Fussbodenheizungsstrang wird nicht warm

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Kommentare

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Na sieht du! Am Ende eines Tages, auch wenn das hier besonders viele waren, wird immer alles gut. :-)

    Achte nur darauf, dass du nicht zuviel einheizt, denn du hast viel zu wenig Puffervolumen. 700 Liter sind sehr schnell aufgeheizt, wenn die Anlage einmal am Laufen ist und dann wirst du die Wärme nicht mehr los. Also Obacht beim Aufheizen!
    Der kalte Rücklauf vom Puffer ist deine Versicherung! Solang der kalt ist, kannst du noch Wärme unterbringen. Kommt der erst mit der gleichen Temperatur wie der Kessel hat zurück, dann hast du ein Problem mehr.

    Man kann das Anhand deiner Daten auch sehr gut beobachten. Gegen 19.25 Uhr hast du wieder Holz rein geschmissen oder die Ventile haben sich geschlossen. Das bedeutet, der Puffer wird geladen und entlädt sich auch wieder. Genau so soll und muss es sein.
    Die Daten schauen alle gut aus. Ich denke, das war ein hartes Brot und sehr lehrreich, auch für mich.
    Jetzt komme damit erstmal über den Winter.

    Mit der Solaranlage wird das so nicht gut funktionieren, das kann ich dir jetzt schon mitteilen. 11 Röhren reichen für 100 Liter aus, aber die Neigung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit 7° kommst du nicht hin und wirst kaum Ertrag haben. Es gibt da 2 Möglichkeiten die man abwägen muss. Die für Sommer und Winterbetrieb, oder die für den reinen Sommerbetrieb. Egal und wie auch immer, sind 7° keine Option. Du benötigst in jeden Fall eine Art Aufständerung oder wie man das nennen möchte, um auf 30 bis 35° zu kommen, oder 60 bis 65°. Die erste ist für den reinen Sommerbetrieb und macht in deinem Fall auch eher Sinn. Leider kenne ich mich mit den widrigen Verhältnissen in deiner neuen Umgebung nicht aus und weiß daher auch nicht, wie viele Sonnenstunden pro Jahr gerechnet werden können. Das musst du Vorort in Erfahrung bringen, um die richtige Entscheidung treffen zu können. Aber alleine aus der Tatsache, dass du ein druckloses System erworben hast, eines ohne Frostschutz, dann denke eher an die 30 bis 35°, weil du im Winter die Anlage nicht nutzen kannst.

    Das war wirklich ein hartes, sehr hartes Stück Arbeit und ich war zeitweise nicht davon überzeugt, ob du das packen wirst. Aber du hast es gepackt und daher gratuliere ich dir! Das schaffen wirklich nur sehr wenige Leute, die nicht vom Fach sind. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt bei dir aufzukreuzen und dir auf die Fingerchen zu klopfen, wenn da wieder so ein Hauch von Eigenleben in dir aufkeimen sollte. Hydraulik ist schwierig und bleibt es auch! Wenn das dann noch irgendwie geregelt werden muss, trennt sich Ruckzuck die Spreu vom Weizen.

    Aber nun gut! Ich wünsche dir und deiner Frau ein warmes Überwintern in der Ferne! Ich hoffe nur sie verdreht nicht mehr die Augen? ;-)
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Für mich war es ebenfalls sehr lehrreich.
    Ich habe vor allem gelernt, das Heizkreis nicht bedeutet das man Wasser im Kreis herum pumpt, sondern das da noch einiges zu beachten ist.
    Übrigens, ich habe jetzt die 61 Grad fürs WW erreicht.
    Das bedeutet, das ich sowohl als auch alles bekommen kann.
    Jetzt hat das Dreiwegeventil mit dem Chinateiles doch noch Verwendung gefunden.
    Ich denke das ich mit dem Heizvorgang von heute ein brauchbares Beispiel habe um die Heizung zu nutzen.
    Ich habe jetzt 65 ° Grad im Puffer gemessen im oberen Drittel.
    Das reicht auf jeden Fall über Nacht, da der Estrich sich ja auf 20 Grad erwärmt hat.
    Ich denke bei den Temperaturen muss ich alle 2 Tage anheizen.
    Wie gesagt, wenn du Lust hast komm einfach mal vorbei.
    Im Sommer ist es hier super, Strand nicht weit und wenn du Angeln willst, die Donau fließt durch den Ort.
    Du kannst mich unter E-Mail: berton58@gmail.com erreichen.
    Danke nochmal für deine Hilfe, ohne die ich bestimmt nächstes Jahr noch rumgedoktert und Kilometerweise Material verbaut hätte.
    Letzte Messung für heute, sowohl Puffer als auch WW haben jetzt 63°.

