Welcher neue Brennstoff? Welcher Rat in rechtlicher Sicht für Eigentümergemeinschaft?

Wolle Geselle
bearbeitet October 2014 in Pfusch bei der Heizung
Meine Ratlosigkeit ins Forum, alles hängt hier an mir, es kümmert sich keiner mit, was zur Hölle soll ich Mai 2015 tun?
Dann ist Öl alle vom 4500_L - Tank (die Leitungen von 1972 sind dann auch bald Schrott). 1987 wurde tolle Ölheizung eingebaut mit blauem Engel, einfachem Stahlrohr in den Schornstein, Zuluft durch Nebenschornsteinzug (da liegen inzw Kollektorleitungen drin). Die läuft prima. Gönnt sich seit 15 Jahren durchschnittlich 200L für Heizwärme im ganzen Haus.
2-Familienhaus Bj 1972, Co-Eigentümer ist völlig ohne Finanzkraft und Kreditwürdigkeit. Keller "ungenutzt", EG 96qm, wir, mit 4er Familie, Warmwasser über 12-jährigen Kollektor (auf-Dach müßte mal neu verkabelt werden, Membran vom Ausdehnungsgefäß müßte neu), sonst winters über mit elektrischem Heizstab in 400-Liter-Tank beheizt, Stromrechnung zeigt uns 4500 KWstd Jahresverbrauch. Dazu: 1. OG z. Zt 2 Bewohner, Warmwasser über eltr 10-jährigen Durchlauferhitzer sicher auch xy KWstd Jahresverbrauch... eher mehr wg Sommer- Klima - Anlage....
Wir haben Süddach 45° was wäre planbar bei diesen Daten? Dem Nachbarn Startkapital geben von mir, das geht nicht, ...oder soll ich weitermachen wie bisher: Erstmal schnell nachtanken, ist ja angebl billig und "mal schauen, wies läuft?" Schornsteinfeger mit sog. Kehrauftrag weiterhin "beflügeln", der will ja auch leben? Er sagt bisher immer die Werte stimmen noch. Gasanschluß soll uns lt Versorger erstmal 2400 Euro kosten, Pellets lassen mich Waldweinen. Grundstück mit 525qm vermutl zu klein für Erdwärmekollektor, in die Tiefe will ich nicht gehen, sitze auf der Asse2 - Schachtanlage
Bin dankbar und froh für jede Rückmeldung lg Wolle

Kommentare

  • SockoSocko Meister
    bearbeitet October 2014 Beiträge: 643
    Naja, 2Jahre gehts ja noch. Aber ihr konnte euch ja selber was in den Keller stellen. Aber wahrscheinlich ist der alte Brenner Gemeinschaftseigentum? Schlechte Karten :(
  • Wolle Geselle
    Beiträge: 40
    ja, ist Gemeinschaftseigentum,
    nun, es hat sich inzwischen nichts getan, OG ist inzw in Zwangsversteigerung gegangen. Bald, in den Sommerferien, ab 23.7.2015 wird Gas an uns vorbei aber nicht zu uns gelegt werden. Ölbrenner war bis heute treu, waren aber 2000 (nicht wie angegeben 200L Öl / Jahr, sorry)
    Der Markt an Heiztechnik und / oder - Förderung ist inzwischen nicht wirklich übersichtlicher für uns geworden, leider
    nach wie vor ratlos:
    Wolle
  • SockoSocko Meister
    Beiträge: 643
    Ölbrenner und trotzdem mit Elektroheizstab nachballern? Kellerdecke ungedämmt?

    Also der Brenner sollte zumindest das WW mitwärmen. Kellerdecke kannst du selber machen.
    Wie sieht es aus mit einem eigenen, modernen Ölbrenner?
  • Wolle Geselle
    Beiträge: 40
    hallo Socko, danke
    Ölbrenner versorgt nur alle Radiatorheizkörper im ganzen Haus. Sein Ölverbrauch wird nach qm abgerechnet. Brenner ist nicht an Warmwasser angeschlossen, weil es keine 2 Wärmemengenzähler für die 2 Wohnungen in unserem Haus gibt. Geld ausgeben und Arbeit investieren werde ich erst können, wenn der Verkauf vom Obergeschoss über die Bühne ist. Kann dauern... Am besten mach ich wohl ein neues Thema auf, damit ich schlauer werde und nach dem Verkauf mit dem neuen Mitbesitzer sofort handeln kann.
  • Wolle Geselle
    Beiträge: 40
    Jetzt kommt Bewegung in die alte Geschichte, KFW-energetische Sanierung ist bewilligt und mit 7,5% Förderung durchgeführt, nur die alte Ölbrennerei, die läuft und läuft, inzw 1720L / Jahr/182qm ohne Brauchwasser. Jetzt wird Gas gelegt ins Haus. Es kommt eine einfache Gastherme nach neuer Heizlastberechnung, die einfac die Ölmaschine ersetzen wird, ein Angebot liegt noch nicht vor
  • SockoSocko Meister
    Beiträge: 643
    Da bin ich gespannt. "Einfach" Tausch in der gleichen Leistungsklasse? Mit oder ohne WW?

