Solarheizung: Wer heizt mit Solar?

Hallo Zusammen,

wir möchten uns demnächst Solar aufs Dach setzen, dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die gewonnene Energie zu nutzen. Wir würden sie gerne zum Heizen nutzen. Kann uns jemand etwas dazu erzählen und Vor-/Nachteile auflisten?

Was kostet so eine Anlage überhaupt und welche Solarmarke sollte man nehmen, wir sind eine 4-köpfige Familie und unser Haus ist 155m² groß.
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Kommentare

  • jospr63 Meister
    bearbeitet February 2013 Beiträge: 2,758
    baggy schrieb:
    Hallo Zusammen,

    wir möchten uns demnächst Solar aufs Dach setzen, dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die gewonnene Energie zu nutzen. Wir würden sie gerne zum Heizen nutzen. Kann uns jemand etwas dazu erzählen und Vor-/Nachteile auflisten?

    Was kostet so eine Anlage überhaupt und welche Solarmarke sollte man nehmen, wir sind eine 4-köpfige Familie und unser Haus ist 155m² groß.

    Bei der Energiegewinnung mit Solar würd ich zuerst einmal die Warmwasseraufbereitung im Blick haben. Die zerrt mächtig an den Ressourcen. Man kann einen Großteil mit Solarenergie abdecken, aber auch nicht alles. Das Problem ist, dass Warmwasser immer gebraucht wird, aber die Heizung nur im Winter und das haben wir natürlich recht wenig Ertrag von der Sonne. Man kann es teilweise realisieren, aber der Aufwand widerspricht dem Ertrag. Außerdem setzt das schonmal eine Großflächenheizung voraus. Damit sind Fußbodenheizung und Wandheizung gemeint. Generell werdet ihr den Energiebedarf nicht über die Sonne decken können. Da müßt ihr umdenken und den Verbund der Energienetze betrachten. Baut euch lieber Photovotaik auf das Dach und kassiert die Subvention. Damit subventioniert ihr widerrum eure warme Hütte. Aber mit reiner Solarenergie ein Haus ganzjährig zu beheizen ist fast unmöglich und von den Investionen einmal abgesehen, macht es rechnerisch auch überhaupt keinen Sinn, wenn die Voraussetzungen nicht gegeben sind. Wer sowas vor hat, muß das Haus um die Solaranlage bauen und nicht versuchen die Solaranlage ins Haus zu integrieren. ;-)
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Kristoff Azubi
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 3
    Sicherlich lässt sich das pauschla nicht sagen, ob sich Solarthermie wirtschaftlich lohnt. Dazu muss man mehrere Faktoren miteinbeziehen, aber grundsätzlich halte ich es für eine sinnvolle Technik zur Heizungsunterstützung, bei der die Vorteile auf jeden Fall überwiegen. Ich kann jetzt nicht persönlich auf Erfahrungen zurückgreifen, aber einige meiner Freunde (ebenfalls 4-köpfige Familien) haben damit gute Erfahrungen gemacht.

    Solarthremieanlagen sind für deinen Anwednungsbereich ab ca. 7.500 Euro zu haben. Dann kannst du natürlich noch die staatliche Förderung beantragen. Hier erhötst du einen einen Zuschuss von 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Wenn deine Anlage über 40 qm groß ist, erhöht sich der Zuschuss auf 180 Euro.

    Bei den meisten meiner Bekannten hat sich die Anlage nach ca. 10 Jahren amortisiert, das ist wesentlich schneller als die meisten Photovoltaikanlagen. Und bedenke immer, dass die Heizkosten seit Jahren steigen und dies wohl auch in Zukunft tun werden, so dass sich eine thermische Anlage eher früher als später ausbezahlt.
  • jospr63 Meister
    bearbeitet November 2013 Beiträge: 2,758
    Kristoff schrieb:
    Sicherlich lässt sich das pauschla nicht sagen, ob sich Solarthermie wirtschaftlich lohnt. Dazu muss man mehrere Faktoren miteinbeziehen, aber grundsätzlich halte ich es für eine sinnvolle Technik zur Heizungsunterstützung, bei der die Vorteile auf jeden Fall überwiegen. Ich kann jetzt nicht persönlich auf Erfahrungen zurückgreifen, aber einige meiner Freunde (ebenfalls 4-köpfige Familien) haben damit gute Erfahrungen gemacht.

    Solarthremieanlagen sind für deinen Anwednungsbereich ab ca. 7.500 Euro zu haben. Dann kannst du natürlich noch die staatliche Förderung beantragen. Hier erhötst du einen einen Zuschuss von 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Wenn deine Anlage über 40 qm groß ist, erhöht sich der Zuschuss auf 180 Euro.

