Grundsatzfrage: Lohnt Solarthermie?

Ich stehe vor der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage. Da Gasanschluss schon vorhanden ist wird es wohl ein Wolf Gasbrennwertgerät sein (es handelt sich um ein ungedämmtes Haus mit alten Fenstern aus den 1960ern mit zwei Wohn- und einer Büro-Gewerbeeinheit).

Aktuell liegt der Gasverbrauch bei rund 100,- € im Monat - durch den Einsatz des Brennwertgerätes wird das vermutlich deutlich sinken.

Eigentlich war klar, dass Heizungs und Warmwasser durch Solar unterstützt werden soll. Nun drängt sich aber der Gedanke nach der Rentabilität auf. Folgende Rechnung habe ich mir aufgemacht:
Ich spare durch den Einsatz von Solar rund 40,- € im Monat (geschätze 80,- € Gaskosten und davon 50% Ersparnis - wobei diese Werte alle geschätzt sind).
Die Solaranlage mit Pufferspeicher kostet rund 12.000,- €.
Das bedeutet, ich brauche rund 22 Jahre, bis ich die Kosten für Solar wieder eingespart habe... wenn keine Reparatur oder Wartung kommen sollte, was ich mir nicht wirklich vorstellen kann.

Was meint Ihr? Habe ich etwas wichtiges vergessen oder ist solar wirklich nicht so rentabel, wie ich mir das ohne Nachrechnen immer gedacht hatte?

Danke für Eure Ansichten!

Gruß

Eric
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Kommentare

  • bearbeitet November 2010 Beiträge: 0
    Hallo promm! Hier mal meine 50-Eurocent :-) .

    Bin selber noch relativ neu hier und hab deshalb vielleicht nicht den vollständigen Überblick. Mein erster Gedanke ist (ohne natürlich deine Rechnungsgrundlagen zu kennen), dass ja die
    Preise für die "fossilen" Brennstoffe wie Gas und Öl sicherlich nicht so bleiben, wie sie sind. Wäre mir jedenfalls nie aufgefallen, dass die konstant bleiben oder sogar gesunken wären (lasse mich da natürlich gern eines besseren belehren). Das dürfte sich langfristig - und wir reden ja immerhin über mehrere Jahrzehnte - durchaus in der Kostenaufstellung bemerkbar machen, wenn man das natürlich auch schwer in Zahlen fassen kann zur Zeit. Daneben kommt - für mich, sicherlich ist das nicht für jeden wichtig - noch das angenehme Gefühl, bisschen CO2 zu sparen und nicht so viel Gas/Öl zu verballern :-) . Aber ist vielleicht nur Nebensache.

    Ach ja was mir noch einfällt - hast du denn in deiner Kalkulation schon die BAFA-Förderung mit eingerechnet? Da kommt ja durchaus auch nochmal ein ansehnlicher Betrag zusammen.
  • bearbeitet November 2010 Beiträge: 0
    Aus Umweltgründen lohnt sich das natürlich immer :biggrin: .

    Aber dazu gesagt.... wie Solon schon meinte, hast du die BAFA-Förderung schon bedacht? Wenn du sagst, dein Haus ist nicht / kaum gedämmt und hat alte Fenster, ist das natürlich nicht so schön, weil viel Leitstung verpufft :/ . Da wäre es eventuell besser, erstmal ordentlich zu dämmen... hängt natürlich vom Investitionsvolumen ab....
  • bearbeitet December 2010 Beiträge: 0
    Schönes Thema 8) !

    Ich frage mich grad, was hast du dir denn für eine Solaranlage ausgeknobelt (ich weiß, war eine Grundsatzfrage, aber das kann die Wirtschaftlichkeit schon massiv beeinflussen) ? Da könnte man ja auch mal ein wenig dran herumschrauben.
  • bearbeitet December 2010 Beiträge: 0
    Bei dem Preis geht aber auch noch so einiges ab - BAFA Förderung zum Beispiel, das muss man ja auch mit einberechnen.
  • diethelm Meister
    bearbeitet December 2010 Beiträge: 227
    also 12 mille für ne solaranlage,wieveiel qm hat sie denn?
    Was für fenster hast du denn,einfach verglast ?,doppelfenster? oder vwas?es wäre wohl nicht klug,eine solaranlage mit Brennwertofen einzubauen,wenn die Fenster nicht ok sind. Besser wär natürlich alles,aber kostet auch mehr,obwohl auch bei Fenstern gibts geld vom Bund,und für ne bRennwerteanlage auch,rechne mal zusammen
  • bearbeitet August 2017 Beiträge: 0
    Hallo promm,
    Hallo Leser,

    1. Zur solaren Ersparnis
    Kennst Du Deinen Gasverbrauch von Mai bis September?
    Rechne diesen Verbrauch hoch an auf ein Jahr und gehe von einer Ersparnis von maximal 60 % davon für Warmwasser aus.