  • jospr63 Meister
    bearbeitet January 2018 Beiträge: 2,758
    Vielleicht machen wir das auch. Aber erst muss mein Baby wieder aus der Werkstatt kommen. Als ich bei meinen Eltern war, wurde ich genötigt Helene Fischer anzuschauen......die komische Show, oder was immer das gewesen sein soll? Gott sei Dank musste ich am nächsten Morgen früh raus um den Flieger nach Salzburg zu bekommen und immer noch in Aufregung, erzählte ich meinem Baby von dem zweifelhaften Erlebnis. Mein Baby hat sofort die Segel gestrichen und hat mich runde 7000 € ärmer gemacht. Aber ich will nicht klagen, auch Babys kosten halt Geld. Nächste Woche ist er wieder fertig und dann kann ich wieder durch den Schnee pflügen. :-D
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  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Kostspieliges Baby.
    Stand wohl was im Weg, oder?
    Ich gehe davon aus, das Werkstatt und wieder durch den Schnee pflügen auf dein Auto hinweisen.
    Wie alt bist du denn eigentlich?
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Nein, da stand nichts im Weg. Einspritzpumpe, Bremsleitungen, Tank plus Zubehör sind kaputt.
    Wie alt ich bin? Hm....Noch 54.
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  • Beiträge: 121
    Tja, mit meinem A4 habe ich ebenfalls gerade Probleme mit einem Einspritzventil.
    Die Abgaswerte sind schlecht und er springt schlecht an.
    Nachdem die Heizung ja jetzt läuft werde ich mich demnächst mal da versuchen.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Da holst du dir aber Hilfe über ein anderes Forum ja? ;-)

    Ich fahre ja keinen Audi, sondern einen Pajero Dakkar mit einem 3,2 Liter Diesel unter der Haube und einer umweltfreundlichen gelben Plakette. Der ist mittlerweile auch in die Jahre gekommen also Bj. 2005, aber ich will den nicht hergeben. So ein Auto bekommt man nicht mehr zu kaufen, So schaut meiner in etwa aus:

    pajero-dakar-kutno-sprzedam-379757857.jpg

    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Keine Angst, was das Auto betrifft kann ich mir selbst helfen und wenn nicht gibt es hier vor Ort einige Spezialisten.
    Wir haben zur Not noch einen Suzuki Wagon 1.3.
    Der ist ganz gut hier, den die Straßen lassen zu wünschen übrig.
    Ausserdem ist der Verbrauch niedriger.
    Ein Allradler wäre hier auch nicht schlecht, nur wann fahre ich den schon mal.

    Ich habe den Fühler vom Puffer in die Mitte versetzt.
    Er zeigt wenn im oberen Drittel 60° Grad gemessen werden in der Mitte jetzt nur 25 Grad an.
    Ich habe also noch jede Menge Luft nach oben.
    Heute ist der zweite Tag, an dem ich ziemlich entspannt bin.
    Das Haus ist gut warm und alles funktioniert.
    Auch meine Frau hat sich merklich abgekühlt und ist jetzt umgänglicher. ;)

    Mir ging das mit dem Solar Betrieb nochmals durch den Kopf.
    Wir haben ja hier viel Sonnenstunden.
    So eine kleine Photovoltageanlage wäre nicht schlecht.
    Ich könnte mit dieser eine Batterie aufladen und mit einem Umwandler bei Stromausfall die Anlage am laufen halten.
    Was meinst du dazu?
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hm....gut ist schon einmal dass deine Frau sich wohl entspant zu haben scheint. :-)

    Wie stellst du dir das vor mit der Batterie? Du weißt, was die Dinger kosten?

