Fussbodenheizungsstrang wird nicht warm

Hallo, ich bin nach Rumänien ausgewandert und habe mir da ein Haus gekauft.
Zur Zeit wird eine Holzvergaser Heizung mit Heizkörpern und einer Fußbodenheizung installiert.
Da sich keiner hier auskennt und die nächst Fachfirma 100 km weg ist, habe ich mich selbst dran gemacht.
Leider stehe ich vor einem Problem, das ich nicht lösen kann.
Der Fußbodenheizungskreis zirkuliert nicht.

Ich habe zwischen Holzvergaser und Heizkreis einen Pufferspeicher mit 700l installiert.
Von da aus zeigt ein Strang zur Fbhz und einer zu den Heizkörper ab.
Während die Heizkörper warm werden bleibt die Fbhz kalt.
Nach der Abzweigung habe ich ein Rückschlagventil nach der Abzweigung zum Heizkörper in Laufrichtung Vorlauf eingebaut, gefolgt von einen T Stück, an das die eine Seite der Umwälzpumpe angeschlossen ist danach kommen die einzelnen Fbhz Heizkreise.
Das Ende deren (Rücklauf) ist mit einem Dreiewegeventil ESBE ZV bestückt.
Der Rücklauf AB ist mit Umwälzpumpe B, Vorlauf A Heizkörper verbunden.
Dort trifft es auf den Bypass des Vorlauf der Heizkörper der über diese wieder zurück zum Holzvergaser führt.
Die Umwälzpumpe in der Fbhz. ist von (B) in Laufrichtung Vorlauf eingebaut.
Es gibt noch zwei zusätzliche Umwälzpumpen.
Eine ist aktiv bei 65 Grad und dient für die Rücklaufanhebung temperaturgesteuert, die zweite als Pumpe für den Heizkörper Kreis.
Das Dreiwegeventil wird temperaturgesteuert durch einen Temperaturfühler und ein temperaturabhängigen Schalter.
Bei 30 Grad im Rücklauf öffnet es das Dreiewegeventil und verbindet AB mit A. Bei 35 Grad AB mit B.
Ich weiß nicht, wo mein Denkfehler ist.
Es wäre nett, wenn mir da jemand einen Rat geben könnte, da es mittlerweile ziemlich kalt geworden ist und wir dringend die Heizung brauchen.
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Kommentare

  • Beiträge: 4
    Eine Zeichnung oder Install. Plan wäre sehr hilfreich. Vor allen Dingen mit Angabe der Stanglängen.

    Da bei Fussboden Heizkreisen sehr häufig Lufeinschlüsse vorliegen bitte als erstes mal alle Stränge komplett einzeln entlüften.
    Zudem sollte dann der hydraulische Ableich erfolgen. Anfangen mit längsten bzw. (höchstem) Heizkreis, dann nach und nach die nächsten relevanten Heizkreise einregeln. Alle Vorläufe voll aufdrehen, Rücklauf nach und nach öffnen und dabei die Skalen beobachten Ich hoffe an den Reguliereinstellern sind Skalen sichtbar.(sollten keine vorhanden sein, Temperaturen beobachten, solange noch Luft vorhanden ist wird sich da nicht sehr viel tun.
    Bei dieser Prozedur den(die) Heizkörperkreis(e) alle absperren.
    Hoffentlich ist die Umwälzpumpe richtig ausgelegt..

    Hoffe habe fürs erste einige wichtige Hinweise gegeben.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das Dreiwegeventil wird temperaturgesteuert durch einen Temperaturfühler und ein temperaturabhängigen Schalter.
    Bei 30 Grad im Rücklauf öffnet es das Dreiewegeventil und verbindet AB mit A. Bei 35 Grad AB mit B.
    Ich weiß nicht, wo mein Denkfehler ist.

