Welcher Öl-Brennwertkessel - Buderus SB105 / GB125 / KB195 (GB145) / Vitoladens 300-C / -T ?

Hallo zusammen, bei uns steht der Austausch der Heizung an, wir möchten beim Öl bleiben. Mein Heizungsbauer bietet mir den KB195 an, den Nachfolger vom GB145.
Ich habe zusätzlich als „einfacheren“ Gegenpart den GB125 ins Spiel gebracht, den würde er auch einbauen, empfiehlt aber den KB195. Gestern habe ich noch den SB105 "entdeckt".

Mein Heizungsbauer hat Buderus und Viessmann im Portfolio, wobei er eher zu Buderus rät, die hätten sich mit Ihren Produkten in den letzten Jahren gesteigert, Viessmann wäre bzgl. Qualität eher schwächer geworden (außer im Preis), das habe ich hier und anderswo auch schon ähnlich gelesen, weiß aber natürlich nicht wie viel Wahrheit da drin steckt.

Es handelt sich um ein ungedämmtes Haus (bis auf Styropor im Dachbereich) aus den 60er Jahren mit ca. 140 m2 Wohnfläche, Jahresölverbrauch ca. 2500-3500 Liter, max. benötigte Leistung also ca. 12kW.

Mein Fokus liegt definitiv auf Robustheit, Langlebigkeit und störungsfreiem Betrieb über viele Jahre, dafür muss dann nicht das letzte Stück Effizienz rausgeholt werden, z.B. mit einem modulierenden Brenner. Ein modulierender Brenner ist doch ein viel komplizierteres Stück Technik mit entsprechend komplizierterer Wartung und teureren Ersatzteilen, ist das korrekt?

Ich wäre also an einem ausgereiften, langlebigen und robusten Produkt interessiert, auch wenn es nicht den Effizienzgipfel im Jahr 2017 erreicht. Mir ist klar dass ein modulierender Brenner für einen Bedarf von 12kW (und weniger) aus Effizienzgründen besser als ein getakteter ist – wie gesagt wäre das aber nicht mein Hauptfokus.

Welchen Brenner meint ihr soll ich unter diesen Gesichtspunkten nehmen und warum?
Buderus SB105 / GB125 / KB195 (GB145) / Vitoladens 300-C / -T ?

Besten Dank für Hinweise zum Thema.
Grüße Tom

Kommentare

  • SockoSocko Meister
    bearbeitet August 2017 Beiträge: 635
    Meine persönliche Meinung, mit dem Logano plus GB145 fährst du am besten. Der ist auch schon recht lange am Markt, spart dir aber sicher noch was an Heizkosten. Und er wird nicht "so schnell" verschleißen da er im Gegensatz zu den anderen Geräten durchlaufen kann.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Ganz klar der Buderus GB 145. Deinem Heizungsbauer kann ich uneingeschränkt Recht geben. Das deckt sich voll und ganz mit meiner gemachten Erfahrung.

    Der GB 145 benötigt keine Brennerdüsen. Er arbeitet nach dem Verdampfungsprinzip. Das Öl wird mittels einer kleinen Dosierpumpe zugeführt, dann erhitzt und daher läßt sich die Ölmenge auch entsprechend reduzieren. Alle anderen Brenner arbeiten mit Öldüsen, die einen Mindestdruck haben müssen, damit das Öl zerstäubt werden kann und nicht als dünner Strahl im Kessel endet. Daher kommen die anderen Hersteller nicht unter die 11 KW Leistung. Nur wer braucht heutzutage wirklich noch 11 KW? Es gibt einen Nachteil bei dem GB 145. Das ist der Stromverbrauch. Den bekommt man in den Griff, wenn man die Leistung abnimmt, was bedeutet, er sollte eigentlich immer laufen. Längere Laufzeiten erreicht man zum Beispiel durch einen Pufferspeicher. Der Stromverbrauch entsteht durch die Startphase des Brenners, weil das Öl erst auf Verdampfungstemperatur gebracht werden muß. Je länger er läuft, je geringer ist auch der Stromverbrauch. Der Modulationsgrad ist einzigartig. Von 4,9 bis 15 KW ist bei einem Ölkessel eine echte Hausnummer.

