Energetische Sanierung Haus BJ 1965 inkl. Umbau auf FBH...aber welche Heizung

Hallo zusammen.
Wir sanieren gerade ein Haus aus dem BJ 1965. Dachdämmung, Aussenwanddämmung, neue Fenster/Haustür, Kellerwanddämmung, neue Wasserleitung, neue Elektroleitungen und neue Fussbodenheizung.
Das Haus hatte bisher Ölheizung (Brötje BJ 2006, aber Brenner uralt). Gas liegt in der Strasse aber nicht im Haus. Ich möchte keine Ölheizung, da es einen Erdtank gibt bei dem ich mittelfristig Leckagen erwarte. Nun haben mir die verschiedenen Heizungsbauer jeweils zu einem andere Heizungstyp (Brennwerttherme Gas, Austausch Brenner auf Gas) geraten. Ich habe auch mal die ENEV Energieeinsparchnweisberechnung gemacht. Nach der Sanierung landen wir bei 82.3kWh/m2a als Primärenergiebedarf und 0,396 W/m2K Transmissionswäremeverlust.
Was ist Eure Empfehlung?
Danke und Gruss
Chris

Kommentare

  • jospr63 Meister
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    Ein Tank wird auch nicht mittelfristig undicht werden.

    Dein Kessel ist Baujahr 2006. Das ist kein Alter für einen Kessel. Regeltechnisch hat sich auch kaum etwas geändert. Man kann den Kessel noch viele Jahre sorglos betreiben. Ehrlich gesagt würde ich im Moment eine solch junge Anlage überhaupt nicht verändern wollen. Ich kann auch niemanden dazu raten. In den vielleicht noch 25 Jahren Laufzeit des Kessel, würde ich mein Augenmerk eher den Alternativen widmen, aufrüsten mit Solar usw. und dann am Tag X umrüsten. Mit einer reinen Umrüstung auf Gas halst du dir nur Kosten auf, aber einsparen wirst du absolut nichts.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
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    Vielen Dank für den Input. Dann wäre aus deiner Sicht die beste Option auf Öl zu bleiben und nur den Brenner zu erneuern. Korrekt?
  • jospr63 Meister
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    Ich würde nicht einmal den erneuern. Solang man mit dem Verbrauch leben kann und die Werte stimmen......warum sollte ich dann etwas verändern? Mein Augenmerk würde ich lieber auf undichte Fenster und Türen lenken.
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  • Beiträge: 10
    danke nochmal jospr63. Kann man das tun, ohne dass man damit gegen die vielfältigen ENEVs und sonstigen Dinge verstösst? das wäre natürlich das coolste.

    Denkst Du, dass man damit noch ein KFW115 machen kann (da man ja alles andere wie Fenster, Dach, Fassade, Türe, Fenster, etc. dämmt, bzw. erneuert?)

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Man braucht nichts zu tun! Das ist wieder ein Gesetz, was sich nicht durchsetzen lässt. Es ist ja noch nicht einmal ein Gesetz, sondern nur eine Verordnung. Von daher sollte man das ganz locker sehen.

    KFW 115 Häuser kenne ich nicht. Das ist aber auch egal, denn man sollte in jedem Fall jeden rausschmeißen, der sich Energieberater schimpft und keine Wärmebildkamera dabei hat, um die wirklichen Schwachstellen im und am Haus aufzudecken. Nur mit so einem Bild kann man wirklich gezielt den Wärmeverlusten erfolgreich entgegenwirken. Ohne Bild nutzen mir die unsinnigen Berechnungen überhaupt nichts und was ich verbrauche, sehe ich doch selbst oder nicht?

    Ich würde auch keinen Energieberater mit dem Bild beauftragen, sondern jemanden der sich auf Lecksuche spezialisiert hat. Der hat so eine Kamera und ist wesentlich günstiger.

    Danach kannst du ganz gezielt die Fehler beseitigen und kommst danach auch mit einem kleineren Kessel aus, der wiederum auch günstiger ist.