    Was bedeutet Temperaturfühler?
    Was ist das für ein Dreiwegeventil?
    AB muss immer Richtung Pumpe zeigen. A ist dann der Vorlauf und B der Rücklauf. Ist das so eingebaut worden?
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • Beiträge: 121
    Danke für die Beteiligung.
    Ich habe heute die Heizung nach einigem Nachdenken und mehreren Zeichnungen noch umgestellt.
    So wie Jospr63 geschrieben hat, hatte ich einen Denkfehler und nicht AB an der Pumpe angeschlossen.
    Der Probelauf im kalten Zustand ist vielversprechend.
    Leider war es heute bereits zu spät um die Heizung noch abzuwerfen.
    Ich werde morgen berichten, ob es funktioniert hat.
    "Temperaturfühler" ist ein digitaler Temperatur Regler mit Fühler.
    Dass Dreiewegeventil ist ein ESBE ZV mit elektrischer Ansteuerung.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Zur optimalen Temperatursteuerung werden immer 3 Führungsgrößen benötigt. Außentemperatur, Vorlauftemperatur und die Raumtemperatur, wobei letztere meistens nur simuliert wird. Fällt eine dieser Führungsgrößen weg, arbeitest du lediglich mit einem Fixwert in der Vorlauftemperatur. Das bedeutet die eingestellte Vorlauftemperatur wird gehalten und mehr nicht.
    Was ist das für ein digitaler Temperaturregler?
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  • Beiträge: 121
    https://www.ebay.de/itm/Digital-Temperaturregler-220V-Thermostat-Controller-Temperatur-Regler-50-110/262790560781?_trkparms=aid=111001&algo=REC.SEED&ao=1&asc=20170511121231&meid=9d76219222da47a78e39354b2a15d11c&pid=100675&rk=9&rkt=15&mehot=ag&sd=112670026061&_trksid=p2481888.c100675.m4236&_trkparms=pageci%3A8e4aefc9-dd05-11e7-88a5-74dbd18033d7%7Cparentrq%3A3c4cdeed1600a8669d1e9de4fff06d1a%7Ciid%3A1

    Ich habe jetzt doch noch einen Fehler festgestellt.
    Ich habe den Rücklauf der Fbhz wieder an den Vorlauf der Pumpe angeschlossen, statt ihn direkt in den Rücklauf / Vorlauf zum Heizkörper anzuschließen.
    Der Denkfehler war, das ich bei geöffneten A die Pumpe im Kreis pumpen lassen wollte, aber dabei nicht bedacht habe, das dann kein neues Warmwasser dazu kommen kann.
    Ich werde es morgen abändern und hoffen, das es dann funktioniert.
    Es ist ganz schön aufwendig, wenn man keine Ahnung hat und kein Fachmann verfügbar ist.
    Ich hätte mir einige Kosten sparen können.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Oje........das ist doch keine Regelung. Das ist einfach nur Schrott! Mit solch einem Teil kann man wirklich nichts, aber auch gar nichts ansteuern.
    Jetzt mal zur Hydraulik! Was exakt versuchst du da?
    Hattest du versucht die Physik austricksen zu können? Schließe das Teil einfach so an, wie ich es dir bereits geschrieben hatte. A = Vorlauf, B= Rücklaufbeimischleitung, AB= Strang zur Pumpe und dann funktioniert wenigstens der Part.
    Nur mit der Steuerung aus China wird das nichts werden. Und auch mit dem Zonenventil von Esbe klappt das nicht. Meine Güte...........ich lese es jetzt erst, das kann nicht funktionieren. Dieses Ventil ist eine Art Umschaltventil und nicht mehr. Das baut man ein, wenn man von Heizen auf Kühlen umschalten möchte und umgekehrt. Damit wirst du keine Mischtemperatur erzielen.

    http://www.ebay.de/itm/Heizungsmischer-3-Wege-Mischer-1-2-3-4-1-5-4-DN-15-32-WITA-mit-Stellmotor/172531463196?hash=item282bad341c:m:mfQ5s505q-dqk5QYRipKLtA

    Das wäre ein Mischer mit passenden Motor!