    Ich plane das hier anders und zwar, wenn ich das Dach mache lasse in ein paar Jahren, dann kommt auch so eine Anlage oben rauf, aber mit dem Unterschied, dass draußen vor der Türe ein E Auto stehen wird der mir auch als Stromspeicher zur Verfügung stehen wird.In mein Haus kommt in keinem Fall eine Lithium Batterie. Das Risiko nehme ich nicht in den Kauf, Wenn draußen das Auto abfackelt, ist es mir egal, es ist versichert, nur im Haus schaut das schon wieder ganz anders aus. Auch die Anlage wirst du aufständern müssen, um den richtigen Winkel zur Sonne zu bekommen und um einen angemessenen Ertrag zu erwirtschaften.

    Mit 7° Dachneigung wirst du den wirklich nicht haben. Im Winter habe ich hier auch so gut wie keinen Ertrag. Das ändert sich erst im April, wen die Sonne so langsam den richtigen Winkel zu den 30° Dachneigung bekommt. Das geht dann Schlag auf Schlag und im Sommer weiß ich nicht wohin mit der Wärme. Ich würde die Anlage auch nie wieder heizungsunterstützend bauen, jedenfalls nicht in der Region. Warmwasser ja, aber Heizung ganz klar NEIN!

    Übrigens habe ich auch noch einen alten Opel vor der Haustüre stehen. Einen CNG, ein richtiges Beschleunigungs und Geschwindigkeitswunder. Da merkt man wirklich wie aus 100 PS schnell 60 PS werden. Das ist mir allerdings egal, denn mit dem fahre ich nur zur Arbeit und tanke einmal im Monat für 14€ Erdgas. Der Verbrauch ist okay, die Kosten halten sich wirklich im Zaum und der hat Platz für sage und schreibe 30 Kisten Bier. :-) Alternativ 2 Kajaks im Einer Modus.

    Es freut mich persönlich für dich, für deine Frau und auch für mich, dass sich der ganze Aufwand am Ende doch noch gelohnt hat. Vielleicht kommt jetzt die Zeit, in der du deine Anlage mit anderen Augen siehst und auch die noch zu beseitigenden Fehler sehen und erkennen wirst. Das wirst du selbst erkennen. Du kannst mich gerne fragen, wenn dir irgendwas aufgefallen ist, was nicht so funktioniert, wie es sollte. Das wird sich halt erst zeigen, wenn es richtig in die Minusgrade geht.
    Um die Erweiterung des Puffervolumen wirst du nicht herumkommen. Es gibt so eine Faustregel: Pro 1000 Liter kannst du 10 KW Energie speichern. Das ist für ein normales Haus nicht viel. Es wird bei starken Minusgraden nicht über die Nacht ausreichen, um das Haus warm zuhalten. Je mehr Puffer je höher ist auch der Komfort!
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  • Beiträge: 121
    Ich habe meine Solarröhren ja auf dem Dach in einem Gestell nach Süden ausgerichtet, was dann für die Photovoltaik Elemente ebenfalls möglich wäre.
    OK, das die Batterien teuer sind habe ich mittlerweile gesehen.
    Die Idee mit dem Elektroauto ist ein guter Gedanke, nur preislich für mich unerschwinglich.
    Das das irgendwann kommt ist aber ziemlich sicher.
    Ich denke das dann auch die Preise purzeln.