    2. Zur Preisentwicklung
    Natürlich musst Du mit einer starken Preissteigerung beim Gas rechnen. Langfristig würde ich mit ca. 7 % pro Jahr kalkulieren; bei Öl 9 %.

    3. Sonstiges
    Das herrliche Gefühl im Sommer für lau duschen zu können ist schön, rechnet sich aber nicht.
    Der Umweltgedanke ist o.k. Auch der, das Geld an einen Heizungsmonteur der Umgebung zu zahlen und nicht an russische Oligarchen oder arabische Scheichs sollte bedacht werden.
    Noch wichtiger ist aber der gestiegene Komfort. Als Energieberater höre ich oft die Frage "Rechnet sich das auch?" Wann sich aber die neuen Fliesen rechnen oder der neue Treppenbelag hat mich noch keiner gefragt.

    4. Das gesamte Konzept ist wichtig
    Last Dich von einem Energieberater mit BAFA Anerkennung beraten. Sinnvoll ist hier eine so genannte, von der BAFA mit 300 bis 410 € (Zahl der Wohnungen, plus Stromberatung) geförderte Vor-Ort-Beratung.
    Dann weißt Du welche Maßnahme sich im Haus in welcher Zeit rechnet, was die einzelnen Maßnahmen kosten und vor allem welche Förderungen es auf das Gesamtkonzept gibt.
    Wie schon richtig im Forum gesagt, ist das Dämmen vermutlich effektiver als das verheizen. Auch wenn es sich u.U. nicht zu schnell rechnet. Fenster und die Dämmung des Hauses halten in der Regel doppelt so lange als eine neue Heizung!
    Denke vor allem auch an das Dach; was im Winter Heizkosten spart ist auch im Sommer angenehm.

    Resümee:
    Frage einen Energieberater oder einen Berater des VPB (Verband Privater Bauherren e.V. in Deiner Nähe) bevor Du ineffektive Einzelmaßnahmen ohne Förderung durchführst oder mangels Lüftungskonzept sogar noch Schimmel in das Haus holst.
    Diese wenigen Euro sind gut angelegtes Geld, bringen ganzheitliche und Gewerke übergreifende Beratung, schützen davor, dass Dir Fachleute ein X vor ein U machen und vor dem übelsten Pfusch am Bau.

    Merke:
    So schlimm wie es u.U. kommen kann, kannst Du gar nicht denken!“
  • bearbeitet December 2010 Beiträge: 0
    Ohja, sehr guter Hinweis mit der Vor-Ort-Beratung, das wird viel zu oft vergessen, dass es sowas gibt.
  • bearbeitet December 2010 Beiträge: 0
    Mit der Rentabiltät von Solarthermie ist das immer so eine Sache. Ich denke Klinkmüller hat das sehr gut gesagt wenn er meint, niemand fragt, ob sich auch die neuen Fliesen rechnen. Ist halt im engeren Sinne nicht so eine "Investition" wie eine Photovoltaikanlage... die bauen die meisten doch nur aus Renditeüberlegungen. Aber man muss sich nur mal überlegen, wie es sich auswirken würde, wenn man größtenteils auf Solarthermie-Wärmepumpen-Kombinationen oder ähnliches umstiege! Was da - na gut, eher volkswirtschaftlich als privatwirtschaftlich betrachtet - für Summen zum Beispiel für Rohstoffimporte eingespart werden könnten - das sind gigantische Zahlen!