    Zur Ansteuerung empfehle ich dir Regelungen der Firma Technische Alternative. Jedenfalls, sollte es deine Regelung der Heizung nicht hergeben einen Mischer anzusteuern. Dafür bräuchte ich mehr Daten von deiner Heizung, um das beurteilen zu können. Aber bitte vergesse es gleich und spare dir den Aufwand mit dem Umbau. Es wird so nicht funktionieren.
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  • Beiträge: 121
    Wenn ich doch den Vorlauf auf die Pumpe lege und mit dem ESBE Ventil steuerte, also die Temperatur am Ausgang der Fußbodenheizung abnehme, was heißt, das wenn dort 35 Grad erreicht wird, schließt B den Durchfluss in Richtung Rücklauf und öffnet nach A, wenn 25 Grad unterschritten werden öffnet es wieder nach B.
    Es sind 6 Heizkreise mit jeweils 100m Länge und 2 Heizkörper.
    Zu beheizen sind insgesamt 125 qm.
    Es ist zwar nur eine einfache Regelung, aber auf die Schnelle sollte es funktionieren.
    Bestellungen mit Versand nach Rumänien wird überhaupt mindestens 2 Wochen dauern und bei den Temperaturen kann ich das nicht abwarten.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Es wird nur bedingt funktionieren. Du wirst den Stellmotor sehr bald zerschießen. Eine Fußbodenheizung lebt vom Durchfluss und von stabilen Temperaturen. Die bekommst du über das Ventil und mit der Ansteuerung nicht.
    Wenn du eine günstige Lösung bevorzugst, dann nimm einen RTL Regler, einen drosselbaren Bypass und eine Pumpe.
    Außerdem sind Kreise mit 100 Metern Länge schon eine Hausnummer. Damit liegst du etwa bei 3 Liter/min *6 Kreise* 60 min = 1080 Liter/h. Die musst du erst einmal durch die Schlangen durchpressen. Dann kommen die Heizkörper auch noch hinzu.

    Ich kann dir nur raten das vernünftig und langfristig gedacht umzubauen. Du schreibst von Rumänien. Du brauchst dort unbedingt eine Regelung, die auch nach einem Stromausfall selbstständig startet und wieder in den Normalbetrieb gehen kann. Wenn das Haus oder Wohnung nicht dein ständiger Wohnsitz ist, empfiehlt es sich, eine Regelung zu nehmen, die auch eine Art Fernüberwachung möglich macht.
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  • Beiträge: 121
    Ich habe nochmal eine Nacht darüber geschlafen.
    Natürlich bin ich kein Fachmann und ich weiß, das ich hier nur improvisiere.
    Es ist schwierig etwas umzusetzen, das man nur anhand der Internetvideos auf youtube erklärt bekommt.
    Aber was machen, wenn hier vor Ort niemand Bescheid weiß.
    Du hast natürlich recht, wenn du sagst, das dies nicht funktionieren kann, da ich entweder 65 Grad freigeben kann oder den Zustrom unterbrechen kann.
    Eine Umwälzung ist so aber nicht möglich.
    Ich brauche also einen Mischer zur Not per Hand einstellbar.
    Ich werde versuchen einen zu organisieren.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Aufbau so wie er jetzt ist, nur mit einem Mischer in Ordnung.
    Das China gerät zur Temperaturabschaltung benötige ich dann nicht mehr.
    Meine Frage wäre, wenn ich ein Thermostat in den Vorlauf einbaue, das nur eine bestimmte Temperatur durchlässt, müsste das doch dann auch gehen, oder?
    Sorry für meine Fragen, aber ich bin absoluter Laie was das betrifft.
    Im Anschluss eine Skizze des jetzigen Aufbaus.
    [img]efcf00-1512891490.jpg
  • Beiträge: 121
    [img]efcf00-1512891490.jpg
  • Beiträge: 121
    Irgendwie klappt das nicht mit dem Anzeigen der Skizze.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das Chinateil kannst du wegschmeißen. Damit kannst du keinen Mischer ansteuern, weil dir die 2. Phase fehlt. Die 2. Phase wird benötigt, um den Mischer wieder Richtung ZU fahren zu lassen. Wenn du das wirklich billig, aber funktional richtig machen möchtest, kann ich dir eventuell mit einer gebrauchten Regelung aushelfen. Auch habe ich noch einen neuen Mischer von Esbe und den passenden Motor hier. Das ist nur ein Angebot, aber dann funktioniert das auch dauerhaft.
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  • Beiträge: 121
    Ich warte jetzt einfach mal, was du für Vorschläge hast bevor ich irgend etwas verändere.
    Ich denke das ich mit einem Mischer anstatt des Dreiewegeventil doch etwas erreichen müsste.
    Ich wohne jetzt ständig hier, so das eine Selbstüberwachung nicht notwendig ist.
    Ich brauche auf jeden Fall erst einmal eine Notlösung bis ich die neuen Komponenten verfügbar habe damit mir nichts einfriert.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Also wenn das dein Hydraulikplan ist, na dann gute Nacht Marie.