    Jedes Haus bekomme ich auf KFW 70 oder auch 50. Das ist halt eine Frage des Geldes und auch, wie alt man werden möchte, damit man die Investition auch noch rechnen kann. Im Normalfall rechnet sie sich nicht. Mit der Raumbelüftung und Wärmerückgewinnung und der Isolierung am Haus und im Haus sind mal kurz rund 30000 bis 50000 Euronen fällig. Das hängt ein wenig davon ab, wo du wohnst. Mein Haus ist Baujahr 58. Es wurde nie großartig investiert in Sachen Wärmedämmung ect.
    Ich hab eine Wohnung mit 100 qm und zwei mit 50 qm. Der Jahresverbrauch liegt bei rund 1200 bis 1300 € - aber insgesamt. Ich geh davon aus, dass ich mit meinem Haus bei vielleicht 130 Watt/qm liegen werde. Klar könnte ich auf 70 Watt/qm kommen, aber dann bin ich rund 50000 € ärmer. Und das für 650 € Einsparung im Jahr? Da müsste mir ein Fuß fehlen um das zu machen. Außerdem atmen die Wände und werden nicht durch Schimmelbefall in Mitleidenschaft gezogen. Weiterhin kommen noch ungenannte Kosten mit der Belüftung auf mich zu, denn wer reinigt die Dinger? Ich bestimmt nicht, denn ich möchte noch einige Jahre länger am Leben bleiben.

    Es gibt auch so eine kleine Faustregel für die Isolierung. Vervierfache die Isolierung und du sparst immer die Hälfte ein, was du zuvor an Kosten hattest.

    Wichtiger sind andere Dinge. Die Heizung muss einfach passen und man muss damit umgehen können. Die Regelung ist der wichtigste Bestandteil einer Heizung. Wer sich mit seinem Handy besser auskennt, als mit der Regelung seiner Heizung, macht etwas falsch.

    Sicherlich sollte man die Isolierung auch nicht aus den Augen verlieren. Durchs Dach marschieren rund 34% der Energie. Da sollte man schon drauf schauen. Aber das funktioniert halt nur gezielt und daher ist so ein Bild von einer Wärmebildkamera unabdinglich. Alles was rot auf dem Bild erscheint sollte man vorrangig ins Auge fassen.

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  • Beiträge: 10
    OK. Das gefällt mir.
    Das mit der Wärmedämmung kann mir halt nur in den Sinn, weil man immer so viel davon hört und liest und weil wir in der letzten Mietswohnung (3Parteienhaus, im 1.OG) zunächst auch ohne Vollwärmeschutz gewohnt haben und die Bude war kaum warm zu bekommen. Ich rede von 19 Grad mit ach und krach und das im Sandwich. Nach der Wärmedämmung war es zumindest gefühlt etwas besser.
    Kann jetzt natürlich auch sein, dass die Heizung nicht optimal eingestellt (oder zu gering dimensioniert) war oder beides.
    Jedenfalls hab ich ne beschissene Angst, dass ich das Haus mit ca. 260QM nicht warm bekomme.