    Bei den meisten meiner Bekannten hat sich die Anlage nach ca. 10 Jahren amortisiert, das ist wesentlich schneller als die meisten Photovoltaikanlagen. Und bedenke immer, dass die Heizkosten seit Jahren steigen und dies wohl auch in Zukunft tun werden, so dass sich eine thermische Anlage eher früher als später ausbezahlt.

    Eine Solaranlage amortisiert sich niemals in 10 Jahren. Wir reden da von einer generationsübergreifenden Investition.

    Schaut einfach mal auf die Seite von: Solarzentrum Kienberg Oberbayern Diese Firma beschäftigt sich sehr viel mit den alternativen Energien. Wer immer die aktuellen Daten der Heizung haben möchte, muss auf der Linkliste auf SOLARZENTRUM und dann auf Onlinedaten gehen. Dort sind die Leistungsdaten illustriert. Im Moment kann man mal wieder sehr schön erkennen, dass der riesige Puffer absolut leer ist und nur die Pelletsheizung die Wärme garantiert.
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  • Heinz Azubi
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 2
    Hallo baggy,
    ich möchte hier einige Sätze meiner Vorredner korrigieren, die ich so nicht für richtig halte.
    1. Zuschuss für Solarthermie. Es wäre schön, wenn es 90 Eur und ab 40m² 180 Eur so pauschal gäbe. Hier wird aber etwas durcheinander gebracht. 90 Eur/m² gibt es für Altbausanierungen. 180 Eur/m² gibt es für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe. Das normale Einfamilienhaus als Neubau geht leer aus.
    2. Subventionen für Photovoltaik. Hier sollte keiner glauben, dass er sich dabei dumm und dämlich verdienen würde. Die Investition und deren Verzinsung muss zuerst wieder reingeholt werden. Und die Subventionen enden nach 20 Jahren. Am Ende springt dabei nicht viel mehr raus als ein schöner Urlaub. Sicherlich lohnenswert, aber nicht weltbewegend. Und dann darf keiner der Wechselrichter auf halbem Wege seinen Geist aufgeben kann, das vermiest dann das Ergebnis zusätzlich.
    3. Große Ersparnis im Verbrauch bedeutet eine große Mehrinvestition im Vorfeld. Eine Solarheizung kann sich schwerlich nach 10 Jahren rechnen. Für eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung gilt das erst recht. Hier beträgt die Amortisationszeit gegenüber einer normalen Wärmepumpe mehr als 20 Jahre.
  • Heinz Azubi
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 2
    P.S.:
    Es gibt eine Übersicht, welche Heizung sich wann rechnet. Solarhäuser von Sunvik. Die bauen reine Solarhäuser. Und selbst die kommen auf mehr als zehn Jahre Amortisationszeit. Übrigens gibt es auf der gleichen Seite auch eine gute Übersicht über alle möglichen Förderprogramme zum Thema Solarheizung (an Kristoff;-)).
  • jospr63 Meister
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 2,758
    Heinz schrieb:
    Hallo baggy,
    ich möchte hier einige Sätze meiner Vorredner korrigieren, die ich so nicht für richtig halte.
    1. Zuschuss für Solarthermie. Es wäre schön, wenn es 90 Eur und ab 40m² 180 Eur so pauschal gäbe. Hier wird aber etwas durcheinander gebracht. 90 Eur/m² gibt es für Altbausanierungen. 180 Eur/m² gibt es für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe. Das normale Einfamilienhaus als Neubau geht leer aus.
    2. Subventionen für Photovoltaik. Hier sollte keiner glauben, dass er sich dabei dumm und dämlich verdienen würde. Die Investition und deren Verzinsung muss zuerst wieder reingeholt werden. Und die Subventionen enden nach 20 Jahren. Am Ende springt dabei nicht viel mehr raus als ein schöner Urlaub. Sicherlich lohnenswert, aber nicht weltbewegend. Und dann darf keiner der Wechselrichter auf halbem Wege seinen Geist aufgeben kann, das vermiest dann das Ergebnis zusätzlich.
    3. Große Ersparnis im Verbrauch bedeutet eine große Mehrinvestition im Vorfeld. Eine Solarheizung kann sich schwerlich nach 10 Jahren rechnen. Für eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung gilt das erst recht. Hier beträgt die Amortisationszeit gegenüber einer normalen Wärmepumpe mehr als 20 Jahre.


