Viadrus U 28

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Kommentare

  • Beiträge: 14
    Hy!
    Noch jemand hier? Wie schaut es im viadrus-kreis aus? Gibt es neue Erkenntnisse? Hatte noch jemand ein messerlebnis-ergebnis? Bei mir wird es nächste Woche ernst-dann kommt der mit dem Messgerät.
    Gruß an alle.
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo
    Messung war Dezember. Ohne Probleme mit zerkleinerten Briketts bestanden.

  • Beiträge: 14
    Welche einstellung hattest du denn bei der hinteren Luftzufuhr (taritätluft) oder wie das heißt.
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Wenn du den das Ding hinten am Ofen meinst, dass ist immer zu.
  • Beiträge: 7
    Zongshen schrieb:
    Hallo Leute ,ich habe den U28 4 Glieder ,und habe erst nach den 3 mal die Messung bestanden bei mir war sogar Viadrus selbst ,und hat zum Schluss die Messung gemacht. Der Grund warum ich nicht bestanden habe lag immer am Zug .Ich habe mir ein Rauchabzugsmotor gekauft (250€) ich hat vorher 17 PA ,was eigentlich reichen sollte .Laut Viadrus selbst braucht der Ofen aber 20 Pa mindestens . Wenn mein Kessel einmal am laufen war habe ich 23 PA gehabt ,ohne Motor. Mit Motor (20 Watt) habe ich jetzt ordentlich dampf bis zu 54 PA ,welche ich nur im Anlauf betrieb einschalte.Ich habe 12 Meter Schornstein und kann nur sagen ,als mir damals der Kessel verkauft wurde ,wusste ich nicht was auf mich zu kommt ,und ich würde das auch nicht noch einmal durch machen . Der Kessel ist U28
    ist kein wartungsarmer und pflegeleichter Kollege. Der Kessel muss ständig verstellt werden ,je nach dem was für ein Brennstoff ,man verwendet . Holz brennt auch nur bedingt (mit Holz Einsatz)
    Und auch der Kollege der behaupte das der u24 beim bestücken nicht qualmt ,ich weiß durch Viadrus
    Meistern und Ingenieur ,das dies nicht möglich ist. Die Kollegen und meine Sanität Firma ,standen
    9 Stunden in meinen Keller und haben versucht die Messung durch zu bekommen.
    Das Problem liegt schon daran das Viadrus selbst nur mit Eierkohle die Abnahme mach,welche hier in Deutschland gar nicht erhältlich ist . Also jeder der Problem hat mit dem Kessel hat,NEIN ES LIEGT NICHT AN DIR . Laut Viarus ist der Kessel auch nicht für jede Anlage geeignet .
    Ersatzteile Kaufen kann man leider auch nur beim Vertragshändler von Viarus ,der Deutschland weite Vertriebsleiter von Viadrus Pavel Šemla setzt sich da in der regel auch ein,das die Händler nicht als zu viel Kassierern. Ich habe denn Holzeinsatz von Pavel geschenkt bekommen. Falls jemand fragen hat kann ich vielleicht mit den einen oder anderen Tip helfen.

    :))
  • Beiträge: 7
    Hallo an alle Leidgeplagten HEIZER,

    mein Kessel (7Glieder) hat mit folgenden Einstellungen bestanden (2.Stufe):

    -als erstes Saugzuggebläse installiert (Schornstein hat damit im Messbetrieb 35 pa)
    -Messung mit Braunkohle machen lassen, dazu die Halbsteine vierteln (ca. 5x5cm), das hat den Hintergrund, daß im Messbetrieb kein Hohlbrand entsteht
    -Rosette an der Fülltür 8 mm geöffnet
    -Rosette hinten geschlossen
    -kleiner Aschekasten komplett geschlossen
    -Primärluft mit Schraube etwa 1 cm geöffnet, ev muss reguliert werden
    -20 cm hohes Glutbett, darauf dann Kohle bis Unterkante Fülltür
    -genug kaltes Wasser im Puffer

    Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung

  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo Leute,
    Ich bestehe die Messung mit ungefähr den Einstellungen von Marcus. Richtig ist die Halbsteine oder Briketts verkleinern.
    Ein Tipp für Leute, die Holz heizen möchten. Ich lege ein paar alte Fliesen auf den Rost. Kaputte viertel oder Halb. Den Holzrost nehme ich nicht. Das bringt nichts. Der Keramikeinsatz lasse ich drin. Egal ob Holz oder Kohle. Die Fliesen haben den Vorteil, dass das Feuer nicht aus geht falls man das Nachlegen verpasst. Auf den Fliesen bleibt so viel glimmende Kohle übrig, dass man wieder auflegen kann. Meiner Meinung nach verbrennt das Holz auch besser.


