evo? dort muß nach Elektroden Wechsel und nach reinigen ein drift test ausgelöst werden, düse sollte auch überprüft werden,ich hatte es auch schon 2mal das am Schornstein das abgasrohr oben sich aufgelöst hatte,dann sollte man vor der Wartung den gasdurchsatz prüfen vorher habe ich es so gehalten kw brennwertgerät gleicher gasdurchsatz= normale Reinigung (20kw=20l=normale Reinigung)(mittlerweile gibt es aber genaue Anleitung dafür)bei dem normalen Wgb ist es wichtig im klein last und groß last Bereich (reglerstopp Funktion)den co2 gehalt zwischen 8,3 und 8,8%zu halten denn zuviel co2 das gerät verschmutzt mehr und bei Zuwenig co2 haben wir das jaulen heulen ganz ganz wichtig 1 mal im Jahr eine Wartung!!bei den neuen gasbrennwertgeräten ist es auch sinnvoll dort im haus wo man sich häufig aufhält und es am wärmsten haben möchte den Heizkörper bez. Fbh fast ganz aufzudrehen und wenn es dort zu warm oder zu kalt ist direkt am wgb die kompfortsollwert temp einstellen (Differenz zu tag und nacht beachten ca.5°)
    Wartung darf nur der Fachmann durchführen !! viel Glück leute
  • Beiträge: 2
    nachtrag: bei dem gerät mit dem rrg mal lange den Schornsteinfeger Knopf drücken bis im Wechsel "1" "00" (100%)steht danach p drücken (glaube ich sonst nachlesen ) dann sollte dort "0" stehen die Heizung ist jetzt im kleinlast Bereich ist jetzt das heulen zu hören ist entweder der Wärmetauscher zu oder die gaseinstellung passt nicht die düsengroße steht in den unterlagen für das gerät (ich warte die Geräte so:mit Staubsauger und bürste absaugen eventuell mit abgebrochenen Sägeblatt Verkrustungen entfernen und absaugen jetzt durch pusten mit Druckluft vom Staubsauger oder Kompressor danach mit care 240 einsprühen und mit spezieller lanze durchspülen bei starken Verschmutzungen wt ausbauen über kopf halten und mit leichte Hammerschläge den wt bearbeiten Verkrustungen fallen dabei heraus dieses alles steht auch in der wartungsanleitung des service sets )zusammenfassung :
    1. gasdurchsatz prüfen
    2.welche düse muß eingesetzt sein?
    3.wartung
    4.nochmal gasdurchsatz prüfen
    5.CO2 kontrolle bei 100%und 0% zwischen 8,3 und 8,8
    alles klar ? teile die gelegentlich Probleme bereitet haben :Platine ,gasventil Siemens (das neue hat eine massig imbus kappe),wt bei mangelnder oder schlechter Wartung und Anwendung,zündtrafo drauf achten das die Kontakte richtig im Trafo sind
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