Viadrus U 28

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Kommentare

  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo
    Ich bin inzwischen dran und möchte die Holzzusatzteile in Tschechien kaufen. Der von dort genannte Preis liegt ca 100€ unter dem von Deutschland. Wenn ich meine Teile bekommen habe werde ich Euch informieren. Es kann aber noch einige Zeit dauern.
  • Beiträge: 14
    sollten wir bezüglich der messungen ein seperates thema machen?
    ich habe vom Schorni eine schonfrist bis Jahresende bekommen, aber unser Schorni ist ein bekennender Viadrushasser - er hätte 3 dieser Kessel im vorherigen bezirk gehabt und die hätten katastrophale werte gehabt.
    wer kennt denn den genauen unterschied zwischen U24 und U28?

    gruß an alle!!
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Hallo Autuaa, beide haben unteren Abbrand der U 28 ist etwas breiter und schwerer. Ich denke Viadrus versucht beim U28 mit ein paar mehr Umleitungen der Gase in den Zügen die Abgaswerte zu verbessern. Abgasmessung wie oben schon mehrmals beschrieben wenn der Ofen und Schornstein volle Temperatur hat. Ich würde sagen nach 3 Stunden anheizen. Diese Kessel sind ja auch für Steinkohlenkoks zugelassen, meine nächste Messung mache ich mit Koks
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Der U24 und der U26 haben nicht die Bimsch erreicht. Lediglich der U28 erfüllt die Bimsch-Werte die bis Ende 2014 galten.
    Mich regt bei der ganzen Problematik auf, daß die ganzen Meßwerte nur einen Zweck dienen, nämlich die Schornsteinfegergilde reich zu machen. Wenn morgen die Messung Ok ist und der Schorni um die Ecke geht, kannst Du deine Gummistiefel durch den Ofen jagen. Es ist nur Augenzuhalterei. Was nützt Dir in Deutschland ein sauberer Ofen, wenn in China nicht ein einzigster Filter eingebaut ist.


  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Der U24 und der U26 haben nicht die Bimsch erreicht. Lediglich der U28 erfüllt die Bimsch-Werte die bis Ende 2014 galten.
    Mich regt bei der ganzen Problematik auf, daß die ganzen Meßwerte nur einen Zweck dienen, nämlich die Schornsteinfegergilde reich zu machen. Wenn morgen die Messung Ok ist und der Schorni um die Ecke geht, kannst Du deine Gummistiefel durch den Ofen jagen. Es ist nur Augenzuhalterei. Was nützt Dir in Deutschland ein sauberer Ofen, wenn in China nicht ein einzigster Filter eingebaut ist.
    Und überhaupt .. warum muß der Viadrus eine Prüfung machen und erhält eine Zulassung für Deuschland und muß hinterher trotzdem gemessen werden. Warum dann die Prüfung, die den Tschechen bestimmt auch viel Geld kostet. ?
  • Beiträge: 14
    also nach den gutachten schafft der u24 die werte auch, was ist denn der beste brennstoff bei der messung? wo gibt es denn noch kohle bzw. koks zu kaufen? welche holzsorte ist denn zum messen am besten geeignet? weiß jemand ob man aus dem qualm irgebdwelche schlüsse bezüglich der einstellug ziehen kann?
    gruß
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Also der u28 ist ein reiner Kohleofen und nur mit Kohle schafft der Ofen die Messwerte. Erkennen kann man den Brennstoff am Typenschild. Da steht der Brennstoff drauf, der für den Ofen geeignet ist.
    Der U28 ist kein guter Holzofen. Er erfüllt mit Holz nicht die Normen. Mit Kohle sollte es kein Problem sein. Holz ist zum Anfeuern oder zum Beimischen.
    Wo kann man Kohle kaufen... Jeder Supermarkt oder Baumarkt hat Kohle im Sortiment. Es gibt auch noch den Brennstoffhändler. Der liefert große Mengen preiswert, allerding meist lose. Der Brennstoffhändler hat auch noch Koks oder Steinkohle.