  • Beiträge: 4
    Guten Abend in die Runde! Ich bin stolzer Besitzer eines Viadrus U28 (6 Glieder) und bin soweit zufrieden. Einziges Problem: Die Messung! Mit Pauken und Trompeten durchgerauscht, CO viel zu hoch, aber Feinstaub perfekt! Laut Schornsteinfeger ist der Zug in Ordnung, den Wert habe ich leider nicht mehr im Kopf. Am Kessel hängt ein Puffer (1000 l), der über eine ESBE (ähnlich Laddomat) erwärmt wird. Die Messung habe ich mit Kohle gemacht, die ich vorher zerkleinert habe. Vorrangig heize ich mit Holz, im oberen Abbrand „heize“ ich den Schornstein, im unteren Abbrand habe ich eine Teerschicht im Ofen. Um die weg zubekommen, soll die obere Rosette etwas geöffnet werden, das bringt aber nichts… Das Holz ist gut abgelagert, heize mit Buche und Fichte / Kiefer. Die Holzscheite sind 50 cm lange, also genau richtig für diese Ofengröße. Den Holzrost samt Keramik und die Abweiserbleche, damit alles gut nachrutscht, sind im Einsatz. Muss der Zusatzrost während der Messung raus und dafür die schrägen Schütten links in den Ofen rein? Der Schornsteinfeger war zwar kulant, aber ich habe einen „anstrengenden“ Nachbarn, sodass ich gern eine perfekte Messung vorlegen möchte. Bin dankbar für jeden Tip!!! Danke und Grüße aus der Oberlausitz!
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    CO bedeutet immer unvollständige Verbrennung und die Teerablagerungen deuten schon daraufhin, dass etwas mit der Luftzufuhr nicht stimmen kann.
    Ich heize selber mit Holz und schreibe wirklich aus Erfahrung. Zuerst einmal hast du, wie ich auch, nicht den besten Kessel. Ich habe einen Orlan Super 25D. Das Problem bei den Kesseln liegt an der fehlenden Überwachung durch eine Lambdasonde. Dafür kosten die Teile natürlich auch sehr viel weniger. Ich hab lange gebracht, bis ich alles soweit eingestellt hatte, damit mein Kessel durch die Prüfung kommt. Meine Erfahrung ist, dass es keinen Sinn macht die Brennstoffe zu wechseln. Zeitweise hab ich hier auch mal Fichte in den Ofen schmeißen müssen, was sich auch fatal auf das Ergebnis ausgewirkt hat. Fichte hat nun mal im Volumen gerechnet nur den halben Brennwert wie zum Beispiel Buchenholz. Dann schreibst du davon, dass dein Holz abgelagert ist. Was bedeutet das? Hast du die Restfeuchte gemessen? Das solltest du wirklich machen. Ich denke, dass dein Holz noch viel zu feucht ist und das erklärt auf der einen Seite den CO Gehalt und auf der anderen die Teerablagerungen. In der Beziehung mache ich auch keinerlei Kompromisse mehr. Den Kessel habe ich einmal eingestellt auf einen Mix aus Buchenholz, trocken und mit einer Restfeuchte von weit unter 20% und Holzbriketts, natürlich auch Buche. Am 24.10. hatte ich erst die Messung und bin ohne Probleme durchgekommen. Ich hab keinerlei Ablagerungen und Feinstaub als auch CO unterschreiten die Grenzwerte.

