Grundsatzfrage: Lohnt Solarthermie?

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Kommentare

  • bearbeitet June 2011 Beiträge: 0
    Oh sorry, Diethelm.
    Ja, das war auf eine alte Heizung, die mit Solarthermie ergänzt werden soll bezogen.
    Aber, diese Berechnung funktioniert auch für neue Investitionen. Die mit dem "günstigsten" äquivalenten Energiepreis ist am wirtschaftlichsten. Zumindest, nach dieser Methode. Ist aber ganz nützlich, find ich.
  • diethelm Meister
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 227
    Delta-Q hat das als eine Art Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgestellt. Man nimmt alle Kosten, die die Solarthermieanlage (inkl. Investition und Wartung...) in Ihrem Lebenszeitraum verursacht und rechnet die auf jedes Jahr des Lebenszeitraums um. Z.B. 600€ pro Jahr. Dann errechnet man, wie viele kWh man pro Jahr einspart. Zum Beispiel 3000kWh (bei 7,5qm oder so) . Damit würdest Du für jede kWh 20Cent bezahlen. Wenn man eher 20Cent für eine kWh Energie (Öl, Gas, ..) 20 Cent bezahlt, als das die Hälfte der Lebenszeit der Anlage verstrichen ist, ist sie wirtschaftlich.
    Die Schlussfolgerung ist: Je teurer dein Brennstoff, je höher die Teuerungsrate, je günstiger die Anlage, desto schneller lohnt sich Solarthermie.
    Das Dokument mit der Rechenweise von Delta-Q findet man hier: http://www.delta-q.de/export/sites/default/de/downloads/Wirtschaftlichkeit_Energieberatung.pdf

    Hier zum Thema "Verschleierung" im Energie/Heizungsbereich: http://www.delta-q.de/export/sites/default/de/downloads/schluss_mit_verschleierung.pdf

    je höher deine jetzige ernergiekosten,desto besser der umstieg,das war mir klar,ok hab mir den bericht mal auf die schnelle durchgelesen,ich stelle fest,der bericht ist für energieberater gedacht,:
    man geht hier davon aus,ich zitiere...dass sich ein angelegter Betrag zinsbringend vermehrt,(wenn man keine Investition macht),wo bitte bekommt man heute gute Zinsen für sein Geld ?(also lieber eine Anlage kaufen)
    2.dann berechnet man,dass du für die investitionssume von 100.000 4 % zinsen über 30 jahre zahlen musst,(also das will ich sehen),wären also 174.000,(sind bestimmt mehr)
    3.sie vergleichen die lebensdauer einer WP ( 10 jahre,kosten 4% /a) mit einem Heizkessel (15 jahre,kosten 3,5%/a),für mich nicht schlüssig,
    4.und das ist der dicke hund für mich,da es ja ein Beraterpapier ist :.....die Wirtschaftlichkeitsberechnung legt der Berater fest..
    5.Fazit: da mach ich mich lieber selber schlau,als so einem Papier zu vertrauen,wer bitte als laie kann duch solche berechnungen durchschauen ?.dann lieber hier im Forum,gelle ?!
  • diethelm Meister
    bearbeitet June 2011 Beiträge: 227
    dein zweiter link betrachtet die sache wesentlich realer,solaranlage o.ä.ist nur die Kür ( also 7 % ) der Einsparungen,neben Dammüng,Heizkessel etc.und ,was ich noch sehr gut finde,diese Aussage : ....,„Wenn in einer Werbung Einsparungen von bis zu x % versprochen werden, nimm für die reale Praxis davon die
    Hälfte!“.
    Genau meine Meinung !
    Mir hat man auch bei meiner Solaranlage X werte versprochen,was spare ich? 280 -300 € pro Jahr,
  • weko Azubi
    bearbeitet June 2011 Beiträge: 19
    Das klingt jetzt ja gar nicht mal so sensationell, was man mit ST derzeit so spart. Da möchte man fast hoffen, dass Öl und Gas bald noch teurer werden. Wobei ich mir nicht vorstellen mag, was die armen Leute, die im durchschnittlichen Mietshaus zur Miete wohnen dann hinblättern dürfen. Da ist ja ein haaresträubender Saierungsbedarf in Deutschland. Na wohl nicht nur hier..........wobei mir eine Sache noch auffiel - Diethelm, du hast irgendwo auf der letzten Seite gesagt, du hättest Indachkollektoren montiert. Könnte es sein, dass die vielleicht weniger effektiv sind als aufdachmontierte? oder macht das keinen prinzipiellen Unterschied?
  • diethelm Meister
    bearbeitet June 2011 Beiträge: 227
    hallo weko,
    indach,wie der name schon sagt,da muss man erst die dachpfannen,oder wie bei mir schiefer ,entfernen,und dann wieder eindecken.Wie bei einem Dachfenster.Vor oder nachteil,weiss ich nicht,Nachteil denke ich ,mehr arbeit,also mehr kosten.Sieht alles ein wenig flacher aus.
    Zu den kosten ,die auf die Mieter zukommen,da stimme ich mit dir überein.
    Es müsste viel mehr vom Staat getan werden.Solange die Solarhersteller nicht mehr unterstützt werden,(Forschung),wirds wohl noch bei den teuren preisen bleiben.
    Ich erinnere mich,vor Jahren hat man schon mal prophezeit,dass die Miete irgendwann mal 50 % des einkommens ausmachen wird.Wer bitte,kann sich das dann noch leisten,mal ganz abgesehen davon,wer kann sich zu den heutigen preisen eine solaranlage aufs dach bauen lassen?
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 867
    Das alte Problem, leider. Wird anhand der Solarthermie wieder nur allzu oft deutlich. Hin und wieder erkennt mal jemand Handlungsbedarf und setzt irgendeine Maßnahme um. Hier eine Solarthermieanlage oder vielleicht dort auch mal ne Dämmung. Aber wie sich das insgesamt auswirkt oder welche Effekte eine bestimmte Maßnahme hat, wird leider viel zu selten überlegt.