    Auch wegen der Kosten würde ich es begrüssen, wenn ich mit der alten Anlage erstmal weitermachen kann.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das mit den Kosten sehe ich auch so. Wir haben ja ähnlich große Flächen zu heizen und ich bin mit meinen 17 KW gut dabei. Anfangs dachte ich auch, dass würde nicht ausreichen, aber selbst im harten Winter vor 3 Jahren mit den - 25°C, gab es keinen Engpass.
    Also mach erstmal so weiter wie bisher und dann alles zu seiner Zeit und vor allem nichts aufschwatzen und einreden lassen.
    So kleine banale Dinge wie eine Solaranlage für die Warmwasserversorgung bringen manchmal mehr. Damit ist man schon wieder 500 Liter Heizöl nach unten gekommen. Der Austausch von alten Glühbirnen gegen LED Licht und die alten Umwälzpumpen gegen neue Hocheffizienzpumpen bringen schon eine große Erleichterung im Geldbeutel. Ein Scherz am Rande........der Auszug pubertierender Kinder spart am meisten ein. ;-)
    Mit solchen Maßnahmen schaffst du dir auch wieder Ressourcen, um dann gezielt eine ausreichende Wärmedämmung in Angriff zu nehmen.
    Ich selbst habe entschieden noch das Dach zu isolieren, weil es ohnehin fällig ist und wir noch aufstocken werden. Das machen wir für unseren Junior, der mal kurz das Weite gesucht hatte und in eine Art eheähnliches Verhältnis geflüchtet ist. Immerhin, ich war richtig stolz, aber nach 6 Wochen stand er wieder vor der Tür. Den ganzen Abend Rücken zu kraulen war wohl eher nicht sein Ding. So bieten wir ihm eine Perspektive, damit das hier auch weitergeführt wird.
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  • Beiträge: 10
    Hi jospr63,
    danke für das Feedback.
    Ja, so werde ich es erstmal machen-
    ggf. mache ich erstmal nur dach, solar (PV nur die Leitungen legen)und neue fenster und fahren mit dem öler weiter, dann sehe ich ja was unter dem strich bleibt an Ölbedarf.
    dann kann ich weiterschauen, und ggf. Fassaden isolieren und dann nochmal schauen was ich brauche und dann nochmal überlegen, ob ich den vollwärmeschutz dranklatsche...
    kosten nutzen Abwägung. wie du schreibt 50 TEUR für vollwärmeschutz...dafür kann ich lang 500 oder 1000 EUR mehr Öl bezahlen...so alt werde ich wahrscheinlich nicht :-)
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Mit dem "Vollwärmeschutz" wäre ich ein wenig vorsichtig. Fenster, Türen und Dach ja, aber die Wände? Ich komme sehr viel in Wohnungen rein und mir ist aufgefallen, dass es vermehrt in diesen Wohnungen mit "Vollwärmeschutz" zu Schimmelbildung kommt. Was mir auch aufgefallen ist, dass Sonnenlicht nicht mehr in dem Maße durchs Fenster kommt, wie zuvor. Es ist einfach wesentlich dunkler. Das sollte man nicht unberücksichtigt lassen. Also ich stehe diesen "Vollwärmeschutz" eher ein wenig skeptisch gegenüber.
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  • Beiträge: 10
    Hi,

    Bei der vollständigen Dämmung wird gerne die Lüftung vergessen. Entweder manuell streng nach Plan oder feuchtemesser oder besser eine luftungsanlage. Sonst ist es logisch das Schimmel kommt.

    Ich würde aber auch erst mal langsam machen und das Haus kennen lernen. Öl ist ja noch billig und daher ist es nicht akut. Mittelfristig wirst du um eine umfassende Sanierung aber kaum rum kommen.

    Es gibt alte Häuser dir sind erst such gut. Aber gerade aus den 60er 70er Jahren auch viel Mist der frißt dir die Haare vom Kopf.

    Gruß Patrick
  • Beiträge: 10
    jospr63 schrieb:
    Mit dem "Vollwärmeschutz" wäre ich ein wenig vorsichtig. Fenster, Türen und Dach ja, aber die Wände? Ich komme sehr viel in Wohnungen rein und mir ist aufgefallen, dass es vermehrt in diesen Wohnungen mit "Vollwärmeschutz" zu Schimmelbildung kommt. Was mir auch aufgefallen ist, dass Sonnenlicht nicht mehr in dem Maße durchs Fenster kommt, wie zuvor. Es ist einfach wesentlich dunkler. Das sollte man nicht unberücksichtigt lassen. Also ich stehe diesen "Vollwärmeschutz" eher ein wenig skeptisch gegenüber.

