BUDERUS GB152 -24K Brennwertgerät zeitweise FEHLER 4F 219, Temperatur am Sicherheitssensor zu hoch??

ich habe auch ein Problem mit einer Buderus GB152 24K. Diese macht öfter den Fehler 4F 219 (Die Temperatur am Sicherheitssensor ist >95°C)
1. Sind alle Wartungshähne offen? = Maßnahme: Wartungshähne öffnen. JAAA
2. Beträgt der Wasserdruck min. 1bar?. = Maßnahme: Heizungsanlage nachfüllen und entlüften JAAA
3. Ist mindestens ein Thermostatventil geöffnet? = Maßnahme: Ein Thermostatventil öffnen. JAA
4. Umwälzpumpe prüfen. = Maßnahme: Ggf Umwälzpumpe tauschen. ???? Lässt sich mit Schraubenzieher-Trick mal anhalten, bei Schornsteinfegerbetrieb NICHT, keine Geräusche, schein "normal" zu laufen ist aber eine dieser beschriebenen "komischen" Pumpen Grundfos UBER 15-60 V4 NES
5. Sicherheitssensor prüfen. = Maßnahme: Ggf. Sicherheitssensor tauschen. ?????

Heizung von mir selbst gewartet mit großem Wartungsset, Wärmetauscher komplett zerlegt und bestmöglich gereinigt. Die Anlage hatte vorher den Fehler schon, danach Wochen nicht mehr und jetzt bei der Kälte am Wochenende wieder 2-3x und lässt sich durch Reset neu starten bzw. durch Ausschalten.
Was wäre Ihr Tipp als Fachmann dazu?!? Vielen Danke!

Kommentare

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hm.......

    Es gibt ja nicht sehr viele Ursachen. Entweder ist der STB defekt. Das muss man durch Messen ausschließen. Oder, was wahrscheinlicher ist, dass der Wärmetauscher dicht ist und zwar von der Wasserseite. Dann schaut es eher schlecht aus.
    Es gibt allerdings noch eine andere Möglichkeit, die man auch mit sehr wenigen Mitteln ausschließen kann. Es ist der Vordruck vom Ausdehnungsgefäß in Verbindung mit dem Anlagendruck. Fehlt der Vordruck im Gefäß und die UPER Pumpe läuft an, dann kann die ein Vakuum erzeugen. Durch das Vakuum bedingt, sinkt auch der Siedepunkt vom Heizungswasser und die Kiste fängt an hörbar zu kochen.
    in dem meisten Fällen liegt es allerdings an fehlenden Durchfluß, sei es durch einen verstopften Wärmetauscher oder durch geschlossene TH Ventile und die daraus resultierende fehlende Wärmeabnahme.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 6
    Vielen Dank und die Mühen der Antwort aber nach zwei Jahren muss ich leider nochmal darauf zurück kommen! Die GB152-24K ist diesen Winter wieder 2x ausgefallen, nachdem folgendes in der letzten Zeit gemacht wurde
    - Anschluss Plattenwäremtauscher wegen Undichtigkeit komplett mit allen Dichtungen auf dem Weg dahin gewechselt.
    - Neues externes Ausgleichsgefäß 35l (anstatt intern 12l) installiert und direkt mit dem Originalpunkt verbunden.
    - Therme komplette große Wartung (nach wiederum 1 3/4 Jahren) gemacht, mit besonderes Augenmerk auf Spiralrippenwärmetauscher und Plattenwärmetauscher! Beide Sachen sind einwandfrei durchgängig und wurden total gereinigt, innen, wie außen!
    - Pumpe mechanisch überprüft mit Schraubendreher Test. Unter Volllast nicht anhaltbar, keine Geräusche hörbar.
    - Heizungsanlage entlüftet.
    Hinweis:
    Der Fehler taucht eigentlich nur in der Nacht auf, nur im Winter wenn es sehr kalt ist und nur, wenn die Heizung auf "automatik" steht. Im manuellen Betrieb scheint die Therme nicht auszufallen!