    Da ist meine eigene Situation ein gutes Beispiel. Wohnung wurde vor relativ kurzer Zeit saniert. Hat Fernwärme, neue Fenster mit nem ziemlich guten U-Wert.... und wie läuft die Warmwasserbereitung? Über mehrere elektrische Kleinspeicher, die man von einigen obskuren Stufen abgesehen so gut wie gar nicht regeln kann und die ich am liebsten gleich wieder durch die neuen Fenster schmeißen würde. Es wird leider viel zu selten gegengerechnet (ok ich hätte vor Einzug besser darauf achten sollen, aber wo ich wohne hat man auf dem Wohnungsmarkt nicht allzu viel Auswahl).
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    Ich meine mal gelesen zu haben,dass man den vermieter zwingen kann,auf preisgünstige,für den Mieter,Systeme umzustellen.Wer heizt denn Brauchwasser noch mit Strom auf,( ok WP) denke da gleich an einen Durchlauferhitzer,mit 2 kw,der richtig kostet.
    Du schreibst,Wohnung wurde saniert,dazu gehört doch aber auch Brauchwassererwärmung. Fühl deinem vermieter doch mal auf den zahn
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    das hab ich gefunden :

    Streichung des Eigenverbrauchs für selbst genutzter Energie der eigenen Solarstromanlage

    Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Anreiz für den Eigenverbrauch, also der von der eigenen Solarstromanlage erzeugte und selbst genutzten Strom, gestrichen werden.
    Bisher galt der Eigenverbrauch als wichtiger Innovationstreiber für die intelligenten Systeme zur Verbrauchssteuerung.
    Seit 2009 können die mit einer Solarstromanlage erzeugte Energie teilweise oder vollständig selbst verbraucht werden.
    So ist es heute schon möglich, dass Häuser ua. mit Wärmepumpen und einem angepassten Pufferspeichersystem völlig autark betrieben werden können.
    Wenn es dem Verbraucher also gelingt, durch intelligente Speicher und der passenden Steuerung mehr als 30% des erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, bekommen sie zur Zeit auch noch einen finanziellen Anreiz der sich lohnt.
    Lt. den Plänen der Bundesregierung soll nun dieser „zusätzliche“ Anreiz ab dem 1.Januar 2012 nun wegfallen .In jedem Fall sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen.
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 867
    diethelm schrieb:
    Ich meine mal gelesen zu haben,dass man den vermieter zwingen kann,auf preisgünstige,für den Mieter,Systeme umzustellen.Wer heizt denn Brauchwasser noch mit Strom auf,( ok WP) denke da gleich an einen Durchlauferhitzer,mit 2 kw,der richtig kostet.
    Du schreibst,Wohnung wurde saniert,dazu gehört doch aber auch Brauchwassererwärmung. Fühl deinem vermieter doch mal auf den zahn

    Das ist eine sehr gute Idee! Ich frage mich gerade, worauf ich mich dabei beziehen kann... HeizkostenV oder ob ich es als Mangel geltend machen kann. Hast Du zufällig einen Hinweis zur Hand?
    diethelm schrieb:
    das hab ich gefunden :

    Streichung des Eigenverbrauchs für selbst genutzter Energie der eigenen Solarstromanlage

    Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Anreiz für den Eigenverbrauch, also der von der eigenen Solarstromanlage erzeugte und selbst genutzten Strom, gestrichen werden.
    Bisher galt der Eigenverbrauch als wichtiger Innovationstreiber für die intelligenten Systeme zur Verbrauchssteuerung.
    Seit 2009 können die mit einer Solarstromanlage erzeugte Energie teilweise oder vollständig selbst verbraucht werden.
    So ist es heute schon möglich, dass Häuser ua. mit Wärmepumpen und einem angepassten Pufferspeichersystem völlig autark betrieben werden können.
    Wenn es dem Verbraucher also gelingt, durch intelligente Speicher und der passenden Steuerung mehr als 30% des erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, bekommen sie zur Zeit auch noch einen finanziellen Anreiz der sich lohnt.
    Lt. den Plänen der Bundesregierung soll nun dieser „zusätzliche“ Anreiz ab dem 1.Januar 2012 nun wegfallen .In jedem Fall sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen.