    Und zur Beispielrechnung. Meine Ansicht ist, selbst wenn es nach 22 Jahren mehr oder weniger bei "null" rauskommt, dann ist eine Solarthermie Installation doch mehr oder weniger exakt konkurrenzfähig zu anderen Systemen... nimmt sich jedenfalls nicht viel, aber man hat den Umweltbonus.
  • bearbeitet December 2010 Beiträge: 0
    Was mir in meinem letzten Beitrag ganz entfallen ist: Stichwort EEWärmeG ! Also "Gesetz für Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich". Anteilig MUSS ja nun in jedem Neubau der Wärmebedarf zu einem gewissen Anteil aus erneuerbaren Energien gedeckt werden - also kommt man praktisch nicht um eine Solarthermieanlage, eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung herum. Hat jetzt natürlich nur indirekt mit der Rentabilität zu tun, aber ist ja ein wichtiger Gesichtspunkt.
  • bearbeitet August 2017 Beiträge: 0
    Hängt von der Skalierung ab, ob sich eine Solarthermieanlage lohnt meiner bescheidenen Meinung nach. Meines Wissens lohnen sich diese Anlagen eher, je größer die Fläche und das Objekt ist. Da hat man dann sehr gute Größenordnungseffekte. Und im richtig ausgelegten Neubau lohnt es sich auch viel eher, da deckt man einen *viel* größeren Anteil der Wärme ab.
  • bearbeitet December 2010 Beiträge: 0
    Eigentlich fände ich es ganz gut, wenn ein stolzer Besitzer einer Solarthermieanlage dieses Thema mal beehrt und uns ein wenig erzählt und vielleicht auch sagen kann, wie er so die finanzielle Situation sieht. Wär toll wenn jemand mal aus der Praxis berichtet! :-)
  • bearbeitet January 2011 Beiträge: 0
    Na klar lohnt sich die Technik! Der Wärmebereich ist immer noch DER Bereich, in dem in Deutschland am meisten Energie eingespart werden kann. Ob sich das für den *privatanwender* rechnet, ist natürlich eine andere Sache, das ist schwer zu beurteilen. Denke mal, dass man da eher auf Skaleneffekte zählen muss. Und wenn man bedenkt, wieviel Potential noch bei der Prozesswärme vorhanden ist, könnte einem fast schwindeln.
  • bearbeitet January 2011 Beiträge: 0
    Schon lange nichts mehr von dir gehört, promm. Hast Du schon eine Entscheidung getroffen? Oder neue Erkenntnisse erlangt?
  • bearbeitet February 2011 Beiträge: 0
    Hallo Solon,

    das stimmt auch nicht ganzg . Das EEWärmeG kann auch mittels Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder mit erheblich bessere Dämmung erreicht werden. Die eingesparten Transmissions- und Lüftungsverluste ersetzten, wie auch die erneuerbaren Energien die nicht erneuerbaren Energien. Ein Haus mit EnEV 100-Standard ist so einfach zu planen. Nur bei einem Effizienzhaus 55 oder ähnlich geht dem Planer bei der Primärenergie die Puste aus.
  • diethelm Meister
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 227
    Eigentlich fände ich es ganz gut, wenn ein stolzer Besitzer einer Solarthermieanlage dieses Thema mal beehrt und uns ein wenig erzählt und vielleicht auch sagen kann, wie er so die finanzielle Situation sieht. Wär toll wenn jemand mal aus der Praxis berichtet! :-)

    hallo,ich erzähl mal,was ich gemacht habe
    ,3 Familienhaus,320 qm WF,Bj 1900,nicht aussengedämmt,neue Thermofenster,Dach neu gedämmt,
    Ende 2005 habe ich eine Solaranlage von Buschbeck mit 20 qm,aufbauen lassen,zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung,Lage der Solarfläche etwa südöstlich,45°Dach,Brandenburg.Kostenpunkt alles inclusive 6800,00 €,700 liter speicher hatte ich schon,bei 20qm braucht man mindestens 1000 liter,vorgeschrieben,habe dazu noch einen 500 liter dazugekauft,einiges am Dach wie abdecken und nachher wieder eindecken hab ich selbst gemacht,bin aber kein dachdecker.Förderung 3000 €.
    Jetzt nach 5 Jahren hat die Anlage 25.000 kw eingebracht,bei 6300 Stunden Betrieb,also Sonne,Durchschnittspreis Gas 4,8 ct/kw,Versorger EMB,heisst also eine Ersparnis von 1200 Euro in 5 Jahren.Da kann sich also jeder selbst ausrechnen,ob sichs lohnt.Ich würds trotzdem wieder machen.Bis heute keine Reparaturen,geschweige denn Wartungskosten
  • bearbeitet April 2017 Beiträge: 0
    Hallo Solon,

    das stimmt auch nicht ganz. Das EEWärmeG kann auch mittels Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder mit erheblich bessere Dämmung erreicht werden. Die eingesparten Transmissions- und Lüftungsverluste ersetzten, wie auch die erneuerbaren Energien die nicht erneuerbaren Energien. Ein Haus mit EnEV 100-Standard ist so einfach zu planen. Nur bei einem Effizienzhaus 55 oder ähnlich geht dem Planer bei der Primärenergie die Puste aus.