    Ich habe gestern ja den Pufferfühler mittig gesetzt und dort bis 65 Grad aufgeheizt.
    Wie du bereits geschrieben hast ist er am morgen leer, 20 Grad.
    Ich werde mich also zuerst nach zusätzlichen Speicher umschauen müssen.
    Platz in der Höhe, 3,25m hätte ich ja, nur bei der Türbreite mit 86cm sind mir Grenzen gesetzt.
    Ansonsten ist weiterhin alles im grünen Bereich.
    Nur der Wirkungsgrad des "nassen Holzes", gefällt im Dezember, ist nicht so berauschend.
    Wenn ich nicht mit Holz vom Dezember 2016 mischen könnte, könnte ich das heizen auch ganz lassen.
    Ich habe vorgestern nochmals 10 m3 dazu gekauft, so das nächstes Jahr trockenes Holz zur Verfügung steht.
    Dies werde ich im Laufe des Jahres immer wieder aufstocken.
    Wie das allerdings mit dem Holz heizen hier in Rumänien weiter geht steht in den Sternen.
    Die Kontingente wurden von der Regierung eingeschränkt, weil ganze Wälder abgeholzt und exportiert wurden.
    Dadurch entsteht jetzt für die eigene Bevölkerung ein Defizit.
    Holz ist mittlerweile auf 60 Euro pro Festmeter Akazie gestiegen.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hm....das mit dem Holzproblem hatte ich ja bereits irgendwo erwähnt. Das konnte so auch nicht weitergehen.
    Warum nimmst du Akazie? Hol dir doch Buchenholz. Dafür sind die Ofen auch ausgelegt. Das mit dem nassen Holz kannst du vergessen. Du tust dir mit dem Zeugs wirklich keinen Gefallen. Wie schaut das bei euch mit Holzbriketts aus? So kannst du immer noch einen Mix machen.

    Das mit dem Puffer......also da schreiben wir noch mal drüber. Es gibt genug Modelle die durch die Türe passen und zur Not nimmst du halt 2 neue hinzu. Nur müssen die auch vernünftig in das System eingebunden werden. Dein alter Puffer ist ja eigentlich nicht grad für solche Zwecke geeignet, aber wegschmeißen wäre auch nicht gut. Außerdem solltest du bedenken, dass Treppen und im 90° Winkel stehende Türen das Maß von 86 cm nochmals einschränken werden,
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  • Beiträge: 121
    Ich bekomme hier nur Ulme, Esche oder Akazie.
    Mein Heizraum ist ebenerdig und von aussen direkt begehbar.
    Das mit dem Holz ist nur momentan, sprich finanziell ein Problem.
    Ich werde das aber mit monatlichen Zukäufen von jeweils 10 Festmetern einen Vorrat anhäufen.
    Ich habe das Ganze in den letzten 2 Jahren alleine aufgebaut und quasi bis heute Schuldenfrei über die Bühne gebracht.
    Das Anwesen hat 5800 m2 mit eigenem 2000qm Weinfeld.
    Das Haus wurde komplett umgebaut und erweitert auf 125m2 Wohnfläche.
    Deswegen sind so ziemlich sämtliche Ersparnisse drauf gegangen.
    Trotzdem habe ich es nicht bereut.
    Ist zwar ein wenig schwierig sich zu verständigen, aber es wird schon.
    Meine Frau ist gebürtige Rumänien, für sie also kein Problem.
    Was ich mich nur frage ist, wie der Vorbesitzer des HV dies bewerkstellige, denn der hatte keinen Puffer, sondern nur die 80 l des HV.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Dann hole dir Holzbriketts und das wird dann gemixt mit dem noch viel zu feuchten Holz.

    Du hast davon geschrieben, dass dir ein Kessel mehr oder weniger explodiert ist und du dir dann erst diesen gekauft hast, den du jetzt betreibst. Der alte Kessel wird eine andere Druckstufe gehabt haben, nämlich für offene, also drucklose Anlagen. Dann hast du umgebaut auf ein geschlossenes System mit bis 3 bar Druck. Das halten die alten Kessel nicht aus. Irgendwo platzt er dann auseinander.
    Wenn du oben auf dem Dachboden schaust, wirst du wahrscheinlich ein relativ großes Gefäß finden. Das ist das Ausgleichsgefäß für den Druckausgleich der Anlage. Dann funktioniert es auch, von der sinnlosen Verschwendung der Energie durch Auskühlung einmal abgesehen. In manchen Ländern ist das noch immer erlaubt. Das war früher in Deutschland auch mal der Fall. Das große Problem dabei ist nur, wenn das kalte Rücklaufwasser in den Kessel kommt. Der beginnt sofort zu schwitzen und dann leitet es schon die Katastrophe ein. Der Glanzruß kommt. Außerdem rosten die Kessel dann extrem schnell. So hast du alles richtig gemacht und kannst die Temperaturen nutzen die sonst über das Dach verloren gegangen wären.