    Davon weiß ich bislang nichts. Im EEG2012 stehen noch die "herkömmlichen" Vergütungssätze. Ich weiß nur, dass die Selbstverbrauchsregelung vorerst nur bis 2014 gilt. Hast Du evtl. einen Link, damit ich mir das mal anschauen kann?
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    da müsstest du noch etwas warten,mein Vermieter Rechtsanwalt ist gerade in Urlaub,würde ich mal nachfragen,
    das zweite mit der neuen verordnung hab ich von einem solaranlagenanbieter bekommen,die adresse hab ich auch schon mal eingestellt,normalerweise lösche ich die mails sofort,ich schau aber nochmal,wenns nicht klappt,werd ichs sofort posten,wenn ich mal wieder eine mail bekomme,
    sorry
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    diethelm schrieb:
    da müsstest du noch etwas warten,mein Vermieter Rechtsanwalt ist gerade in Urlaub,würde ich mal nachfragen,
    das zweite mit der neuen verordnung hab ich von einem solaranlagenanbieter bekommen,die adresse hab ich auch schon mal eingestellt,normalerweise lösche ich die mails sofort,ich schau aber nochmal,wenns nicht klappt,werd ichs sofort posten,wenn ich mal wieder eine mail bekomme,
    sorry

    habs gefunden,ist die seite von www.golosolar.de, golombowsky,schau mal rein in die seite
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    Erneuerbare Energien
    Neue Förderkonditionen bei der Förderung erneuerbarer Energien aus dem Marktanreizprogramm in Kraft.

    Am 15. März 2011 sind neue Förderrichtlinien für das Marktanreizprogramm in Kraft getreten. Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finden Sie nebenstehend unter der Rubrik „Weiterführende Dokumente“.

    Bitte beachten Sie, dass einige der Konditionenverbesserungen nur bis zum Jahresende befristet sind. Nur bei einer Antragstellung rechtzeitig vor dem 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs beim BAFA) können Sie diese erhöhte Förderung in Anspruch nehmen.

    Hinweis: Leider sind Anlagen in oder auf neu errichteten Gebäuden (Neubauten) zur Zeit grundsätzlich nicht förderfähig.
    Welche wesentlichen Änderungen wurden bei den Förderkonditionen vorgenommen?
    Solarkollektoren

    * Befristete Erhöhung der Basisförderung für Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung auf 120 Euro/m² bis 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs); danach beträgt die Förderung wieder 90 Euro/m².
    * Es wird ein neuer Kesseltauschbonus (Bonus für den zusätzlichen Austausch eines alten Heizkessels ohne Brennwertnutzung gegen einen neuen Brennwertkessel) eingeführt, der degressiv ausgestaltet ist. Der Bonus beträgt 600 Euro bis zum 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs), danach 500 Euro.
    * Der Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse beträgt ebenfalls 600 Euro bis zum 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs), danach 500 Euro.

    Biomasseanlagen

    * Wiedereinführung der Förderung von emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln. Es können nur Anträge für Scheitholzvergaserkessel gestellt werden, die besonders geringe Staubemissionen nachweisen können. Als Fördervoraussetzung muss ein Grenzwert für Staubemissionen auf dem Prüfstand von max. 15 mg/m³ eingehalten werden. Dieser Wert lehnt sich an die erst ab 2017 geltenden Emissionsgrenzwerte nach der Stufe 2 der 1. BImSchV an. Die Förderung beträgt pauschal 1.000 Euro.
    * Alle bisherigen Förderungen bei Pelletöfen mit Wassertasche, Pelletkessel (auch Kombinationskessel) und Holzhackschnitzelanlagen bleiben unverändert.

    Wärmepumpen

    * Die technischen Förderanforderungen wurden überarbeitet. Unter anderem wurden die geforderten Jahresarbeitszahlen reduziert. Ab sofort gilt: Sole/Wasser-Wärmepumpen und Wasser/Wasser-Wärmepumpen müssen Mindesjahresarbeitszahlen von 3,8 (bei Wohngebäuden) bzw. 4,0 (bei Nichtwohngebäuden) erreichen. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist eine Jahresarbeitszahl von 3,5 Fördervoraussetzung, bei gasbetriebenen Wärmepumpen 1,3.
    * Die Förderung für Wärmepumpen wird auf einen anderen Bemessungsmaßstab umgestellt (statt früher Wohnfläche jetzt auf Wärmeleistung). Dies erfolgt im Interesse der Erleichterung der Antragstellung und Vereinfachung der Förderanforderungen. Das bisherige Förderniveau bleibt in etwa erhalten. Die Förderung liegt zwischen 2.400 Euro bei Wärmepumpen im Einfamilienhäusern bis hin zu 11.400 Euro bei Wärmepumpen mit einer Wärmeleistung von 100 kW.

    Ab wann gelten die neuen Konditionen?

