Olsberg 3,4 KW Flachnachtspeicher lädt nicht mehr auf ???

Hallo an die Experten : Bis 5 /2016 funktionierte der Nachtspeicher noch ( 380 V SP 1 Anlage mit Tag + Nachtnachladung ) !

Sehr seltsam, in 3 Wochen hatten 3 Elektro Meister den Ofen durchgemessen währen der Ladezeit : Null Fehler aber er wird nicht warm ( Poiti 47 Ohm ist neu ) nun hatte gestern ein Allrounder nicht nur den Nachtspeicher geprüft ( er zog für 20 Minuten Strom und dann war aus ) er schaute als erster in den Schaltschrank - Stromkasten und siehe da, dass Lade Schütz B 1029-40-00 STOZ ( BBC ) 380 Volt hatte einen Wackel Kontakt / er presste den Schütz mal fest gegen die Rückseite, plötzlich fing die Ladung wieder an !

Heute früh habe ich die verbrauchte KW Zahl in der Nacht ( 10 Stunden ) abgelesen, laut KW Verbrauch sollte er geladen haben / steht jedoch in der Wohnung des Mieters !

Seltsam ist, dass drei Elektriker die in der Handwerker Rolle eingetragen sind nicht einmal auf die Idee kamen, in den Stromkasten zu schauen ?
Habe jetzt trotzdem ein neues Schütz bestellt, wer weiß ob es wirklich nur ein Wackel Kontakt war ????

Wo würdet Ihr noch kontrollieren ???? Oder welche Teile im Schaltschrank ?

LG

Inga

LG


Inga

Kommentare

  • Beiträge: 6
    Sorry, hatte ich vergessen : 12 Elektro Firmen hatten keine Zeit gehabt wegen Großbaustellen !
    Fallen künftig die Normalverbraucher mit diesem Service aus ? Die Hersteller Firma des Nachtspeicherofens hatte es mir telefonisch bestätigt, Kunden möchten kaufen / finden aber niemanden der es ihnen installiert !
    LG


    Inga
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Tja......so langsam fahren die Kunden die Ernte ein, die sie selbst gesät haben. Jahrelang ging es nur billig, billig billig und noch billiger. Das hat sich auf den Lohn ausgewirkt und die Leute sind reihenweise in die Industrie abgewandert oder sonst wohin. In jeden Fall gehen den Firmen so langsam aber sicher gute Mitarbeiter aus. Wir suchen seit 5 Jahren einen KD Monteur, ohne Erfolg. Es bewirbt sich nicht einmal jemand.
    Nun habe ich für dieses Jahr noch rund 250 Wartungen zu machen, alleine versteht sich. Allerdings ist auch für mich ein Ende in Sicht. In 9 Jahren gehe ich in die Rente. Einen brauchbaren neuen KD anzulernen dauert rund 6 Jahre, bevor man ihn auf die Kundschaft loslassen kann. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht.

    Man muss sowas auch generell trennen. Installation ist eine Sache, aber Fehlersuche eine ganz andere. Das können wirklich nur sehr wenige Leute und eine Firma mit 20 Beschäftigten hat max 2 Leute, die in der Lage sind Fehlerquellen aufzuspüren und auch zu beseitigen.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 6
    Jepp, jospr63 Meister so genau sieht es in allen handwerklichen Betrieben aus ! Leider möchte die Generation 24+ ( 30+) auch gar nicht mehr solche Arbeiten machen, mein Elektro Meister Betrieb schickte mir einen Mitarbeiter aus dem Ostblock / der suchte am Nachtspeicher den Poti unten am Lüftungsgitter mit Zusatzheizung / obgleich ich ihm sagte : er müsse vorne rechts dass Seitenteil mit einer Schraube aufschrauben / den Nut hochziehen und schon sieht er den Poti 47 Ohm an zwei Stellen angelötet !

    Beim ersten Ofen hatte er 70 Minuten zu Poti Wechsel gebraucht / beim zweiten Ofen dann nur 15 Minuten !
    Es kann doch nicht jeder in dieser Generation studieren / wo kommen künftig dann die Handwerker her ? Es ist verboten für mich selber an 380 Volt in einer Wohnung die ich vermietet habe rumzuschrauben / allerdings waren von den 3 Elektrikern 2 Meister dabei / ich verstehe dass nicht, dass von 20 Beschäftigten max 2 Leute in der Lage sind Fehlerquellen aufzuspüren und auch zu beseitigen ?????


    Aber im Krankenhaus unter sog. Fachärzten läuft dass Selbe Chema / da muss man Glück haben, den richtigen Arzt zu erwischen !

    Ich habe auch einen Gesellenbrief gemacht 1972 aber zu dieser Zeit mussten wir einfach alles machen und auch alles lernen / selbst wenn es darum ging / Müll wegzuräumen !

    Abitur : Studieren : danach im Chefsessel sitzen, davon träumt heute fast jeder !

    LG

    Inga
    LG


    Inga
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Genau! Nur heute haben fast alle einen Brief, wie auch immer sie den bekommen haben und dann....ja dann.....werden sie auf die Kunden losgelassen.
    Da wird ein sibirischer Agrarwissenschaftler mal schnell und ohne Probleme als Kundendienstler eingestuft. Bewaffnet mit CHAMMER und Tsaangee versucht er dann ein Problem zu lösen.
    Bei Elektrikern und Heizungsbauern gilt: 6 Jahre Mindestausbildung. Darunter geht überhaupt nichts. Erst dann kann man ihn einigermaßen sorglos auf die Kunden loslassen. Die Zeit ist niemand mehr bereit zu investieren und genau darüber stolperst du gerade.
    Ich kann dir nur raten eine alteingessene Firma anzurufen mit einem kurz vor der Rente stehenden Mitarbeiter. Der wird dein Problem sicherlich lösen.
    Es ist leider so gekommen, aber Handwerk hat leider keinen goldenen Boden mehr.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 6
    Nach dem Gesellen / Facharbeiterbrief beginnt ja erst dass eigentliche Lernen ! Dass vergessen viele Leute ! Ist wie beim neuen Führerschein, danach fängt man erst langsam an zu Lernen Step by Step !
    Ich habe eine alt eingesessene Firma 20 Mitarbeiter angerufen, der Neffe 31 Jahre jung ist jetzt der Chef, hat seinen einzigen Onkel der sich zu 1.000 % mit dem Nachtspeichersystem auskannte rausgeworfen, bei den anderen Firmen ist nur noch Großbaustelle angesagt / neuer DM Markt Kabel legen etc.......................

    Und mit dem 30 jährigen Junior Chef hatte ich mich gezofft, weil er mir einen Trottel geschickt hatte, er hätte besser mal seinen 57 jährigen Onkel behalten sollen !

    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht ! Ich möchte mich nicht hier über die 30+ Generation beklagen, aber es ist nun mal Fakt, dass ein 55+ Jähriger mehr auf seiner Erfahrungsdiskette beruflich hat als ein 30 jähriger ( bei 55+ gibt es nur ein Nachteil / sie werden
    ab und zu mal krank ! Aber die Erfahrungen bringen dem Arbeitgeber dann doch den Ausgleich !
    LG


    Inga
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