  • Abu
    Beiträge: 8
    Hallo zusammen,
    ich habe diese Diskussion mit Interesse verfolgt, da ich letzten Monat einen IBC GK10K Öko mit 7 Gliedern bei mir eingebaut habe. Baugleich mit dem Viadrus U28 aber eine ganze Stange teurer.
    Auch ich bin mit der Holzverbrennung nicht so zufrieden und will sehen ob ich einen Zubehörsatz für Holzverbrennung bekommen kann. Habe aber bisher erst ein Angebot von einem Viadrus Händler für 475€ ! Anfrage bei IBC läuft noch.
    Ich finde es merkwürdig das IBC und Viadrus bei den technischen Angaben bezüglich Abgastemperaturen, Zugbedarf und Heizleistung unterschiedliche Angaben macht. IBC gibt auch an der Kessel würde die Bimsch - Verordnung 1 und 2 erfüllen !? Viadrus gibt an nur Stufe 1.
    Laut IBC beim Verheizen von Koks bzw. Steinkohle Korngröße min. 50 mm. Laut Viadrus wäre die beste Größe 20 - 40 mm.
    Das direkt nach dem Nachlegen von neuem Brennmaterial Rauch aus der Fülltür kommt ist bei mir auch...
    Ich heize mit dem Kessel rund 440 qm und bereite Warmwasser auf, was er ohne Probleme schafft. Der Verbrauch an Braunkohle Briketts wenn ich kein Holz beilege liegt bei rund 100 Kg am Tag.
    Der Kessel wurde jetzt vom Schornsteinfeger abgenommen aber die Abgasmessung steht noch aus. Mal abwarten ob er die besteht.

    Mit freundlichen Gruß
    Abu
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo
    Ich habe gestern ein Angebot von einem tschechischen Heizungsbauer bekommen. Das Zusatzset für Holz (Roste,Seitenbleche und Keramik) Soll 250 € kosten. (5 Glieder)
    Die Bestellung dauert aber noch mindestens 14 Tage. Wenn die Teile hier liegen werde ich es Euch mitteilen.
    Mit freundlichen Grüßen an alle nach Rauch riechenden U28 Heizer.
    Peter

  • one
    Beiträge: 13
    Moin Moin, die Stufe 1 ist m.E. schwer zuerreichen. IBC wirbt da mit einem Protokoll aus Freiberg, wo die den Messwert ganz knapp unter Laborbedingungen geschafft haben. Notfalls müsste man eben einen Katalysator nachrüsten. Allerdings gehen hierfür je nach Modell 2-5 PA Zug verloren. Das heißt, der Schornstein muss hoch genung sein.
    Schade, dass du recht Preisintensiv bei IBC gekauft hast. Qualm darf keiner aus dem Schornstein kommen ( nach dem anheizen). Nach meinen Erfahrungen passiert dies insbesondere, wenn der Ofen zu früh auf unteren Abbrand gestellt wird, der Zug nicht reicht oder die Umschaltklappe nicht fixiert bzw. in der richtigen Stellung ist.
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Es gibt bei IBC einen Kat für Holzverbrennung, der darf aber auch nur bei Holz verwendet werden. Der Kat hält in der Regel 3-4 Jahre und muß dann erneurt weden. Eine Variante wäre den Kat immer kurz vor der Messung einzubauen, dann wieder raus damit, dann hält er ewig.
  • Beiträge: 14
    weiß jemand ob es diese teile auch für viadrus gibt? oder könnte man die universell einbauen?
    es gab leztes jahr (glaube ich) von viadrus nen filter für den u26, der die werte deffinitiv nicht erreicht.
    wie sieht es denn bei euch anderen über dem kamin aus? bei holzverbrennung kann ich machen und einstellen was ich will, der qualm sieht immer gleich aus, obwohl viadrus ja schreibt, das das zeug dunkler wird wenn die einstellung nicht stimmt bzw. die klappe nicht geschlossen ist.
    gruß
  • one
    Beiträge: 13
    Heyho, bei Holz gibt es minimal Rauchspuren aus dem Schornstein.
    Es gibt auch noch weitere Katalysatorvarianten, die angeblich langlebiger sind. Offiziell findet man aber nur Katalysatoren wie Chimcat oder Lindner. Es gibt aber auch noch einen weiteren mit automatischen Bypass, jedoch bisher nicht im offiziellen Programm.
    Die Kosten sind m.E. z.Z. noch viel zu hoch. Möglicherweise kann man sich ja aber auch selbst einen Kat bauen. Z.B. gibt des den Kat für NMT öfen für 150 EUR beim Auktionshaus (dieser kann wohl im Feuer wieder regeneriert werden. Man müsste demnach ein Ofenrohr derat umbauen, dass der Querschnitt von Rund auf eckig auf Rund geht und einen Kasten, so dass man den Filter rein und rausziehen kann. für den versierten Handwerke sicher kein Problem. Alternativ wäre vielleicht auch ein Lindnerkat im Fuchs denkbar. Jedoch ist dann die Reinigung eher bescheiden.
    Ich vermute aber, das perspektivisch mehr Anbieter solcher Systeme auf den Markt kommen werden und somit die Angebote auf realistische Preise sinken dürften.
    Interessant ist, dass der Feinstaub vollkommen unproblematisch ist beim Viadrus und nur der CO Wert bei ungünstiger Bedienung und Holz verringert werden müsste.
    Nur braucht man für die Versuche ein geeignetes Messgerät.




