Ältere el. Fußbodenheizung - was ist möglich?

Hallo zusammen,
Nachdem ich in diesem interessanten Forum schon viel gelesen habe, möchte ich mal gezielt nachfragen. Hier in der Gegend werden einige Häuser mit Nachtspeicheröfen oder el. FBH angeboten. Im Moment bin ich an einem Häuschen interessiert, das diese FBH hat. Im Kellergeschoss ist noch ein Nachtspeicheröfen verbaut. Was kann man tun, um die Stromkosten zu senken? Diese liegen bei 12000kwh im Jahr für WW und Heizung. Das Haus ist Bj. 1995 und hat eine Wohnfläche von 80qm. Bei der Berechnung im Energieausweis wurden 140qm Nutzfläche veranschlagt, das ist dann wohl mit Keller und Dachschrägen. Dort steht 84,8 kWh/m2 a (hab keine hoch2-Taste). Wenn es nur mir großen Investitionen gehen würde, würde ich vom Kauf Abstand nehmen. Über Flächenspeicher habe ich ja hier schon einiges gelesen, aber da müssten erst Leitungen gelegt werden? Anscheinend ist man mit Nachtspeicheröfen eher noch besser dran als mit dem Fußbodenteil.

Ein Kamin- oder Pelletofen im Wohnzimmer wäre die erste Maßnahme. Ein entsprechender Kaminanschluss ist schon da. Dann würde ich den Heißwasserboiler gegen einen Durchlauferhitzer austauschen. Dämmung verbessern... Mehr fällt mir aber nicht ein. Ideen?

Gasleitung gibt es nicht, für Heizöltanks und große Menge Pellets fehlt der Platz, für Solar käme höchstens das Ostdach in Frage, Wärmepumpe ist sicher auch viel Aufwand und da fehlt wiederum das Verteilsystem, wenn ich das richtig verstanden habe.

Wenn es wirklich so mau ist, würde ich solche Häuser gleich aussortieren. Aber eigentlich liebe ich FBH. Wohne im Moment zur Miete mit Pelletsheizung und FBH. Einen richtig hohen Stromverbrauch habe ich auch so, durch meine 4 Aquarien...
Euch allen noch ein schönes Restwochenende!


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