    Selbst halte ich nichts davon eine der alternativen Energien durch Subventionen schön zu rechnen. Sie muss sich auch so tragen und rechnen. Wer etwas handwerklich begabt ist, wird da auch seine eigene Rechnung machen können. Meine Solaranlage hat rund 4000 € gekostet. Darin ist wirklich alles enthalten. Sie wirkt heizungsunterstützend und das macht sich wirklich sehr stark bemerkbar. Dabei handelt es sich um 4 Kollektorfelder mit a 18 Vakuumröhren inklusive 2 Solarspeicher mit a 300 Liter und Pumpengruppen und Regelungen. Für mich bedeutet das rund 4 Monate weniger einheizen. Da ich eine Holzheizung hab, erspare ich mir auch eine Menge Arbeit. Außerdem verkaufe ich Wärme an meine Mieter. Das geht nicht? Doch das geht, weil die neuen Heizungen nicht Bestandteil des Mietvertrages sind, sondern von einem dubiosen Wärmelieferanten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Abgerechnet wird die verbrauchte Energie gekoppelt an die Preise der hiesigen Stadtwerke. ;-)
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  • FranzThomas Azubi
    bearbeitet September 2014 Beiträge: 1
    "Vorteile Solarthermie:
    Unterschiedliche Einsatzbereiche
    Kombinierbar mit anderen Anlagen
    Vergleichsweise geringe Kosten, da kostenlose (Sonnen-)Energie zur Verfügung steht
    Lange Lebensdauer
    Geringer Wartungsaufwand

    Nachteile Solarthermie:
    hohe Anschaffungskosten
    Einspeisevergütung kann variieren
    Schwankungen bei der Sonnenausbeute zu erwarten, daher
    ggf. zusätzliche Speicherkapazitäten erforderlich
    Gefahr des Einfrierens besteht
    Herstellung von Solarzellen ist nur bedingt umweltfreundlich
    ggf. problematische Entsorgung"

    Quelle: :: Energieportal24.de

    "Ein Vorteil von Solarthermie-Anlagen ist, dass die Anschaffung gefördert werden kann. Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) oder die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Bankengruppe bieten Zuschüsse oder gewähren Kredite zu günstigen Konditionen, wenn man mit seiner Modernisierungsmaßnahme oder dem Neubau den KfW- Effizienzhausstandard erreicht (Effizienzhaus). Somit können die Kosten einer Solarheizung deutlich gesenkt werden." Quelle: hausxxl.de
  • dmb73 Geselle
    bearbeitet November 2014 Beiträge: 112
    Hallo und guten Abend,
    wir haben einen 16qm Röhrenkollektor mit 1500 Litern Pufferspeicher und Pelletsbrenner. Installiert wurde das System am 1.3.14 und beheizt ca. 300qm. Dazu noch die Warmwasserversorgung. In erster Linie übernimmt im Frühjahr, Sommer und Herbst die Solaranlage das Heizen und die Warmwasseraufbereitung. Vom 1.4 bis 15.10 war der Pelletsbrenner nicht einmal an! Im Winter wird der Röhrenkollektor an guten Tagen zur Heizungsunterstützung beitragen. Der Vorteil der Röhre liegt am besseren Wirkungsgrad ggü. Flachkollektoren und die Nutzbarkeit auch in den Übergangszeiten und im Winter.
    Allerdings sind die Röhren nicht billig.

    Vg
  • dmb73 Geselle
    bearbeitet December 2014 Beiträge: 112
    guten Abend...
    Hier mal ein paar aktuelle Solarerträge im Dezember zum Thema: Röhrenkollektor Heizungsunterstützung im Winter.
    An sonnigen Tagen kann der Röhrenkollektor erheblich zur Heizungsunterstützung beitragen.

    Am 7.12 und 8.12 haben meine Röhrenkollektoren je 4 Std. und 5 Stunden 50 Grad warmes Wasser in den
    1500 Liter Puffer eingespeichert und somit die Pelletheizung entlastet, die nur noch das Trinkwasser >60 Grad
    erhitzen mußte (sie ging einmal für 20 min. an). Super... freue mich sehr und hab nicht damit gerechnet, daß im
    Dezember überhaupt was kommt.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    dmb73 schrieb:
    guten Abend...
    Hier mal ein paar aktuelle Solarerträge im Dezember zum Thema: Röhrenkollektor Heizungsunterstützung im Winter.
    An sonnigen Tagen kann der Röhrenkollektor erheblich zur Heizungsunterstützung beitragen.

    Am 7.12 und 8.12 haben meine Röhrenkollektoren je 4 Std. und 5 Stunden 50 Grad warmes Wasser in den
    1500 Liter Puffer eingespeichert und somit die Pelletheizung entlastet, die nur noch das Trinkwasser >60 Grad
    erhitzen mußte (sie ging einmal für 20 min. an). Super... freue mich sehr und hab nicht damit gerechnet, daß im
    Dezember überhaupt was kommt.

    In welcher Region wohnst du denn? Diese Werte decken sich absolut nicht mit meinen und ich habe eine sehr große Solaranlage. Entweder wohnst du in einem sonnenverwöhnten Gebiet, von dem ich nichts wissen kann, oder du möchtest hier eine Art Verkaufsschau abhalten.