  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Der U28 hat ja auch ein Zertifikat für Steinkohle. Hat schon jemand die Messung mit Koks durchgeführt? Die nächste Messung will ich mit Koks versuchen. Wie oben schon beschrieben ist eigentlich alles nur Abzocke und Verarschung. Wenn man wirklich den Dreh raus hat und die Messung besteht, kann man im Prinzip bis zur nächsten Messung alles verbrennen was einem zwischen die Finger kommt. Ich verbrenne nur Holz, das Holz muß trocken sein, dann raucht auch nix. Fichte 2 Jahre gelagert, Hartholz mindesten 3 Jahre unter Dach bei guter Belüftung.
  • Abu
    Beiträge: 8
    Hallo,
    Ich muss zu meiner Schande gestehen das meine Bypassklappe erst seit Samstag richtig funktioniert. Von Anfang klemmte sie ohne das ich es wusste, dann war sie zugeteert und zuletzt durch Asche blockiert... Also ständig halbe obere und untere Verbrennung. Nachdem sie richtig schloss habe ich Steinkohle 25-80 mm je 25Kg im unteren Abbrand getestet.
    1. Versuch: Die empfohlenen Grundeinstellungen der Luftzufuhr für Kohle von IBC/Viadrus. Abgastemperatur fiel ab bis auf 70°, Wasservorlauf 68°, starke Rauchentwicklung aus dem Kamin. Branddauer der Steinkohle ca. 5 Stunden.
    2. Versuch: Fülltür Rosette und Klappe im kleinen Aschekasten ganz geschlossen, Klappe der Aschentür über Zugregler auf höchste Stufe offen. Ergebnis: Abgastemperatur 160°, Wasservorlauf 98°, minimale Rauchentwicklung. Branddauer der Steinkohle rund 7 Stunden !
    Die Einstellungen wie im 2. Versuch, aber mit 25 Kg Braunkohlebriketts Heizprofi,ergaben 150° Abgastemperatur, 80° Wasservorlauf, etwas stärkere Rauchentwicklung. Branddauer der Braunkohle ca. 3 - 3,5 Stunden.
    Leider geben die Unternehmen nicht an mit welchen Kaminabmessungen die Kessel zertifiziert und getestet wurden.
    Tatsache ist, mit oberer Verbrennung kann ich bei allen Brennstoffen auch Abgastemperaturen von knapp 400° erreichen. Alleinige Holzverbrennung mit unterem Abbrand ist bei mir zwecklos. Oberer Abbrand ist möglich aber mit den bekannten Problemen.
    Die Angebote für den Zubehörsatz zur Holzverbrennung lagen für den 7 Gliederkessel von 455€ bis 579€ ! Ich denke ich werde das nicht Kaufen und lieber umstellen auf Steinkohlebetrieb mit Stückholz als Zwischenbrennstoff.
    Hat von Euch auch noch jemand Erfahrungsberichte zu verschiedenen Brennstoffen ?