    Wir haben den vor 6 Jahren erstmals eingebaut. Es gab damals noch ein Problem mit dem Brenner, der allerdings vom Werkskundendienst ausgetauscht worden ist. Seither war ich bei keinem einzigen dieser Kessel mehr zu irgendeiner Reparatur. Sie laufen einfach ohne ein Problem.
    Bei mir wird dieser Kessel auch bald zum Einsatz kommen.
    Auch regeltechnisch ist er den "Mitbewerber", so nenne ich den Finanzier des Wintersport einmal, weit überlegen. Die Regelung ist modular, also erweiterbar und je nach Bedarf auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse abstimmbar. Man kann den Kessel auch separat ansteuern über ein 0 bis 10 Volt Signal. Das mache ich zum Beispiel über die wesentlich günstigere Regelung der Technischen Alternative UVR 1611.

    Die GB 145 Vorteile:
    Wartungsfreundlich, günstig, langlebig, bedienungsfreundlich, sparsam, sehr leise im Betrieb, kaum reparaturanfällig.

    Nachteil: Bei häufigen Starts relativ hoher Stromverbrauch.


    Ich fange jetzt nicht mehr an mit dem Mitbewerber, weil in mir kocht es wegen der vielen Ausfälle. Geschrieben habe ich genug darüber.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 5
    Vielen Dank an Socko und jospr63 für Eure Hinweise. Besonders für die ausführlich Antwort von jospr63, bin echt überrascht über die Fülle an Informationen und Professionalität, echt super.

    OK, den Wintersport-Finanzierer würde ich aus der engeren Auswahl rausnehmen, war eigentlich vorher schon so und hat sich für mich jetzt noch mal bestätigt.

    Ein paar Fragen hätte ich noch:

    Du schreibst ihr hattet nach der Sache mit dem Werkskundendienst beim GB145 keine einzige Reparatur mehr bei den von Euch betreuten Geräten, und das seit 6 Jahren. Das kann man vom GB125 so nicht sagen? Er hat bei vergleichbaren Alter mehr Reparaturen (bedingt durch Taktung/Verschleiß etc.) oder wäre der genauso "reperaturarm" aus Deiner Sicht?

    Gibt es den GB145 noch zu kaufen oder nur noch den KB195? Bei meinem Heizungsbauer klang das so dass der KB195 der aktuelle ist, ich habe aber noch nicht explizit nach dem GB145 gefragt. Von außen sieht der KB195 ja ziemlich anders als der GB145 aus. Ist es Eurer Meinung nach trotzdem der direkte Nachfolger des bewährten GB145 wo vieles gleich ist, oder hat Buderus doch einiges geändert? Ist für mich als Laien kaum zu überblicken. Soll ich also auch den KB195 nehmen wenn der GB145 nicht mehr verfügbar ist?

    GB145 und Stromverbrauch, mir ist klar dass der von der abgenommenen Leistung etc. abhängt. Aber hättest Du eine Hausnummer für einen durchschnittlichen GB145 Fall aus Deinem Erfahrungsbereich über wie viel kWh pro Jahr wir da ungefähr reden, nur das ich mal eine Größenordnung habe.

    "Längere Laufzeiten erreicht man zum Beispiel durch einen Pufferspeicher." Könntest Du mir bitte ein Produktbeispiel/Modell nennen dass ich mal sehe wie so was aussehen würde?

    Vielen Dank,

    Grüße Tom
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Der 125 ist ja einer der auch wieder die Öldüsen benötigt und nur einen festen Wert in der Leistung besitzt. Der SB Kessel hat einen 2 stufigen Brenner ist auch nicht schlecht. Aber auch hier sind die 11 KW das Maß der Dinge. Natürlich gibt es den GB 145 immer noch, warum denn auch nicht? https://www.buderus.de/de/produkte/catalogue/buderus-produkte-fur-ihr-haus/warmeerzeuger/olheizung/6571_logano-plus-gb145
    Grundsätzlich bin ich vorsichtig mit positiven Aussagen über neue Geräte. Die müssen sich erst beweisen. Beim 145 er weiß ich, dass er gut funktioniert.