    Sende mir doch einmal bitte den Ertrag. Du wirst doch sicherlich eine Auswertung haben oder? Dann bitte noch mit Daten der Regelung. Könntest du mir das bitte mit einem Zeitraum von vielleicht 4 Wochen senden. Ich möchte das gerne einmal analysieren.

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  • dmb73 Geselle
    bearbeitet December 2014 Beiträge: 112
    @Jospr63 - also bitte laß mal die Kirche im Dorf! Finde es schon etwas seltsam, mir so was zu unterstellen... auf jeden Fall nicht die feine Art. Meine Meßergebnisse sind halt so wie sie sind und man muß kein Genie sein, dies physikalisch nachzuvollziehen. Der Röhrenkollektor arbeitet bauartbedingt selbst bei Frost aber Sonnenschein!!! und leistet seinen Beitrag. Vorgestern hatte
    ich übrigens 55Grad vom Kollektor in den Puffer geerntet... 6 Stunden und gestern immerhin noch
    45 Grad, allerdings nur 3 Stunden. Kann es ja ablesen, was vom Dach in den Puffer geht und sehe am Ende die Puffertemparatur.

    Wieso so ungläubig? Es ist doch bekannt, daß der Röhrenkollektor effizienter ist... muß er auch, beim 3fachen Preis. Anders als der Flachkollektor, arbeitet die Röhre nach dem Thermoskannenprinzip.
    Weshalb die Außentemperatur nicht die größte Rolle spielt.
    Alle, die ich kenne, bevor ich mir das Teil installiert habe, berichteten genau das, was ich jetzt selber erlebe. Ich dachte sogar, da kommt noch mehr, weil meine Anlage doppelt so groß ist. Wir reden also bei mir im Dezember von 4-5 guten Tagen, an denen der Kollektor den Pelletsbrenner unterstützt hat.. teilweise signifikant. Nur über 60 Grad bin ich halt nie gekommen... So mußten die Spitzen noch mit Pellets zugeheizt werden. Ich bin sehr zufrieden.

    Kann es sein, daß Deine Anlage falsch oder nicht optimal ausgerichtet ist? So kommt es mir langsam vor. Nutzt Du nicht doch etwa Flachkollektoren?

    Hier zu mir:
    Anlage ist auf dem Satteldach der Garage 35Grad 90%Süd ohne Verschattung. Verbaut 4 Felder
    mit insgesamt 16qm. PLZ 53909 Zülpich. Puffer 1500 Liter.

    Man kann skeptisch sein, zweifeln und anderer Meinung sein aber gewisse Anstandsregeln gelten doch trotzdem. Ich verkaufe keine Heizungen, noch hab ich ein Interesse an einer Beschönigung.
    Ich bin einfach nur stolz, daß meine ausbaldoverte Heizungszusammenstellung in unseren Neubauten so funktioniert, wie sie soll.

    Gerne lassen wir Fakten sprechen....

    Vg Dmb
  • dmb73 Geselle
    Beiträge: 112
    Soll ich für Dich jetzt an jedem sonnigen Tag Bilder machen? ;-) Also auch wenn ich eine moderne Heizung habe, ist am Puffer noch kein Drucker installiert, mit dem ich bequem Berichte rauslassen kann. :-)

    Sag mal... geht's noch? :-) Also jetzt muß ich mich wirklich wundern.
    Lies doch einfach im Internet nach oder befrage Leute, die die Röhren auf dem Dach haben. So wie Du reagierst, scheine ich gerade ne Mondrakete gebaut zu haben aber es ist eher Stand der Technik.. sorry. Sonniger Tag im Winter = Kollektorertrag Röhre!!! Leider gibt es im Winter halt nicht so viele Sonnentage. Guck in den Wetterbericht für Zülpich... deckt sich mit meinen Ertragsdaten. Den Rest mußt Du schon selber herausfinden. SORRY ;-)

    Ich wüßte auch nicht, daß ich über den Brenner (er steuert ja den Puffer) hier die Möglichkeit von Auswertungen hätte. Die Funktionsweise ist doch klar. Letztlich sind Fühler im Puffer, die überwachen, wann, wie viel und woher (Sonne/Pellets) Wärme zugeführt wird... das steuert mein Westfeuer.

    Nichts für UNGUT.