    Es bringt auch nichts rumzutricksen, nur um die Messung zu bestehen. Wenn du Teerablagerungen im Kessel hast, bekommst du das Problem nicht in den Griff indem du irgendwelche Bleche oder Rosten aus dem Kessel entfernst. Diese Ablagerungen können sich zu einem wirklich ernsthaften Problem entwickeln bis hin zum Schornsteinbrand. Ich denke du solltest anfangen dich mit der Materie Holz auseinander zu setzen. Kauf dir ein gutes Feuchtemeßgerät und überprüfe erst einmal die Restfeuchte im Holz. Alles was über 20% liegt kannst du komplett vergessen. In der Kiste brauchst du das dann nicht mehr verbrennen. Du musst die Gebläsedrehzahl auf den Brennstoff anpassen. Das ist wirklich eine Mordsarbeit. Das funktioniert auch nur mit einem Abgasanalysegerät. Es ist eine sehr nervige Sache. Aber Buchenholz hat nun mal den doppelten Brennwert wie Fichte und wenn du Buchenbriketts verbrennen willst, bist du schnell bei 5 KW/KG. Das kann dein Kessel aber nicht wissen und pumpt immer die gleiche Menge Sauerstoff in die Brennkammer. Bist du nicht bereits dafür, dann solltest du umrüsten auf einen Kessel mit Lambdasonde.
    Nur bleibt dann immer noch das Problem mit der Restfeuchte. Teerablagerungen entstehen nur durch die viel zu hohe Restfeuchte im Holz und durch falsch eingestellte oder nicht funktionierende Rücklaufanhebungen. Unter 65°C darf kein Holzkessel betreiben werden. Bei deinem Kessel würde ich eher auf 70°C gehen.
    Ich hoffe, ich konnte ein paar Tipps geben........
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Der U28 ist ein Kohleofen. Für Holz eignet er sich nur bedingt. Die Länge vom Holz sollte nur ca 20 bis 30 cm betragen. Längere Scheite rutschen schlecht nach. Fichte verursacht immer Teerablagerungen. Hier sollte man immmer etwas Kohle oben drauf legen. Ich habe den U28 damals gekauft, weil ich noch einen Ofen an diesem Schornstein hatte. Ein Gebläse verbietet sich deshalb. Er qualmt grundsätzlich beim Nachlegen aus der Ofentür. Noch einmal würde ich diesen Ofen nicht kaufen. Da er aber nun mal da steht mussich damit leben. Bewährt haben sich die Fliesen auf dem Rost, wenn man Holz schürt.
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 27
    Hallo ihr Leidensgenossen, ich komme jetzt so einigermaßen mit dem U 28 zurecht. Mein Kessel hat nur 4 Glieder und die Holzscheitlänge ist ziemlich eingeschränkt.
    Ich habe die gesamte Zugluftvorrichtung abgebaut. Der Kessel läuft immer auf vollem Zug. Obere Rosette ca 8 mm herausgedreht. Untere Klappe sowieit geöffnet wie es das Gewinde der Stellschraube hergibt, also ca. 2 cm. Kleiner Aschekasten 2 cm Schieber offen.
    Ich habe es weiter oben schon einmal beschrieben. Ich habe mir auf den Ofen einen Spindelmotor montiert der die Klappe für untere und obere Verbrennung automatisch regelt. Seit dem gibt es keinen Glanzruß mehr und auch keine nicht abgebrannten oder hängen gebliebenen Holzstücke. Der Ofen startet mit oberer Verbrennung, hat das Ofenrohr eine Außentemperatur von über 250 C schaltet der Schieber auf unteren Abbrand. Sinkt die Temperatur auf unter 100 C am Ofenrohr schaltet der Schieber wieder auf oberen Abbrand. Hängen gebliebenes Holz wird wieder entzündet und fällt nach unten. Die Abgasprüfung mache ich nicht mehr mit Holz, sondern mit Steinkohle, ohne Probleme bestanden.
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo Mannec
    Kannst du uns Daten zu dem Spindelmotor geben. Auch zu dem Temperaturschalter. (Marke Preis usw.) Das mit der Steuerung finde ich gut.