    Gruß
    Abu
  • one
    bearbeitet February 2015 Beiträge: 13
    Also bei Braunkohle kann man auch im unteren Abbrand Abgastemperaturen zwischen 260 und 320°C schaffen. Die Kaminabmessungen sind eigentlich nur für den Zug relevant. Wenn dein Zug nicht so super ist solltest du versuchen gerade in den Schronstein rein zu gehen. Damit meine ich ohne 90° Bogen im Ofenrohr. Rein theoretisch kostet dich jeder Winkel etwa 1m Schornsteinhöhe. Wenn ich mich recht erinnere solltest du einen Zug von 35 Pa haben beim 7 gliedrigen. Wenn du dann nur einen gemauerten Schornstein hast (= hohe Rauhigkeit) und eine zu geringe Höhe sieht es schlecht aus.
    Ich würde mal den Zug messen oder besser gleich den Zugbegrenzer einbauen. Wenn der bei dem erforderlichen Druck eingestellt ist und arbeitet weisst du, dass der Zug i.O. ist.
    Wenn der nicht reicht, dann kann man entweder höher mauern oder eine Verlängerung draufbauen. Wenns dann noch nicht passt müsste man mit Zugverstärkern arbeiten. Theoretisch kannst du auch deinen Zug berechnen. Entweder per Hand oder per Software. Es gibt da eine shareware names aladin.

    Für höhere Abgasttemperaturen sollte aber die Rostette offen sein. Nach unseren Erfahrungen wirst du mit geschlossener Rosette deinen Schornstein mit Glanzruss zu machen. Für Koks brauchst du viel Sauerstoff. da scheint es am Besten zu sein die Schräge sehr steil zu machen. Gemessen haben wir mit Koks bisher nicht, soll aber bis März mal passieren.


    Macht der ofen ordentlich geräuche im unteren Abbrand? (wummern im groben so ähnlich wie ein Ölkessel?)

  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Hallo Abu, ich habe das Holzzusatzset für den U 28 4 Glieder und kann es nur empfehlen, wenn man vorwiedend Holz verbrennen will. Ich bestücke den Kessel komplett mit Fichtenholz unten etwas Papier und Pappe dann ein paar kleine Stücken Holz und dann bis oben voll packen. Das brenne ich bei geöffneter Drosselklappe an und lass es gut durchbrennen wenn ich zu lange warte steigt die Abgastemperatur bis 500 Grad, normal bis 350. Dann rüttele ich nochmal nach, lage nochmal nach auch Buche und schließe die Drosselklappe. Der Kessel wummert jetzt ordentlich los. Wenn das Holz gut nachrutscht liegt die Abgastemperatur bei 260-300 Grad. Sinkt sie unter 100 Grad ist das Holz abgebrannt oder hat sich verklemmt. Habe 800 Liter Puffer dran mit Mischer und Zeitschaltung, für diesen Kessel ausreichend.
  • Abu
    Beiträge: 8
    Ich vermute das bei meinem Kamin der Zug für den 7 Glieder Kessel an der unteren Grenze ist. Auch mal wieder ein Zahlenspiel, der Kessel benötigt lt. IBC 26 Pa Zug. Lt. Viadrus 30-35 Pa.
    Vor dem Einbau habe ich deshalb eine Schornsteinberechnung durchführen lassen, die Ergab das mein Kamin geeignet wäre. Ich habe dreischalig, innen Schamott 14x14, wirksame Länge 9,10m, Zug soll bei 28,54 Pa liegen. Abgastemperatur am Kaminaustritt wurde mit 195,7 °C bei 250°C Abgastemperatur berechnet. Taupunktgrenze 121,2°C.
    Habe 1500 Liter Puffer inklusiv Warmwasseraufbereitung. Der Kessel wummert bei oberem Abbrand ordentlich, im unteren Abbrand nur bei Steinkohle.