    Ja, das ist ne gute Idee, erstmal ohne Vollwärmeschutz an den Aussenwänden zu starten...dann kann ich auch sehen, was wir verbrauchen an Öl und ob das überhaupt lohnt.
    Ausserdem schont es den Geldbeutel. Dach, Fenster und FBH sowie Sanitär und Böden ist schon pervers genug....



  • Beiträge: 10
    Patrick schrieb:
    Hi,

    Bei der vollständigen Dämmung wird gerne die Lüftung vergessen. Entweder manuell streng nach Plan oder feuchtemesser oder besser eine luftungsanlage. Sonst ist es logisch das Schimmel kommt.

    Ich würde aber auch erst mal langsam machen und das Haus kennen lernen. Öl ist ja noch billig und daher ist es nicht akut. Mittelfristig wirst du um eine umfassende Sanierung aber kaum rum kommen.

    Es gibt alte Häuser dir sind erst such gut. Aber gerade aus den 60er 70er Jahren auch viel Mist der frißt dir die Haare vom Kopf.

    Gruß Patrick

    Hi Patrick,
    ja, die liebe Lüftung. Aber ehrlich gesagt, ne Anlage bau ich nicht ein. Morgens mittags und abends Fenster uff und querlüften, das sollte reichen....

    Meines nicht, dass wurde sehr, sehr teuer gebaut und ist kein Standard 0815 Haus aus den 60ern. Das habe ich vor dem Kauf gecheckt. und das was ich machen MUSS war vorher klar. Daher alles gut bei mir :-)
    Gruss
    chris
  • Beiträge: 10
    Hi,

    ich fände das sehr lästig wirklich nach Zeitplan lüften zu müssen, aber das sieht jeder anders. Heizen mit Holz ist für viele ja auch ein vergnügen ich sehe da nur Arbeit und Dreck ;)

    Eine Lüftungsanlage wäre für mich in einen entsprechend gedämmten Haus daher auf jeden Fall erste Wahl.

    Aktuell gibt es halt sehr viel Geld zu sehr günstigen Konditionen bei einer entsprechenden Sanierung und auch ordentliche Zuschüsse.

    Aber andererseits stimmt es schon auch wenn man nur 1% oder weniger Zinsen zahlt, irgendwie muss man das Geld doch zurückzahlen.

    Langfristig werden wir Hausbesitzer alle handeln müssen wenn Öl und Gas als Heizung verboten oder mit hohen Strafsteuern belegt werden.

    Gruß Patrick
  • Beiträge: 10
    Patrick schrieb:
    Hi,

    ich fände das sehr lästig wirklich nach Zeitplan lüften zu müssen, aber das sieht jeder anders. Heizen mit Holz ist für viele ja auch ein vergnügen ich sehe da nur Arbeit und Dreck ;)

    Eine Lüftungsanlage wäre für mich in einen entsprechend gedämmten Haus daher auf jeden Fall erste Wahl.

    Aktuell gibt es halt sehr viel Geld zu sehr günstigen Konditionen bei einer entsprechenden Sanierung und auch ordentliche Zuschüsse.

    Aber andererseits stimmt es schon auch wenn man nur 1% oder weniger Zinsen zahlt, irgendwie muss man das Geld doch zurückzahlen.

    Langfristig werden wir Hausbesitzer alle handeln müssen wenn Öl und Gas als Heizung verboten oder mit hohen Strafsteuern belegt werden.

    Gruß Patrick

    Hi Patrick,
    die Lüftungsanalgen müssen nicht nur immer laufen und verbraten damit Energie, sie müssen auch gereinigt werden sonst werden die Dinger zu den schlimmsten Dreckschleuder. Daher wehre ich mich auch dagegen.
    Und ja, Holzfeuer machen wir auch :-), ohne dass es uns lästig wäre...denke ich doch.

    Und das Geld billig ist, ist nicht richtig. Die Kreditzinsen sind billig. Das Geld musst du 1:1 zurückzahlen. Daher auch hier muss man sich überlegen, wo man investiert. denn auch bei geringem Zins. Die Tilgung ist zu leisten!