    Für alle nach der neuen Förderrichtlinie förderfähigen Anlagen können ab sofort Förderanträge gestellt werden. Dies gilt nicht, wenn für dieselbe Maßnahme bereits ein Antrag gestellt wurde. Für bereits gestellte Anträge sind ausschließlich die bisherigen Richtlinien maßgeblich. Bevor Sie einen Antrag beim BAFA einreichen, versichern Sie sich bitte, dass das Antragsformular aktuell ist.

    Zu beachten ist, dass Förderanträge für Wärmepumpen mit einer Wärmeleistung von mehr als 100 Kilowatt zukünftig bei der KfW (und nicht mehr beim BAFA) zu stellen sind. Für einen Übergangszeitraum kann die Antragstellung aber noch beim BAFA erfolgen (wenn der Beginn des Vorhabens vor dem 30. Juni 2011 liegt und bestätigt wird, dass keine Förderung bei der KfW gestellt wurde).
    Was ist bei der Antragstellung zu beachten?

    Einige der technischen Förderanforderungen wurden verändert. Dies gilt insbesondere für die Förderung von effizienten Wärmepumpen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig, welche Anforderungen gelten und welche Nachweise vorzulegen sind.

    Hinweis: Es sind nur solche Anlagen förderbar, die einem Gebäude dienen, für das bereits vor dem 01. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde und das bereits vor dem 01. Januar 2009 über ein Heizungssystem verfügte (Gebäudebestand). Anlagen in oder auf Neubauten werden nicht gefördert.
    Allgemeine Informationen

    Haben Sie Interesse an der Errichtung einer thermischen Solaranlage, einer Biomasseanlage oder einer Wärmepumpe? Oder haben Sie bereits eine derartige Anlage zur Nutzung erneuerbarer Energien errichtet?

    Unter den links nebenstehenden Rubriken „Solarthermie“, „Biomasse“ und „Wärmepumpe“ sowie „Innovationsförderung“ und „Visualisierung“ finden Sie die Informationen, die Sie für eine Förderung benötigen. Hier können Sie unter anderem nachlesen:

    * ob und unter welchen Voraussetzungen eine Förderung Ihrer Anlage möglich ist
    * welche Anlagen förderfähig sind
    * wann und wie die Förderung zu beantragen ist
    * wie hoch die Förderung für Ihre Anlage sein kann

    Die jeweils für Ihren Anlagentyp zu verwendenden Antragsformulare finden Sie rechts nebenstehend unter der Rubrik „Downloads“. Um Ihnen das Ausfüllen des Antrags zu erleichtern, gibt es zu jedem Antrag eine sogenannte Checkliste. Anhand dieser können Sie überprüfen, ob Ihr Antrag richtig und vollständig ausgefüllt ist.

    Bitte beachten Sie: Ein vollständiger Antrag mit allen notwendigen Nachweisen und Erklärungen verkürzt die Bearbeitungsdauer!

    Die Förderung erfolgt nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 11. März 2011. Die Förderrichtlinien sowie eine Übersicht zu den einzelnen Fördersegmenten finden Sie ebenfalls nebenstehend unter der Rubrik „Downloads“.

    Hinweis zur Kumulierbarkeit mit KfW-Programmen:

    1. Kein Kumulierungsverbot:

    Für dieselbe Maßnahme ist die Kombination einer BAFA-Förderung mit KfW-Förderungen in den Programmen:

    * "Energieeffizient Sanieren - Effizienzhaus" (Kredit, Programmnummer 151)
    * "Energieeffizient Sanieren - Effizienzhaus" (Zuschuss, Programmnummer 430)
    * "Energieeffizient Sanieren - Kommunen" (Programmnummer 218, sofern Effizienzhaus)
    * "Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung" (Programmnummer 157, sofern Effizienzhaus)

    uneingeschränkt zulässig, soweit eine umfassende Sanierung zum KfW-Effizienzhaus vorliegt.

    2. Kumulierungsverbot:

    Es gilt ein Kumulierungsverbot mit einer Förderung aus den KfW-Förderprogrammen:

    * "Energieeffizient Sanieren - Einzelmaßnahmen" (Kredit, Programmnummer 152)
    * "Energieeffizient Sanieren - Einzelmaßnahmen" (Investitionszuschuss, Programmnummer 430)
    * "Energieeffizient Sanieren - Kommunen" (Programmnummer 218, sofern Einzelmaßnahme)
    * "Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung" (Programmnummer 157, sofern Einzelmaßnahme)

    Verfügbare Haushaltsmittel

    Über die Verfügbarkeit der Haushaltsmittel gibt Ihnen die Förderampel Auskunft (siehe rechts „Weiterführende Dokumente“).
    Ansprechpartner

    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    – Erneuerbare Energien –
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn

    Telefon: +49 6196 908-625
    Telefax: +49 6196 908-800
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 867
    diethelm schrieb:
    da müsstest du noch etwas warten,mein Vermieter Rechtsanwalt ist gerade in Urlaub,würde ich mal nachfragen,
    das zweite mit der neuen verordnung hab ich von einem solaranlagenanbieter bekommen,die adresse hab ich auch schon mal eingestellt,normalerweise lösche ich die mails sofort,ich schau aber nochmal,wenns nicht klappt,werd ichs sofort posten,wenn ich mal wieder eine mail bekomme,
    sorry