    Für den Rest zolle ich dir meinen Respekt. Das ist eine gute Leistung. Das könne wohl auch nur Leute nachempfinden, die sich schon selbst einmal an ein solches Wagnis getraut haben.
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  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Bilder vom 22.12.2016 als der Kessel hochging.

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=fc1359-1515350037.jpg

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=acb571-1515350184.jpg

    Es war aber auch ein Drucksystem, nur das das Sicherheitsventil nicht vorhanden war und der Druck durch die Überhitzung den Kessel zum Plätzen gebracht hat.
  • Beiträge: 121
    Du bringst mich mit deinem Lob richtig in Verlegenheit.
    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, das ich mit Hilfe das auf die Reihe bekomme.
    Wenn du das jetzt aber so siehst das es eine gute Leistung ist, dann danke ich dir dafür.
  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Ich habe nochmal eine Frage bewiglich des HV.
    Ich habe hier im Form gelesen das verschiedene Fabrikate einen speziellen Holzrost haben.
    Ich habe das Problem das sich das Holz verkeilt und so nicht nachruscht, was dann zu einem Hohlbrand führt.
    Ich habe es sowohl mit kürzere, vom Durchmesser kleineren bis zu optimale Länge probiert.
    In keinem Fall hat das nachrutschen funktioniert.
    Wenn es da spezielle Holzrost gibt, wie sehen diese denn aus?

    Desweiteren habe ich einen Anbieter für Notstromagregate in den Niederlanden gefunden.
    Er bietet zwei Typen an, eine mit Handzugstart und eine per Schlüssel mit Batterie.
    Das erste soll 150 Euro kosten und das zweite 250 Euro plus Versand.
    Es liefert 6500 Watt.
    Ich denke das mit Batterie starten müsste doch so umbaubar sein, das es bei Stromausfall selber starten kann, oder?
    Hast du da eventuell Erfahrung?
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Oha ...... das schaut ja wirklich wüst aus auf den Bildern. Aber du siehst jetzt hoffentlich auch ein, warum Sicherheit so wichtig ist oder? Wir haben nicht umsonst so eine hohen Standard.

    Zu deinem Kessel! Ich kenne deinen Kessel ja nicht und hab Schwierigkeiten die Bedienungsanleitung zu lesen. Im Normalfall rutscht das Holz auch nicht nach. Wie zündest du ihn denn an? Die Holzvergaser werden normalerweise vollgepackt und von oben über die obere Tür angezündet. Das Gebläse zieht dann die Gase durch die Andalusitdüse und führt sie dem eigentlichen Verbrennungsprozess zu. Die Verbrennung findet ergo im unteren Teil des Kessel statt. Aber ich sehe gerade auf Seite 22 ist die Andalusitdüse zu sehen. Ich denke du zündest ihn von unten an, wie die alten Kachelofen. Das ist aber falsch. Vollpacken, ein wenig Zeitung und Pappe oben rauf und anzünden. Türen Schließen und einschalten. Der Rest geht von alleine und dann gibt es auch keine Probleme mit dem Nachrutschen. Kannst ja noch ein wenig Anzündholz mit oben rauf packen, aber so wird ein Holzvergaser im Normalfall angezündet.

