Wärmespeichermodul HTS 2010

Matthias Azubi
bearbeitet October 2015 in Ölheizung, Ölbrennwert
Hallo Leute

Bin neu hier im Forum.
Mal sehen ob es mit dem Erstellen klappt.:-?
Hat jemand Erfahrung mit einem Wärmespeichermodul für Gebläseheizungen (Öl oder Gas)?
Ich spiele mit dem Gedanken, sowas mal auszuprobieren. Ist vielleicht günstiger, als jetzt mehrere tausend Euro in eine neue Heizung zu investieren, obwohl meine Ölheizung noch in Ordnung ist.

( links entfernt, admin )

Vielen Dank schon mal

Matthias

Kommentare

  • jospr63 Meister
    bearbeitet November 2012 Beiträge: 2,758
    Matthias schrieb:
    Hallo Leute

    Bin neu hier im Forum.
    Mal sehen ob es mit dem Erstellen klappt.:-?
    Hat jemand Erfahrung mit einem Wärmespeichermodul für Gebläseheizungen (Öl oder Gas)?
    Ich spiele mit dem Gedanken, sowas mal auszuprobieren. Ist vielleicht günstiger, als jetzt mehrere tausend Euro in eine neue Heizung zu investieren, obwohl meine Ölheizung noch in Ordnung ist.

    Hier noch die Links zu den Modulen:

    http://www.talus-promotion.de/home.html

    http://www.clever-energy.eu/

    Vielen Dank schon mal

    Matthias

    Laß ganz einfach die Finger davon. Ich hab in meinen 35 Berufsjahren schon soviel "Einsparmöglichkeiten" erlebt, dass einem das Kotzen kommen könnte. Trotzdem hab ich mir das durchgelesen, leider kann ich nur sagen.
    Was ist wenn Dein Kessel über eine Brennraumtrommel verfügt? Wo willst Du das Teil dann noch platzieren, ohne die Abgaswege zu versperren? Außerdem, was soll die dünne Platte schon großartig speichern? Selbst wenn, dann muß sie ja auch erstmal erwärmt werden, was ja auch Energie kostet. Das ist alles Humbug und macht nur einen reich - den Hertsteller!
    Ich hab auch schon erlebt, dass sich Leute Magnete an die Brennerschläuche und sogar um den Düsenstock geklammert haben. Allerdings mit nur einem Ergebnis, dass der Brenner zu wenig Luft bekommen hat und zugerußt ist. Laut Hersteller sollen durch die Magnete die die Atome gleichrichtet werden, was zu einer besseren Verbrennung führen sollte.
    Fakt ist doch: wenn es in dieser Richtung ein Möglichkeit gäbe Energie einzusparen, dann würden die Kessel bereits damit ausgeliefert werden.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • j.s.1979 Azubi
    bearbeitet January 2013 Beiträge: 1
    Matthias schrieb:
    Hallo Leute

    Bin neu hier im Forum.
    Mal sehen ob es mit dem Erstellen klappt.:-?
    Hat jemand Erfahrung mit einem Wärmespeichermodul für Gebläseheizungen (Öl oder Gas)?
    Ich spiele mit dem Gedanken, sowas mal auszuprobieren. Ist vielleicht günstiger, als jetzt mehrere tausend Euro in eine neue Heizung zu investieren, obwohl meine Ölheizung noch in Ordnung ist.

    Hier noch die Links zu den Modulen:

    http://www.talus-promotion.de/home.html

    http://www.clever-energy.eu/

    Vielen Dank schon mal

    Matthias
    Hallo,

    also wir sind mal das risiko eingegangen und haben uns das Modul zugelegt, aus der ersten einschätzung haben wir wirklich einiges gespart, wie viel kann ich erst wirklich sagen wenn der Tanklaster vor der Tür steht.
    Auch mir kamen die bedenken, wenn es Energie speichert dann fehlt die ja irgendwo oder muss extra produziert werden.
    Die Antwort des Lieferanten der es uns Einbaute war folgende: bei den ersten anläufen (wenn das Modul neu drin steht) braucht es wohl etwas Energie. Ist ja logisch, das ding ist ja saukalt. Wenn es betriebstemperatur erreicht hat kühlt es nicht mehr aus und somit nutzt es einfach die Hitze die sonst den Schornstein hochzieht. Ich fand das absolut logisch und meine Annahme wurde bestätigt, es funktioniert. Vielleicht hab ich ja Glück mit meiner Heizung, ist eine Buderus G 115 U, 21KW Baujahr 1994 mit Brennkammereinsatz, der übrigens alle 4 Jahre getauscht werden muss weil er durchgebrannt ist. Mal schauen ob das nun auch vorbei ist, nun steht ja der Speicher vor der Prallwand.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet January 2013 Beiträge: 2,758
    j.s.1979 schrieb:
    Hallo,

    also wir sind mal das risiko eingegangen und haben uns das Modul zugelegt, aus der ersten einschätzung haben wir wirklich einiges gespart, wie viel kann ich erst wirklich sagen wenn der Tanklaster vor der Tür steht.
    Auch mir kamen die bedenken, wenn es Energie speichert dann fehlt die ja irgendwo oder muss extra produziert werden.
    Die Antwort des Lieferanten der es uns Einbaute war folgende: bei den ersten anläufen (wenn das Modul neu drin steht) braucht es wohl etwas Energie. Ist ja logisch, das ding ist ja saukalt. Wenn es betriebstemperatur erreicht hat kühlt es nicht mehr aus und somit nutzt es einfach die Hitze die sonst den Schornstein hochzieht. Ich fand das absolut logisch und meine Annahme wurde bestätigt, es funktioniert. Vielleicht hab ich ja Glück mit meiner Heizung, ist eine Buderus G 115 U, 21KW Baujahr 1994 mit Brennkammereinsatz, der übrigens alle 4 Jahre getauscht werden muss weil er durchgebrannt ist. Mal schauen ob das nun auch vorbei ist, nun steht ja der Speicher vor der Prallwand.


    Geld eingespart? :biggrin:
    Das Teil bewirkt überhaupt nichts. 'Wie soll denn so eine Platte großartig Wärme "speichern"?
    Leute, ich hab schon erlebt, dass man Hufeisen und andere Metallteile in den Brennraum gelegt hat. Einzige Wirkung war, die Flamme wurde umgelenkt, das Teil hat angefangen zu rußen und das war es auch schon.
    Aber macht ruhig! In der Medizin werden ja auch Plazebomedikamente gereicht und helfen ab und an und wenn es auch nur im Kopp ist.

    Übrigens zieht keine Hitze den Schornstein hoch, weil überhaupt kein Auftrieb vorhanden sein kann, wenn der Brenner in Ordnung ist. Dann schließt die Luftklappe am Brenner und eine Zirkulation findet nicht statt. Aber wie sei, der Mensch will halt nur glauben, was er sich selbst eingeredet hat. :-?
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Dipling Azubi
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2
    Das sind meine Info`s/ Erfahrungen zu dem Thema:

    Einsparungen damit sind genauso möglich, wie auch bei einer Brennwert. Die Brennwert nutzt ja auch die heiße Abgasluft aus dem Schornstein über den Wärmetauscher, oder nicht...

    Der Wärmespeicher läßt die Wärme nur nicht erst in den Schornstein und speichert vor Ort.

    Auch findet immer ein Auftrieb statt, auch wenn eine Abgasklappe installiert wurde. Viele haben aber gar keine und auch der Wind über dem Schornstein zieht die warme Luft hinaus. Wenn keine Hitze den Schornstein hoch zieht, ja für was hat man ihn denn dann?

    Wir haben den HTS einfach in die Brennraumtrommel gestellt, auch Brennkammereinsatz genannt, der ja dann sowieso schon die Abgaswege versperrt hätte und haben seither gute bis sehr gute Einsparungen erzielt. Ich rede hier von Einsparungen um die 20% im niedrigsten Fall, die ich mir nun auch nicht eingebildet habe.

    Natürlich ist eine Brennwertheizung das Ideale aber auch schon noch etwas teurer. Ich denke mann sollte nicht immer alles madig machen nur weil was günstig ist.