  • Mannec Azubi
    Beiträge: 27
    Hallo Peter, Spindelantrieb findest du unter www.DRFA.de 100 Hub reichen aus. Wenn du direkt beim Hersteller bestellst, versuche telefonisch zu bestellen und lass dir den benötigten Hub ca. 4,5 cm gleich voreinstellen. Zur Steuerung brauchst du 2 Anlegethermostate. Beide außen auf das Ofenrohr klemmen. Die Thermostate haben 3 Schaltkontakte. Das eine muss bei Unterschreitung von 100 C einschalten, steigt die Temperatur über 100 C schaltet es wieder aus. Das zweite schaltet bei Überschreitung von z.B. 250 C ein, geht die Temparatur zurück schaltet es wieder aus. Beide lassen sich am Spindelmotor anschließen. Die Schalttemperatur kannst du natürlich selbst bestimmen. Darauf achten dass nicht beide Thermostate gleichzeitig schalten. Einmal eingestellt, ist die Sache wartungsfrei. Ich kann die Investition nur empfehlen.
  • Beiträge: 4
    Hallo aus der verregneten Oberlausitz und ganz vielen Dank für die Tipps! Ich hab schon einige Stunden schlaflos herumgelegen und mir so meine Gedanken gemacht. Ein zu hoher CO-Wert heißt natürlich zwangsläufig unvollständige Verbrennung, das kann aber mehrere Gründe haben. Zum einen zu wenig Luft, weswegen ich betreffs des Rostes gefragt habe. Der Holzrost bedeckt einiges vom Originalrost, sodass da weniger Luft „durchpasst“. Die Idee mit der Fliese finde ich toll, das werde ich mit einer Schamotteplatte mal testen! Da kommt die Luft von der Seite und muss durch die ganze Glut durch. Zu wenig Luft kann aber auch durch „falsche“ Luft kommen und da habe ich herumprobiert. Am Austritt des Kessels, wo die Klappe für oberen und unteren Abbrand angeschraubt ist, waren die Schrauben locker. Auch bei den beiden Reinigungsöffnungen auf der rechten Seite habe ich nachgezogen. Beim Eintritt des Ofenrohrs in das Mantelrohr vom Schornstein ist etwas „Luft“, das dichte ich heute mit Glasfaserschnur ab, dann muss er schon besser ziehen! Laut Schornsteinfeger ist der Zug in Ordnung, das war ihm fast schon zu viel!

    Nun zu den Teerablagerungen: Ich habe ein Restfeuchtemessgerät und natürlich getestet, alle Werte waren um die 17 %. Der Schornsteinfeger hat „gegen gemessen“ als Vergleich, die Werte lagen um +/- 3 % daneben. Im Klartext: Das Holz ist ok, das hat er auch bestätigt. Und ich möchte meinem schwierigen Nachbar kein Wasser auf die Mühle geben!!! Ich würde nicht behaupten, dass Nadelholz immer zum Verteeren neigt, denn mein Bruder heizt ausschließlich mit Nadelholz und sein Ofen (Nicht wassergeführt!) ist innen immer sauber. Mein Ofenrohr ist auch sauber, weißlich graue Flugasche, so wie es sein soll.

    Damit komme ich zum nächsten „Problem“: Ich werde das Gefühl nicht los, dass mein Ofen „zu kalt“ ist und überlege, ob ich nicht in meine ESBE LTC200 (Rücklaufanhebung) eine „heißere“ Thermopatrone einsetze. Wenn der Puffer an die 80° geht, dann geht der Ofen einfach besser. Nur dann muss ich nicht mehr kacheln, sonst kocht der Puffer über. Mein Installateur rät aber eher ab, denn dann dauert das Aufheizen länger. Mag sein, dafür lebt mein Ofen auch länger. Die Patronen (für die Rücklaufanhebung) gibt es laut Hersteller bis 80°, verbaut ist meines Wissens 65°. Was ratet ihr?