    Das mit dem Selbststart bei den billigen Dinger ist schwierig. So wollte ich es hier auch haben. Ich hab nur keine Vorrichtung gefunden, die mir bei Stromausfall den Schlüssel rumdreht und den Choke betätigt. Daran wird es scheitern. ;-)
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  • Beiträge: 121
    Ups, ich habe es genau umgekehrt gemacht.
    In der Bedienungsanleitung steht es aber auch so drin, wenigstens hatte ich dass so verstanden.
    Auszug aus der Bedienungsanleitung übersetzt mit Google1. Bevor Sie das Feuer entfachen, ziehen Sie zuerst die Bypass-Klappe vor
    Öffnen Sie den Rauchgas-Bypasskanal.
    2. Öffnen Sie die Tankklappe. Mit der oberen Tür die Chips einführen
    trockenes Holz im Ausbruch, senkrecht aufeinander, so bleiben ein
    Raum zwischen 2 bis 4 cm zwischen den Holzstücken und dem rechteckigen Durchgang der Rauchgase,
    eine gute Rauchgaszirkulation zu erreichen. Lege das Papier auf die Holzteile.
    Dann geben Sie Hackschnitzel und größere Stücke von trockenem Holz.
    3. Brennen Sie Papier und schließen Sie die obere Klappe.
    4. Öffnen Sie die Bodentür, damit Sie den natürlichen Zug durch die Klappe an den Korb sichern können
    Bypass.
    5. Warten Sie etwa 15 bis 20 Minuten, um eine bessere Verbrennung zu erzielen.
    6. Geben Sie mehr trockenes Holz, um die richtige Menge an Asche zu erhalten
    das deckt den Boden der Kraftstoffvorratskammer (ca. 10 cm) (Holz
    in Stücke von etwa 5 cm geschnitten beschleunigt in der ersten Brennphase Produktion
    Asche).
    7. Warten Sie noch 15 bis 20 Minuten, bis sich die Ascheschicht entwickelt hat.
    8. Laden Sie den gesamten Ausbruch mit trockenen Holzstücken der richtigen Größe.
    9. Schließen Sie die oberen und unteren Türen gründlich.
    10.Die Bypass-Klemme in ihre geschlossene Position drücken, damit sie
    der Ausbruch von brennendem Gas.
    11. Aktivieren Sie das Bedienfeld.
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    12. Drücken Sie dann die ON / OFF-Taste des Lüfters, um den Lüfterbetrieb zu aktivieren.
    Die Ein / Aus-Lampe des Lüfters leuchtet auf, wenn der Lüfter eingeschaltet ist
    Taste.
    Auftanken
    ?. Schalten Sie den Lüfter aus, indem Sie die Taste zur Aktivierung des Lüfters drücken (LED
    Der Lüfter schaltet sich aus).
    2. Den Bypass-Drosselhebel nach vorne ziehen, um den Bypasskanal zu öffnen
    verbrannt.
    3. Warten Sie 10 Sekunden und öffnen Sie die obere Klappe.
    4. Den Ofen mit Holzstücken geeigneter Größe beschicken.
    5. Schließen Sie die obere Tür, schieben Sie sie vor den Griff der Klaue und beginnen Sie erneut
    Ventilator.
    Achten Sie beim Füttern des Fokus darauf, dass die Holzstücke nicht stehen bleiben
    das Bypass-Loch in der Rückwand der Brennkammer.
    Es ist verboten, den Ventilator bei geöffneter oberer Tür eingeschaltet zu lassen
    Stromversorgung.
    Es ist wichtig, sowohl in der Tiefe des Ofens als auch bei der Dicke des Materials darauf zu achten
    refraktär zur oberen Tür, wenn der Feuerraum beladen ist. Wenn die Größe der Stücke