    Übrigens könnte es schon lange das 1 Liter Auto geben, nur wer zahlt dann die Steuern?
    Zitat:
    Erfahrung bedeutet gar nichts- man kann seine Sache auch jahrelang schlecht machen.
  • bearbeitet February 2013 Beiträge: 1
    Wie soll denn so ne platte grossartig wärme speichern ??????

    Mir kommt der hut hoch,
    wie kann mann was behaupten wenn mann von das produkt nichts weiss und nicht kennt?????

    Was kann mann da grossartig reden???????

    Ahhhhhhh ja 35 jahre berufserfahrung, müssten ausreichen.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2,758
    Milena Filipe schrieb:
    Wie soll denn so ne platte grossartig wärme speichern ??????

    Mir kommt der hut hoch,
    wie kann mann was behaupten wenn mann von das produkt nichts weiss und nicht kennt?????

    Was kann mann da grossartig reden???????

    Ahhhhhhh ja 35 jahre berufserfahrung, müssten ausreichen.

    Erkläre es mir, wie das funktionieren soll!!!!!
    Ich weiß zum Beispiel, dass Fremdteile zum Erlöschen der Garantie und auch zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führt. Da gibt es auch nichts mehr drüber zu reden. Das Teil ist nichts wert, weil man damit definitv nichts einsparen kann. Wer meint etwas eingespart zu haben unterliegt hier wohl einer Art Plazeboeffekt und was Dein Vorredner geschrieben hat ist auch falsch.
    Eine Anlage kann nicht auskühlen über den Schornstein, weil das einen Luftzug vom Brenner durch den Kessel zum Schornstein voraussetzen würde. Das findet allerdings nicht statt, weil der Brenner eine Klappe besitzt, die beim Abschalten oder Abfallen des Geläsedruck hinunterfällt und einen Durchzug unterbindet.

    Außerdem hat ein Kessel rund 20 KW im Einfamilienhausbereich. Wie soll das Teil diese Energie speichern? Das ist überhaupt nicht möglich. Man muß doch auch nur einmal ein klein wenig überlegen und die Logik walten lassen. Dann kommt man zu der Erkenntnis besser die Finger von derartigen Dingen zu lassen, die zudem mit Sicherheit auch nicht ungefährlich sein können. Sollte das Teil wirklich so gut sein, wie es sich viele hier eingeredet haben, wäre das Teil von Haus aus in jedem Kessel drin.

    Aber macht wie ihr wollt, mir ist es egal. Komme ich zu so einer Anlage, mache ich auf dem Haxen kehrt und fahre wieder. Die Verantwortung werde ich niemals übernehmen, die sich die Leute selbst aufgebürdet haben, weil sie mehr Glauben als Wissen haben.

    Wie kannst Du denn behaupten, dass das Teil in Ordnung ist, dem Kessel zuträglich, also nicht schädigt, es Energie einspart und sein Geld wert ist? Das kannst Du nicht, weil Du von Verbrennungstechnik überhaupt nichts zu verstehen scheinst. Lediglich die Gier etwas "einsparen" zu können treibt Dich dazu in die Íllegalität zu gehen und auch noch im schlimmsten Fall den gesamten Versicherungsschutz für Haus und Hof zu verlieren. Von strafrechtlichen Konsequenzen fange ich erst gar nicht, wenn irgendwas damit passieren sollte.

    Also schraub da lieber einen oder noch mehr Gänge zurück und ermutige nicht andere zu solchen waghalsigen Manövern. :evil:


    Von mir aus klebt euch Magnete an die Ölleitungen oder laßt eure Anlagen "Besprechen" von wem auch immer oder vielleicht spart ein Vodoozauber auch ein klein wenig ein, aber laßt die Finger vom eigentlichen Verbrennungsprozeß! Wer dort eingreift handelt grobfahrlässig!
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  • jospr63 Meister
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2,758
    Leider muß ich da nochmal nachhaken. Lest euch die Links doch einfach mal genau durch und durchdenkt das doch alles einmal nur ein klein wenig, was da überhaupt angeboten wird!

    Schaut mal hier zum Beispiel:

    Einsparfunktion bestätigt durch:

    Mess- und Analysetechniker

    Ingenierbüro als anerkannte Sachverständige u. Energieberater

    Bezirksschornsteinfegermeister durch Verbrauchsmessprotokoll

    Dipl. Ing. u. Sachverständiger für Heizungsschäden einer großen Versicherung


    Referenzen:

    Firmen wie z.B. Tank & Rast AG, XXXL Möbelhäuser, Shell,Automobilindustrie,
    Edeka Märkte, sowie tausende Privatkunden sparen seit Jahren mit Hochtempertaturspeichern.


    Garantie:

    3 Jahre Materialgarantie

    Ein Blinder würd da bereits aufschreien. Wer hat das bestätigt? Keine Quellenangabe, sondern nur ein dahingetippsel. Welches Ingenieurebüro und was , wenn es einen geben sollte, qualifiziert ihn als Sachverständigen? Dann messen Bezirksschornsteinfeger keine Verbrauchsmessungen, oder was immer unter diesen Begriff zu verstehen sein könnte. Die Wortschöpfung findet halt nie ein Ende.
    Schornsteinfeger messen lediglich den feuertechnischen Wirkungsgrad, der überhaupt nichts über einen Verbrauch aussagt, sondern lediglich den Zustand einer Anlage annähernd beschreibt.

    Dipl Ing und Sachverständiger einer großen Versicherung? Ja welche denn und wer ist der Dipl Ing.? Und warum benötige ich einen Sachverständigen für Sachschäden an der Heizung, wenn das Teil doch gar keine verursacht? Entweder ist das nicht sein Sachgebiet, oder der Seitenbetreiber des Textes wollte hier einfach irgendwas herbeiziehen, was mit dem Teil überhaupt nichts zu tun hat, Hauptsache es ist dem Gewinn irgendwie dienlich.

    Bei den Refferenzen mußte ich wirklich schmunzeln. Also wenn sich ein Gewerbetreibender auf solch ein Abenteuer einläßt, dann ist Holland in Not. Selbst wenn, dann bitte mal die genauen Angaben. Ich kann nämlich tausende von EDEKA Märkten nennen, die sowas nicht haben.

    Zur Garantie! Leute, hier wird es ernst. Dieser Hersteller gibt 3 Jahre Garantie auf das Material seines Werkes, was ja wohl auch seltens ein Problem darstellen sollte. Er gibt aber keine Garantie auf den geringeren Verbrauch, er gibt keine Garantie für Schäden am Kessel, er gibt auch keine Garantie Brand und andere durch das Teil bedingte Schäden.

    Wer trotzdem noch der Meinung ist, sich solch ein Teil als Energiesparmodul in einen bereits optimal konfigurierten Kessel stellen zu müssen, der sollte doch aus reinen Selbstschutz und zum Schutz der Angehörigen einmal nur nachfragen, ob es eine Haftpflichtversicherung gibt, die beim Einsatz von dem Teil für eventuelle Schäden aufkommen wird und wenn ja, was ich sehr bezweifle, dann einfach mal nachfragen, ob sie dafür auch eine Bürgschaft geben würden.
    Denn die ist notwendig, weil die eigene Versicherung wird nämlich die Zahlung verweigern, wenn es mal zum Brandfall kommen wird.

    Davon einmal abgesehen wird es auch keine Einspareffekte geben. Der spielt sich lediglich im Kopf der Leute ab, die sich sowas einbilden. Das ist meine Meinung Aber einfach mal beim Hersteller anzufragen, ob es sowas gibt, was ich oben geschrieben hab, kann doch nicht schaden oder, denn ich möcht nicht, dass sich jemand hier über das Forum ins Unglück stürzt. Nur bitte, laßt euch das schriftlich geben, mit der Zulassungsnummer, der Unbedenklichkeitsbescheinigung des Hersteller von Kessel und Brenner und der Haftungsübernahme für jegweilige Schäden, die durch das Teil entstanden sind.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • technikfreak Azubi
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 5
    Hätte ich vor vier Jahren, als ich erfuhr, dass es etwa gibt, was für wenig Geld, viel einsparen soll, auf meinen Nachbarn, den allwissenden Heizungsmonteur gehört, würde ich heute immer noch über 4000 Liter Heizöl durch den Schornstein jagen.