  • dmb73 Geselle
    bearbeitet December 2014 Beiträge: 112
    Sorry für die vielen Fehler im Text aber bin unterwegs und schreibe mit dem IPad... hoffe, man versteht es trotzdem. ;-)

    P.S. war gerade nochmal im Heizungsraum, da heute richtig mieses Wetter ist.
    Aktuell: stark bewölkt, leichter Regen, 5 Grad = Kollektorertrag 17 Grad (keine Einspeisung in den Puffer)

    Würde es das Regnen aufhören und die Bewölkung leicht aufklären... geht der Kollektor aus Erfahrung schon auf 20-30 Grad (im Winter).
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Nur kann ich nicht wissen, was für Wetter du wann zur Verfügung hast. Mich hat es nur gewundert, weil ich im gleichen Zeitraum keinen bis sehr sehr wenig Ertrag hatte, meine Anlage allerdings wesentlich größer ist. Ergo musst du woanders wohnen als ich.
    Ich meinte das auch nicht böse, sondern ist es viel mehr so, dass sich viele selbst die Taschen voll lügen, wenn es um Ertrag und Verbrauch geht. Daher bin ich immer sehr vorsichtig und lasse mir immer eine Auswertung zeigen. Dann weiß ich, mit wem ich es zu tun habe. Mich wundert nur, dass deine Anlage die Funktion nicht bietet?
    Aber wir kommen den realistischen Erträgen auch so näher. Scheint bei uns mal die Sonne, kommt auch reichlich runter, aber das ist hier in Oberbayern leider nicht mehr sooft der Fall.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • dmb73 Geselle
    Beiträge: 112
    Nabend... bin froh, daß wir einen vernünftigen Weg zum Austausch gefunden haben.
    Also mein Verbrauch hält sich trotz 300qm aber fast auf Passivhausstandard in Grenzen.
    Kam ich im Oktober fast nur mit Sonne aus (viel Sonne), waren es im November nur ein paar Tage aber im Dezember immerhin 4. Ein paar hundert Liter 40-55 Grad warmes Wasser sind da pro Tag in den Puffer gekommen... allerdings ist die Heizlast auch größer. Ein paar Säcke Pellets hat's aber gespart und das ist ja schon gut.
    Ich gestehe, Zülpich hat neben den Ostseeinseln mit die meisten Sonnentage in Deutschland.. kann man sogar nachlesen. Klarer Standortvorteil.

    Ich bin von der Röhre wirklich begeistert... Der Verbrauch von März bis Ende Oktober an Pellets waren insgesamt. ca. 30 Sack... soviel werde ich wohl alleine im Januar haben. Kommt noch Sonne.. weniger aber der Januar ist auch hier oft trüb. Heißt aber... mehr als die Hälte des Jahres NULL Energiekosten. Natürlich darf man den hohen Anschaffungspreis nicht vergessen.

    Mein Pelletbrenner steuert zwar alles aber Auswertgsmöglichkeiten hab ich nicht entdeckt. Ich führe ein Heftchen bzgl. Pelletverbrauch und gucke am We oder Urlaub auf die Solareinspeisung. Möglicherweise gäbe es Programme aber die nutze ich nicht und kenne sie ebenso wenig. Bin froh, daß alles vom Installateur so gut eingestellt... mußte auch 2-3 mal optimiert werden.

    Schönen Abend

  • dmb73 Geselle
    bearbeitet December 2014 Beiträge: 112
    Update 18.12/12.25 Uhr

    Wetterlage: 11 Grad, geschlossene Wolkendecke, trocken (trotz Bewölkung relativ hell)
    Kollektorertrag: 27,4 Grad (keine Einspeisung, da Mindesttemp. nicht erreicht.

    Im Puffer zeigt der unterste Sensor 34Grad an... weswegen nicht eingespeichert wird.
    Eigentlich schade drum... Hab das sehr oft die letzten Wochen. Aber wenn der Westfeuer
    anspringt, um die min. 60 Grad im oberen Pufferbereich anzuheben, hebt er dann
    auch wegen der Brenndauer den Rest gleich mit an.... zumindest im unteren Bereich
    um die 30. (wenn die Heizlast nicht so hoch). Die WP-Fuzzys würden sich über
    20 Grad als Rohwert schon freuen.

  • dmb73 Geselle
    Beiträge: 112
    Update 19.12/14.17 Uhr

    Wetterlage: 11 Grad, geschlossene Wolkendecke, Licht und Regen wechselhaft (teilweise relativ hell)
    Kollektorertrag: 33 Grad (Einspeisung in Puffer begonnen, kann sich aber schnell ändern)

    Heute hatte der Puffer im unteren Drittel eine niedrigere Temperatur, so daß vom Kollektor eingespeist wird. Viel werde ich heute nicht ernten... Wetter kann schnell umschlagen und
    die Puffertemperatur ist recht schnell ausgeglichen. Immerhin.
  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11
    Hallo, wünsche einen guten Tag
    Ist mein erster Beitrag hier im forum - würde aber meinen Senf auch gern dazugeben :))