    Die Kw/h kann dir niemand nennen. Es hängt sehr viel von der Einbindung ab und von dem System, mit dem du diesen Kessel betreiben möchtet. Ich rate in jedem Fall zu einem Pufferspeicher.
    ICh kann dir morgen ein Beispiel schicken. Mein Weibl ist grad heim gekommen. ;-)
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  • SockoSocko Meister
    bearbeitet August 2017 Beiträge: 635
    Ich bin genau jospr63 Meinung. Der 195 kann ein gutes Gerät sein. Ist aber wie beim PKW, wer kauft schon gerne die Null-Serie. Und ja, sowohl der 195 als auch der 145 ziehen richtig Strom (pro Start ~6min*1,5kW/h=150W pro Start) beim Starten (ist wie kochend Wasser machen). Daher ist es, wie jospr63 richtig sagt, sehr elementar einen ausreichend großen Puffer zu betreiben. Je nach dem ob du WW im "Durchlauf" oder im Tank machen willst - 600-800 Liter würde ich mal sagen.
  • Beiträge: 5
    Hallo jospr63 und Socko,

    wir haben momentan in der Heizung, die ersetzt werden soll, einen Warmwasserspeicher von 130 Litern (Vitola-s-et). Das reichte bisher für Dusche und Baden, deswegen beinhaltet das neue Angebot für Buderus einen Logalux LT 135 mit 135 Litern für Brauchwasser.
    Die Heizkessel beim GB125/145 haben ja nur 18/15 Liter für den Heizkreislauf.

    Für mein Verständnis, der von Euch empfohlene Pufferspeicher, wäre der für den Heizkreislauf oder zusätzlich für den Brauchwasserspeicher?
    Und ein solcher Pufferspeicher würde auch beim GB125 was bringen, nämlich die Taktung verringern, korrekt?

    Wegen dem KB195 und Euren Aussagen, genau das war auch mein Gefühl schon vorher, ich möchte nicht einer der Ersten sein, die den KB195 testen, mein Fokus liegt ganz woanders, siehe meine Ausgangsfrage oben.

    0,15 kWh pro Start sind schon mal eine Hausnummer, Danke. Bleibt die Frage auf wie viele Starts man den GB145 pro Tag trimmen kann.

    Vielen Dank,
    Grüße Tom
  • SockoSocko Meister
    bearbeitet August 2017 Beiträge: 635
    Die Speicherfrage solltest du über die Einbausituation klären. Da kannst getrennte Speicher hinstellen, WW+HW, oder "Tank in Tank" oder Frischwasserspeicher.

    Die 150 Watt beziehen sich noch auf den V1. Mittlerweile ist der V2 mit weniger Leistung unterwegs, -vll. 75-100Watt pro Start. Mal davon ab, wie lange brennt den Licht? Den "Elektrosparwahn" bei Heizanlagen sollte man ruhig mal vergessen, 1-2 Liter Benzin bezahlt täglich jeder (Blei)Fuß gerne ohne darüber auch nur ein Wort zu verlieren.

    Nochmal, den Brenner ohne Pufferspeicher hinzustellen. Ne, bitte nicht. Großer Speicher, wenige Startvorgänge.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das mit dem Speicher ist davon abhängig, was für Wasser ihr zur Verfügung gestellt bekommt. Alles was über 8° DH geht, sollte eine Enthärtungsanlage davor montiert werden, wenn man eine Frischwasserstation nutzen möchte. Diese macht durchaus Sinn. Allerdings muß die Qualität des Wasser stimmen. Eine Frischwasserstation funktioniert im Durchlaufprinzip. Es wird halt nur Warmwasser aufbereitet, wenn es auch gebraucht wird.
    Vergiß den GB 125. Mit dem wirst du auf die Jahre gesehen nicht glücklich werden. Diese Kessel sind ein Relikt aus den Jahren, als man es einfach nicht besser machen wollte. Nehm den GB 145 und, wenn möglich, eine Frischwasserstation mit rund 800 Liter Puffervolumen. Die Puffer sind heutzutage sehr gut isoliert und damit halten sich die Stillstandsverluste in Grenzen. Außerdem hast du später die Möglichkeit eine Solaranlage anzuschließen. Damit reduziert sich die Laufzeit des Ölkessel gerade in den Sommermonaten nochmals. So habe ich es hier auch gemacht und fahre sehr gut damit.