    Ich möchte nicht die Brennstoffe wechseln, nur in Ruhe mein Holz feuern. Hat schon jemand die Messung mit Holz geschafft…? Ich hätte gern ein Messgerät zum Probieren und Üben, nur ist das abartig teuer…

    Zum Thema Heizwerte Hart / Nadelholz: Ein guter Freund der Familie ist Holzgroßhändler und er belächelt die Hartholzheizer mehr oder weniger. Hartholz kostet teilweise das Doppelte (oder mehr) im Vergleicht zu Nadelholz bei etwa einem Drittel mehr Heizwert. Es ist von der Dichte erheblich schwerer, hartnäckiger in der Verarbeitung und trocknet wesentlich länger. Im Klartext: Rechnen für Aufhörer. Das soll wirklich keine Klugscheißerei sein, wer eigenen Wald mit Hartholz hat, der soll es nutzen. Wer es unbedingt will, natürlich auch. Meine Bekannten in Bayern, Österreich und Südtirol heizen ausschließlich Nadelholz und haben auch keine Probleme. Das Bayrische Landwirtschaftsministerium bestätigt die Brennwerte, ich kopiere ein paar Werte im Anschluss rein, damit ich meine „Thesen“ auch belegen kann.

    Holzarten Brennwert KWh /rm Brennwert KWh /kg Zu ersetzende Menge Heizöl

    Eiche 2100 4,2 210

    Buche 2100 4,0 210

    Robinie 2100 4,1 210

    Esche 2100 4,1 210

    Kastanie 2000 4,2 200

    Ahorn 1900 4,1 190

    Birke 1900 4,3 190

    Platane 1900 4,2 190

    Ulme 1900 4,1 190

    Kirsche 1800 4,3 180

    Lärche 1700 4,4 170

    Kiefer 1700 4,4 170

    Douglasie 1700 4,4 170

    Erle 1500 4,1 150

    Linde 1500 4,2 150
    Fichte 1500 4,5 150

    Tanne 1400 4,4 140

    Weide 1400 4,1 140

    Pappel 1200 4,1 120

    Zum Rauch: Beim Nachlegen räuchert es, wenn ich zu zeitig oder zu langsam nachlege. Wenn unten nur ein dickes Glutbett ist, kann nichts räuchern. Dann muss eben schnell das Holz rein und gut. Auch oben aus dem Schornstein räuchert es nicht wirklich. Nur nach dem Nachlegen. Beim Anzünden mache ich den Ofen gut halbvoll, dann oben einen Anzünder rein (auf oberem Abbrand) und durchbrennen lassen, bis unten auf dem Rost ein Glutbett liegt, dann nachlegen und auf unteren Abbrand. Ich habe den Kessel mit sechs Gliedern geholt, weil ich die Leistung brauche und weil ich keine 33er Scheitel mehr machen will. Ich mache Meterstücken mit der Kettensäge und spalte auch in Meterscheite, da halten die Stapel wesentlich besser und der Wind pfeift ordentlich durch. Dann mit der Kreissäge auf 0.5 m und alles geht ohne großen Verschnitt über die Bühne. Pro Heizsaison gehen gut 15 RM durch.
  • Beiträge: 5
    Hallo Peter128 Azubi
    &
    Hallo AnjinSan

    Wäre es möglich das wir mal miteinander telefonieren können?

    Viele Grüße

  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Gib uns deine Mailadresse wir senden die dann die Tel.Nr.
    Gruß Peter

