Entscheidungshilfe

Hallo zusammen
ich habe mich vor etlichen Jahren mal hier Registriert aber leider durch diverse Schicksalschläge musst ich die Modernisierung der Heizung bei mir verschieben.
Nun soll es aber soweit sein. Ich und meine Frau wollen in das EG ziehen, die Kids (15 und 20Jahre bleiben im OG)
Momentan Heizen wir mit Öl, Heizkörpern, EInringleitung, OG und EG getrennt, Vorlauftemperatur um die 60Grad (glaub ich)
Die Ölheizung war letzten Winter defekt, konnte aber mittels Ersatzteile wieder so halbwegs Repariert werden
Ölverbrauch im Jahr ca. 3500l für ca. 160m² Wohnraum
Warmwasser wird mit Boiler mit integrierter Wärmepumpe erzeugt
Haus hat keinen WDVS
Umbau Eg sieht vor, dass zwei Mauern entfernt werden um einen größeren Raum gestalten zu können. Auch werden neue Fenster im EG Eingebaut. Ein Schwedenofen sollte die Übergangszeit den Raum heizen

Meine Fragen:
a) Soll ich die Ölheizung Modernisieren und sonst alles so lassen? (würde die Heizkosten nicht sinken, aber wohl die Preisgünstigste Variante)
b) Soll ich die Ölheizung (zum "dazu-heizen") lassen und einen Luftwärmepumpe kaufen und dann die Heizkörper auf Niedrigenergie-Heizkörper umstellen?
c) Soll ich die alte Ölheizung lassen (zum "dazu-heizen"), Fussbodenheizung (im EG nur teilweise E-Strich vorhanden) Einbauen und Luft/Wärmepumpe Einbauen? (die wohl teuerste Variante)

Generell möchte ich nicht zu viel Geld Investieren da der Umbau im EG schon viel Geld Verschlingen wird. Aber es sollte auf alle Fälle die vernünftigste Version werden

Danke Euch für Eure Ratschläge
Roland

Kommentare

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Mit Einringheizung ist eine Einrohrheizung gemeint? Das wäre für jeden modernen Kessel nicht gerade von Vorteil und auch nicht für eine LWP. Die Vorlauftemperaturen und bedingt durch das schnell fließende Wasser durch das eine Rohr auch die Rücklauftemperatur ist einfach zu hoch. Ich würde auch nicht eher eine Entscheidung treffen, bevor die Wärmedämmung nicht hinreichend berücksichtigt worden ist. Bei 3500 Litern Verbrauch im Jahr wird es nicht am Kessel bzw. der alten Anlage alleine liegen.
    Was sollen Niedrigenergieheizkörper sein? Sowas gibt es nicht. Das ist alles nur eine Frage der Auslegung und da wäre ich sehr vorsichtig bei einer Einrohrheizung. Das muss sich ein richtiger Fachmann anschauen und durchrechnen. Im schlimmsten Fall würde es dann nicht mehr richtig warm werden.

    Also erst Dämmen, dann alles neu ausloten und erst dann entscheiden. Zuerst muss der Verbrauch gesenkt werden.


    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • SockoSocko Meister
    bearbeitet July 2018 Beiträge: 635
    Letztlich ist deine Kostenfrage relevant. Selbst wenn die Kinder das mal haben wollen müssten diese auch wieder investieren. Wenn ihr zufrieden seid würde ich lediglich die Wärmeerzeugerseite sehen. Also bei Öl bleiben und was neues einbauen.

    Temperaturen ggf. senken, es gibt dafür Lösungen, allerdings musst du, wenn möglich, entweder einen Betrieb finden der das auch kann, oder es (leider) dann doch selber machen. Sinnfreies Gefummel ist bei der Materie nicht angesagt.

    Danfoss und Kermi wären da die bekanntesten. Auch 'mal selber suchen. Oder hier den Verfasser fragen(der blickt das total).

    Wie jospr63 auch geschrieben hat, Kondensierer brauchen möglichst niedrige Temperaturen damit die Teile selbst auch langfristig gut laufen. Das wäre also auf jeden Fall wichtig.

    WP - bitte - nicht bei Heizkörpern und nur bei gut "modernisierten" Gebäuden. Kosten, Umbau, Nutzen.
  • harol Azubi
    Beiträge: 5
    Socko schrieb:
    WP - bitte - nicht bei Heizkörpern und nur bei gut "modernisierten" Gebäuden. Kosten, Umbau, Nutzen.

    Auch nicht wenn ich mit der "alten" Ölheizung "Dazuheize"??

  • SockoSocko Meister
    Beiträge: 635
  • harol Azubi
    Beiträge: 5
    Was soll ich sagen....
    Ich glaub euch zar aber mein Bruder hat ein altes Haus und heizt mit einer WP
    Teilweise Fussbodenheizung, teilweise Heizkörper

    WDVS kommt zu Zeit noch nicht in Frage
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