    Gruß
    Abu
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Hallo Abu, ist die Reinigungsöffnung unten am Schornstein richtig dicht damit er keine falsche Luft zieht. Mein Schornstein wurde nach einem Schornsteinbrand saniert mit 16o mm Rohr Höhe 13 Meter die Reinigungsöffnung ist auch aus Edelstahl und schließt 100% dicht. Wenn ich die Klappe öffne und nur anlehne zieht der Schornstein falsche Luft und der Ofen qualmt aus der Rosette an der Ofentür. Ich habe am Rauchrohr einen Zugbegrenzer eingebaut der ist auf 20 Pa eingestellt und öffnet ständig beim Betrieb, besonders wenn der Kessel richtig wummert. Kauf dir einen Zugbegrenzer der von 20 - 40 Pa einstellbar ist. Wenn er bei 25 Pa nicht öffnet liegt es am Zug des Schornsteines.

    Gruß Mannec
  • one
    bearbeitet February 2015 Beiträge: 13
    Wurde in der Berechnung berücksichtigt, dass du eine Querschnittsverminderung hast von 160 auf 140 sowie ggf. die Winkel im Rauchrohr?

    Der Zugbegrenzer fürs Abgasrohr/ Schornstein kostet ca. 28-60 EUR.
    Es gibt verschiedene Hersteller. Ich habe bei einem Schornstein den Z4 verbaut (10-30pa) und bei einem anderen den Z5 im Rauchrohr. Den Z5 musst du ein bisschen anpassen auf dein Rohr und dann abdichten mit Dichtmasse ggf. geht es auch mit Glasfaserdichtungen. Achte auf den Regelbereich. Ich meine, dass es einfacher einzustellen ist wenn dieser entsprechend passt. Es gibt aber auch Zugbegrenzer, die Markierungen haben für die entsprechenden Zugwerte.

    Aber m.E. liegen die Probleme an mangelndem Zug. Mache einfach den Versuch und verlängere deinen Schornstein um 1-1,5m (Abnahmefähige Lösung in Edelstahl Kosten 100-200 EUR oder selbst mauern) oder wenn mal nicht soviel wind geht mit einer Testvariante (Bspw. langes 200er- wenn der schmaott tatsächlich viereckig ist 14x14) Rauchrohr mit angeschweissten Laschen zum befestigen auf dem Ziegel). So könntest du bspw. auch versuchen die erforderliche Höhe die du noch aufmauern /aufsetzen musst raus zu bekommen. Der Tipp mit der Reinigungsöffnung und auch dem Rauchrohreintritt ist ebenfalls entscheidend.


  • Abu
    Beiträge: 8
    Hallo,
    den Kamin (Aussenwand und freistehend) hatte ich damals vor diesem Kessel schon erhöht, durch aufmauern und ein 2 m Edelstahlrohr. Mit dem Zugbegrenzer verstehe ich nicht so ganz, weil damit kann ich den Zug verringern bzw. immer gleich halten aber doch nicht erhöhen ?
    Das Abgasrohr 160 mit Wandfutter 150 und Kamin 140x140 wurde bei der Berechnung berücksichtigt.
    Die untere Reinigungsklappe werde ich auf jeden fall neu abdichten. Die alte Dichtung ist beschädigt bzw. fehlt schon teilweise.
    Mein Abgasthermometer ist aussenliegend mit Magnet am Rohr, also eher ein Schätzeisen. Ich werde mir eins mit Sonde für im Rauchrohr besorgen.
    Einlegebleche könnte ich auch noch etwas steiler stellen, obwohl gestern Abend hatte ich mit Braunkohlebriketts und Buchenholz als Zwischenbrennstoff, 92 °C Vorlauf bei 150 °C Abgastemperatur.

    Gruß
    Abu
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Natürlich kannst du mit den Zugbegrenzer den Zug nicht erhöhen. Wenn du einen einbaust und stellst ihn auf 20 Pa und dieser tut bei Betrieb keinen Zuck, liegt dein Kaminzug unter 20 Pa.
  • one
    Beiträge: 13
    Dann wird deine Abgastemperatur nicht richtig gemessen sein. Es gibt auch einen erheblichen Druckunterschied zwischen warmen und kaltem Schornstein. Wenn du keinen Begrenzer einbauen willst, dann müsstet du den Zug eben mal messen lassen vom Feger.

