Kaminofen wasserführend oder nicht wasserführend?

Hallo.

Im Sommer möchte ich meine Heizungsanlage umbauen. Derzeit arbeitet ein Wolf NB/NU-B-20/15 im Haus. Geplant ist Öl raus Gas rein. Gasbrennwerttherme + Solar + Kaminofen. Haus Gesamtfläche 120m².

Zum Kaminofen. Mein zu heizender Wohn- Raum ist 35m² Inhalt 80m³. Der Ofen kommt in ca. Raummitte an einer Innenwand nahe Schornstein zu stehen. Schornsteinhöhe ab Ffb. Wohnzimmer ca. 7,50m.
Am Aufstellplatz war einst ein Kachelofen welchen es abzureißen gilt. Nun hänge ich an der Überlegung einen Kaminofen oder einen wassergeführden Kaminofen aufzustellen. Wasser-Rohrleitungslänge vom Kaminofen zum Pufferspeicher wäre ca. 10m.

Lese ich Beiträge hier oder in anderen Foren so gewinne ich den Eindruck, dass ein wassergeführder K-Öfen zu Problemen führen können. Sauna, Rußprobleme wegen Temperaturgefälle, Lebensdauer, Stromausfall.

Was meint Ihr bringt es „so ein wassergeführter Kaminofen“ oder besser einen normalen K-Ofen aufstellen?


Kommentare

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Wenn so ein Ofen richtig in das System eingebunden wird, funktioniert es einwandfrei. Leider wird zu oft die Billigvariante gewählt und dann kommt es halt auch zu Problemen. Ein richtiger Mischer ist den Thermovar immer vorzuziehen.
    Das mit den Stromausfällen sehe ich persönlich nicht so dramatisch. Wann haben wir den denn? Ein mal im Jahr vielleicht?
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Lucifer Geselle
    Beiträge: 104
    Ich weiss nicht, ob so etwas überhaupt sinnvoll ist, es sei denn, man hat Erfahrung und gut überlegt:
    So ein Ofen benötigt sehr viel Verbrennungsfrischluft, man rechnet so um die 350 m³ pro m² Zuluftöffnung. Das, was man soeben kostspielig erwärmt hat, geht gleich wieder durch den Kamin rauf zum Klapperstorch auf dem Dach.
    Es sei denn, man macht es wie die Urväter an den alten Kaminen und richtet es so ein, dass die Frischluft direkt von aussen kommt. Das geht am besten an einer Aussenwand, Luftklappe von unten.

    Für den Fall des Stromausfalls sind ja wohl die gebräuchlichen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, und/oder, was auch geht, dicke 28 mm Cu Rohre so (hoch)legen, dass das Ganze auch per Schwerkraft läuft. Dann braucht man fast keine Pumpe.
  • Beiträge: 17
    Hallo.
    Danke! Inzwischen habe ich mit einem Energieberater gesprochen, Schornsteinfeger, ja und der hat mir auch von dem wasserführenden K-Ofen abgeraten. Seine Empfehlung, einen Kaminofen von HASE den Jena.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Und warum hat er das? Ehrlich gesagt ist das sehr unverständlich. Es gibt mit den Ofen nur Probleme, wenn der nicht richtig eingebunden wird. Ansonsten rennen die Kisten. Die Verbrennungsluft wird auch bei solchen Ofen von außen angesaugt. Anders könnte man so einen Ofen in einem neuen Haus auch nicht mehr betreiben, da die faktisch dicht sind.
    Es muss halt auch richtig geheizt werden. Die meisten Leute drehen den Ofen die Luft einfach weg und das geht natürlich überhaupt nicht. Auch zu nasses Holz ist Gift für die Ofen. Hält man sich daran, gibt es eigentlich nichts besseres.
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  • Beiträge: 17
    Es gibt mit den Ofen nur Probleme, wenn der nicht richtig eingebunden wird.

    Hallo.

    Wie meinst Du das? Ist der Hase Jena trotz des hohen Preises nicht das Gelbe vom Ei?
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das weiß ich nicht. Ich hab nur auf den vorherigen Betrag geantwortet und da drehte es sich um wasserführende Ofen. .
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  • Beiträge: 52
    Hallo

    Ich würde sagen, Kurz und kanpp. Wasserrführend, wenn man sichs leisten kann.

    LG
  • Beiträge: 12
    Der Beitrag ist schon ein wenig älter aber genau was ich fragen wollte unser Holz Kessel im keller hat jetzt ausgedient und meine Überlegung währe im Wohnzimmer ca41qm einen wasserführenden Kaminofen zu stellen hätte da eine Anschluss am 3 Kammern Kamin (Öl,Luft,Holz) und im keller alles zur Verfügung sprich Puffer Frischwasser ec. Währe das sinnvoll einen Wasserführenden zu nehmen oder eher einen normalen! weil der puffer würde ja dann nicht mehr benutzt weil es ja dann über den öl kessel läuft
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Eine schwierige Frage! Es macht Sinn einen Ofen mit Wassertasche zu nehmen, wenn man sich damit auskennt. Das ist leider nur sehr sehr selten der Fall. Es wird jedes Holz in den Ofen gefeuert, Hauptsache es brennt - egal wie feucht und welche Art Holz. Der Glanzruß ist dann vorprogrammiert. Es wird zuviel rein geschmissen, weil viel auch viel helfen könnte, bis die TAS auslöst. Ich hab da schon so ziemlich alles erlebt.
    Wer so einen Ofen betreiben möchte, sollte sich auch mit der Materie intensiv beschäftigen. Ansonsten sollte man besser bei einem ganz normalen Ofen bleiben.
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  • Beiträge: 12
    Danke für die antwort ich schüre bereits in elternhaus seit ich weis mit holz und das laut schlotfeger mit super erfebnissen ! Ich würde ja wieder einen holzkessel einbauen aber leider reicht mir der platz nicht mehr für mehr puffer ist der 700l schon höchste der gefühle :( darum eben die frage ob es sinn macht weil ja eig. Schon alles vorhanden währe ( puffer, schornstein ec.)
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