    Als pensionierter Techniker (kein Heizungsfachmann) bin ich meinen eigenen Verstand gefolgt und nicht einem Mann, der es sicher gut mit mir meinte, der aber durch jahrelange, einseitigen Schulungen (alles was nicht von uns kommt, taugt nichts) offensichtlich seine Neutralität verloren hat.

    Was mich an seiner Aussage ganz besonders gestört hatte, war dass er dieses Modul, weder gesehen, noch jemals ausprobiert hat. Trotzdem riet er mir von einem Einsatz ab.

    Vielleicht war es auch nur die Angst, einen langjährigen, zahlungswilligen Kunden für den regelmäßigen "Service"
    zu verlieren, wenn dieser sich erst einmal selbst damit beschäftigt und die Einfachheit des "Service" erkannt hat.

    Kurz und Gut: Die Scheibe ist seit 4 Jahren ein extrem wichtiger Bestandteil meiner Heizanlage, Baujahr 1995, und ganz nebenbei das Beste (im Preis/Leistungsverhältnis) was ich mir jemals angeschafft habe.

    Seither habe ich , ohne weitere Maßnahmen, meinen Verbrauch um rund 1.000 Liter gesenkt.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2,758
    technikfreak schrieb:
    Hätte ich vor vier Jahren, als ich erfuhr, dass es etwa gibt, was für wenig Geld, viel einsparen soll, auf meinen Nachbarn, den allwissenden Heizungsmonteur gehört, würde ich heute immer noch über 4000 Liter Heizöl durch den Schornstein jagen.

    Als pensionierter Techniker (kein Heizungsfachmann) bin ich meinen eigenen Verstand gefolgt und nicht einem Mann, der es sicher gut mit mir meinte, der aber durch jahrelange, einseitigen Schulungen (alles was nicht von uns kommt, taugt nichts) offensichtlich seine Neutralität verloren hat.

    Was mich an seiner Aussage ganz besonders gestört hatte, war dass er dieses Modul, weder gesehen, noch jemals ausprobiert hat. Trotzdem riet er mir von einem Einsatz ab.

    Vielleicht war es auch nur die Angst, einen langjährigen, zahlungswilligen Kunden für den regelmäßigen "Service"
    zu verlieren, wenn dieser sich erst einmal selbst damit beschäftigt und die Einfachheit des "Service" erkannt hat.

    Kurz und Gut: Die Scheibe ist seit 4 Jahren ein extrem wichtiger Bestandteil meiner Heizanlage, Baujahr 1995, und ganz nebenbei das Beste (im Preis/Leistungsverhältnis) was ich mir jemals angeschafft habe.

    Seither habe ich , ohne weitere Maßnahmen, meinen Verbrauch um rund 1.000 Liter gesenkt.



    Jahrelange einseitige Schulungen..........irgendwie liest sich das sehr lachhaft. Nene...ihr macht euch das zu einfach. Wenn eine Heizungsbaufirma das Teil in den Kessel stellt und es passiert dann irgendwas, seid ihr doch die ersten, die dann lauthals losschreien und Schadensersatz fordern. Außerdem gibs dann vom Kadi auch noch einen übergebügelt, weil das Teil ja zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führt. Für jede Firma ist das der Ruin.
    Aber ich hätte da vielleicht noch eine Lösung zum Energiesparen. Wenn also der Kessel nebst Brenner zuviel verbrauchtm, was er ja immer macht, dann dreht ihn doch einfach auf den Kopf, baut ihn also andersrum ein. Logischerweise müßte der ja dann fast schon Öl raussprudeln lassen. Jedenfalls, wenn man diese Art Logik zu Grunde legt, mit der man sich dieses Teil eingekauft hat.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Dipling Azubi
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2
    Fakten:

    Bertriebserlaubnis erlischt nicht, da keine Bauartveränderung. Leute das HTS Teil spart, da kann auch der Lobbyist Jospr63 nix dran rütteln mit seinen Aussagen.

    Heizung hat 2 Jahre Garantie und alles was dann repariert wird, muss teuer bezahlt werden, oder?- also hat ein Heizungsbauer auch nix mehr zu melden was ich mit meiner Heizung mache, nach der Garantiezeit...

    Experten in Sachen Einsparung sind nicht die Heizungbauer. Als wir viel Öl verbrauchten wollte er uns, wie immer, einfach eine neue teure Heizung verkaufen.
    Er riet uns sogar vom Kauf des HTS2010 ab, weil sich da etwas verstellen würde- bis heute hat sich nix verstellt und wir sparen viel Geld.

    Experten sind die, die dann wissen was der Geldbeutel zahlen musste- die Endverbraucher.- es gibt Leute die mit neuen Brennwertheizungen, fast genauso viel verbrauchten wie zuvor und daher schwer enttäuscht sind! Aber da es ja keine Einparungsgarantie gibt, zumindest nichts schriftliches, kann man da wohl nix machen.


    Wie gesagt: einfach mal probieren, kaufen und selbst das Urteil bilden und nicht auf irgendwelche Leute hören, die Sachen ohne sie je benutzt zu haben und nur aus der Theorie oder Vorstellung kennen, einfach schlecht reden, aus den bekannten Gründen. ICH KANN NUR AUS EIGENER ERFAHRUNG REDEN UND BESTÄTIGEN; DASS ES VIEL ÖL EINSPART- WIE GENAU- IST MIR EIGENTLCH WURSCHT
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 867
    So Leute, jetzt muss ich mal was anmerken. Kontroverse Diskussion über Themen dulde ich gern, auch, wenn es etwas hitziger zugeht. Aber Beiträge, die eigentlich nur aus einem persönlichen Angriff und Mutmaßungen bestehen, dulde ich *nicht*, da hört der Spaß dann auf. Dementsprechend Beitrag der sich an dieser Stelle befand gelöscht.
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • jospr63 Meister
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2,758
    Dipling schrieb:
    Fakten:

    Bertriebserlaubnis erlischt nicht, da keine Bauartveränderung. Leute das HTS Teil spart, da kann auch der Lobbyist Jospr63 nix dran rütteln mit seinen Aussagen.

    Heizung hat 2 Jahre Garantie und alles was dann repariert wird, muss teuer bezahlt werden, oder?- also hat ein Heizungsbauer auch nix mehr zu melden was ich mit meiner Heizung mache, nach der Garantiezeit...

    Experten in Sachen Einsparung sind nicht die Heizungbauer. Als wir viel Öl verbrauchten wollte er uns, wie immer, einfach eine neue teure Heizung verkaufen.
    Er riet uns sogar vom Kauf des HTS2010 ab, weil sich da etwas verstellen würde- bis heute hat sich nix verstellt und wir sparen viel Geld.

    Experten sind die, die dann wissen was der Geldbeutel zahlen musste- die Endverbraucher.- es gibt Leute die mit neuen Brennwertheizungen, fast genauso viel verbrauchten wie zuvor und daher schwer enttäuscht sind! Aber da es ja keine Einparungsgarantie gibt, zumindest nichts schriftliches, kann man da wohl nix machen.


    Wie gesagt: einfach mal probieren, kaufen und selbst das Urteil bilden und nicht auf irgendwelche Leute hören, die Sachen ohne sie je benutzt zu haben und nur aus der Theorie oder Vorstellung kennen, einfach schlecht reden, aus den bekannten Gründen. ICH KANN NUR AUS EIGENER ERFAHRUNG REDEN UND BESTÄTIGEN; DASS ES VIEL ÖL EINSPART- WIE GENAU- IST MIR EIGENTLCH WURSCHT


    Also wenn das nicht zum Erlöschen der Bauartzulassung führt, dann weis ich auch nicht weiter. Eine Bauartzulassung wird nur ausgestellt, wenn ein Kessel einen komplexen Prüfmechanismus erfolgreich durchlaufen hat und hat nur Gültigkeit mit und in dieser Form, mit denen er die Prüfungen durchlaufen hat. Mit jeder Manipulation am Kessel verliert dieser die Bauartzulassung. Damit ist der Versicherungsschutz im Schadensfall weg und außerdem denke ich die zuerwartende Strafe auf Grund eines illegal betriebenen Heizkessel wird auch schon recht empfindlich ausfallen.