    Dürfte ja so bei 8-10kW liegen, ohne WW. Also sollte bei gleichen WW-Tank eine 20er passen.
  • Wolle Geselle
    Beiträge: 40
    Jaa Eigentum der Hausgemeinschaft darf laut gesetl. Vorgaben nicht einfach verändert werden, stelle ich mir eine Eigene Heizung ein, dann muß ich trotzdem für die Erhaltung der alten Gemeinschaftsheizung zusätzlich mitzahlen, auch bei Austausch gegen eine neue.Der Gesetztgeber möchte halt, dass sich Eigentümergemeinschaften, die 50 zu 50 abstimmen, immer friedlich einigen... auch, wenn die Einigung in der Sache nicht sinnvoll ist
    Öl ist so billig, dass es Kostenberechnungen zum Gasbrennwertkessel zunächst sinnlos erscheinen lässt, aber: Im Lauf der Fassadendämmung haben wir den Öleinlass und dazu Strom entfernt. Gas liegt inzw im Haus, Rechnung noch nicht da. Wenn wir den reellen Heizungsbauerbetrieb einbinden können in den Heizungsbau, dann dürfte es bald losgehen mit Einbau der Gasbrennwertanlage nach Heizlastberechnung. Dann brennen wir das alte Öl700 L minus Ölgrütze im alten Kessel leer, dann wird umgehängt, so stelle ich mr das vor im Moment. Später irgendwann entfernt die Fachfirma gegen schriftl. Nachweis die alten Öltanks mit Grütze. Dann parken wir Fahrräder im Ölkeller
    ...die gleiche Leistungsklasse brauchen wir nicht mehr, da Dämmung verbrauchsmindernd wirkt, die Lage mt ElektrWarmwaser getrennt wir sich nicht ändern lassen, da keine Einigung erzielt wurde.
    Der (nur Erdgeschoss und nur WW-) Kollektor ist alt, der neue Miteigentümer mag sich bei Reparieren oder Austausch nicht beteiligen, schade. So lässt sich Brauchwasser auch nicht sinnvoll mit der neuen Gasbrennwertanlage kombinieren, fürchte ich.
    Das Thema Förderung durch KFW erklären? hier der Verrsuch, zu erklären, was so alles passieren kann... : 2019 Antrag und Bewilligung über Fach - Energiberaterfirma zu 63.000€ energetische Sanierung der Fassaden, einiger der Fenster, des Brenners und der Haustür. Kosten bis 2/2020:
    93.000, Noch ohne Gasanschluß, Entfernung der Öltanks und Erstellung des Gasbrennwertkessels.
    Ein Gesamtpaket an Handwerkerarbeiten, nach deren fachgerechter nachgewiesener Fertigstellung die Förderung fließt, wenn durch zugelassnen Fachberater bestätigt, für dessen Kosten es wiederum Förderung gibt. So war der Plan.Tatsache ist, dass die Konjunkturelle Lage in 2019 Verzögerung mit sich brachte im Umbau, auch war der Sanierungsaufwand höher, da überraschend aufgetretene Statikschäden am Haus beseitigt, und ein in die Holzbalkendecke mit Metallträgern befestigter Balkon neu aufgestellt werden musste.
    Da kann man einfach einen Mehrbetrag beantragen, dann fließt der gleiche Prozentsatz an Förderung für den erhöhten Geldbetrag, aber: von 2019 auf 2020 haben sich die Förderbedingungen verändert: Inzw reicht nicht mehr die (heuchlerische "Möglichkeit, die neue Brennwertheizung irgendwann von Erdgas auf Bioga umstellen zu KÖNNEN", nein man müßte das auch tun ( oder eine andere CO2 - sparende Methode wählen..., sonst: verfällt rückwirkend die gesamte Förderung, auch für z.B die Fasadendämmungaus 2019, "weil ja das Gesamtpaket nicht erfüllt worden ist, was ja Bedingung gewesen war um überhaupt Förderung in dem Umfang zugesagt zu bekommen"
    puh
  • SockoSocko Meister
    Beiträge: 643
    Ja, die KfW hat völlig beknackte Regeln. Ist politisch so gewollt. Zumindest geht es ja langsam vorwärts. Bin gespannt welchen "Kessel" (steht auf dem Boden) der "Heizungsbauer" hinstellen möchte. Wenn wirklich gerechnet wird geht nur was mit unter 10kW bzw. etwas das ganz niedrig modulieren kann, also min. auf 2 kW runter (z.B. Logano plus KB192i 15). Da gibt es einige die so weit herunter kommen, allerdings hängen die an der Wand (Therme).
  • Wolle Geselle
    Beiträge: 40
    der Heizungsbauer empfiehlt 3,5-19 Standgerät weil der 20 (oder 25?) L hat statt nur 1,5 - 2L und daher seltener anspringt. Brauchwasser wird nicht eingebunden
  • SockoSocko Meister
    Beiträge: 643
    Was für Blödsinn, "Kesselwassermenge" ist aus alter Zeit als man noch nicht Kondensiert hat UND weil die Leistungen zu hoch waren (sind).

    20l Wasser fließen an einem Heizkörper in 10min ab. An 10 in 1 min , ....

    Also Unfug.

Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.