    Das Holz stimmt nicht mit den oben genannten Elementen überein, es kann schwierig sein,
    Schließen und sichern Sie die Stromversorgungstür. Stellen Sie sicher, dass Sie die Tür ohne
    Wenden Sie eine zusätzliche Kraft an. Andernfalls wird die Tür beschädigt.
    Verwenden Sie beim Nachladen des Ausbruchs immer die richtige Holzgröße. für
    empfohlene Brennstoffgrößen, siehe technische Daten. dann
    Beim Laden die Holzstücke immer entlang der Länge platzieren
    die Tiefe des Kessels.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Au weia! Hast du es denn mal anders ausprobiert?
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  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Ja, heute und es funktioniert einwandfrei beim ersten Mal.
    Nur wenn die erste Ladung weg ist, bleiben ja noch Glutreste.Beim erneuten beladen brennt es dann von zwei Seiten und es kommt zu einer durchgehenden Glut.
    Ich muss das nächste Mal die Glutreste zuerst entfernen.
    Übrigens, es funktioniert auch beim normalen Ofen und das auch mit nicht ganz trockenem Holz.
    Die Rauchbildung ist um einiges geringer. ;)
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Siehst du? Manchmal kann Papa gute Tipps geben. ;-)
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  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Tja, ohne dich wäre das wohl nicht möglich gewesen und dafür sind wir dir echt dankbar.
    Es gibt noch einiges was ich noch lernen muss.
    Es bereichert aber auch das Leben.
    Das mit dem neuen Notstromagregat lass ich erst Mal.
    Mein nächstes Projekt wird auf der Basis Photovoltaik sein.
    Ich werde mir die Komponenten nach und nach zusammen kaufen.
    Ich habe eine Firma in China gefunden, die ein 300W Panel bereits für 150 $ anbieten.
    Ich muss erst in Erfahrung bringen was der Transport kostet.
    Auf jeden Fall kann ich so besser eine Notfalllösung erreichen.
    Zur Not erst einmal mit zwei 166A Bleibatterien.
    Das komplette Heizsystem werde ich so absichern und es permanent über Wechsel Richter laufen lassen.
    So kann der Strom ausfallen, ohne das es Auswirkungen hat.
    Ich habe auch gegoogled und das Programm
    unter
    http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php
    gefunden.
    Nach den Berechnungen habe ich einen Jahresdurchschnitt von 4,61 kWh/m2.
    Zu Grunde gelegt ist 1 kw (kristallines Silizium).
    Wenn ich den Januar nehme, bekomme ich selbst da 1.98 kW/m2.
    Ich werde aber erst einmal schauen, ob es auch hier eine staatliche Förderung gibt.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hm....das sind alles relative Werte. Was ist, wenn du von Januar bis März das Dach mit Schnee bedeckt hast? Gut, heute würdest du sagen: Dann räume ich das Zeugs runter, aber was ist in 10 Jahren? Kommst du dann auch noch aufs Dach?
    Dieser Winter war ja bislang außergewöhnlich mild. Ich kann mich an einen solch milden Winter auch gar nicht erinnern. Nur vorbei ist der noch nicht und da kommt auch noch was.

