6 Jahre Pellets-Solar ... Kurzb ericht

Leute wie die Zeit vergeht...
mittlerweile sind 6 Jahre seit der Installation vergangen
Nochmal kurz kopiert aus meiner Vorstellung zu meiner Anlage:

Seit einem Jahr werkelt nun ein Buderus Logano SP161-15kW im Keller.
Gefüttert von einem 4,8 to Gewebe-Sacksilo.
Unterstützt von 21 qm maßgefertigten Indach-Flachkollektor.
Das Ganze läuft über einen 1000l ebenso maßgefertigten Schichten-Pufferspeicher.
Geregelt von einer UVR1611 …
Und das soll die Anlage wärmen:
Haus BJ 1996 nach erster EnEV von 1998…
Knapp 300qm Wohnfläche in 3 Wohnungen mit 6 Personen.
Ca. 1/3 FBH und Rest Heizkörper.
Verbrauch ca. 4,5 to EnPlus-Pellets und ca 1 to abgedeckt durch ST.


Das Beste zuerst :> ich bin noch immer sehr zufrieden mit der Anlage und meiner Entscheidung.
Es gab und gibt, bis auf eine kleine technische Panne an der Saugturbine für die Pellet, keinerlei Probleme.
Insgesamt ca 9500 Stunden Volllast des Brenners und vernachlässigbare 65h in Modulation zwischen 80-99% Leistung ergeben kaum Ablagerungen und super Werte bei der Emmisionsmessung.

Die Solarthermie hat sich gerade nach dem letzten Sommer voll bestätigt
... über ein halbes Jahr den Kessel aus :D ... macht es vielleicht finanziell nicht viel wirtschaftlicher (ca 1,5 tonnen Pellet gespart) aber vor allem verschont es den Brenner von kurzen Laufzeiten und Zünden etc

Ich bleibe also dabei daran hat sich nichts geändert... Pellets bleiben Holz, und Holz macht Arbeit... immer wieder mal Kontrolle, Asche leeren etc... und trotzdem :-)
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Wozu Kernkraftwerke? :-?
bei uns kommt der Strom aus der Steckdose :-P

Kommentare

  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hallo, das liest sich wirklich sehr sauber. Nur frage ich mich, warum sind nur 65h Anteil innerhalb der Modulation? Wie viel Fühler sind in dem Puffer eingebaut? Im Normalfall sollte die Regelung erkennen, wenn der Puffer halb mit Wärme gefüllt ist, dass die Leistung des Brenners runtergefahren wird.
    Glückwunsch dazu, dass du noch keinen Ärger gehabt hast. Es ist ja immer ein sehr teurer Spaß, wenn irgendetwas am Pelletkessel vorzeitig zu streiken beginnt.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • PeSo Azubi
    Beiträge: 28
    Hallo,
    also im Puffer sind 4 Fühler verbaut... ganz grob gesagt zwei im oberen Drittel, mitte und unten.
    Unten bleibt immer kühl, damit Solar schon recht früh loslegen kann,
    Mitte ist der vorrangige Bereich für Heizung, oben die Entnahme für WärmetauscherBrauchwasser.
    Der Kessel lädt in die Mitte. Die Steuerung kann zwar Analog Ausgabe, aber wir haben uns für einfach Anforderung Kessel Ja/nein entschieden.
    Ich könnte zwar auch am Kessel selbst die Solltemperatur runtersetzen, dann würde er bei Annäherung Vorlauf Kesseltemperatur in die Modulation gehen, aber das müsste ich dann mal bei sehr tiefen Außentemperaturen beobachten.
    So läuft der Brenner mal zwei bis drei Studen durch und ist dann auch wieder solange aus.

    Grüße
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  • jospr63 Meister
    Beiträge: 2,758
    Hm..da es so wohl zu funktionieren scheint, würde ich auch nichts mehr verändern. Es ist schon okay. Die Modulation braucht man halt, um den Leistungsbedarf an den realen Verbrauch anpassen zu können. Bei einer Holzheizung kommt der Gedanke nicht immer zum Tragen und genau dafür gibt es auch die Pufferspeicher.
    Ich finde es gut, wenn du dich hier meldest und das nach Jahren und einen Bericht abliefern kannst, der stichhaltig ist und auch für das Produkt und auch für die Firma spricht, die das installiert hat.

    Danke für deinen Beitrag und ich hoffe das werden auch noch mehr Leute lesen und sich entsprechend entscheiden. :-)
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