Wartungskosten zu hoch?

Hallo Leute,

ich habe 2012 eine neue Ölbrennwertanlage einbauen lassen. Kurz zur Anlage:

Viesmann Vitoladens 300W, 19KW, mit Neutralisationsanlage
Warmwasserspeicher, 160L, Edelstahl

Ich habe bei dem damaligen Heizungsbauer auch einen Wartungsvertrag abgeschlossen.
Mittlerweile zweifle ich, ob das überhaupt so gut war. Denn die Wartungskosten steigen
von Jahr zu Jahr. Und ich finde die deutlich zu hoch. Ich liste die Positionen der Rechnung
hier mal auf.

- Heizkesselreinigung incl. reinigung aller Rauchgaswege bis Kamin, pauschal 35,--
- Ölbrennwertwartung incl. Einregulierung, pauschal 105,--
- Rauchgasmessung incl. Protokollerstellung 11,90
- Funktionsprüfung des Grenzwertgebers, pauschal 2,50
- 1 Stück Ölbrennerdüse 29,--
- 1 Stück Wartungs-Set bestehnd aus:
-- 1 Stück Aktivkohlefilter zum Schutz der Umwelt u. Abwasseranlage 32,06
-- 0,5 Stück Gasthermenreinigungsspray Spezialreiniger 7,60
- 1 Stück Zündelektrodenblock 22,80
- Anteilige Fahrtkosten 2,50 Euro

Das sind die Nettopreise. Incl. Mehrwertsteuer kostete dieses Jahr die Wartung 295,55 Euro.

Die oben aufgelisteten Dinge stehen jedes Jahr auf der Wartungsrechnung.

Das sind 300,-- Euro für eine Stunde arbeit. Wenn ich andere Frage, die eine ähnlich große
Anlage haben, dann höre ich immer, dass diese zwischen 150 und 220 Euro bezahlen.

Für mich gehören die Heizkesselreinigung und die Rauchgasmessung zum Punkt
Ölbrennwertwartung. Vor allem, oben wird die Kesselreinigung berechnet und unten
dann noch mal ein Reinigungsspray berechnet.

Mir kommt das sehr hoch vor. Die Wartungskosten bei der alten Anlage waren zum Teil
noch nicht mal halb so hoch. War auch ein anderer Betrieb.

Ferner, ist überhaupt eine Neutralisationanlage nötig? Nachdem, was ich jetzt im I-Net
so gelesen habe, ist die überflüssig.

Freue mich über Meinungen, Kommentare und Anregungen aus dem Forum. Danke.

Gruß,

der Doc

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