  • Beiträge: 5
    Hallo Peter, vielen dank für deine Antwort.
    Ich schreibe die Mailadresse morgen hier rein.
    Gruß Jonny
  • Beiträge: 4
    Hallo Johnny4go + Peter128 ! Können gern schreiben + telefonieren, meine Kontaktdaten habt ihr per PN bekommen. Bis bald!
  • Beiträge: 2
    Hallo AnjinSan
    Ein Kohleofen kann man nicht mit Holz messen. Ich hab das Ding seid Anfang Dezember 2014 bei mir im Keller stehen und ich war kurz davor das Ding raus zu schmeisen in kleinen Stücken . Der Vorschlaghammer stand schon im Keller, weil das schwarze Zeug (Teer) schon aus dem Abgasrohe lief .Beim Heizungsverkäufer bekam ich eine freunliche Telefonnummer die hat mir sehr weiter geholfen.Hab vorher mit einen GK 21geheizt.
    Man sagte mir :
    kleines Holzfeuer ca.1/2 voll mit Kohlestücken oben drauf (oder nur Holz)
    kurzschluß Klappe auf und die Aschetür auf oben Heiztür zu Anzünden unten , wenn im Abgasrohr ca. 400°C da sind Aschetür zu Oben Heiztür auf und nachlegen dann Tür zu und Feuerzugsregler auf 90°C einstellen und Kurzschlußklappe zu. Das sollte so funksonieren ,bei Holz nicht so richtig. Ich hab dann die Aschetür zugelassen bis auf einen kleinen Spalt von 3/4 mm an Feuerzugsklappe und alle anderen Luftrosetten auch zu die Heiztür einen Spalt ca.10/15 mm aufgelassen danach hat es sich angehört wie ein Gasbrenner.
    Mit dem Wissen von heute in der Handhabung Gebrauch und Pflege (Zuge reinigen bei Holz 1-2 mal im Monat) wäre ein anderes Modell da .So und nun heizen wir bis der Gesetzgeber sagt der Ofen muß raus ,ich hoffe das dauert auch 30 Jahre wie beim GK 21 .Denn die Leistung ist gut bis sehr gut je nach dem was drin liegt (Steinkohle Braunkohle oder Holz) .
    Zur Anlage : Viadrus 28 + 1100l Puffer+300l Warmwasser + Steuerrung Master DE.110 und eine Solaranlage ( Wasser und Heizungs unterstützung )
    Grüße von der Elbe
  • Beiträge: 4
    Hallo Elbe8401,
    habe noch einige Fragen. Können wir uns per PN die Mailadressen / Telefonnummern austauschen?
    Grüße aus der Oberlausitz!
  • Beiträge: 2
    Hallo AnjinSan
    Hast dich meine Telefonnummer erreicht.Die erste Woche wäre gut zum reden
    Grüße von der Elbe und einen guten Rutsch Ins 2018 er Jahr Elbe 8401
  • Beiträge: 7
    Hallo Ihr Leidgeplagten U28/GK10 Heizer,

    letzte Woche habe ich meine zweite Messung bestanden. Diesmal mit Anthrazit.
    Besser als ich es mir vorstellen konnte und obwohl nicht alles hundertprozentig nach Vorgabe des Herstellers eingestellt war, allerbeste Werte. Co Wert 0,2, Staubwert 0,01 g/m³. Meine erste Messung mit Braunkohle habe ich nur knapp geschafft, war aber auch schon wieder zu wenig Glutbett vorhanden.
    Also Leute, besorgt Euch Anthrazit und das Zittern hat ein Ende.
    Bei Interesse lade ich gerne die Messbescheinigungen anonymisiert hoch.

    Mit bestem Gruß

    Marcus
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo Marcus,
    was für Antrazit hattest du. Eier oder lose. Wie war die Bezeichnung auf der Rechnung. Da gibt es verschiedene Arten.Lass es uns wissen.
    Gruß Peter
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 27
    Hallo Peter, wir hatten gleich am Anfang des Forums mal Kontakt. Der eigentliche Grund warum die Viadrus die Prüfung nicht bestehen ist folgender. Ich hatte die erste Prüfung vor 4 Jahren mit Braunkohlebrikett durchführen lassen, durchgefallen Co 5,0. Die nächste vor 2 Jahren mit Buchenholz, durchgefallen Co zu hoch. In diesem Jahr mit Steinkohlenkoks wieder fast durchgefallen.
    Ich hatte den hinteren Schieber während der Prüfungen auf zu, also nur unterer Abbrand. Die dritte Prüfung war fast schon durchgelaufen wieder Co 4,5. Ich machte den Versuch den hinteren Schieber zu öffnen. Plötzlich gingen die Werte auf 0,3 Co runter. Das Problem ist, die Schornies wissen nicht wie die Züge eingestellt werden. Ich habe mir ja dieses Schaltgestänge mit Wärmefühler angebaut. Weiter oben schon mal beschrieben. Zu 80 % brennt der Ofen mit oberen und unterem Abbrand, die Drosselklappe sehe ich nur als Begrenzung damit der Ofen nicht überhitzt.
    Wir haben dann das Gerät heruntergefahren und noch mal neu gemessen. Co 0,3 Feinstaub 0,01g/m3
    Das ist eigentlich ganz lodisch zu erklären. Durch das Öffnen des oberen Zuges gelangt jede Menge Frischluft in den Abzug. Die Zugstärke des unteren Abzuges wird reduziert. Im Abzugrohr vermischt sich das Ganze und die Messwerte sind top. Ich bin sicher das es mit Holz oder Kohle genau so funktioniert. Die Rosette an der oberen Ofentür war nur leicht geöffnet ca. 6 mm Die untere Klappe an der Aschentür ca. 1 cm, kleiner Aschkasten etwa 5 cm, hier kommt auch noch mal gut Frischluft hinzu. Viel Spass beim ausprobieren, ihr werdet seheh es klappt.
    Viele Grüße Klaus
  • Beiträge: 7
    Peter128 schrieb:
    Hallo Marcus,
    was für Antrazit hattest du. Eier oder lose. Wie war die Bezeichnung auf der Rechnung. Da gibt es verschiedene Arten.Lass es uns wissen.
    Gruß Peter

