Nachtspeicheröfen umrüsten

Ich habe folgende Frage:
Wir planen ein Haus zu kaufen. Leider ist hier der Immobilienmarkt sehr angespannt, so dass keine Zeit bleibt etwas in Ruhe abzuwägen. Das Haus hat ca. 200 qm Wohnfläche (10 Zimmer inclusive 2 Bädern) plus Keller. Im kompletten Haus gibt es alte Nachtspeicheröfen. Diese möchten wir gerne ersetzen. Ein Gasanschluss ist vorhanden. Wir haben auch überlegt im Wohnzimmer (ca. 40 qm) und in zwei Bädern Fußbodenheizung zu verlegen. Wie würde man ganz grob die Kosten veranschlagen? Sind ca. 45000€ realistisch? Was wäre die klügste Lösung? Ist Gas das richtige?

Kommentare

  • fiorinotopvivafiorinotopviva Meister
    Beiträge: 143
    In dem Fall ist Gas sicher das Richtige. Schildere dein Anliegen doch nochmal in der Abteilung Gasheizung/Brennwerttherme, da wird dir sicher geholfen.
    Vernünftig dämmen! Die beste Heizung ist die, die du nicht brauchst!
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Also ich selbst glaube nicht, dass du mit 45000€ auskommen wirst bei dem Vorhaben. Lasse dich Vorort beraten, weil mit einer Fußbodenheizung hat es noch etwas anderes auf sich. Es betrifft den Aufbau des Fußboden. Du kommst mit den Maßen nicht hin, weil Türen und Fenster nach dem Umbau zu niedrig sein werden. Es gibt sicherlich Ausnahmen, aber das kann nur Vorort entscheiden werden.
    Weiterhin rate ich auch von einer reinen Gasheizung ab, genauso wie von Öl. Ergänzend ja, aber nicht mehr als Hauptwärmeerzeuger. Wer bereit ist 45000 zu investieren, der kann auch 60000 locker machen und macht es dann auch richtig.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 6
    Sollten die Nachtspeicheröfen so alt sein, dass sie noch Asbest haben / dann nur durch Fachfirmen entsorgen, ich würde sie niemals im Haus alleine aufschrauben ohne Schutz + Atemgerät !
    Dazu gibt es Listen im Netz, welche Serien NR + Bauart noch belastet sind !

    LG

    Inga
    LG


    Inga
  • Beiträge: 67
    Hallo HKurtz,

    vorab ist Erdgas als Brennstoff für die Wärmeerzeugung eine wirtschaftlich und ökologisch attraktive Maßnahme. Ob in dem konkreten Fall die 45.000 € ausreichen ist aus der Ferne schwierig einzuschätzen. Bei der Größe ist ein sehr hoher Stromverbrauch für die Heizenergiebereitstellung nicht unwahrscheinlich, hinzu kommt der Aufwand für die Warmwasserbereitung. Vielleicht gibt es von dem Vormieter ja Abrechnungen, die den Verbrauch aufzeigen.
    Auf jeden Fall solltest du einen Energieberater zurate ziehen, der dir verschiedene Maßnahmen aufzeigt und konkrete Vorschläge unterbreitet. Die Kosten können dann auch bei einer Förderung über die KfW-Bank teilweise geltend gemacht werden.

    Beste Grüße, Erik von moderne.heizung
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