    Zum Verständnis: Ein Pufferspeicher ist die Zentrale der Heizung. Hier kommt alles zusammen und trennt sich auch wieder. Das bedeutet im Klartext, das schon mal der Kessel falsch eingebunden worden ist. Vor und auch der Rücklauf gehören direkt auf den Puffer. Von dort aus wird auch die Entnahme angeschlossen. Die Entnahme wird temperaturabhängig angeschlossen. Radiatoren benötigen höhere Temperaturen, ergo wird der Vorlauf auch oben entnommen. Die FBH kann man tiefer abnehmen, weil die keine hohen Temperaturen benötigt. In jedem Fall müssen die Stränge getrennt abgenommen werden. Das hat etwas mit den verschiedenen Volumenströmen zu tun, die die verschiedenen Heizsysteme mit sich bringen. Weiterhin ist die Pumpe, als auch das ZV falsch eingebunden. Die Pumpe drückt gegen das Ventil. Es muss umgekehrt angeschlossen werden. Also erst das Ventil, dann die Pumpe. Nur so kann die richtige Mischtemperatur zusammen kommen. Wenn die Pfeile die Flussrichtungen angeben sollen, dann werden eine Menge Umbauarbeiten auf dich zukommen. Außerdem drückt eine Pumpe gegen die andere. Damit überschiebt man jeden Mischer.

    http://www.weinmann-schanz.de/xs_db/xs_bilder/90_WG_Bilder/9060000-9069999/www/750/9060517_Schema1.jpg

    So wird der Kessel zusammen mit dem Puffer eingebunden.

    https://www.ikz.de/ikz-archiv/2004/12/bilder/044003.jpg

    So sollte es ausschauen, wenn alles richtig angeschlossen worden ist. Es gibt Abweichungen, ja, aber so funktioniert es in jedem Fall.

    Ist das ein Festbrennstoffkessel? Also für Scheitholz? Dann ist der Puffer ohnehin zu klein. Pro KW Heizleistung sollten 100 Liter Puffervolumen vorhanden sein. Eher mehr!
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  • Beiträge: 121
    Also kann ich das Dreiewegeventil in den Speicher -Heizkreislauf einbauen, so das es erst bei 65 Grad aufmacht.
    Das Problem was ich mit dem Puffer habe ist, das er nur unten und oben einen 1" Anschluss hat.
    Eine Zuführung bzw Entnahme ist nur dort möglich.
    Außerdem lässt sich der Holzvergaser nur mit einer Maxtemperatur von 65 Grad betreiben, da unter 65 Grad das Gebläse anspringt, die Umwälzpumpe in dem Moment ausgeschaltet sind, er dann bis 65 Grad hochheizt, dann die Umwälzpumpe startet.
    Der 700 Liter Kessel benötigt so mehrere Stunden um auf Temperatur zu kommen.
    Das mit dem Rückschlagventil verstehe ich nicht.
    Die Fließrichtung zur Pumpe ist doch i.O.
    Die Pumpe läuft in Richtung Dreiewegeventil und von dort entweder in den Vorlauf Fbhz oder in den Vorlauf Heizkörper.
    Ich mache mir nochmal Gedanken und versuche eine neue Skizze zu erarbeiten.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Der Holzvergaser benötigt bereits eine Mindesttemperatur von 65°C im Rücklauf. Daher gibt es ja auch die Rücklaufanhebung, damit nicht gleich das ganze kalte Wasser wieder in den Kessel gelangt. Ich denke dir fehlt das gesamte technische Verständnis.
    Natürlich benötigt der Holzvergaser viele Stunden, um den Puffer mit Wärme zu füllen, wenn du ihn nur auf 65°C laufen läßt. Stell die Temperatur auf 75°C hoch! Alles andere macht doch keinen Sinn.
    Schick mir mal Bilder von der Anlage. Besonders von der Rücklaufanhebung, der Regelung und die gesamte Einbindung. Da sind vermutlich noch viel mehr elementare Fehler eingebaut.
    Ich betreibe übrigens selber einen Holzvergaser mit 25 KW und habe 3400 Liter Puffer, die aber in 4 Stunden prall mit Wärme gefüllt sind. Also irgendwas stimmt in deiner gesamten Anlage nicht.
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  • Beiträge: 121
    Ich hatte mehrere Fotos gemacht, aber sie waren plötzlich nicht mehr verfügbar auf dem Server.
    Vorerst diese zwei.
    Ich mache die anderen nochmals.