    Hallo Peter,

    bezüglich Deiner Frage zur Art des Brennstoffs. Es war Anthrazit Nuß 2 aus China. Ich denke auch europäische Herkünfte funktionieren. Ganz wichtig ist aber, falls jemand bei Kohlenhandel24.com bestellen möchte/hat: Dort wird sog. Kolumbianisches Anthrazit angeboten. So etwas gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht, das ist Gasflammkohle die in Kolumbien abgebaut wird.
    Zu Mannec möchte ich bemerken, das sicher viele Wege nach Rom führen. Wenn es funktioniert, warum nicht. Allerdings kann ich mir die extrem schlechten Werte im unteren Abbrand nicht erklären, ev. zu schlechter Zug. (was hat der Schornsteinfeger für einen Zug/Unterdruck gemessen?) Über 1 mg Co wurde bei mir noch nicht gemessen, das liegt aber sicherlich auch ein meinem Saugzuggebläse, das im Hochbetreib (Abgastemperatur 250°C) ca 41 pa Unterdruck erzeugt.
    Ich kann mich auch ein einen älteren Beitrag erinnern, das jemand bemerkte, daß ein schlechter Schornsteinzug verantwortlich für die miesen Werte sei. Dennoch ist es für mich nicht logisch, das die Werte im oberen Abbrand viel besser sind als im unteren. Im unteren Abbrand werden die Verbrennungsgase durch das Glutbett geleitet und Nachverbrannt/Oxidiert.
    Beim oberen Abbrand gelangen Ruß und Schwelgase in den Abzug wo ja auch gemessen wird. Bei meiner Messung mit Anthrazit waren die Werte im oberen Abbrand allerdings auch nicht schlecht, Co bei 0,4.
    Was die Einstellungen anbelangt, habe ich mich fast genau an die Vorgaben von IBC (ich habe IBC GK10-k, baugleich Viadrus U28) gehalten. Anders war der Schornsteinzug, der bei IBC mit 26 Pa (bei mir 41) angegeben ist und das leider zu geringe Glutbett, welches aber zum Glück noch gereicht hat.
    Beim Abschalten des Saugzuges reduzierte sich der Zug auf 30 Pa und die Werte wurden schlechter.
    Ich lade auf Nachfrage gerne die Anleitung zur Messung von IBC hoch.
    Frohe Weihnacht.
    Marcus
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 27
    Hallo Marcus, ich habe natürlich kein zusätzliches Saugzuggebläse installiert. Der Schornstein ist 13 Meter hoch, mit einem 16 cm Edelstahlrohr. Der gemessene Zug 24 Pa. Das sind nur meine Erfahrungen. Wer kein Saugzuggebläse hat und es gibt Probleme mit der Messung, könnte es so probieren.