    Besten Dank Diethelm :-) ! Es eilt auch nicht so dringend, mach dir bitte keine zusätzlichen Umstände!
    diethelm schrieb:
    habs gefunden,ist die seite von www.golosolar.de, golombowsky,schau mal rein in die seite

    Habe mir die Seite über das Wochenende mal angeschaut, aber zu PV habe ich in dem Sinne nichts gefunden. Also meines Wissens besteht die gültige Eigenverbrauchsregelung weiter bis mind. 2014. Die Degression mal außen vor gelassen.
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    hallo thorben,
    habe gestern den chef von golosolar angerufen.
    von unserer regierung ist dieser passus in vorbereitung,d.h. er wird wohl auch verabschiedet.Grund:
    die strompreise steigen kontinuierlich weiter,dadurch hat der verbraucher ein höheres Plus durch den einsatz an PV,also macht sich die anlage füher rentabel,deswegen soll der finanzieelle anreiz genommen werden.
    so hab ichs auf jedenfall verstanden
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 867
    Das wäre natürlich ein dicker Hund, wenn er da recht hat! Davon ist ja bislang nichts durchgedrungen. Obwohl das Thema als solches ja schon öfters aufkam. Ich werde mal die Augen offenhalten, ob sich in der Richtung was tut, danke für den Hinweis!

    Ich glaube wir setzen dieses Thema mal lieber in einem eigenen Thema "Einspeisevergütung" o.ä. weiter fort, wenn sich was tut, weil hier sonst niemand mehr merkt, dass das hier der Solarthermie-Diskussionsthread ist :biggrin: .
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet July 2011 Beiträge: 227
    Thorben schrieb:
    Das wäre natürlich ein dicker Hund, wenn er da recht hat! Davon ist ja bislang nichts durchgedrungen. Obwohl das Thema als solches ja schon öfters aufkam. Ich werde mal die Augen offenhalten, ob sich in der Richtung was tut, danke für den Hinweis!

    Ich glaube wir setzen dieses Thema mal lieber in einem eigenen Thema "Einspeisevergütung" o.ä. weiter fort, wenn sich was tut, weil hier sonst niemand mehr merkt, dass das hier der Solarthermie-Diskussionsthread ist :biggrin: .

    Gute ideee,vielleicht wissen andere ( insider ) ja noch mehr darüber,wäre zu wünschen
  • Norbert Azubi
    bearbeitet August 2011 Beiträge: 6
    Hallo! Ich bin am überlegen die Heizung auszutauschen (Pelletheizung statt Ölheizung) und diese dann mit Solarthermie unterstützen. Nun habe ich von mehreren Seiten gehört, dass eine Solarthermie nicht mal so viel bringt. Das scheint ja hier auch der Konsens zu sein, dass die Kosten zu hoch sind und die Ersparnis gering. Simmt das? Überhaupt finde ich es gerade schwierig einen Durchblick bei den möglichen Förderungen zu bekommen. Was gibt es da alles, und gibt es eine einfache Art das auszurechnen? (In meinem Fall für ein 175m2 Einfamilienhaus und Dach mit Süd-Ausrichtung)
  • diethelm Meister
    bearbeitet August 2011 Beiträge: 227
    so weist.so richtig,wende dich doch mal an die BAFA,da bekommst du wohl die neuesten infos,denke ich zumindest,gibt ja nur eine nfeste summe pro qm,musst dich aber beeilen,geht wohl nur noch bis endes des jahres,
  • bearbeitet August 2011 Beiträge: 0
    Norbert schrieb:
    Hallo! Ich bin am überlegen die Heizung auszutauschen (Pelletheizung statt Ölheizung) und diese dann mit Solarthermie unterstützen. Nun habe ich von mehreren Seiten gehört, dass eine Solarthermie nicht mal so viel bringt. Das scheint ja hier auch der Konsens zu sein, dass die Kosten zu hoch sind und die Ersparnis gering. Simmt das? Überhaupt finde ich es gerade schwierig einen Durchblick bei den möglichen Förderungen zu bekommen. Was gibt es da alles, und gibt es eine einfache Art das auszurechnen? (In meinem Fall für ein 175m2 Einfamilienhaus und Dach mit Süd-Ausrichtung)