    Ah super... das war mir unbekannt, danke! Das kommt davon, wenn man sein meistens Wissen eben doch nur über Tageszeitungen bekommt. Ist ja doch ein etwas komplexeres Thema :biggrin:. Wie wird es denn dann überhaupt berechnet? Geht es dabei nur um den Energiebedarf als solchen?
    diethelm schrieb:
    hallo,ich erzähl mal,was ich gemacht habe
    ,3 Familienhaus,320 qm WF,Bj 1900,nicht aussengedämmt,neue Thermofenster,Dach neu gedämmt,
    Ende 2005 habe ich eine Solaranlage von Buschbeck mit 20 qm,aufbauen lassen,zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung,Lage der Solarfläche etwa südöstlich,45°Dach,Brandenburg.Kostenpunkt alles inclusive 6800,00 €,700 liter speicher hatte ich schon,bei 20qm braucht man mindestens 1000 liter,vorgeschrieben,habe dazu noch einen 500 liter dazugekauft,einiges am Dach wie abdecken und nachher wieder eindecken hab ich selbst gemacht,bin aber kein dachdecker.Förderung 3000 €.
    Jetzt nach 5 Jahren hat die Anlage 25.000 kw eingebracht,bei 6300 Stunden Betrieb,also Sonne,Durchschnittspreis Gas 4,8 ct/kw,Versorger EMB,heisst also eine Ersparnis von 1200 Euro in 5 Jahren.Da kann sich also jeder selbst ausrechnen,ob sichs lohnt.Ich würds trotzdem wieder machen.Bis heute keine Reparaturen,geschweige denn Wartungskosten

    Auch dir ein DANKE :-). Es wird immer sehr viel allgemein & politisch etc. diskutiert (da nehme ich mich nicht von aus, aber irgendwo muss man ja anfangen), aber man hört viel zu selten persönliche Erfahrungen und Handfestes! Was hast du denn für ein "Hauptsystem"?
  • diethelm Meister
    bearbeitet February 2011 Beiträge: 227
    hallo
    die heizungsanlage ist in 1989 komplett erneuert worden,hab ein EWFE Brennwertegerät,30 kw,EC30,ein fürchterliches Teil,schon den 4. ! Wärmetauscher drin,rostet einfach durch,Erdgasanschluss,mit 700 liter speicher,Speicher mit möglichkeiten von diversen anschlüssen,wie solar,etc.Das war eigentlich die Grundausstattung.

    Vor drei Jahren hab ich mir dann noch eine wohnung in einer scheune ausgebaut.Um nicht mehr vom gas abhängig zu sein,hab ich mir 4 50 meter löcher bohren lassen,mit einer alpha innotec Wärmepumpe,12 kw,fussbodenheizung,210 qm wohnfläche.Am Anfang war ich erschrocken,wie sich da der zähler gedreht hat,die anlage wurde im oktober in betrieb genommen.Ich dachte,soviel strom,meine güte.Obwohls ja einen guten tarif gab,14 ct /kw,wurde jetzt erhöht auf 16 ct/kw.Immer noch preisgünstigVerbrauche mit WW,300 liter boiler,2 Personen,etwa 50 euro im Monat.Nachteil,die anlage war ganz schön teuer,alles zusammen etwa 30.000,00 €,incl.fussbodenheizung,etc.Trotzdem,ist nicht schlecht,

    gruss
  • bearbeitet March 2011 Beiträge: 0
    Sehr interessant zu lesen alles soweit. ABER: warum sollte ich denn eine Solarthermieanlage nutzen, wenn ich schon ein gutes Dach habe? Ich mache doch langfristig... nun was heißt langfristig. Ich mache schon schnell mehr Geld, wenn ich eine PV-Installation durchführen lasse! So eine Anlage rechnet sich weitaus mehr, oder verrechne ich mich da? Etwas wie die Einspeisevergütung gibts doch gar nicht bei Solarwärme?

    Beste Grüße
  • diethelm Meister
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 227
    Hallo promm,
    Hallo Leser,

    1. Zur solaren Ersparnis
    Kennst Du Deinen Gasverbrauch von Mai bis September?
    Rechne diesen Verbrauch hoch an auf ein Jahr und gehe von einer Ersparnis von maximal 60 % davon für Warmwasser aus.