    Ich wohne in Nordhessen im Eigenheim, zwei Etagen, gesamt ca. 220 qm Wohnfläche. Hab seit 4 Jahren einen Atmos Holzvergaser DC 25 GSE, 2000 Liter Pufferspeicher und 35 qm Solarthermie (Röhren ) auf dem Dach. 15 qm nach Osten, 15 qm nach Süden und 5 qm nach Westen ( die 5qm hab ich erst im August nachgerüstet - zum nachheizen am Nachmittag und gegen Abend ).
    Meine Heizung war von Anfang April bis Ende Oktober bis auf ein paar Tage komplett aus ( Regentage am Stück gabs ja dieses Jahr genug ).
    Geerntet hab ich mit Solar von April bis heute 5040 KW.
    Mir ist es nicht wichtig, alles auf den Cent auszurechnen, ob sich das auch rechnet, sondern der Komfort, sich nicht um das Heizen kümmern zu müssen. Jedesmal, wenn ein Heizofen hochgefahren wird, gibts Verschleiß - auch das den ich durch Solar viel weniger.
    Und wenn ich immer wieder höre, das sich solch eine Anlage niemals rentiert - nach spätestens 12 Jahren hab ich die Investition wieder eingefahren.
    Durch den Holzvergaser brauch ich übers Jahr max. 15 Ster Holz, und das kostet mich grad mal ca. 500 €.
    Also, wer heizt hier noch viel billiger ???

    Übrigens.....wann rentiert sich der Benz in eurer Garage ?? 8-|
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Na ja....die Rentabilität einer Solaranlage ist so ein gedanklicher Scheideweg. In jedem Fall rechnet sie sich, wenn man sie selbst erbaut hat und das Material nicht grad bei einem der vielen Gradler gekauft hat.
    Die Wärmemenge habe ich selbst noch nicht erfasst. Ich halte es auch nicht für wichtig, denn gezählt wird auch, wenn die runter gekommenen Temperaturen für eine Heizung nicht nutzbar sind. Damit meine ich Temperaturen von unter 30°C. 'Da ich auch ein gebranntes Kind von Vakuumröhren bin, da ich Esel falsch eingekauft hatte und mir die erste Generation durch Frost zerstört worden sind, kann ich jetzt noch keinen Jahresüberblick schreiben. Die neuen Röhren hab ich erst im Mai aufs Dach gepflanzt. Allerdings kann ich schreiben, dass ich erst im Oktober anheizen musste, weil die Kraft der Sonne nicht mehr ausgereicht hatte. Die Jahre zuvor war es bereits Anfang September. Ich hoffe das aufs Frühjahr hochrechnen zu können, aber das wird die Zeit zeigen. Meine Solaranlage mit 72 Röhren hat mit den 2 Speichern von je 300 Liter 2600€ gekostet. Dann kam der Nachkauf von 80 Röhren mit knapp 1000€.
    Du hast natürlich recht mit dem Komfort. Im Sommer ist es wirklich eine herrliche Sache, wenn man den eigenen Schornstein nicht rauchen sieht, aber die der Nachbarn. Da keimt so ein leichtes Gefühl der Erhabenheit in einem auf. Man kann auch förmlich zu sehen, wie sich die Pufferspeicher mit Wärme füllen.

    Anders schaut es natürlich aus, wenn man sich das alles einbauen lassen muss. Dann kommen Kosten auf einen zu, die man erst einmal wieder erwirtschaften muss.

    Ich rate jedem Häusleeigenbauer dazu sich auf die Warmwasseraufbereitung zu konzentrieren. Da kann man wirklich nicht viel falsch machen. Geht es allerdings an die 'Heizungsunterstützung, muss ein Fachmann ran. Mittlerweile lebe ich recht gut von den vermurksten Anlagen im EEG Bereich. Ein Laie kann da nur grobe Fehler machen und am Schlimmsten sind die Leute mit dem gefährlichen Halbwissen. Dazu gehören insbesondere die Berufsgruppen der Elektriker (stehen ganz ganz oben auf meiner tiefschwarzen Liste),dicht gefolgt von Klempner oder Spenglern,gefolgt von Automechaniker und man höre und staune - Ingenieuren aller Richtungen. Letztere sind eine Katastrophe, gedanklich jedenfalls. Studium hin und her, aber irgendwie ist bei denen der Bezug zur Praxis verloren gegangen. Mittlerweile nehme ich selbst keinen Auftrag mehr von einem Ing. an in Bezug auf eine vermurkste Anlage an. Erstaunlich finde ich bei dieser Berufsgruppe lediglich, mit welcher Inbrunst die ihr Mißwerk verteidigen. Auch hier stehen auf der tiefschwarzen Liste die Elektroingenieure.