    Generell sollte man allen neuen Dingen, die auf den Markt kommen, erst einmal mit Skepsis gegenüberstehen. Die Geräte werden viel zu früh auf den Markt geworfen und da nutzen auch keine Auszeichnungen der Stiftung Warentest irgendetwas. Erst in der Realität, also bei dir zu hause wird sich zeigen, ob das neue Teil wirklich gut ist oder Schrott. Meist ist letzteres der Fall.

    Wähle einfach den Kessel, mit der Leistung aus, die du wirklich benötigst und nicht mehr. Dann bist du schon auf den richtigen Weg. Du wirst selbst bemerken, dass die Wahl dann sehr eng wird. Alles andere ist unsinnig. Auch die Argumente, die manche Hersteller im hochpreisigen Segment anzupreisen versuchen, dass das Wasservolumen im Kessel bereits ausreichender Puffer wäre und alles wäre und ist doch gar nicht so schlimm, ist totaler Blödsinn. Logisch kann ich auch zum Einkaufen um die Ecke fahren mit einem 300 PS Wagen, aber macht das Sinn? Nein, das macht keinen Sinn. Ich betreue Anlagen die teilweise außer Rand und Band sind, was das Verhältnis zwischen Laufzeit und Starts betrifft. Ich bin der Meinung die problemlosen Anlagen haben alle ein maximales Verhältnis von 1:3. Mit denen habe ich den wenigsten Ärger. Ich habe allerdings auch Anlagen dabei, die ein Verhältnis von 1:50 und mehr haben. Diese Anlagen sind alle gekrönt von übermäßigen Verschleiß. Das betrifft fast alle Komponenten. Binnen kürzester Zeit versagen die Bauteile ihren Dienst.
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  • bearbeitet August 2017 Beiträge: 5
    Hallo jospr63 und Socko,

    danke für Eure Infos. Wie gesagt, auch ich bin bei einem neuem Gerät auf dem Markt von Hause aus skeptisch.

    Habe die Info von meinem HB bekommen dass der GB145 nicht mehr lieferbar ist - auch wenn er bei Buderus auf der homepage noch gelistet ist. Er hätte schon einige wenige in letzter Zeit bestellt aber keine Lieferung mehr sondern "musste" auf den KB195 gehen.

    Vorteil des KB195 nach seiner Aussage: Ölerwärmung passiert anders als beim GB145, elektr. Leistung wäre dadurch noch mal reduziert worden.

    Jetzt habe ich die Qual der Wahl zwischen GB125 und KB195...
    Wirklich von allen Seiten höre ich dass ich den GB125 sein lassen soll. Aber längere Erfahrung mit KB195 hat natürlich auch niemand.