    Ich finde es schon tragisch welchen Irrtümern Du unterlegen bist und Dich selbst als "Experte" titulierst, obwohl, hättest Du Ahnung davon, würde das Teil mit Sicherheit nicht in Deinem Kessel sitzen.

    Ein Heizungsbauer kann Dir nicht vorschreiben, was Du mit Deinem Kessel machst. Dafür gibt es andere Kontrollinstanzen, wie den Schornsteinfeger zum Beispiel. Nur schaut der nicht in den Kessel hinein, ansonsten würde er das Teil stillegen und erst wieder freigeben, wenn ein Gutachten eines Sachverständigen vorliegt, der die Unbedenklichkeit bestätigt und ein Einzelgutachten erstellen muß. Dafür jemanden zu finden ist wohl eher nicht möglich, weil niemand seine Finger verbrennen möchte.

    Natürlich kann auch niemand eine Einspargarantie auf einen neuen Kessel geben. Dafür sind zuviele Faktoren zu berücksichtigen, die den Verbrauch direkt beeinflussen. Man kann keine großartige Einsparung erwarten, wenn man beispielsweise Konvektortruhen im Haus hat.

    Aus welchen bekannten Gründen habe ich etwas schlecht geredet? Ich werd mir das Teil nicht kaufen, weil ich um die rechtlichen Konsequenzen weiß und auch, weil es rausgeschmissenens Geld ist.
    Ich würde den Leuten erstmal erklären, dass man sich rechtlich absichern sollte. Also Hersteller des Kessel anschreiben, die Versicherungen, den Schornsteinfeger und wenn die alle Okay geben und ich mir nach dem Marathon immer noch einbilde das Teil unbedingt haben zu müssen, dann würde ich es mir kaufen. Oder, alternativ betrachtet, gebe ich das Geld meiner Frau und die kauft einen Haufen Tupperware dafür. So ist wenigstens der Haussegen gerettet.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Schorni57 Azubi
    bearbeitet June 2013 Beiträge: 1
    Bin seit Jahrzehnten Schornsteinfeger und habe schon mehrere Heizungen mit dem HTS Modul gesehen. Alle Kunden bestätigten eine Einsparung, manche sogar von 40%.:-? Ich kann sagen das es legal ist diesen Teil in die Heizung zu stellen, da sich an den Abgaswerten nichts verschlechtert, eher verbessert. Da die Heizung dann weniger laufen muß, gibt es auch weniger CO2 und darauf kommt es doch auch an. Was für mich unverständlich ist, ist das wie jospr 63 schon richtig erklärt, kein Kesselhersteller eine Einsparungsgarantie gibt. Meist wird beim Einbau einer neuen Heizung auch das ganze Haus gleich saniert ( Vollwärmeschutz, Dachdämmung, evtl. Solar, ein Holzofen) und somit hat man keine Vergleichswerte zur alten Heizanlage!!Man hat dann vielleicht 50.000€ investiert und benötigt anstelle von 3000 Litern nur noch 1600 und weiß aber nicht ob es an der neuen Heizung liegt. Es gibt bis zum heutigen Tage in Deutschland kein Prüfgerät, welches den spezifischen Öl oder Gasverbrauch ermittelt, das sollte einem auch zu denken geben. Da ich im Naturschutz tätig bin und beruflich schon sehr viele positive Erfahrungen mit und über diesen HTS gemacht habe, möchte ich darum bitten, das wirksame, günstige und umweltschützende Sachen wie dieser HTS, als relevante und günstige Variante zur Öl oder Gasreduzierung betrachtet werden.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet June 2013 Beiträge: 2,758
    Schorni57 schrieb:
    Bin seit Jahrzehnten Schornsteinfeger und habe schon mehrere Heizungen mit dem HTS Modul gesehen. Alle Kunden bestätigten eine Einsparung, manche sogar von 40%.:-? Ich kann sagen das es legal ist diesen Teil in die Heizung zu stellen, da sich an den Abgaswerten nichts verschlechtert, eher verbessert. Da die Heizung dann weniger laufen muß, gibt es auch weniger CO2 und darauf kommt es doch auch an. Was für mich unverständlich ist, ist das wie jospr 63 schon richtig erklärt, kein Kesselhersteller eine Einsparungsgarantie gibt. Meist wird beim Einbau einer neuen Heizung auch das ganze Haus gleich saniert ( Vollwärmeschutz, Dachdämmung, evtl. Solar, ein Holzofen) und somit hat man keine Vergleichswerte zur alten Heizanlage!!Man hat dann vielleicht 50.000€ investiert und benötigt anstelle von 3000 Litern nur noch 1600 und weiß aber nicht ob es an der neuen Heizung liegt. Es gibt bis zum heutigen Tage in Deutschland kein Prüfgerät, welches den spezifischen Öl oder Gasverbrauch ermittelt, das sollte einem auch zu denken geben. Da ich im Naturschutz tätig bin und beruflich schon sehr viele positive Erfahrungen mit und über diesen HTS gemacht habe, möchte ich darum bitten, das wirksame, günstige und umweltschützende Sachen wie dieser HTS, als relevante und günstige Variante zur Öl oder Gasreduzierung betrachtet werden.


    Hallo Schorni57,

    natürlich bestätigen alle Kunden eine Ersparnis, weil niemand zugeben wird, den berüchtigten Griff ins Klo getan zu haben. Du hast ja auch einen Überblick in der Heizungstechnik. 'Wann spart man Energie ein? Man spart nur ein, wenn man weniger Energie verbraucht. So, dies kann man erreichen, wie Du es auch schon erwähnt hast, wenn man die Isolierung im und am Haus verbessert. Das ist Punkt 1. Jetzt kommen wir allerdings einmal zum feuertechnischen einer Heizung. Gehen wir einmal von einem Heizwertgerät der letzten Generation aus. Hier messe ich bgastemperaturen von ungefähr 100°C und einem CO2 Gehalt von 13% bei Gelbbrennern und 13,5% bei Blaubrennern. Am CO2 Gehalt kann man wenig rütteln, oder die Verbrennung wird unvollständig. Was ich allerdings machen kann, ist die Abgastemperatur beeinflussen, allerdings auch nur bis zu einem gewissen Maß. Reduziere ich die Brennerleistung, braucht die Anlage länger um durch den Schwitzwasserpunkt zu kommen. Die Folge ist Kesselsteinbildung und fortschreitende Zusetzung der Abgaskanäle. Die bekommt man nur schwer wieder frei. Besonders tragisch ist dies bei allen Kesseln, die über eine sogenannte Feuerraumtrommel verfügen. Durch den Belag im Kessel haben wir dann eine erheblich geringere Wärmeübertragung, was wiederum zur Folge hat, dass die Abgastemperaturen wieder ansteigen. Ersparnis keine, bis hin zu wesentlichen Mehrverbrauch.
    Ergo: Es ist nur bedingt möglich durch eine geringere Brennerleistung den Verbrauch zu senken.

    Bleibt die Variante den Verbrauch durch dieses Teil zu senken. Was macht das Teil im Kessel? Das muss man sich jetzt einmal vor Augen führen. Das Teil sitzt im Kessel und lässt sich aufheizen. Etwas, was ich aufheizen muss, damit es irgendwas bewirkt, verbraucht Energie, um die aufgesogene Energie dann wieder abgeben zu können. Nur ist es nicht möglich mehr Energie abzugeben, als ich reingepumpt habe. Andere Möglichkeit wäre, das Teil raubt mir während seines Aufheizprozesses die notwendige Abgastemperatur, wobei wir dann wieder bei dem oben geschilderten Problem wären.

    Die dritte Variante wäre, wenn das Teil einfach den erzeugten Abgasmassenstrom bremsen würde und das, Du weißt es selbst, hat noch fatalere Folgen.

