Neue Heizung Viessmann oder Buderus?

Hallo,
mir ist in den letzten 35 jahren nun die zweite Viessmann kaputt gegangen.
Die jetzige (vitola100) ist knapp 15 Jahre alt geworden, sie ist wie ihre vorgängerin an einem völlig verrosteten Kessel verstorben. Die Anlage ist jährlich vom Fachbetrieb gewartet worden.
Nun bin ich dabei Angebote einzuholen (liegen noch nicht vor).
Hier bei mir kommen Viessmann und Buderus in frage, da sich die Heizungsbauer hierauf spezialisiert haben. Ich habe nun gehört das, das Kessel rosten bei Viessmann öfters vorkommt, da sie nicht komplett aus Edelstahl sind, ist das richtig?
Kann jemand eine Empfehung ausprechen?
Es wird mit Öl geheitzt und Warmwasser erzeugt, ca 200 qm auf zwei Etagen.
Einfamilienhaus Bj 1972, Dach gedämmt, doppel Verglassung.
Heizkörper an der Wand.
18 kw sollten reichen. (glaube ich...)

Vielen Dank schonmal von einer Ratlosen.
Nusie

Kommentare

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hast du Fußbodenheizung?
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 3
    Nein hab ich nicht.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Dann wundert es mich wirklich, denn die alten Viessmann Kessel waren wirklich nahezu unkaputtbar. Was für Materialien sind denn verwendet worden und wie steht es um die Qualität des Wassers? Irgendwo in dem Bereich wird der Fehler liegen. Das hat auch nichts mit Edelstahl zu tun. Auch ein normaler Stahlkessel hält 30 Jahre und länger.
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  • Beiträge: 3
    Welche Materialien verwendet wurden kannbich nicht sagen. Dafür kenne ich mich nicht gut genug aus. Habe das von einer Fach Firma installieren lassen und diese hat ihn auch gewartet. Wasser haben wir 12,5- 13,9 also Mittel hart bis hart. Der Kessel ist so extrem durch, das ich die Vermutung habe das da von Anfang an was schief lief. Aber egal wen ich frage, mir wird immer nur gesagt, das sei zwar ungewöhnlich, aber eben Pech gehabt.
    Auf was sollte ich den beim Einbau achten?

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Damals gab es keinerlei Vorschriften bezüglich der Wasserqualität in den Heizungen. Heute, mit dem zunehmenden Qualitätsverfall, schaut das anders aus. Es ist allerdings schwer zu beurteilen, ob die Wasserqualität Ursache der Korrosion war oder vielleicht nur ein Fehler in der Verarbeitung. Das kommt in der Tat ab und an mal vor. Das ist wie beim Auto, wenn man von einem Montagsauto spricht. Das ist ärgerlich, aber es passiert leider wirklich ab und an.
    Bei dem Einbau sollte man, wie Socko schon geschrieben hat, die Wasserqualität im Auge behalten. Die gehört in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Das kann man auch selber machen und das mit geringen Aufwand. Jeder Teichbesitzer oder Aquarist hat solche Messmittel. PH Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoffgehalt und Kalk müssen sich im Rahmen bewegen. 13° DH sind einfach zuviel. Von dem Rest kann man nur annehmen, dass da auch irgendwas nicht gestimmt haben kann.
    Am Ende hilft nur eine Wasserprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen. Erst dann hat man wirklich Gewissheit.
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  • SockoSocko Meister
    bearbeitet June 2017 Beiträge: 639
    Stimmt, ich kann natürlich nicht sagen ob es am Heizungswasser liegt. Generell solltest du aber diesen Dingen etwas Beachtung schenken. Ein "Anlagenbuch" hilft da weiter. Manche Fehler, oder Vernachlässigungen, kann man dann nach Jahren noch sehen und vll. auf einen Anlagendefekt schließen. Ggf. brauchst du ja so was wie eine Systemtrennung. Je nachdem wo die Anlage defekt ist, auch mal die Rohrmaterialien beim Trinkwasser ansehen, möglicherweise sollte man auch du mal "trennen" (elektrochemisch).
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