    Viele Grüße

    Klaus
  • Beiträge: 7
    Hallo Forumsteilnehmer, kann mir jemand eine tscheschische Adresse für Ersatzteile nennen?
    Ich möchte gerne den Holzeinsatz ausprobieren und bin in dem Zusammenhang auf eine deutsche Internetseite für Viadrus Ersatzteile gestoßen. Dort wird allein für die Seitenbleche ohne MwSt. 500,- verlangt. Die Keramik hätte ich mir selber hergestellt.
    Für weiterführende Antworten schon mal danke.
  • Peter128 Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo Marcus77,
    ich habe die Erfahrung gemacht, daß der Holzeinsatz überflüssig ist. Ich habe einen hier und kann ihn gerne verkaufen. Die Keramik ist auf jeden Fall von Vorteil. Die lasse ich auch bei Kohle und bei der Messung drin. Wenn ich nur mit Holz heize lege ich 3-4 alte Fließen auf den Rost. (Nich so groß)
    Der Vorteil ist folgender... wenn man mal das Nachlegen verpasst hat bleibt auf jeden Fall soviel Glut auf den Fließen liegen, daß man wieder auflegen kann.
    Gekauft hatte ich bei einem ortsansässigen Tschechen (200€ bezahlt) Der ist leider weggezogen. Der Holzrost hat sich jedenfalls nicht bewährt.
    Gruß Peter
  • Beiträge: 7
    Peter128 schrieb:
    Hallo Marcus77,
    ich habe die Erfahrung gemacht, daß der Holzeinsatz überflüssig ist. Ich habe einen hier und kann ihn gerne verkaufen. Die Keramik ist auf jeden Fall von Vorteil. Die lasse ich auch bei Kohle und bei der Messung drin. Wenn ich nur mit Holz heize lege ich 3-4 alte Fließen auf den Rost. (Nich so groß)
    Der Vorteil ist folgender... wenn man mal das Nachlegen verpasst hat bleibt auf jeden Fall soviel Glut auf den Fließen liegen, daß man wieder auflegen kann.
    Gekauft hatte ich bei einem ortsansässigen Tschechen (200€ bezahlt) Der ist leider weggezogen. Der Holzrost hat sich jedenfalls nicht bewährt.
    Gruß Peter

    Hallo Peter,

    danke für Deine Nachricht. Leider ist für mich daraus nicht ersichtlich, warum genau der Holzeinsatz unnütz ist. Das der Keramikrost nichts bringt, habe ich verstanden. Leider gehst Du nicht auf die Seitenbleche ein. Rutscht es denn dabei nicht besser nach? Auf Grund des ständigen verklemmens der Holzscheite benutze ich Holz nur zum Anfeuern, sonst nur Braunkohle Halbsteine. Und selbst diese sind meiner Ansicht nach noch zu groß, weil sie sich auch etwas verklemmen. Am besten funktioniert meiner Ansicht nach Steinkohle, was das Nachrutschen angeht, hat aber wieder andere Nachteile.
    Mein Kessel hat 7 Glieder, Deiner auch?
  • Mannec Azubi
    Beiträge: 27
    Hallo Marcus77, ich verwende den Holzeinsatz komplett seit 3 Jahren. Die Seitenbleche sind durchaus sinnvoll. Ich verbrenne Holzstücke die gerade so durchs Lied passen problemlos. Es gibt kein verklemmen, da es nach unten nicht enger sondern weiter wird. Ich habe auch den original Keramikeinsatz sowie den Zusatzrost. Alles bleibt drinn egal was ich verbrenne. Die Seitenbleche und der Rost sind noch unverändert, beim Keramikeinsatz sind die Kanten schon etwas ausgebrannt. Ich kann dieses Set nur empfehlen. Habe es damals über einen Viadrus Händler bestellt, ich glaube so um die 300,-€. Was meiner Meinung nach gar nicht funktionieren kann, ist der Betrieb mit " nur " unterem Abbrannt. ich habe mir ein Automatisches Schubgestänge eingebaut, wenn die Abgastemperatur unter 100 Grad sinkt, wird die obere Klappe wieder geöffnet. Holz was sich noch oben befindet brennt wieder an und rutscht besser nach. Steigt die Temperatur über 250 Grad schließt die obere Klappe wieder. Den Feuerzugregler habe ich auch komplett abgebaut. Einfacher geht es nicht, Ofen anheizen und nachlegen. Die obere Rosette hab ich 0,5 cm offen, unter ca. 1 cm.
    Absolut kein Glanzruß im Brennraum obwohl ich 70 % Buchenholz verbrenne.
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