    Selbst hab ich auch so ein bis drei Leute, die sich zur Aufgabe gemacht haben den Okultismus zu frönen. Von Magneten an der Ölversorgung bis zu gusseisernen Teilen in den Kessel ist da alles vertreten. Jeder ist davon überzeugt jede Menge Geld einzusparen und gespart hat niemand etwas.

    So gerechnet hab ich die wohl Deutschlandweit einzige Ölheizung, die sich wirklich rechnet. Hab ich doch letztes Jahr 800 Liter getankt und auf wundersame Weise sind jetzt 900 Liter im Tank. Macht ein Plus von 100 Liter. Wer kann das von seiner Anlage behaupten? Aber keine Sorge, der Grund liegt auf der Hand. Durch die Entlassungen der vollberuflich tätigen Hausmeister in den Wohnanlagen kontrolliert niemand mehr die Heizölstände in den Tanks. Dann komme ich, um nach dem Tanken der leer gelaufenen Tanks das Heizöl anzusaugen mittels einer Vakuumpumpe, die immerhin 4 Liter Volumen fasst. 'Bis die Luft aus der Leitung ist, ist auch der Behälter voll und wohin damit? Richtig, bei mir in den Tank. :-)
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet June 2013 Beiträge: 0
    Schorni57 schrieb:
    Was für mich unverständlich ist, ist das wie jospr 63 schon richtig erklärt, kein Kesselhersteller eine Einsparungsgarantie gibt. Meist wird beim Einbau einer neuen Heizung auch das ganze Haus gleich saniert ( Vollwärmeschutz, Dachdämmung, evtl. Solar, ein Holzofen) und somit hat man keine Vergleichswerte zur alten Heizanlage!!Man hat dann vielleicht 50.000€ investiert und benötigt anstelle von 3000 Litern nur noch 1600 und weiß aber nicht ob es an der neuen Heizung liegt. Es gibt bis zum heutigen Tage in Deutschland kein Prüfgerät, welches den spezifischen Öl oder Gasverbrauch ermittelt, das sollte einem auch zu denken geben. Da ich im Naturschutz tätig bin und beruflich schon sehr viele positive Erfahrungen mit und über diesen HTS gemacht habe, möchte ich darum bitten, das wirksame, günstige und umweltschützende Sachen wie dieser HTS, als relevante und günstige Variante zur Öl oder Gasreduzierung betrachtet werden.

    Also das mit der Einspargarantie, die es nicht gibt, kann ich gut nachvollziehen. Wenn ich sehe, wie manche Leute mit ihrer Heizung (und auch so ziemlich allem anderen umgehen), würde ich auch keine Garantien geben. Da müssen die nur mal irgendwo dran rumspielen, dann is wieder alles kaputt oder funzt nich richtig und dann is der Installateur wieder Schuld. Nene.

    Ich finde das Modul nach kurzem Überfliegen über die Seite ja auch ein wenig... seltsam! Ich verstehe nicht, wie man da auf Einsparungen kommen soll. Aber wenn Du von positiven Erfahrungen sprichst.. magst Du da vielleicht etwas Genaueres zu sagen? (und was kostet der Spaß eigentlich?)
  • technikfreak Azubi
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 5
    lieber Jospr63! Hört doch bitte auf, Unwahrheiten über Produkte zu verbreiten, die Ihr nur vom "Hörensagen" kennt.

    Hier die Richtigstellung eines jahrelangen und hochzufriedenen Nutzers des Hochtemperaturspeichers zu den leider nun doch sehr unqualifizierten Aussagen des Jospr63:

    Ein Einsatz würde zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, damals beim Kauf, ein Schreiben vom Bundesbauministerium gesehen zu haben, dass der Wärmespeicher, keinerlei Genehmigung bedarf, "weil er keine Bauartveränderung darstellt.

    Von einem "Erlöschen der Betriebserlaubnis" zu sprechen ist schon sehr gegenteilig!

    Man sollte doch in diesem Forum bei der Wahrheit bleiben und keine unbelegten Falschaussagen - zu Lasten von Kunden und Umwelt treffen!

    In der Hoffnung, dass künftig für - und nicht gegen - den spar willigen Kunden argumentiert wird,

    mit freundlichen Grüßen

    Ihr Technikfreak
  • jospr63 Meister
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 2,758
    technikfreak schrieb:
    lieber Jospr63! Hört doch bitte auf, Unwahrheiten über Produkte zu verbreiten, die Ihr nur vom "Hörensagen" kennt.

    Hier die Richtigstellung eines jahrelangen und hochzufriedenen Nutzers des Hochtemperaturspeichers zu den leider nun doch sehr unqualifizierten Aussagen des Jospr63:

    Ein Einsatz würde zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, damals beim Kauf, ein Schreiben vom Bundesbauministerium gesehen zu haben, dass der Wärmespeicher, keinerlei Genehmigung bedarf, "weil er keine Bauartveränderung darstellt.

    Von einem "Erlöschen der Betriebserlaubnis" zu sprechen ist schon sehr gegenteilig!

    Man sollte doch in diesem Forum bei der Wahrheit bleiben und keine unbelegten Falschaussagen - zu Lasten von Kunden und Umwelt treffen!

    In der Hoffnung, dass künftig für - und nicht gegen - den spar willigen Kunden argumentiert wird,

    mit freundlichen Grüßen

    Ihr Technikfreak


    Bei der Wahrheit ist doch kein Problem, denn ihr stellt hier die unbelegten Falschaussagen ins Netz und nicht ich. Es ist einfach nur lachhaft mit welcher Verbissenheit hier manche Leute dieses Teil und auch andere mehr als fragwürdige "Einsparpotenziale" verteidigen.

    Im Übrigen ist es mir doch vollkommen egal, was ihr mit euren Anlagen macht. Kommt es zu einem Schadensfall, dann viel Spaß mit der Diskussion mit der Versicherung. Ihr bleibt doch auf den Kosten sitzen. Wir kommen in der Beziehung auch nicht auf einen grünen Zweig.
    Ich kann nur jeden den Tipp geben sich erstmal mit seiner Regelung zu beschäftigen. Beherrscht er die wie sein Handy, dann reden wir über realistische 20% Einsparpotenzial. Aber wer meint sein Seelenheil in solch einem Blödsinn suchen zu müssen, der soll am Ende auch die Zeche zahlen.
    Hat einer von euch selbsternannten Energieeinsparern schon einmal beim Hersteller der Kessel angefragt ob das Teil überhaupt vertretbar ist? Keiner von euch hat das getan. Stattdessen belügt ihr euch selbst mit immer neuen Einsparrekorden und schlimm ist daran, dass ihr andere damit ansteckt.

    Was denkst du, was ich in meinen mittlerweile 35 Berufsjahren schon erlebt hab? Immer, wenn ein Schaden eingetreten ist, haben solche Leute versucht mit irgendwelchen Mitteln Energie einzusparen. Entweder haben sie selbst an den Anlagen gebastelt oder durch zusätzliche Mittel in den gefahrlosen Betriebsablauf eingegriffen.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Achim15 Azubi
    bearbeitet August 2014 Beiträge: 1
    Von wem wird josper63 bezahlt. Würdest heute noch in der Höhle wohnen,wenn mann nichts ausprobiert kann man sich auch nicht weiter entwickeln.Die Autoindustrie hat auch behauptet sie käme ohne Dieselfilter aus und nur gewartet bis das Patent billiger war und der Kunde alles zahlen musste, Hauptsache gewinne und keine Ausgaben.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet August 2014 Beiträge: 2,758
    Darum geht es doch überhaupt nicht. Es geht um skurrile Erfindungen, soweit man sie als solche bezeichnen kann, die nur einen reich machen und von zweifelhaften Nutzen für den Käufer sind. Ich kann auch kleinere Düsen einschrauben und mit der Leistung des Kessel und Brenner ganz nach unten gehen. Natürlich verbrauche ich dann rein theoretisch weniger, aber dann kommt das Schwitzwasser, der nicht ausreichende Abgasmassenstrom in Verbindung mit einer zu niedrigen Abgastemperatur geben dann den Rest.