    2. Zur Preisentwicklung
    Natürlich musst Du mit einer starken Preissteigerung beim Gas rechnen. Langfristig würde ich mit ca. 7 % pro Jahr kalkulieren; bei Öl 9 %.

    3. Sonstiges
    Das herrliche Gefühl im Sommer für lau duschen zu können ist schön, rechnet sich aber nicht.
    Der Umweltgedanke ist o.k. Auch der, das Geld an einen Heizungsmonteur der Umgebung zu zahlen und nicht an russische Oligarchen oder arabische Scheichs sollte bedacht werden.
    Noch wichtiger ist aber der gestiegene Komfort. Als Energieberater höre ich oft die Frage "Rechnet sich das auch?" Wann sich aber die neuen Fliesen rechnen oder der neue Treppenbelag hat mich noch keiner gefragt.

    4. Das gesamte Konzept ist wichtig
    Last Dich von einem Energieberater mit BAFA Anerkennung beraten. Sinnvoll ist hier eine so genannte, von der BAFA mit 300 bis 410 € (Zahl der Wohnungen, plus Stromberatung) geförderte Vor-Ort-Beratung.
    Dann weißt Du welche Maßnahme sich im Haus in welcher Zeit rechnet, was die einzelnen Maßnahmen kosten und vor allem welche Förderungen es auf das Gesamtkonzept gibt.
    Wie schon richtig im Forum gesagt, ist das Dämmen vermutlich effektiver als das verheizen. Auch wenn es sich u.U. nicht zu schnell rechnet. Fenster und die Dämmung des Hauses halten in der Regel doppelt so lange als eine neue Heizung!
    Denke vor allem auch an das Dach; was im Winter Heizkosten spart ist auch im Sommer angenehm.

    Resümee:
    Frage einen Energieberater oder einen Berater des VPB (Verband Privater Bauherren e.V. in Deiner Nähe) bevor Du ineffektive Einzelmaßnahmen ohne Förderung durchführst oder mangels Lüftungskonzept sogar noch Schimmel in das Haus holst.
    Diese wenigen Euro sind gut angelegtes Geld, bringen ganzheitliche und Gewerke übergreifende Beratung, schützen davor, dass Dir Fachleute ein X vor ein U machen und vor dem übelsten Pfusch am Bau.

    Merke:
    So schlimm wie es u.U. kommen kann, kannst Du gar nicht denken!“

    Reinhard Klinkmüller
    Dipl.-Ing. (FH) Hochbau
    Dipl.-Sachverständiger (BWA)
    Bauherrenberater des VPB
    Energieberater BAFA

    Ing.-und Sachverständigenbüro
    Ziegelstr. 4
    76751 Jockgrim

    Telefon: +49 (0) 7271 / 969723 (auch AB)
    Telefax: +49 (0) 7271 / 5345
    Mobil: +49 (0) 174 / 5862183
    eMail: info@klinkmueller.info
    www.klinkmueller.info

    hallo,
    in einem punkt muss ich widersprechen,bin seit ewigen Zeiten bei EMB,und seit 5 Jahren habe ich 20 qm Wärmeunterstützung auf dem Dach,damaliger preis 9800,00€,und in diesen 5 Jahren ist der Gaspreis bei EMB kontinuierlich gesunken,aLso keine Zunahme von 7% im Jahr.Zur Renatbilität meiner Anlage: ich spare jährlich maximal etwa 280,00 € an Gas.Dachte vorher auch,es wäre mehr,bzw man hat mir mehr vorgerechnet.Ansonsten bin ich der gleichen Meinung,gruss
  • bearbeitet April 2017 Beiträge: 0
    Habe ich grad bei der dena gesehen diese Grafik zur Solarthermie. Was haltet ihr davon? Sind das realistische Angaben? Klar ist das jetzt sehr allgemein gehalten, aber so über den Daumen gepeilt?