    Übrigens spielt die Schneelast bei der Neigung auch eine entscheidende Rolle. Nicht das dir die Teile irgendwann durchbrechen?
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  • Beiträge: 121
    Ich wollte wieder einmal einen Status da lassen.
    Alles Paletti, die Heizung läuft hervorragend.
    Nicht Mal beim Druck gibt es größere Schwankungen.
    Ich habe allerdings bis jetzt den 700 l Puffer nicht voll genutzt.
    Meistens blieb es bei 2 volle Ladungen was in der Mitte gemessen einen Wert von 26 Grad ergeben hat, da die Raumtemperatur 20 Grad erreichte und uns das ausreichte.
    Morgen soll es aber ins Minus gehen und vermutlich wird es dann nicht mehr ausreichen.
    Ich werde mich langsam heran tasten, in wie weit ich den Puffer auslasten kann.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Du kannst auch den Kessel wieder auf Modulation stellen im Menü F1 und F2. Damit erreichst du, dass die Kesselleistung absinkt, bevor der Kessel die volle Temperatur erreicht hat. So passt er sich ein wenig dem eigentlichen Bedarf an.

    Der Rest liest sich ja recht gut. Auch die Minusgrade wirst du überstehen. Du musst halt nur was machen mit dem nassen Holz. Das ist wirklich nicht gut, wenn du es verheizt. Versuche es doch mal, wie ich irgendwo zuvor bereits geschrieben hatte, mit Holzbriketts zu mixen. Nasses Holz hat kaum Brennwert und der Kessel kommt nicht in die Hufe.
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  • bearbeitet January 2018 Beiträge: 121
    Ich habe noch Reste von letztem Jahr.
    Ich Schichten unten die frischen und das letzte Drittel trockenes Holz.
    Es klappt ganz gut, da ich deine Anfeuerungsart nutze.
    Nach etwa einer Stunde ist nur noch Glut im Ofen.
    Ich suche nach wie vor nach einer Lösung danach, da ich ja nicht warten will, bis der Ofen leer ist.
    Im Moment versuche ich es so, das ich auf die Glut neu schichte und oben wie beim ersten anfeuern nochmals ein Feuer anfache, damit es von oben nach unten brennt.
    Wenn ich warte bis die Glut verbrannt ist und dann ganz neu wieder anfange, kriege ich den Speicher bis zum Abend nicht voll.
    Ich vermeide nach wie vor über Nacht nochmals eine Ladung anzuheizen, da ich nicht kontrollieren kann wenn der Speicher voll ist und somit die Wärme vom Kessel nicht abgenommen werden kann.
    Gestern Nacht hatten wir -8° Grad, die Zimmertemperatur am Morgen war 16° Grad.
    Also nicht optimal aber zum aushalten.
    Dafür ist das Warmwasser ständig vorhanden und hat am Morgen meistens noch knapp 60° Grad.
    Es muss also nur kurz mit angeheizt werden, bevor das Dreiwegeventil umschaltet.
    Das mit der Modulation habe ich nicht verstanden, da F2 + F1 nur Gebläse auf Automatik oder manuell bedeutet.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Genau....das Gebläse wieder auf Automatik stellen.
    Mich wundert es ehrlich gesagt, dass du den Puffer nicht voll bekommst. Entweder passt nicht soviel in den Ofen rein oder das Holz hat kaum Brennwert im Verhältnis zum Volumen. Das würde sich mit dem nassen Holz dann nochmals verschlechtern. Oder du hast wirklich so einen hohen Verbrauch? Das aus der Ferne zu beurteilen ist natürlich mehr als schwierig.
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  • Beiträge: 121
    Also ohne Heizkörper komme ich auf 65° Grad gemessen oberhalb des unteren Drittels.
    Sobald ich die Heizkörper, ein kleiner im Bad, ein mittlerer in der Küche und ein größerer im Wohnzimmer, dazu schaltet, fällt die Temperatur im Speicher minütlich.
    Ich habe deshalb diese nicht mehr im Betrieb, sondern als Notbremse, wenn der Puffer mal überhitzen sollte.
    Ich schrieb ja bereits am Anfang, das ich 600 m Fußbodenheizungsrohre verlegt habe bei einer Estrichstärke von ca. 7cm.
    Der Vor- Rücklauf Verlust, 40° zu 20° Grad, beträgt 50 %.
    Die Fließen sind am Morgen noch warm.
    Ich hatte heute Abend 65 Grad und will mal schauen, wieviel die Vorlauftemperatur bis morgen früh sinkt.
  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Was hast du für Heizkörper? Haben die Ventile eine Voreinstellung? Die werden sicherlich alle überversorgt.
    Und jetzt kommt zum Tragen, was ich dir schon etliche Male geschrieben habe. Du hast zu wenig Puffervolumen. Bevor du dich nach einem weiteren Puffer umschaust, geb mir bitte Bescheid. Das muss anders funktionieren, damit du auch bei Stromausfall die Wärme aus dem Kessel bekommen kannst. Dafür eignet sich allerdings nicht jeder Puffer. Zur Not muss das irgendwie auf Schwerkraft funktionieren.
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  • Beiträge: 121
    Im Bad ein Röhren Heizkörper, die anderen sind Flach Heizkörper.
    Ich bin bereits am schauen, ob ich hier in Rumänien einen Pufferspeicher kaufen kann.
    Da diese ziemlich teuer sind, 1000 Euro aufwärts für einen 800 Liter Speicher, schaue ich nach gebrauchten aus Deutschland importierten.
    Auf was muss ich denn da achten?
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