    Aber ich schreibe darüber nicht mehr in diesem Thread, weil ich grad wieder so eine Anlage zum Laufen gebracht habe. 'Das kommt dann ins Forum: Pfusch bei der Heizung.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11
    Ich hab mir die ganze Anlage über ebay gekauft. Ja, auch dort gibts seriöse Händler.
    Den Holzvergaser, 2x 1000 L Speicher, einer davon mit 3 Spiralen, der andere mit einer.
    Dann die Solarthermieanlage mit 24 qm ( 140 Röhren ), Zubehör und Steuerung, ein Jahr später nochmal 6 qm, und dieses Jahr dann noch mal 5 qm. Eingebaut hat mir alles eine ortsansässige Heizungs-Firma ( Bekannter von mir ). Der Preis für den Umbau der Heizung und alles Material lag bei ca 16.000 €.
    Ich hatte vorher jährlich ca.2500 € an Ölkosten, jetzt nur noch 500 € - also pro Jahr an die 2000 € eingespart.
    Nun kann man dies nicht direkt mit einer reinen Ölheizung vergleichen, sonst wäre ich schon nach 8 Jahren kostenneutral - ich hab noch 4 Jahre zugegeben und bin dann bei ca. 12 Jahren gelandet.
    Ich würde das immer wieder so machen - den Ölscheichs zeig ich den Stinkefinger :D
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das Holz sollte man natürlich auch erwähnen oder? Wie viel Ster sind es denn im Jahr?
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  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11
    hab ich weiter oben schon geschrieben

    >>>>>> Durch den Holzvergaser brauch ich übers Jahr max. 15 Ster Holz, und das kostet mich grad mal ca. 500 €.
    Also, wer heizt hier noch viel billiger ??? <<<<<<<

    also....2000 € pro Jahr eingespart - oder andersrum mal mit 10 Jahren gerechnet : 10 Jahre x 2500 € Öl = 25000 €,

    10 Jahre x 500 € Holz = 5000 €, ich komm so schon ganz einfach auf ne Ersparnis von 20.000 €.

    So eine Heizung mit Solarunterstützung rentiert sich immer, auch wenn das Holz irgendwann mal das doppelte kostet
    :)
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Ich hab den Orlan Super D25 im Keller stehen. Ein einfacher Holzvergaser, wie du ihn auch hast. Aber er versieht seinen Dienst klaglos. Zusätzlich 2 Warmwasserspeicher mit je 300 Liter Volumen. Ist die Temperatur in den Warmwasserspeichern erreicht, schaltet ein Ventil über einen Wärmetauscher auf die Pufferladung , immerhin 3400 Liter, um. Die Heizungen in den Wohnungen sind auf NT Basis, also nichts über 50°C Vorlauf und das bei -20°C Außentemperatur.
    Es ist bei mir etwas schlecht umzurechnen, weil ich das Holz nach Gewicht kaufe und nicht nach Volumen. Für eine Tonne echtes Buchenholz mit Restfeuchte unter 10% zahle ich 170€ + 7% Mwst. Gleiches gilt für die Buchenholzbriketts. Ich verbrauche in den runden 8 Monaten Heizen rund 6 Tonnen Briketts und Holz. Öl hab ich vor 3 Jahren eingekauft und das waren 800 Liter. Leider habe ich nur einen 1000 Liter Tank. Manchmal muss ich den Brenner einschalten, weil mir sonst der Tank überläuft. Also Heizöl wird bei mir eher mehr als weniger. Das hat allerdings mit meinem Beruf zu tun und da fallen ab und an mal ein paar Liter ab, die dann fachgerecht in meinen Tank entsorge.

    Allerdings läuft der Ölbrenner vielleicht 30 Stunden im Jahr.

    Ich kaufe auch kein Holz mehr bei irgendwelchen Bauern. Man ärgert sich darüber, weil das Maß Ster bei denen wohl noch nicht so ganz angekommen ist. Stapelt man das vom Anhänger abgeworfene Holz dann auf, so fehlen fast immer rund 20% der gezahlten Menge. Außerdem ist das Holz meist viel zu feucht, was den Verbrauch in die Höhe treibt und das ist nicht wenig. Ich beziehe es jetzt von einem großen Sägewerk, die nur Buchenholz verarbeiten.

    Zu der Solargeschichte sei gesagt: Es ist wichtig wo man lebt! Wir hatten die letzten Jahre wirklich schlechtes Wetter und zum Teil hat es noch bis in den Juni rein Frost gegeben. Entsprechend auch die Wolkendecke. Dann kommt einfach nichts runter. Das sind alles kaum verwertbare Temperaturen. Klar haut der mit die Warmwasserspeicher auch voll, aber auch nur mit vielleicht 40°C. Allerdings hab ich im Winter auch ein kleines und unangenehmes Handicap, weil ich auf der Südseite leider gegenüber ein 6 stöckiges Haus dulden muss, was ich gerne 2 Stockwerke tiefer sehen würde. Die Sonne kommt in den Wintermonaten einfach nicht dahinter vor und das geht bis Mitte Februar.