    Ich behaupte mal dass jeder Betreiber einer Anlage, egal ob Öl oder Gas betrieben, mindestens 25% Energie einsparen kann, wenn er sich nur einmal mit seiner Regelung beschäftigen würde. Stattdessen werden irgendwelche blödsinnigen Teile in den Kessel geschmissen, deren Wirkung eher zweifelhafter Natur sind.

    Es geht auch nicht darum, dass irgendwas schlecht zu reden ist, oder gute Ideen nicht ein Chance bekommen sollen. Es geht einfach darum, dass ausnahmslos Laien irgendwo etwas aufschnappen, sich die Teile besorgen und selbst einbauen, ohne Möglichkeit einer Kontrolle zu haben. Baue ich ein zusätzliches Hindernis in den unmittelbaren Verbrennungsprozeß ein, geht davon erstmal eine potenzielle Gefahr aus. Ich verändere zum Beispiel den Widerstand, die Flamme kann unmittelbar beeinflußt werden, so das sie beginnt zu rußen. Das sind alles Möglichkeiten, die erstmal komplett ausgeschlossen werden müssen. Genau das kann ein Laie nicht!

    Eine Firma würde solche Teile erst gar nicht einbauen. Das kann sie auch nicht, denn keine Versicherung auf dieser Welt würde dann für einen Schaden aufkommen. Man muss sowas schon in seiner Gesamtheit betrachten und urteilen. Nur weil eine Webseite irgendwas verspricht, selbstverständlich ohne eine Garantie für eine Ersparnis zu erbringen und ohne eine Haftung zu übernehmen, wenn ein Schaden entstehen sollte, ist einfach zu wenig und zeugt eher schon fast von Täuschung. Wer hinter einem Produkt steht, was er hergestellt hat, der kann auch die Haftung übernehmen und auch Geld zurück, wenn die Ersparnis erwartungsgemäß nicht vorhanden ist. Und genau das ist in diesem Fall halt nicht der Fall und leider nicht nur in diesem Fall.
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  • Konrad58 Azubi
    bearbeitet September 2014 Beiträge: 1
    Prima, wenn nun jeder 25% einsparen kann, nur wenn er sich mit der Regelung seiner Heizung beschäftigt, (Zitat vonJospr63, obendrüber) warum soll man dann überhaupt eine neue Heizung kaufen??

    Das würde ja dann auch bedeuten, dass alle Leute von ihren Heizungsbauern jahrelang an der Nase herumgeführt wurden? Auch ich! Dummheit oder gar Betrug? Ganz bestimmt aber ne bodenlose Frechheit, wenn es denn so ist!

    ich hatte über die jahrzehnte einige Heizungsbauer im Heizraum stehen, auch Meister und niemand konnte mir etwas einsparen.

    Ich behaupte mal, die größten Laien sind meist die Heizungsbauer! Sie sind es, die bei mir völlig planlos mal kleinere oder größere Düsen einbauten und meist nur zum reinigen kamen oder wenn mal wieder was kaputt war. Übrigens alles teure originale Teile. Teile austauschen, Rechnung stellen und weg- so ist es doch. Wenn man mal nach Möglichkeiten der Einsparung fragt, heißt es: kaufen Sie doch eine neue Heizung bei uns ich mache Ihnen ein Angebot- ja klar...

    Nun sollte ich eine neue Heizung kaufen, weil meine (Bj 1983) angeblich zu alt und nicht erlaubt ist. Wie ich aber nun nach eigenen Recherschen heraus bekam, müssen Besitzer von Ein oder Zweifamilienhäusern, welche Ihr Haus seit 2002 selbst bewohnen und das auch weiterhin vorhaben gar keine neue Heizung kaufen!!!! Das wurde aber so ganz einfach unter den Tisch gekehrt von meinem Heizungsbauer und auch von den meisten Medien, damit die Wirtschaft schön angekurbelt wird und alle schnell neue Heizungen kaufen. Was bitte soll der Mist?

    Ich für meinen Teil, behalte nun auf anraten von meinem Vorschreiber schön meine "alte" Ölheizung und bestelle die "Neue" wieder ab! Ich beschäftige mich nun einfach mal mit deren Regelung, spare dann dadurch erstmalig 25% nach 31 Jahren und "zig" Einstellungsversuchen.( so ein Quatsch) Sehr wahrscheinlich werde ich mir auch noch so ein Teil holen und alle anderen Möglichkeiten abchecken-nicht zuletzt und gerade deswegen, weil hier versucht wird, eine Sache so schlecht zu machen und noch dazu von einem Heizungsbauer, also wohl eher einem Konkurrenten dieser Dinger.


    Hier noch ein kl. Zitat von B. Brecht:
    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet September 2014 Beiträge: 2,758
    Das ist natürlich ärgerlich und ich kann es auch nachvollziehen. Leider sind es allerdings auch oftmals die Kunden selbst, die nichts davon halten sich mit ihrer Regelung zu beschäftigen. Es heißt dann stets: Stellen sie es so ein, dass es paßt! Selbst die einfachsten Regelungen, wie du sie wohl auch noch haben wirst, sind schon zuviel.

    Neuere Anlagen haben natürlich ganz andere Möglichkeiten Temperaturen zu steuern. Man muss als Betreiber einer Anlage diese Möglichkeiten ausschöpfen und das bedeutet, man muss sich damit auch beschäftigen. Das kann niemand anderes machen, als der Betreiber oder Nutzer einer Anlage selbst. Dafür sind die Bedürfnisse der Menschen zu verschieden. Man kauft ja auch kein neues Auto und hat der Fahrer gleich mit drin.

    Ob es Sinn macht über die 30 Jahre Laufzeit hinauszugehen lasse ich mal dahin gestellt. Das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden. Meine Erfahrungen in Sachen Einsparung von Alt gegenüber Neu schwanken von 10 bis 30 % Einsparung. Das ist davon abhängig was für ein Kessel betrieben wird. Wer schon über einen NT Kessel verfügt mit einer witterungsgeführten Regelung, wird eigentlich eher enttäuscht werden von der versprochenen Einsparung. Das wird eher bei max. 15% liegen. Bei einem vielleicht anzunehmenden Verbrauch von 2000 Liter/Jahr unterhalten wir uns über 200 bis 300 Liter Heizöl. Selbst wenn man von 300 Liter Ersparnis ausgehen würde, wären das pro Jahr auch nur rund 300 €. Auf 10 Jahre gerechnet 3000 €. Das wäre für mich kein Anlass den Kessel zu tauschen.
    Anders schaut es natürlich bei den alten Standardtemperaturkesseln aus, die über keine Regelung verfügen und die ständig ihre 65°C halten müssen. Hier sind 20 bis 30 % realistisch. Im Übrigen müssen diese Kessel ausgetauscht werden. Nur NT Kessel und Brennwertgeräte haben eine längere Laufzeit als die 30 Jahre.

    Jetzt kann ich nicht wissen, was du für einen Kessel hast und wie es mit der Regelung ausschaut. Im Normalfall würde es schon ausreichen die Regelung zu tauschen. Besonders bei den alten Reglungen mit Schaltuhr lohnt es sich. Aber das muss man von Fall zu Fall entscheiden.
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  • Beiträge: 3
    Richtig Konrad, alles Schwachsinn, spart gar nix, wenn man nicht gleich alles dämmt. Ich habe nun eine neue Brennwert- Ölheizung seit 2 Jahren und hab null Einsparung damit erzielt. Von Herstellerseite wird am Telefon darauf hingewiesen, dass keine Einsparung garantiert werden kann. Ich habe nur die Heizung ausgetauscht und knapp 8.000 € investiert. Bin über die Woche nicht zuhause, Haus unbewohnt, daher Heizverhalten immer gleichbleibend und sehr gut zu überblicken. Ich wurde vom Heizungsbauer dazu überredet mir eine neue Heizung anzuschaffen, doch nun weiß er auch nix mehr dazu ich werde prüfen ihn zu verklagen. Er sah nur seinen Profit und von dieser Scheibe riet er mir natürlich ab. Hätte ich Depp nur nie auf meinen HB gehört. Also Vorsicht!!
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hartmuth64 schrieb:
    Richtig Konrad, alles Schwachsinn, spart gar nix, wenn man nicht gleich alles dämmt. Ich habe nun eine neue Brennwert- Ölheizung seit 2 Jahren und hab null Einsparung damit erzielt. Von Herstellerseite wird am Telefon darauf hingewiesen, dass keine Einsparung garantiert werden kann. Ich habe nur die Heizung ausgetauscht und knapp 8.000 € investiert. Bin über die Woche nicht zuhause, Haus unbewohnt, daher Heizverhalten immer gleichbleibend und sehr gut zu überblicken. Ich wurde vom Heizungsbauer dazu überredet mir eine neue Heizung anzuschaffen, doch nun weiß er auch nix mehr dazu ich werde prüfen ihn zu verklagen. Er sah nur seinen Profit und von dieser Scheibe riet er mir natürlich ab. Hätte ich Depp nur nie auf meinen HB gehört. Also Vorsicht!!

