Smart Home-Geräte können künftig miteinander kommunizieren

PascalW Administrator
bearbeitet November 2014 in Neuigkeiten
Das Thema Smart Home hatten wir bereits des Öfteren hier im Blog. Die intelligenten Systeme verbinden sämtliche Gerätschaften im Haushalt mit dem Internet, sodass sie praktisch von überall auf der Welt via PC, Smartphone und Tablets angesteuert werden können. So kann man beispielsweise den Stromverbrauch sowie die Temperatur des heimischen Kühlschranks einsehen, bzw. regeln sowie die Heizung ein- oder ausschalten. Diese Geräte entwickeln nach und nach eine größer werdende Nachfrage am Markt, jedoch hatten alle bislang das gleiche Problem: Die Kommunikation der Geräte untereinander. Doch das soll sich nun ändern und eine einheitliche Kommunikationstechnologie wird künftig die Geräte miteinander "sprechen" lassen.

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Kommentare

  • jospr63 Meister
    bearbeitet November 2014 Beiträge: 2,758
    Ich wage einmal dagegen zu schreiben, das die Systeme intelligent sind. Jede Technik ist nur so schlau wie der, der sie nutzt. Es wartet jede Menge Arbeit auf mich, auf Rechtsanwälte und Gerichte. Außerdem bin ich mir nicht so sicher, ob es strafbar ist, wenn man als Nachbar die Temperatur des ungeliebten Nachbarn etwas zu optimieren versucht, in dem man sich in seine Anlage hackt?
    Hatte Vaillant mit seiner Vernetzung nicht auch so ein Problem gehabt und daraufhin alle Leitungen gekappt?
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • ThorbenThorben Administrator
    bearbeitet November 2014 Beiträge: 867
    Pascal hat es hier aber wirklich nicht einfach wenn es um "Smart"-Irgendwas geht :-D. Aber die Geschichte mit Vaillant interessiert mich, Jospr. Habe ich gar nicht mitgeschnitten. Was war denn da los?
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  • PascalW Administrator
    bearbeitet November 2014 Beiträge: 144
    Joa, ich glaube die Diskussion werden wir sicherlich noch ewig hier führen :) Es ist ja auch nie gesagt worden, dass die Technologie fehlerfrei ist, bzw. frei von Kinderkrankheiten. Im Gegenteil, sie steckt sogar noch in den Kinderschuhen. Es ist dennoch gut zu sehen, dass eine Weiterentwicklung vorangetrieben wird und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau. Wenn dem nicht so wäre, würden wir noch mit Steinzeit-Technik rumgurken.

    Ich lehne mich da erneut mal weit passend dazu aus dem Fenster und zitiere Thomas Watson, der einmal ähnliches wie ihr über solch "überflüssige Technologie" sprach: "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt." ;)

    Ich selber nutze sowas selbst (noch) nicht, da ich dem auch noch etwas skeptisch gegenüberstehe und es noch für zu teuer ansehe und es aktuell keinen Mehrwert für mich hat. Dennoch bin ich sehr interessiert, wie sich der Markt entwickelt. In den letzten beiden Jahren war ja viel Frequenz im Bienenkorb.

    In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende und immer fleißig weiter diskutieren :)
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  • jospr63 Meister
    bearbeitet November 2014 Beiträge: 2,758
    Die technischen Voraussetzungen sind ja vorhanden und die funktionieren auch, aber die Schwachstelle ist der Nutzer selbst. Der Nutzer will nur ein Ergebnis haben, versteht aber die Zusammenhänge nicht, die ein wirtschaftliches Heizen ausmacht. Der Nutzer denkt: Ah, ich bin ja unglaublich schlau und wenn ich weg bin, dann schalte ich die Heizung fast aus. 10 Minuten vorher schalte ich die Heizung wieder ein und wenn ich dann ankomme, wird alles warm sein. So wie ich das will.
    Das aus dem Verhalten ein Mehrverbrauch unweigerlich enstehen muss, weiß halt nur ein Fachmann und nicht der Laie, aber der hat plötzlich die Macht im Handy alles selbst zu steuern und zahlt einen Haufen Geld dafür. Würden sich die Leute einmal nur so mit der Regelung beschäftigen wie mit ihren Auto oder Handy, sehe ich da auch kein Problem, aber genau das macht halt niemand. Man suggeriert den Leuten Kontrolle über alles haben zu müssen, was aber nicht sein muss, denn die Regelungen arbeiten selbstständig und effektiv. Ein Mensch kann sowas nicht, da er weder über die Zeit verfügt, noch über das Fachwissen, warum es besser ist gleichmäßg zu heizen und nicht so große Temperatursprünge zu verursachen.
    Die Vernetzung nimmt leider immer mehr mehr zu. Es sind die Kontrollfreaks, die meinen alles unter Kontrolle haben zu müssen. Auch im öffentlichen Bereich wird eine Menge Geld dafür versenkt, nur weil ein Netzwerkfuzzi irgendwo sitzt und von der Materie überhaupt keine Ahnung hat, aber die Kontrolle von irgendwas haben möchte - von was weiß er nicht und kann er auch nicht wissen.

    Bei Vaillant war mal etwas. Das drehte sich um die MiniBHKWs. Die sollten auch vernetzt anlaufen, je nach Bedarf. Irgendwie hat sich dann irgendwas in das System eingeschlichen, was da für reichlich Verwirrung gesorgt hat. Daraufhin hat man die LAN Verbindungen gekappt. Ich hab das allerdings nie richtig verfolgt, weil sowas für mich ohnehin nie in Frage gekommen wäre. Aber wer ein wenig googelt wird sicherlich fündig werden.

    Was würdet ihr machen, wenn einige tausend Euro ausgebt, in der Hoffnung Geld zu sparen und am Ende Mehrkosten im zweistelligen Prozentbereich habt? Da wird die Wahl doch recht eng oder?
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