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=bb3f80-1512904572.jp

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8aee1-1512905644.jpg
  • Beiträge: 121
    Was die Vorlauftemperatur an geht verstehe ich es nicht.
    Ich habe im Menü 75 Grad angegeben, aber der Kessel schaltet bei 65 Grad das Gebläse trotzdem aus.
    Der einzige Unterschied ist, das nach dem Ausschalten des Gebläses die Zirkulationspumpe nicht anspringen, was aber dann zu einem längeren Stop führt, was dann im Kessel zu einer erheblichen Rauchentwicklung führt, was man am Kamin nach der Unterschreitung der 65 Grad und dem Anlaufen des Gebläses beobachten kann.
    Die 75 Grad werden nie erreicht, sondern die Pause bis zum erreichen der 64 Grad verlängert sich lediglich.
    Vielleicht liegt es ja auch daran, das der Kessel schnell die 65 Grad erreicht und somit gar nicht das Holz richtig zum verbrennen kommt.
    Wenn ich, so wie du sagtest den Puffer als Einheit mit integrieren, dann kann es schon sein, das das Gebläse länger arbeitet um wieder auf 65 zu kommen. Vielleicht reicht es dann in dem Fall aus um auf 75 Grad zu kommen, bevor die Zirkulation startet, weil mehr Glut und somit auch Hitze da ist.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das erste Bild ist nicht leider nicht erreichbar.

    Laut deinem "Hydraulikplan" kann die Rücklaufanhebung auch nicht funktionieren. Daher wird der Kessel auch nicht auf Temperatur kommen. Du pumpst das kalte Rücklaufwasser in den Kessel. Die Pumpe V2 muss da weg. Die gehört ganz woanders hin. Dann benötigst du eine kontrollierte Rücklaufanhebung mittels eines Ladomaten oder ein Thermovar Ventil mit 72°C Öffnung in den Vorlauf hin zum Rücklauf des Kessels. Unter dem Thermovar komt dann die Pumpe. So ist zu mindestens gesichert, dass die Temperatur im Kessel nicht unter die 72°C absacken kann.

    Die Pumpe V3 gehört direkt in den Vorlauf des FBH Vorlauf. Die Richtung des Mischventil muss dann entsprechend umgebaut werden. Der FBH Rücklauf darf nicht in den Radiatorvorlauf eingebunden sein. Rücklauf ist Rücklauf und Vorlauf ist Vorlauf. Wird das gemixt, kann es nicht funktionieren. Außerdem reduzierst du die Temperatur im Radiatorvorlauf durch die Zuführung von kalten Rücklaufwasser aus der FBH.

    Die Pumpe V2 gehört dann in den Vorlauf bei R1.

    Den Puffer kannst du so auch nicht voll bekommen, weil er lediglich durchströmt wird und nicht gefüllt. So wie das warme Kesselwasser rein kommt, wird es auch gleich wieder rausgezogen,
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  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Bernado schrieb:
    Was die Vorlauftemperatur an geht verstehe ich es nicht.
    Ich habe im Menü 75 Grad angegeben, aber der Kessel schaltet bei 65 Grad das Gebläse trotzdem aus.
    Der einzige Unterschied ist, das nach dem Ausschalten des Gebläses die Zirkulationspumpe nicht anspringen, was aber dann zu einem längeren Stop führt, was dann im Kessel zu einer erheblichen Rauchentwicklung führt, was man am Kamin nach der Unterschreitung der 65 Grad und dem Anlaufen des Gebläses beobachten kann.
    Die 75 Grad werden nie erreicht, sondern die Pause bis zum erreichen der 64 Grad verlängert sich lediglich.
    Vielleicht liegt es ja auch daran, das der Kessel schnell die 65 Grad erreicht und somit gar nicht das Holz richtig zum verbrennen kommt.
    Wenn ich, so wie du sagtest den Puffer als Einheit mit integrieren, dann kann es schon sein, das das Gebläse länger arbeitet um wieder auf 65 zu kommen. Vielleicht reicht es dann in dem Fall aus um auf 75 Grad zu kommen, bevor die Zirkulation startet, weil mehr Glut und somit auch Hitze da ist.