    Hallo Norbert! Diethelm hatte in Beitrag #73 weiter oben die entsprechenden Fördersätze schon geschrieben, scroll mal ein wenig nach oben ;-) . Ansonsten sieht´s vom Dach her ja ganz gut aus. Aber um wirklich herauszufinden, ob sich die Solarthermieunterstützung lohnt, müsste man schon einiges mehr über euer Objekt wissen - Wärmebedarf, Dämmstandard, etc. Dann könnte man mal gucken. Aber es ist schon nicht ganz verkehrt, meines Erachtens nach muss man bei der Solarthermie schon sehr aufpassen. Ist ein ganz anderes paar Schuhe als PV, auch wenn auf beide die Sonne scheint.
  • Horsti Azubi
    bearbeitet April 2017 Beiträge: 1
    Hallo Leute,
    in dem Bericht sehe ich keinerlei Ersparnis. :-)
    Gibt es eine Beispielrechnung - Modellrechung, was muss mind. Investiert werden um Brauchwasser und Heizungsunterstützung, sodaß im Sommer und im Winter am wenigsten Gas/ÖL verbraucht wird und sich das ganze in 20Jahren rechnet.
    Nehmen wir ein freistehendes Einfamilienhaus 200qm Wohnfläche.
    Bestand an Heizung, 2 Heizkreise, Brauwasserspeicher 160L, Brennwerttherme vorhanden, Gasverbrauch im Jahr 1600€.
    So nun rechne doch mal.

    PS.: Ich habe meinerseits 4 Angebote vorliegen zwischen 5600€ und 18000€ und jeder Handwerker erzählt etwas anderes, was er gut findet!

    Grüße Horsti
    Hallo promm,
    Hallo Leser,

    1. Zur solaren Ersparnis
    Kennst Du Deinen Gasverbrauch von Mai bis September?
    Rechne diesen Verbrauch hoch an auf ein Jahr und gehe von einer Ersparnis von maximal 60 % davon für Warmwasser aus.

    2. Zur Preisentwicklung
    Natürlich musst Du mit einer starken Preissteigerung beim Gas rechnen. Langfristig würde ich mit ca. 7 % pro Jahr kalkulieren; bei Öl 9 %.

    3. Sonstiges
    Das herrliche Gefühl im Sommer für lau duschen zu können ist schön, rechnet sich aber nicht.
    Der Umweltgedanke ist o.k. Auch der, das Geld an einen Heizungsmonteur der Umgebung zu zahlen und nicht an russische Oligarchen oder arabische Scheichs sollte bedacht werden.
    Noch wichtiger ist aber der gestiegene Komfort. Als Energieberater höre ich oft die Frage "Rechnet sich das auch?" Wann sich aber die neuen Fliesen rechnen oder der neue Treppenbelag hat mich noch keiner gefragt.

    4. Das gesamte Konzept ist wichtig
    Last Dich von einem Energieberater mit BAFA Anerkennung beraten. Sinnvoll ist hier eine so genannte, von der BAFA mit 300 bis 410 € (Zahl der Wohnungen, plus Stromberatung) geförderte Vor-Ort-Beratung.
    Dann weißt Du welche Maßnahme sich im Haus in welcher Zeit rechnet, was die einzelnen Maßnahmen kosten und vor allem welche Förderungen es auf das Gesamtkonzept gibt.
    Wie schon richtig im Forum gesagt, ist das Dämmen vermutlich effektiver als das verheizen. Auch wenn es sich u.U. nicht zu schnell rechnet. Fenster und die Dämmung des Hauses halten in der Regel doppelt so lange als eine neue Heizung!
    Denke vor allem auch an das Dach; was im Winter Heizkosten spart ist auch im Sommer angenehm.

    Resümee:
    Frage einen Energieberater oder einen Berater des VPB (Verband Privater Bauherren e.V. in Deiner Nähe) bevor Du ineffektive Einzelmaßnahmen ohne Förderung durchführst oder mangels Lüftungskonzept sogar noch Schimmel in das Haus holst.
    Diese wenigen Euro sind gut angelegtes Geld, bringen ganzheitliche und Gewerke übergreifende Beratung, schützen davor, dass Dir Fachleute ein X vor ein U machen und vor dem übelsten Pfusch am Bau.

    Merke:
    So schlimm wie es u.U. kommen kann, kannst Du gar nicht denken!“

    Reinhard Klinkmüller
    Dipl.-Ing. (FH) Hochbau
    Dipl.-Sachverständiger (BWA)
    Bauherrenberater des VPB
    Energieberater BAFA

    Ing.-und Sachverständigenbüro
    Ziegelstr. 4
    76751 Jockgrim

    Telefon: +49 (0) 7271 / 969723 (auch AB)
    Telefax: +49 (0) 7271 / 5345
    Mobil: +49 (0) 174 / 5862183
    eMail: info@klinkmueller.info
    www.klinkmueller.info
  • Problemb Geselle
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 38
    Horsti schrieb:
    Hallo Leute,
    in dem Bericht sehe ich keinerlei Ersparnis. :-)
    Gibt es eine Beispielrechnung - Modellrechung, was muss mind. Investiert werden um Brauchwasser und Heizungsunterstützung, sodaß im Sommer und im Winter am wenigsten Gas/ÖL verbraucht wird und sich das ganze in 20Jahren rechnet.
    Nehmen wir ein freistehendes Einfamilienhaus 200qm Wohnfläche.
    Bestand an Heizung, 2 Heizkreise, Brauwasserspeicher 160L, Brennwerttherme vorhanden, Gasverbrauch im Jahr 1600€.
    So nun rechne doch mal.