    Grüße Tom
  • SockoSocko Meister
    bearbeitet August 2017 Beiträge: 635
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Nun ja, das wußte ich auch noch nicht. Allerdings kann ich dir auch bestätigen, dass der Buderus KD sehr gut ist. Reagiert wird sehr schnell und die fackeln nicht lange rum und tauschen dir alles aus, wenn es sein muß. Aber lasse die Finger von der veralteten Technik. Dann kannst du auch den Viessmann oder irgendein anderes Teil einbauen lassen.
    Den neuen Kessel von Buderus werd ich mal im Auge behalten. Irgendwer wird schon irgendwann einmal irgendwas schreiben darüber. Auf Herstelleraussagen gebe ich nichts. Wichtiger ist mir die Erfahrung von Kollegen, denn die sitzen am richtigen Ende. Auch die Aussagen von Kunden sind immer mit Vorsicht zu betrachten, denn über 90% der Meckerkommentare im Internet gehen einzig und allein auf Bedienungsfehler zurück.
    Mir fällt eine Seite ein, die sich mit Buderus beschäftigt. Vielleicht hat dort schon jemand Erfahrungen mit dem neuen Teil sammeln können.
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  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    So, ich hab jetzt ein paar Erkundigungen eingeholt bezüglich des KB 195. Er soll baugleich mit dem GB 145 Vorgänger sein. Die Verkleidung wurde geändert und durch eine neue Software wurde der Modulationsgrad verbessert. Ich denke die Kiste kann man einbauen. Aber nach wie vor würde ich einen Puffer dazwischen schalten und Warmwasser über eine Frischwasserstation erwärmen.
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  • Beiträge: 5
    Socko und jospr63, Vielen Dank nochmals an Euch für Eure hilfreichen Hinweise.
    Den GB145 bekomme ich nicht mehr und der GB125 ist wohl im Jahre 2017 nicht mehr zeitgemäß bzw. hat einige Nachteile, das lese und höre ich von vielen Seiten und habe es mittlerweile auch begriffen :)
    Also wird es wohl auf den KB195 hinauslaufen.
    Grüße Tom
  • bearbeitet March 2018 Beiträge: 1
    Hallo zusammen,
    ich habe mich hier angemeldet weil ich gerade ein ähnliches Thema habe und hoffe, dass ihr mir zu diesem Thema vielleicht Anregungen geben könnt.
    Gegebenheiten:
    EFH 160qm Wfl., Baujahr 1977, neu gedämmtes Dach, neue Fenster (2-fach verglast). Zu erwähnen wäre noch, dass etwa die Hälfte der Wohnfläche "offen" ist (Küche, Wohn-und Essbereich, offene Galerie).
    Ich brauche einen Ersatz für meine über 30 Jahre alte Heizung. Ich habe zwei Angebote.
    Ein HB bietet mir die Viessmann Vitoladens 300C 19,3kw an.
    Mit Viessmann bin ich mittlerweile (nach diversen Bemerkungen in diesem und anderen Foren) durch.
    Mein jetziger HB bietet mir Buderus an. Allerdings die GB125. Die hätte sich bewährt und die neue 195 ist einfach noch nicht erprobt genug. Da die GB145 als "Zwischenschritt" ja nicht mehr angeboten wird, wäre ich somit entweder bei GB125 oder GB195.
    Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse was die Zuverlässigkeit der 195 betrifft?
    Könnte ich mir guten Gewissens die 125er einbauen lassen die ja, wie ich hier gelesen habe, auch nicht mehr up-to-date ist?
    Wäre schön, wenn ihr mir meine Bedenken nehmen könntet!
    Vielen Dank schon mal!
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Schön, dass auch in anderen Foren über Viessmann berichtet wird.Das bedeutet, ich bin nicht alleine. :-)
    Der GB 125 Kessel ist wirklich ein sehr ausgereifter Kessel, der zudem auch wirklich sehr wenig Probleme macht. Nachteil ist ganz klar, er benötigt Düsen und ist nur zweistufig. Ich würde ihn nehmen, wenn ich mit der Leistung des KB 195 nicht mehr hinkommen würde.
    Die Technik des KB 195 ist auch bewährt. Sie wurde vom GB 145 übernommen, wenn auch mit kleinen Abweichungen. Der KB 195 hat einen höheren Modulationsgrad und benötigt keine Düsen, da es sich um einen Verdampfungsbrenner handelt. Einziger Schwachpunkt ist die Luftklappe, wenn der Kessel mal versehentlich während des Betriebes ausgeschaltet wird. Dann wird die Nullstellung nicht mehr gefunden und man muss die Klappe von Hand wieder in die richtige Richtung schieben. Ansonsten rennt die Kiste, genauso wie seine Vorgänger. Er ist sehr sehr leise, man hört ihn so gut wie gar nicht. _Ich würde den Kessel bei mir einbauen.
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  • SockoSocko Meister
    Beiträge: 635
    Meine Meinung, GB125 ist i.O., allerdings nur mit entsprechendem Speicher und gut eingestellter Regelung.
    Der Logano plus KB195i ist jetzt schon einige Zeit am Markt. Und funktioniert auch. Der wäre dann interessanter wenn am Gebäude mittelfristig weitere Wärmeschutzmaßnahmen erfolgen.

    Immer wieder auch eine Frage des Speichers den man hinstellen will (nicht zwingend WW sondern eher Puffer)
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