    Allerdings kann ich damit leben, denn solange ich in den Monaten April, Mai, September nicht heizen muss, mein Warmwasser auch noch habe, rechnet sich das für mich.
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  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11
    Puh, du bezahlst echt viel für das Holz - umgerechnet ca. 100 € für den Raummeter. Das sind bei mir gerade mal ein Drittel.
    Ich krieg das Holz vom Förster angewiesen, säge es im Wald klein auf 33 cm, hole es mit nem Anhänger nach Hause, kommt sofort über den Holzspalter in den Holzschuppen - da kann ich 45 m³ lagern. Das reicht für drei Jahre. Kommt aber jedes Jahr das verbrauchte wieder dazu. Der HV frisst alles - Buche, Eiche ,Robinie, Birke, Fruchtholz , alles, was nach Holz aussieht :))
    Ich schmeiß den einmal amTag an, der brennt dann 6 Stunden - dann sind die Speicher auf 80° und mach den dann erst wieder am nächsten Tag an, wenn die Speicher auf 40 -50° runter sind.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Wie kommst du denn auf diese Rechnung? Eine Tonne sind rund 3 Ster Buchenholz. Jetzt muss man auch noch die Restfeuchte abziehen, dann würden das rund 3,5 Ster werden. Die teilst du durch die 170 Euronen und bist bei inkl. MWST bei 51€. Das ist wirlich nicht viel, bedenkt man, dass man hier für einen Ster in Wasser getränkter Buche rund 90€ auf den Tisch blättern muss. Und ich habe keine Arbeit damit, denn ich kaufe es fertig und brauche es nur nur in den Keller schaufeln und dann ab in den Ofen.
    Das mit der Restfeuchte solltest du wirklich Auge behalten und messen. Alles was über die 20% hinaus geht kostet zusätzlich Geld. Geld in Form von mehr Brennstoff und weil der Kamin sowie auch der Ofen selbst das nicht sehr lang mit machen werden.

    Sicherlich kann ich mir hier auch über die Försterei Bäumchen ummähen und alles selbst machen. Aber dafür habe ich einfach nicht die Zeit und die Ersparnis ist wirklich nicht so gravierend.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11
    Oh, mit den Gewichten liegst du aber voll daneben

    überall nachzulesen - hab die Tabelle mal hier rein kopiert - hoffentlich funzt es

    Tabelle 2 : Dichten und Heizwerte
    Holzart Wald- frisch Lufttrocken (ca. 15 %) Darrtrocken (0%) Heizwert pro Kg bei 15%

    Fichte 800 470 400 4,32
    Lärche 850 590 550 4,32
    Kiefer 820 520 430 4,32
    Tanne 850 450 410 4,32
    Ahorn 970 630 590 4,15
    Birke 850 650 610 4,15
    Eiche 1000 665 630 4,15
    Erle 850 550 510 4,15
    Esche 800 690 650 4,15
    Linde 730 530 490 4,15
    Pappel 730 450 410 4,15
    Platane 830 620 580 4,15
    Robinie 900 770 740 4,15
    Rotbuche107 720 680 4,15
    Roteiche 1000 700 660 4,15
    Weißbuche970 830 790 4,15

  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11
    hat sich wieder alles verschoben, man kann es aber noch rauslesen, wie es sein soll
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Auf der Tabelle kann man leider nichts erkennen was irgendwie Aufschluß geben könnte.

    code-knacker.de/brennholz.htm

    Dort findest du die Angaben. Ich weiß nicht, was für Werte du dort gefunden hast???? Letztere, also die 4,15 geben wohl der Brennwert/KG an. Aber mehr kann ich nicht darauf erkennen. Außerdem kannst du so auch nicht rechnen, weil du Stammholz und geschichtetes Holz im Volumen kaufst mit jeder Menge Luft dazwischen. Die Werte geben die Dichte an und das ist das, was zum Beispiel zahle, weil ich nach Gewicht kaufe. Du hingegen kaufst jede Menge Luft und Wasser mit ein und daher zahlst du nach Volumen und nicht nach Gewicht.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11

    guckmal oben, da steht....

    Holzart Wald- frisch Lufttrocken (ca. 15 %

    unten drunter stehen Zahlen, die aber leicht der dazugehörigen Spalte zuzuordnen sind - das sind die Gewichte von einem Ster ( m³ ) - kein Festmeter und kein Schüttraummeter, sondern einem Kubikmeter, dicht gestapelt.

    Ich kauf mein Holz per Festmeter, wird dann umgerechnet in Kubikmeter.
  • iolanos Azubi
    Beiträge: 11

    Übrigens, mein Anhänger hat eine Länge von 2,1m - eine Breite von 1,1 m und eine Höhe von 45 cm, so daß ich auf gut einen RM Holz komme. Lade ich den voll mit Buche, dicht gestapelt und mit ca 30% Feuchte, habe ich 850 kg geladen. Weis ich genau, da ich jedes Stück Holz einzeln gewogen hab, um sicherzustellen, daß ich nicht überladen hab.
    Ich hab oben Kubikmeter geschrieben - ist aber das gleiche wie Raummeter 8-|
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