    ( bild entfernt )
  • diethelm Meister
    bearbeitet March 2011 Beiträge: 227
    hallo,
    meine daten aus 2010,mit 20 qm Solar,ausrichtung südost,steildach 45°,in erzeugten KW:
    Jan:5/Febr.178/März 180/April 732/Mai 417 /Juni 802 /Juli 750 /Aug 438 /Sept 401 /Okt. 227 Nov. 11/Dez. 0,also 4141 kw,bei 1686 Stunden Sonne,
    gruss
  • bearbeitet March 2011 Beiträge: 0
    Und nochmals danke, Diethelm :thumbup1: ! Viel besser, mal echte Werte zu haben anstatt immer nur diese Grafiken.
  • diethelm Meister
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 227
    Und nochmals danke, Diethelm :thumbup1: ! Viel besser, mal echte Werte zu haben anstatt immer nur diese Grafiken.

    kein problem,muss dazu noch sagen,dass die anlage 9800 € gekostet hat,3000 vom bund dazu,und dann hab ich noch zufällig einen dachschaden gehabt,der von der versicherung bezahlt wurde,also mich hats etwa 4000 gekostet,
    gruss
  • bearbeitet March 2011 Beiträge: 0
    Hallo Diethelm! Du kennst dich ja bestens aus, vielleicht kannst du mir das sagen, weil du gerade davon sprachst... naja schriebst :-D : wenn du sagst Dachschaden/Versicherung.... gibt es da eigentlich spezielle Versicherungen für die Anlagen, oder läuft das über irgendeine andere Versicherung mit? Kannst du mir da weiterhelfen?

    Danke :-)
  • diethelm Meister
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 227
    Hallo Diethelm! Du kennst dich ja bestens aus, vielleicht kannst du mir das sagen, weil du gerade davon sprachst... naja schriebst :-D : wenn du sagst Dachschaden/Versicherung.... gibt es da eigentlich spezielle Versicherungen für die Anlagen, oder läuft das über irgendeine andere Versicherung mit? Kannst du mir da weiterhelfen?

    Danke :-)

    hallo ernst - august..lustiger name
    also die solardachversicherung ist eigentlich in der gebäude Verbundversicherung eingeschlossen,auch bei hagel und wASSERVERLUST;ist nur anzeigepflichtig,also deine Versicherung sollte durch einen zweizeiler von dir darauf hingewiesen worden sein,sollte dir auch dein makler,wenn vorhanden,sagen können,
    hast du mehr fragen ,einfach los,
    gruss diethelm
  • diethelm Meister
    bearbeitet March 2011 Beiträge: 227
    hallo an alle , die gefördert werden wollen,es gelten Neue bessere Regeln :

    Seit heute bis Jahresende gelten für Solarkollektoren und auch für Luftkollektoren folgende neuen MAP- Förderkonditionen:
    1. (Befristete) Erhöhung der Basisförderung für Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung auf 120 Euro / Quadratmeter (m2) bis 30. Dezember 2011; danach beträgt die Förderung wieder 90 Euro/m2.
    2. Der bisher befristete Kesseltauschbonus (Bonus für den zusätzlichen Austausch eines alten Heizkessels ohne Brennwertnutzung gegen einen neuen Brennwertkessel) wird unbefristet verlängert, aber degressiv ausgestaltet. Der Bonus beträgt 600 Euro (früher 400 Euro) bis zum 30. Dezember 2011, danach 500 Euro.
    3. Der Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse beträgt ebenfalls 600 Euro (früher 500 Euro) bis 30. Dezember 2011, danach 500 Euro.

    Also,schlagt zu,und wartet nicht so lange,gruss
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet March 2011 Beiträge: 867
    Besten Dank für den Hinweis, Diethelm! Genau das wollte ich auch gerade vom Blog hier ins Forum rüberkopieren :-) !
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet March 2011 Beiträge: 227
    Thorben schrieb:
    Besten Dank für den Hinweis, Diethelm! Genau das wollte ich auch gerade vom Blog hier ins Forum rüberkopieren :-) !

    gerne,ist trotzdem viel zu wenig,entweder man machts richtig,und kleckert nicht so rum,aLSO die regierung,sonst bleibts dabei,die energieriesen werden von merkel und co hofiert,siehe jetzt die ominöse dreimonatsabschaltung,aLLES NUR schaumschlägerei für die nächsten wahlen,hoffe ja nur,dass die bürger cleverer sind,man bräuchte ja nur mal keinen atomstrom beziehen,also wechseln und ökostrom kaufen,das wär doch mal was,also ich machs,
    macht mit,
    gruss
  • bearbeitet March 2011 Beiträge: 0
    Vielen Dank Diethelm :-) !!!!

    ( naja ist nicht mein richtiger Name ;-) )
  • diethelm Meister
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 227
    Vielen Dank Diethelm :-) !!!!

    ( naja ist nicht mein richtiger Name ;-) )


    hi,

    war mir schon klar,obwohl : mich hat man u.a. auch ernst genannt,
    gruss
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