    Gestern Abend ist mir jedoch was aufgefallen, wo ich nicht sicher bin, ob es damit was zu tun hat. Die Therme war schon im "Nachtmodus", wo sie eigentlich immer ruhig ist und gestern aber brummte sie vor sich hin und ich meinte der Brenner war im modulierenden Modus leicht an und/oder die Pumpe lief und brummte weiter.Alles ganz leicht aber doch irgendwie komisch im Nachtmodus! Vielleicht war es nur die Einrichtung "Frostschutz"?!? Ich weiß nicht mehr weiter! Viele sinnlose Gespräche mit Buderus waren auch dabei, mal mit guten Technikern und mal mit schlechten.....

    ICH BRAUCHE DRINGEND WEITERE TIPPS UND RAT, vielen Dank!
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Wie lautet die Fehlermeldung?
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet December 2019 Beiträge: 6
    Die Fehlermeldung ist natürlich wieder Fehler 4F 219, der Buderus GB152 24K. Der Fehler taucht auch nur im Winter und nur bei deutlichen Minusgraden. Es ist mittlerweile ein externes 35 l Ausgleichsgefäß installiert worden, weil das kleine interne eine defekte Membran hatte. Die Brennwerttherme musste vor ca. 9 Monaten wegen einer Undichtigkeit im Anschlussblock für den Wärmetauscher komplett zerlegt werden. Dabei wurden ALLE Dichtungen erneuert und der Plattenwärmetauscher gereinigt, geprüft und er scheint auch einwandfrei zu sein. Heute (so wie jeden Winter mehrfach) fällt die Heizung wieder mit der Fehlermeldung im "Automatik"-Modus aus. Bei Einstellung einer festen Temperatur für die Heizung fällt diese nicht aus und somit retten wir uns über jeden Winter seit Jahren. Hier Heizungsventile wurden auch durch standard ersetzt vor ein paar Tagen und dürften nun auch nicht die Fehlerquelle sein. Was noch alt ist, ist die Pumpe (die aber auch getestet wurde). In bin nun langsam ratlos und hätte gern weitere Tipps von Profis, vielen Dank!

    Was noch NICHT getauscht wurde:
    - Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB)
    - Umwälzpumpe
    - UBA
  • Beiträge: 6
    UND gerader wieder Topthema geworden, ich meine der Fehler 4F 219! :-( Es kann eigentlich kaum noch ein "technischer Defekt" sein, da fast alles von mir geprüft wurde. Pumpe hat Leistung, alle (STB Sicherheitstemperaturfühler ca. 5,6 KOhm, Vorlauf/Rücklauf ca. 6 KOhm, Außenthemperaturfühler wurde auch mal vor längerer Zeit überprüft und hatte korrekte Werte. Wärmetauscher bei letzter Wartung auch tiptop und gereinigt, gleiches für die Spiralen in der Brennkammer. Nach zufälligen Gespräch mit Buderus Technikern vor über einem Jahr in meiner Firma habe ich die max. Heizleistung auf Anraten auf 50% reduziert (also nur noch 12KW) und heute bis auf 9,6KW runter gedreht. Trotzdem heute alleine 2 mal Ausfall mit dem Fehler. Luft dürfte auch keine im System sein, da ich nach Wartungsanleitung entlüftet habe, nachdem ich noch den Durchflusssensor ausgebaut (wegen dem Sieb) und das Sieb überprüft hatte. Alles hat leider nichts gebracht! Heizkörper sind natürlich auch aufgedreht! Hauptsächlich tritt das Problem in der Nacht auf, heute aber auch tagsüber aber sicher immer, wenn die Temperaturen extrem runter gehen bzw. unter 0 Grad. Es tritt auch NUR IM AUTOMATIK-MODUS des Heizanlage auf, nicht bei manueller Einstellungen! Die Techniker hatten damals noch erwähnt, sollte die Minderung der max. Heizleistung nichts bringen, sollte ich die Heizkurven anpassen aber da sehe ich nicht viel! Tagsüber sind 21,5 °C eingestellt, nachts 18° C, kann man darauf vielleicht was entnehmen? Und wie geschrieben, meist müsste es im Nachtmodus ausfallen, heute war es aber auch sicher im Tagmodus, deshalb hatte ich nochmal viel Zeit investiert. Bin für JEDE Idee dankbar, denn nach Jahren nervt es nur noch! Ich hatte den Eindruck das es nach runter schrauben der max. Heizleistung auf 12 KW eigentlich nur max. einmal in den letzten 1 1- 1/2 Jahren aufgetreten ist, jetzt wieder mehrfach am Tag!
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