    Das mag sein, dann nehmen wir uns alle PVAnlage mit WP :-)

    Gruss
    Chris
  • bearbeitet April 2016 Beiträge: 67
    Hallo Chris,

    ich würde den bisherigen Ausführungen zustimmen und in dem Haus auf Potenzial- und Schwachstellensuche gehen.
    InterHast du denn Infos zum bisherigen Verbrauch (Wärme/Elektro) in dem Haus und/oder eurem bisherigen Verbrauch in eurer alten Immobilie?
    Zur Lüftungsanlage sollte man sicherlich fairerweise erwähnen dass durch die Wärmerückgewinnung aber eine teilweise nicht unerhebliche Reduzierung der notwendigen Wärmeerzeugung (auch durch schlechtes Lüftungsverhalten) erfolgt, die die Kosten für den Pumpenstrom überkompensieren, wobei die Frage nach einer rein monetären Amortisation sicherlich bleibt. Auch gibt es die Möglichkeit die Lüftungsanlage bedarfsgerecht anzusteuern, so dass auch hier noch Potenziale schlummern.

    Beste Grüße, Erik von moderne.heizung
  • Beiträge: 3
    Mit welchen Stoffen wird die Wärmedämmung vorgenommen? Ich schaue mir derzeit auch die Möglichkeiten mit naturnahen Stoffen aus Zelluluse an (vgl. https://www.thermofloc.de/ ), bei der der die Stoffe aus Papier von Tageszeitungen gewonnen wird. Das ist besonders kostengünstig und die Dämmwerte können sich sehen lassen.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Theotor schrieb:
    Mit welchen Stoffen wird die Wärmedämmung vorgenommen? Ich schaue mir derzeit auch die Möglichkeiten mit naturnahen Stoffen aus Zelluluse an (vgl. https://www.thermofloc.de/ ), bei der der die Stoffe aus Papier von Tageszeitungen gewonnen wird. Das ist besonders kostengünstig und die Dämmwerte können sich sehen lassen.

    Bei der Fassadendämmung sollte man sehr gut aufpassen. Auf der einen Seite besteht eine erhöhte Brandgefahr bei den Kunststoffen, wie Polystyrol und andere Dämmplatten dieser Gattung. Aber sie bleiben trocken. Auf der anderen Seite stehen Mineralwolle und andere Dämmaterialien, die allerdings einen anderen Nachteil haben. Sie können feucht werden und verlieren so ihre dämmende Wirkung.

    Wer richtig dämmen möchte, benötigt ein zweites Mauerwerk mit Hohlschicht zwischen den Mauern. Das ist sehr aufwendig und auch nicht überall gewollt und erlaubt. In Norddeutschland hast du damit weniger Probleme, je weiter es nach Süden geht, werden sich die starrsinnigen Behörden immer stärker dagegen stemmen.

    Ich denke auch nicht, dass die Wände die großen Schwachstellen am Haus bilden. Dachisolierung, Fenster und Türen sind viel wichtiger. Außerdem hat eine Wanddämmung auch unangenehme Folgen. Der Lichteinfall ist geringer. Man benötigt eher und somit mehr künstliches Licht im Haus.

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  • Beiträge: 10
    So Leute, komme erst jetzt wieder zum schreiben. In der Zwischenzeit ist einiges geschehen.
    Wir haben den keller komplett isoliert (Styrodur 120) und eine drainager verlegt, davor die wand mit 2K-Bitumen, 2x gestricken bzw. aufgezogen und an der kellerwand/Übergang Bodenplatte eine Hohlkehle mit Zement mit PCI Anreicherung erstellt.