    Über was für einen Verbrauch unterhalten wir uns vor dem Austausch und jetzt?

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  • technikfreak Azubi
    Beiträge: 5
    Nach langer Abstinenz in diesem Forum und meiner Rückkehr aus den USA, habe ich mal wieder einen Blick hier hineingeworfen und bin erschüttert: dieser JOSPR63 treibt ja immer noch sein kriminelles Unwesen. (Kriminell, weil er unter einem Decknamen - Lügen, die anderen Menschen schaden, verbreitet)

    Muss dieser Schlaumeier Zeit haben! Der scheint ja nichts anderes zu tun zu haben, als seinen Privatkrieg gegen all das, was er nicht kennt, immer weiter zu führen.

    Wann und womit verdient er sein Geld, wenn er von früh bis spät im Forum auf jede andere Meinung mit giftigen Halbsätzen reagiert?

    Wartet er stundenlang vorm Bildschirm um sofort loszuprügeln, damit er seine gebetsmühlenartigen
    "Weisheiten" loswerden kann? Ein ehemaliger Studienrat, der nicht aufhören kann andere zu belehren? Ein pensionierter Heizungsschrauber, der nicht loslassen kann?

    Bei längerem Nachdenken kommt man auf die Lösung: das ist sein JOB - er wird dafür bezahlt!
    Von wem, das überlasse ich dem informierten Leser. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt...










    [
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Meine Güte! Jetzt haben sie den schon wieder raus gelassen.
    Hätte die Abschiebehaft nicht noch ein wenig länger dauern können? Nervgestalten werden in den USA wohl auch nicht gebraucht.
    Oder gab es dort keine Idioten, denen du deine Scheiben verhökern konntest und bist mit einem Ticket der Deutschen Botschaft wieder heim geflogen - weil pleite?
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  • ThorbenThorben Administrator
    Beiträge: 867
    Ich zitiere mich mal selbst aus Februar 2013:

    Thorben schrieb:
    So Leute, jetzt muss ich mal was anmerken. Kontroverse Diskussion über Themen dulde ich gern, auch, wenn es etwas hitziger zugeht. Aber Beiträge, die eigentlich nur aus einem persönlichen Angriff und Mutmaßungen bestehen, dulde ich *nicht*, da hört der Spaß dann auf.

    Lasst es bitte bleiben. Aber zügig. Zur Sache und nicht auf die Personen und alles ist gut.
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • bearbeitet June 2015 Beiträge: 4
    Hallo zusammen.

    Ich hole diesen Thread mal hervor, bevor ich zum gleichen Thema einen neuen eröffne.
    In der Regel werden neue Sachen von Heizungsbauern am Anfang immer erst sehr kritisch gesehen.
    Das ist meine Erfahrung. Aber ein Heizungsbauer ist nun mal kein Forscher oder Erfinder. Das ist Fakt.
    Er hat gelernt, eine Heizungsanlage gut und fachgerecht zu montieren. Im Laufe der Jahre sammelt er
    natürlich Erfahrungen mit den einzelnen Teilen und Marken. Aber ich kenne keinen Heizungbauer,
    der sich ein Urteil über die Zusammensetzung eines Materials erlauben kann. Wie schon geschrieben,
    es sind halt keine Forscher oder "Erfinder".

    Wer z. Bsp. mal Luft- und Raumfahrttechnik studiert hat, der wird sich zwangsläufig etwas mit Materialkunde
    beschäftigt haben. Und da lernt man auch, wie sich verschiedene Werkstoffe bei verschiedenen äußeren
    Gegenbenheiten verhalten, z. Bsp. unter Einfluß von Temperaturschwankungen. Und Materialen können
    ihr Verhalten schnell ändern, wenn man sie zum Teil nur geringfügig verändert. HIer ist es diese Scheibe.

    Diese neue "Scheibe" kann funktionieren. Allerdings reicht es da nicht aus, einfach mal eine 2 oder 4cm
    dicke Stahlscheibe zu konstruieren. Es kommt halt auf die Legierung an. Wenn die entsprechend ist, dann
    ist es schon möglich. Das diese nicht mehr Energie verbraucht, wenn man sich die Wirkungsweise einmal
    anschaut, ist eigentlich auch logisch. Der Heizkessel wird eh erwärmt. Und wenn da halt noch eine
    Metalscheibe mit erwärmt wird, so wird dadurch kaum mehr Energie verbraucht. Zumindest nicht, wenn
    sie einmal erwärmt ist. Dann halten wir uns hier in einem minimal, vernachlässigbaren Bereich auf.

    Wenn die Legierung wirklich so gut gelungen ist, dann könnte sie entsprechend wieder diese Energie, hier in Form von Wärme, langsam abgeben. Und so würde es tatsächlich dazu beitragen können, dass der Heizkessel weniger anspringt.

    Aufgrund des o. genanten kann ich daher nicht nachvollziehen, wie ein Leihe, in diesem Fall auch der
    Heizungsbauer, was sich auf die Materialzusammensetzung bezieht, sofort eine negative oder positive
    Meinung bilden kann. Das kann eigentlich nur jeder, wenn er diese neue Erfindung mal einsetzt.
    Von vornherein etwas schlecht reden ist dem Fortschritt nur hinderlich. Leider trifft man auch in der
    Forschung manchmal auf entsprechende Leute. Aber das sind dann meistens auch die, welche andere
    Interessen vertreten. Es gibt nichts wichtigeres als für neue Dinge offen zu sein. Sollten sie sich dann
    als unpraktikabel oder unbrauchbar herausstellen, ok. Dann muss man halt Abstand davon nehmen.

    Aber sofort gegen eine neue Erfindung zu sein, dass widerstrebt meiner Auffassung von Fortschritt.

    Und Beispiele aus der Vergangenheit aufführen, wo Eigentümer selbst an der Heizungsanlage umbauten
    vorgenommen haben oder sonstige Einstellungen verändert haben, sind da fehl am Platz. Da müsste man
    schon genau wissen, was derjenige gemacht hat. Und hier geht es eigentlich nicht um "einfach mal an der
    Anlage herumschrauben". Pauschal einfach alles schlecht reden, das kann jeder.

    Als ich vor drei Jahren meine alte Heizungsanlage aus 1986 habe erneuern lassen, habe ich mich erst
    mal mit der Brennwerttechnik auseinandergesetzt. Heißt bei mir auch, ich wusste danach wie die
    Heizungsanlage genau arbeitet und wo die Energie bei den neuen Anlagen gesparrt wird. Das war wohl
    für viele Heizungsbauer eine neue Erfahrung. So meine Feststellungen. Denn ich habe jeden, der zu mir
    ins Haus kam gefragt, warum er mir diese Anlage einbauen möchte und nicht z. Bsp. das andere Modell
    vom gleichen Hersteller.