    PS.: Ich habe meinerseits 4 Angebote vorliegen zwischen 5600€ und 18000€ und jeder Handwerker erzählt etwas anderes, was er gut findet!

    Grüße Horsti

    Das einzige, was mir abseits dieses threads noch einfiele, ist dieser Wirtschaftlichkeitsrechner vom BSW-Solar. Ist womöglich ein wenig vorteilhaft gegenüber der Solarthermie vorbelastet, aber man kann schonmal ein wenig mit Zahlen herumspielen. Kannst du dir ja mal anschauen, vielleicht hilft es dir weiter...: http://www.solartechnikberater.de/uploads/tx_sbdownloader/BSW-Rechner_final_v1.1.xlsx .

    Als Zahlenquellen fallen mir jetzt nur zwei Sachen ein, die hier auch öfters mal kursierten. Einmal der Heizsystemvergleich vom Umweltbundesamt http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4070.pdf . Und dann noch die entsprechenden Zahlen vom ASUE e.V.... auch nicht sooo riesig, aber es ist echt nicht einfach, da was zu finden. http://asue.de/cms/upload/broschueren/2011/waermeversorgung/asue-waermeversorgung.pdf .
  • diethelm Meister
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 227
    hallo horsti,
    kann es sein,dass du dir es etwas sehr leicht machst ?ich hab dich so verstanden,dass du einige angaben machst,und nun sollen die anderen rechnen??
    ok,wenn dem nicht so ist,sorry
    es gibt aber einige beispiele hier in der diskussion,vielleichst schaust du dir die mal an,
  • Problemb Geselle
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 38
    Och naja, irgendwo ist ein Forum ja auch für sowas da, oder nicht :-) ? Obwohl ein paar genauere Angaben schon hilfreich wären.
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 867
    Danke für den Mini-Rechner, Problembär! Der ist mir bislang glatt entgangen. :thumbup1: Ja die Zahlen muss ich mir nochmal genauer angucken, aber an sich sieht das schonmal ganz gut aus!

    Hallo Horsti! Kannst Du uns ein paar mehr Daten geben? Zum Haus, der geplanten Anlage etc? Dann könnten wir mal sehen, ob sich das rechnet!
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • diethelm Meister
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 227
    Was Interessantes für Leute aus Bonn:
    Bonn: Kommunaler Fördertopf für Solarthermie

    De Stadt Bonn weist darauf hin, dass für 2010 noch Fördergelder für den Einbau von thermischen Solaranlagen bei Wohngebäuden im Bestand zur Verfügung stehen.

    Der Zuschuss beträgt 100 Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die solarthermische Anlage noch nicht installiert und noch kein Auftrag zum Bau erteilt wurde. Die Maßnahme muss in einem Zeitraum von 9 Monaten nach Bewilligung durchgeführt werden.

    Förderanträge und die Richtlinien des Programms stehen im Internet unter www.bonn.de, Webcode @solarthermie, als Downloadangebot zur Verfügung oder sind beim Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn erhältlich. Weitere Informationen gibt Claudia Walter vom Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn unter Telefon: 77 54 67.
  • diethelm Meister
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 227
    Erneuerbare Energien Kopiert von Golosolar.de
    Aktueller Hinweis

    Seit dem 01.09.2011 (Antragseingang beim BAFA) sind effiziente Wärmepumpen und Biomasseanlagen nur dann förderfähig, wenn mindestens eine Umwälzpumpe der Effizienzklasse A im Heizkreis eingebunden ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind Pelletöfen mit Wassertasche. Zudem ist die Einbindung einer Umwälzpumpe der Effizienzklasse A seit dem 01.09.2011 zusätzliche Voraussetzung für die Gewährung des Kesseltauschbonus. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Rechnung (in Kopie).
    Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

    Über das BAFA sind förderfähig:

    Die Errichtung und Erweiterung von

    Solarkollektoranlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche
    Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 m² Bruttokollektorfläche auf Ein- und - Zweifamilienhäusern mit hohen Pufferspeichervolumina
    automatisch beschickten Anlagen zur Verbrennung von fester Biomasse
    besonders emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln
    effizienten Wärmepumpen
    die Vornahme von Visualisierungsmaßnahmen

    Allgemeine Informationen

    Als Antragsteller oder Fachunternehmer finden Sie Informationen zu den einzelnen Fördervoraussetzungen unter den links nebenstehenden Rubriken „Solarthermie“, „Biomasse“, „Wärmepumpen“, „Innovationsförderung“ und „Visualisierung“.

    Hier können Sie unter anderem nachlesen

    ob und unter welchen Voraussetzungen eine Förderung möglich ist
    welche Anlagen förderfähig sind
    wann und wie die Förderung zu beantragen ist
    wie hoch die Förderung ausfallen kann

    Die Förderung erfolgt nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 11. März 2011. Die Förderrichtlinien, eine Übersicht zu den einzelnen Fördersegmenten sowie die Antragsformulare finden Sie rechts nebenstehend unter der Rubrik „Downloads“.