    Also bei mir ist das so, dass der Kessel das Gebläse abschaltet, wenn nicht innerhalb einer gewissen Zeit die angestrebte Temperatur erreicht worden ist. Du musst umbauen, damit der Kessel bis zum Erreichen der Solltemperatur erst einmal nur für sich arbeiten kann. So kommt die Verbrennung in Gang und damit auch die volle Leistung des Kessel. Alles andere macht überhaupt keinen Sinn und dein Kessel wird dir dadurch auch kaputt gehen.
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  • Beiträge: 121
    Bezüglich der Bilder scheint das nicht richtig zu funktionieren.
    Die Bilder sind kurz danach nicht mehr erreichbar.
  • Beiträge: 121
    Puh, habe mir deine Ausführung und die dazu benötigten Sachen angeschaut.
    Das wird nicht mal schnell eine Umsetzung.
    Es bedeutet, das derjenige von dem ich das Ganze gekauft habe die Anlage zu keinem Zeitpunkt richtig betrieben hat und ich einen komplett neue Aufbau machen muss.
    Ich werde schauen das ich morgen nach Bukarest aufbrechen, denn die Chance dort die notwendigen Teile zu bekommen ist die wahrscheinlichste.
    Erstmal besten Dank für deine Hilfestellung, auch wenn es mir wohl noch schlaflose Nächte bereiten wird, wie ich bis dahin das Haus und die Anlage frostfrei halten kann.
  • Beiträge: 121
    Ich habe mich jetzt nochmals versichert.
    Das Gebläse startet erst mit 65 Grad und auch erst ab da starten die Umwälzpumpen.
    Das Thermostat im Rücklauf steht auf 65 Grad, was dann vermutlich auch den Umlauf frei gibt.
    Also scheint die Rücklaufanhebung auch zu funktionieren.
    Werde aber morgen nochmal genau inspizieren, in welches Ventil das Thermostat eingebaut ist.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Ja, das kann so nie richtig funktioniert haben. Es ist bestenfalls warm geworden, aber auf Kosten von Material und Umwelt.
    Die Rücklaufanhebung ist das Herzstück eines Holzvergaser! Und die funktioniert bei dir nicht....definitiv nicht!
    Schau mal: http://www.solgross.de/files/87426702.jpg

    Es gibt auch Thermovar für den Vorlauf, die dann über die 72°C verfügen und erst dann den Weg zum Puffer öffnen. Bevor die Rücklaufanhebung nicht funktioniert, wird das gesamte System nicht funktionieren. Was du hast, sind Pumpen, deren Druck allesamt gegeneinander arbeiten. Dazu noch ein falsch eingebundener Puffer. Ganz einmal davon abgesehen, dass die gesamte Hydraulik so nicht funktionieren kann und auch nicht funktionieren wird. Du brauchst die Temperaturregelung der Rücklaufanhebung, damit der Kessel überhaupt die Chance bekommt jenseits der 65°C arbeiten zu können. Was du hast ist Pumpe an und Pumpe aus! Der schiebt dir in dem Moment soviel kaltes Wasser in den Kessel, dass die Temperatur gleich wieder im Keller ist. Das hat zur Folge, dass sich Glanzruß bildet, weil die Kesselwände das Schwitzen anfangen. Glanzruß = Brandgefahr! Von dem schlechten Wirkungsgrad einmal abgesehen.
    Wenn du das vollbracht hast, reden wir weiter. Ansonsten sind meine Zeilen, und meine Zeit für die Katz gewesen.
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  • Beiträge: 121
    Könntest du da nochmal draufschauen?
    Wenn es so i.O. Ist werde ich morgen versuchen die Teile zu organisieren.
    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=ede97a-1512925343.jpg
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Das angeforderte Bild ist leider nicht mehr verfügbar.
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  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
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