    Die meisten(!) haben geantwortet: "Diese Analge verbauen wir immer in privaten Haushalten." oder sie
    konnten die Frage nicht konkret beantworten und sind ausgewichen. Mein Eindruck ist, ein Heizungsbauer
    kommt nicht sofort damit klar, wenn der Kunde die Brennwerttechnik genauso gut versteht wie er.
    Ich hatte acht Heizungsbauer bei mir, wovon mir sieben einen Kostenvoranschlag für eine neue Anlage
    vorgelegt haben. Ich habe nicht den günstigsten genommen, aber den mit der aus meiner Sicht besten
    Beratung. Auch er hatte nachher zugegeben, dass sich die wenigsten Kunden so gut auskennen. Aber
    er hat es als Herausforderung gesehen und sich entsprechend bemüht.

    Was mich heute ein wenig "ärgert", keiner hat mir zu dieser hier genannten Scheibe als Alternative geraten.
    Diese Scheibe ist mir erst ein halbes Jahr nach dem Einbau der Anlage aufgefallen. Allerdings muss ich zugeben, mit der neuen Anlage sparen wir bei unserem Heizverhalten, je nach Winter, ca. 400 - 700 Liter Öl pro Jahr.
    Und die alte Anlage hat immerhin 26 Jahre gehalten und war beim Ausbau auch nicht defekt. Ich habe
    nur die Nerven verloren und Angst gehabt, dass diese evtl. im Winter ausfällt und ich dann nicht in
    Ruhe eine neue aussuchen kann.

    Und liebe Heizungsbauer, wenn ihr eine neue Technik oder neue Materialen noch nicht kennt, das
    ist nicht schlimm. Aber probiert es lieber einmal selber aus, wenn ihr die Möglichkeit habt und redet es
    nicht gleich nieder. Das kommt auch beim mitdenkenden Kunden nicht gut an. Ich würde die Wartung
    meiner Anlage doch nicht einem anderen anvertrauen, nur weil es einen Hersteller gibt, der etwas
    Erfunden hat, was meine Anlage noch sparsamer macht.

    Ihr könnt dem Kunden doch auch sagen, wir haben damit noch keine Erfahrung. Es ist möglich, dass man
    damit Energie (Heizöl) einspart oder evtl. der Kauf sich nicht amortisiert. Und möglichst neutral beraten
    in der HInsicht. Das zeichnet in meinen Augen auch einen guten Heizungsbauer aus. Und wenn ihr dann
    einen Kunden habt der es einbaut, dann seht als Chance, das Neue ausprobieren zu können.

    Gruß und auf ein nettes, sachliches Miteinander im Forum. :-)
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hallo,

    du schreibst von unterschiedlichen Dingen. Auf der einen Seite gebe ich dir vollkommen recht, wenn du schreibst, dass viele Heizungsbauer sich lieber auf der sicherer Seite wähnen und einfach die Produkte anpreisen, die sie schon immer angepriesen haben. Weiterhin ist man meist mit dem Chef einer Firma relativ schlecht beraten, weil der nur verdienen will und den Hersteller anbietet, der die meisten Gewinne verspricht. Das Vertrauen der Kunden in Ehren, aber so ist ein Kunde nicht unbedingt gut beraten. Besser ist sich selbst schlau zu machen und in Erfahrung zu bringen, sei es durch das Internet oder auch durch Nachbarn ect. wobei letzteres eher wieder die schlechtere Variante ist. Kein Nachbar wird zugeben eine schlechte Heizung im Keller zu haben und die Schornsteinfeger unterstützen sie auch noch in ihrem Irrglauben. Um noch einmal zu den Chefs zurück zu kommen. Es ist leider wirklich so, dass sich die modernen Chefs sehr, manchmal schon zusehr dem kaufmännischen Bereich widmen (ist ja auch wichtig) und sich von der eigentlichen Materie zu weit entfernt haben. Der bessere Ansprechpartner für die ersten Fragen ist daher immer der KD. Der weis um die Probleme der verschiedenen Hersteller, weil er damit jeden Tag zu tun hat. Ich bin selbst KD seit nunmehr 35 Jahren. Ich hab mir auch schon einigen Ärger eingehandelt mit unserer Obrigkeit, wenn ich Kunden davon abgeraten habe ihre Heizung zu erneuern. Für mich stellt sich nicht die Frage nach einem prall gefüllten Konto, sondern ich möchte, dass ich dem Kunden auch noch in 10 Jahren ohne rot zu werden unter die Augen treten kann. Für mich gibt es nichts schlimmeres, als wenn ich zu einer neuen Anlage geraten habe und ein Jahr später vor dem Kunden stehe und er mir mitteilt, dass er nichts eingespart hat. So ist es in vielen Fällen der Fall.

    Daher ist meine erste Frage, wenn der Wunsch eines Kunden nach einer neuen Heizung aufkeimt: Was verbrauchst du denn im Jahr? Bei Verbräuchen von bis 1500 l/Jahr werde ich mich hüten zu einem Austausch zu raten. Auch das Gespür gegenüber der älteren Kundschaft sollte nicht auf der Strecke bleiben. Eine neue Anlage bedeutet auch mit alten Gewohnheiten zu brechen und das fällt vielen älteren Kunden sehr schwer.

    Soviel dazu!

    Eine ganz andere Sache ist, wenn man selbst Hand an die Heizung anlegt, ohne zu wissen, was man eigentlich wirklich macht. Das ist ein richtiges und auch zunehmend ernst zunehmendes Problem geworden. Du bezeichnest einen Heizungsbauer als Laien. Gut, okay, damit kann ich leben. Womit ich nicht leben kann ist, wenn die Leute mit der Sicherheit einer Anlage spielen und manchmal auch mit ihrem Leben. Es liegt doch auf der Hand, wenn ich irgendwas, egal aus welchen Material es besteht, in die Brennkammer lege, dass es auf der anderen auch direkte Auswirkungen haben muss und sei es auf den Abgasmassenstrom, der irgendwie abgeführt werden muss. Übe ich darauf Einfluss aus, so hat das auch direkte Auswirkungen auf die Sicherheit einer Anlage. Es geht nicht darum etwas schlecht zu reden, ganz und gar nicht, es geht nur um die Sicherheit einer Anlage. Ich selbst bin sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Dingen, aber sie müssen Sinn machen und sie dürfen die Sicherheit einer Anlage nicht beeinträchtigen. Ich hab im Laufe der Jahre schon soviel erleben müssen und manchmal steht man davor und kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Ein Blick auf den ausgebrannten Kessel reicht dann. Es gibt einfach zu viele Scharlatane auf dieser Welt, die sich auf Kosten der Sicherheit bereichern wollen. Merkwürdigerweise gelingt es diesen Leuten immer wieder Kunden zu gewinnen, indem sie mit horrenden und unrealisierbaren Energieeinsparungen werben. Lege diese Scheibe in die Brennkammer und schon verbrauchst du 30% weniger Energie. ein wenig Hochglanzprospekt und ein paar wertlose Zeichnungen und Diagramme dazu, geben dem Kunden das notwendige Vertrauen. Die verursachten Kosten sind dann sehr hoch und die reale Einsparung tendiert dann eher gegen 0. Leider rechnen sich viele dann alles schön und lügen sich selbst in die Tasche. Niemand will am Ende den berüchtigten Griff ins Klo gemacht haben. Ist ja auch irgendwie verständlich. Nur hätte er das Geld in ein neues Fenster investiert, hätte er reale Einsparungen zu verzeichnen. Man kann die Physik nun mal nicht überlisten und ich kann nicht aus 100% 120% machen. Das ist leider nicht möglich.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 2
    Matthias schrieb:
    Hallo Leute

    Bin neu hier im Forum.
    Mal sehen ob es mit dem Erstellen klappt.:-?
    Hat jemand Erfahrung mit einem Wärmespeichermodul für Gebläseheizungen (Öl oder Gas)?
    Ich spiele mit dem Gedanken, sowas mal auszuprobieren. Ist vielleicht günstiger, als jetzt mehrere tausend Euro in eine neue Heizung zu investieren, obwohl meine Ölheizung noch in Ordnung ist.

    Hier noch die Links zu den Modulen:

    http://www.talus-promotion.de/home.html

    http://www.clever-energy.eu/

    Vielen Dank schon mal

    Matthias

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Da wollte sich mal wieder jemand in Erinnerung rufen. X(
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
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