    Hinweis: Leider sind Anlagen in oder auf neu errichteten Gebäuden (Neubauten) zur Zeit grundsätzlich nicht förderfähig. Es sind nur solche Anlagen förderbar, die einem Gebäude dienen, für das bereits vor dem 01. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde und das bereits vor dem 01. Januar 2009 über ein Heizungssystem verfügte (Gebäudebestand).
    Verbesserte Förderkonditionen

    Am 15. März 2011 sind neue Förderrichtlinien mit erheblichen Konditionsverbesserungen für das Marktanreizprogramm in Kraft getreten.

    Die folgenden Konditionenverbesserungen sind nur bis zum Jahresende befristet. Nur bei einer Antragstellung rechtzeitig vor dem 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs beim BAFA) können Sie diese erhöhte Förderung in Anspruch nehmen

    Erhöhung der Basisförderung für Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung auf 120 Euro/m² bis 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs); danach beträgt die Förderung wieder 90 Euro/m²
    Bonus für den zusätzlichen Austausch eines alten Heizkessels ohne Brennwertnutzung gegen einen neuen Brennwertkessel. Der Bonus beträgt 600 Euro bis zum 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs), danach 500 Euro
    Erhöhung des Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse auf 600 Euro bis zum 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs), danach beträgt der Bonus 500 Euro

    Hinweis zur Kumulierbarkeit mit KfW-Programmen

    Für dieselbe Maßnahme ist die Kombination einer BAFA-Förderung mit einer KfW-Förderung uneingeschränkt zulässig, sofern eines der folgenden KfW-Programme in Anspruch genommen wird:

    „Energieeffizient Sanieren – Effizienzhaus“ (Kredit, Programmnummer 151)
    „Energieeffizient Sanieren – Effizienzhaus“ (Zuschuss, Programmnummer 430)
    „Energieeffizient Sanieren – Kommunen“ (Programmnummer 218, sofern Effizienzhaus)
    „Sozial Investieren – Energetische Gebäudesanierung“ (Programmnummer 157, sofern Effizienzhaus)

    Dies gilt nur, soweit eine umfassende Sanierung zum KfW-Effizienzhaus vorliegt.

    Ein Kumulierungsverbot liegt hingegen bei einer gleichzeitigen Inanspruchnahme der folgenden KfW-Förderprogramme vor:

    „Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen“ (Kredit, Programmnummer 152)
    „Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen“ (Investitionszuschuss, Programmnummer 430)
    „Energieeffizient Sanieren – Kommunen“ (Programmnummer 218, sofern Einzelmaßnahme)
    „Sozial Investieren – Energetische Gebäudesanierung“ (Programmnummer 157, sofern Einzelmaßnahme)

    Verfügbare Haushaltsmittel

    Über die Verfügbarkeit der Haushaltsmittel gibt Ihnen die Förderampel Auskunft (siehe rechts „Weiterführende Dokumente“).
    Ansprechpartner

    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referate 511 – 515, 521, 524, 525
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: +49 6196 908-625
    Telefax: +49 6196 908-800
  • kerberos Azubi
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 25
    Danke diethelm! Aber hattest du das nicht schon auf der letzten Seite gepostet ?

    Wusste aber gar nicht, dass man die BAFA Geschichte mit den KfW krediten kombinieren darf, insofern hat sich das schon gelohnt
  • diethelm Meister
    bearbeitet September 2011 Beiträge: 227
    nee,ist etwas anders,sieht aber ähnlich aus,

    und gut ,wenn sichs lohnt
  • Eckhart Azubi
    bearbeitet October 2011 Beiträge: 7
    diethelm schrieb:
    Was Interessantes für Leute aus Bonn:
    Bonn: Kommunaler Fördertopf für Solarthermie

    De Stadt Bonn weist darauf hin, dass für 2010 noch Fördergelder für den Einbau von thermischen Solaranlagen bei Wohngebäuden im Bestand zur Verfügung stehen.

    Der Zuschuss beträgt 100 Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die solarthermische Anlage noch nicht installiert und noch kein Auftrag zum Bau erteilt wurde. Die Maßnahme muss in einem Zeitraum von 9 Monaten nach Bewilligung durchgeführt werden.

    Förderanträge und die Richtlinien des Programms stehen im Internet unter www.bonn.de, Webcode @solarthermie, als Downloadangebot zur Verfügung oder sind beim Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn erhältlich. Weitere Informationen gibt Claudia Walter vom Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn unter Telefon: 77 54 67.

    Danke für den Post! Aber gilt das auch noch für 2011? Weil da 2010 steht....

    Übrigens wäre das doch einmal ein interessantes Thema hier im Forum. Zu den regionalen Förderprogrammen gibts doch auf der Seite noch gar nichts?
  • diethelm Meister
    bearbeitet October 2011 Beiträge: 227
    hallo,
    du "könntest" ja auch mal unter bonn.de schauen,da stehts,

    also,e s gilt die restlichen Monate für 2011 und dann noch 2012,wie beschrieben,also sputen...
    gute idee,mit vielleicht einer neuen seite,wer fördert wo und wann mit wieviel

    was meinst du thorben?

    gruss
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