    Ein anderer Tipp für alle :) ich habe den Kugelknopf an der Verstellung gegen eine stabilie Variante mit Metallgewinde getauscht. Das ist nun wesentlich stabiler und kostet 2,50-4,00 EUR (Gewinde M10). Im Auktionshaus von dem User "fettkappe" waren von der Qualität m.E. i.O. (Die ursprüngliche neigt leicht zum überdrehen).


  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Hallo an alle U 28 Heizer ! Habe heute eine neue Erfahrung machen müssen. Der Schorni war da und hat gefegt. Da er erst Mittag kam war der Ofen natürlich in Betrieb. Beim GK 21 habe ich wenn gefegt wurde die Zugklappe am unteren Lied geschlossen egal ob der Ofen in Betrieb war oder nicht es gab keinen Ruß oder Qualm. Das habe ich heute beim U 28 genau so gemacht, hatte vergessen die Rosette an der Obertür zu schließen. Als der Schorni zu fegen begann kam aus allen Ritzen Qualm und Ruß , ich schloss die Rosette, so dicht schließt sie jedoch nicht es qualmte immer noch , ich konnte nur noch lüften. Klar ich hab ein 160 mm Edelstahlrohr im Schornstein, als der Schorni die Bürste runter gelassen hat war das Ding zu. Also mein Top! Nur fegen lassen wenn der Ofen aus ist oder völlig runtergebrannt, Rossette trotzdem schließen die Zugklappe natürlich auch !
  • Beiträge: 14
    Die Messung
    frage an alle, die das erste mal hinter sich haben. Wer darf eigentlich messen? nur der Bezirkshäuptling oder darf man das auch selber bestimmen wie beim Kaminreinigen? was ist die optimale abgastemperatur bei einer messung?
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 29
    Nur der Bezirkshäuptling, 260- 280 Grad
  • one
    bearbeitet February 2015 Beiträge: 13
    natürlich nicht nur der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger, denn der wird nur zwingend für hoheitliche Aufgaben benötigt:


    - Feuerstättenschau
    - Überprüfung von neu errichteten oder geänderten Feuerstätten
    - Bauabnahmen nach Bauordnung
    - Führen eines Kehrbuchs

    Die wiederkehrende Messung kann von jedem zugelassenen Feger durchgeführt werden bzw. man kann diese von jedem durchführen lassen.

    Vergleiche auch : Kehr- und Überprüfungsordnung
    http://www.schornsteinfeger.de/bilder_ziv/files/kovom08april2013.pdf


    Komisch was hier teilweise für Fehlinformationen gestreut werden.

    Abgastemperatur .. je höher desto besser ich hatte aber dazu schonmal etwas geschrieben. Interessieren würden mich viel mehr die CO Werte die ihr erreicht habt mit welcher Einstellung, welchem Brennstoff, welcher Abgastemp. welcher Vorlauftemp. und ggf. welcher Rücklauf Temp. und Schwerkraft oder Pumpe...


  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo
    Wo ist die PDF ?
  • ThorbenThorben Administrator
    Beiträge: 867
    Bitte um Entschuldigung, da war ein kleiner Schluckauf im System, Link geht jetzt!
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
  • Abu
    Beiträge: 8
    Hallo,
    Der Schornsteinfeger Geselle war heute zum kehren da. Da bei mir die Messung noch aussteht habe ich mich mit ihm darüber unterhalten. Er sagte mir für die Messung umso höher die Abgastemperatur umso besser wegen den Kohlenmonoxid Werten. Es wäre für den Kamin kein Problem wenn er dann 500 - 550 °C rein bekäme, was für den normal Betrieb natürlich Energie Verschwendung ist. Die Feinstäube wären bei Festbrennstoffkesseln nicht das Problem, aber die Kohlenmonoxid Werte, wenn die Kessel durch wenig Zuluft in der Leistung gedrosselt würden. Eventuell werden wir die Messung sogar mit Steinkohle durchführen.

    Gruß
    Abu
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