    Die Dachisolierung kommt noch (28cm Zwischensparrenisolierung und 6cm Aussenisolierungsplatte (wie die heissen ist mir gerade entfallen), innen dann noch 18mm OSB-Platte-
    dann kommen diie 3 Fachverglastenfenster mit U=0,7
    und die Aussenhülle wird mit 160mm fasadenisolierung isoliert, was genau, hab ich noch ncit im detail geschau. das ist der plan.

    Was die Heizung betrifft werden wir im kompletten Haus, EG, DG, und KG fussbodenheizung verlegen. Noppenplattenmodell mit 50mm Isolierung im Kellergeschoss. und 15mm im EG und DG.

    Heizung fahren wir unseren Brötje Heizkessel aus 2006 weiter, ist kein NT brennwertgerät, aber es ist da und ist noch ok. Ansonsten stellen wir alle Aktivitäten an, um später auf WP umstellen zu können.
    Solare Brauchwassererwärmung werden wir auch machen und PV-Vorbereitung.

    Auch werden wir im OG anstatt ein teueres flaches Blechdach zu bauen, eine Terasse machen (im EG, also direkt darunter, ist WOhnraum), daher müssen wir top isolieren und mit gefälle arbeiten.

    Das ist der aktuelle Wasserstand, so jetzt...FEUER FREI für Eure kommentare.
  • bearbeitet August 2016 Beiträge: 10
    Update zum Thema
    Balkon- bzw. Tereassendämmung mit darunterliegendem Wohnraum
    chriszie (1 Beitrag)vor 2 Tagen
    Balkon- bzw. Tereassendämmung mit darunterliegendem Wohnraum, U=0,225


    [img]https://www.dropbox.com/s/948mx2ikckyjyj4/uimg (1).png?dl=0[/img]

    https://dropbox.com/s/948mx2ikckyjyj4/uimg%20%281%29.png?dl=0

    Hallo zusammen,
    wir sanieren gerade ein Einfamilienhaus BJ 1962.
    Jetzt wird ein Teil des Daches ausgeschnitten und zu einer Dachterrasse umfunktioniert. Darunter befindet sich logischweise Wohnraum. Daher muss die Dachterrasse perfekt isoliert werden.

    Die Geschossdecke ist ca. 22 cm bewhrter Beton. Darunter im Wohnzimmer ist eine um ca. 3 cm abgehangenen Decke mit Rigipsplatte.
    Über der Geschossdecke würde ich gerne so wie im Bild anfangen zu isolieren.

    Etwas gewundert hat mich, dass wenn ich den PU-Schaum weggnehmen ein Nässeproblem entsteht (Kondensat). Aus dem Grund gewundert weill ja darüber noch die Gefälledämung sitzt, die isoliert.


    Was sagt ihr dazu?
    Danke vorab und Gruss
    Christian

  • jospr63 Meister
    bearbeitet August 2016 Beiträge: 2,758
    Das Problem wird nicht die Isolierung werden, sondern die Nässe und die hohen Temperaturunterschiede. Alle Materialien haben in Bezug auf die Temperaturen unterschiedliche Längenausdehnungen. Das bedeutet sie arbeiten gegeneinander und nicht miteinander. Irgendwann kommt es zu Rissen und dann dringt die Feuchtigkeit ein. Im Winter, bei Frost, gefriert die Feuchtigkeit und verschlimmert das alles. Mir persönlich ist keine Abdichtung bekannt, kann mich auch täuschen, die über Jahrzehnte absolut dicht ist.

    Könnte mal jemand den Kontrast der Schrift ändern? Ein wenig mehr Schwarz wäre wirklich angebracht. Danke. ;-)
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • ThorbenThorben Administrator
    Beiträge: 867
    jospr63 schrieb:
    Könnte mal jemand den Kontrast der Schrift ändern? Ein wenig mehr Schwarz wäre wirklich angebracht. Danke. ;-)

    Jemand hat es zur Kenntnis genommen ;-) (ist aber gerade in Island und es dauert evtl. noch ein wenig)
    Administrator & Online-Redakteur
    Heizungsfinder.de
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