Tut Heizungsblut der Heizung gut?

bearbeitet May 2014 in Energie Ecke
Moin, Servus & Guten Tag ins Forum,

bin neu hier! Ich habe mich gerade wundgegooglet weil ich auf etwas gestoßen bin. Da gabs außer einem Thread bei Haustechniksiewissenschon :blush: nur die Herstellerseite selbst dazu zu finden (Link lasse ich mal bleiben, findet ihr ja selbst). Bei der Gelegenheit dachte ich mir, hier hat bestimmt jemand eine Antwort parat.

Wie der Titel sagt geht es um "Heizungsblut". Da hat mich ein Bekannter kürzlich drauf gestoßen weil er die Sendung von "einfach genial" (MDR) gesehen hat, in der das Mittel wohl vorgestellt worden ist. Habe ich selbst noch nicht gesehen, werde ich aber nachholen.

Im Kern ist es wohl ein alternatives Füllmittel für Warmwassersysteme anstelle vom herkömmlichen "Heizungswasser". Der Hersteller wirbt damit, dass es Räume viel schneller erwärmen würde als "normales". Es würde so also dicke Heizkosten sparen. Eine Schule in Hamburg wurde damit wohl auch schon befüllt. Ich habe leider nichts zur genauen Zusammensetzung (oder überhaupt Hinweise darauf) gefunden und weiß nicht, was ich davon halten soll. Ist wohl auch "Patent des Monats" der RWTH Aachen geworden.

Wisst ihr hier etwas Genaues darüber? Macht das Sinn?

Kommentare

  • jospr63 Meister
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 2,758
    CarolusMagnus schrieb:
    Moin, Servus & Guten Tag ins Forum,

    bin neu hier! Ich habe mich gerade wundgegooglet weil ich auf etwas gestoßen bin. Da gabs außer einem Thread bei Haustechniksiewissenschon :blush: nur die Herstellerseite selbst dazu zu finden (Link lasse ich mal bleiben, findet ihr ja selbst). Bei der Gelegenheit dachte ich mir, hier hat bestimmt jemand eine Antwort parat.

    Wie der Titel sagt geht es um "Heizungsblut". Da hat mich ein Bekannter kürzlich drauf gestoßen weil er die Sendung von "einfach genial" (MDR) gesehen hat, in der das Mittel wohl vorgestellt worden ist. Habe ich selbst noch nicht gesehen, werde ich aber nachholen.

    Im Kern ist es wohl ein alternatives Füllmittel für Warmwassersysteme anstelle vom herkömmlichen "Heizungswasser". Der Hersteller wirbt damit, dass es Räume viel schneller erwärmen würde als "normales". Es würde so also dicke Heizkosten sparen. Eine Schule in Hamburg wurde damit wohl auch schon befüllt. Ich habe leider nichts zur genauen Zusammensetzung (oder überhaupt Hinweise darauf) gefunden und weiß nicht, was ich davon halten soll. Ist wohl auch "Patent des Monats" der RWTH Aachen geworden.

    Wisst ihr hier etwas Genaues darüber? Macht das Sinn?

    Na ja....also wundgegoogelt kannst du dich nicht haben, denn nur bei Eingabe von Heizungsblut kommt das Ergebnis gleich ganz oben.

    Ob der Hersteller auch die Garantie übernehmen wird, wenn es mal zu einem Schaden kommt und der Hersteller die Gewährleistung ablehnt? Außerdem handelt es sich nur um ein Glykolgemisch. Von daher handelt es sich eher um einen schlechteren Wärmeleiter als Wasser. Aber man kann Leuten halt viel verkaufen.
    Wer sich selbst eine Heizung baut, baut nie wieder eine!W
  • bearbeitet May 2014 Beiträge: 2
    Erstmal natürlich danke! Na, die Seite hab ich ja schon auch selbst gefunden :-)....nur halt nicht wirklich viel mehr als das. Ansonsten halt nur die üblichen Pressemitteilungen. Aber eigentlich nichts wirklich unabhängiges.

    Ich fürchte ich kapier das nicht so recht. Ich meine, wo läge denn - wenn es ein Glykolgemisch ist - der Gedanke dahinter? Bin jetzt naturwissenschaftlich nicht so riesig bewandert. Das hat doch dann ne geringe spezifische Wärmekapazität wenn man da Glykol reinpackt. Wo sollte denn da der Vorteil liegen? Also du siehst den ja scheinbar auch nicht, aber ich versuche die Idee dahinter nachzuvollziehen...
  • Supergrobi Azubi
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 14
    Habe mir die Webseite angeschaut. Klar ist mir das nicht. Spezifische Wärmekapazität ist geringer. Müsste man doch an sich mit mehr Volumenstrom ausgleichen müssen oder nicht? Da hat man ja auch nix von gewonnen, die Energiemenge die man für den Raum braucht ist doch dieselbe. Da wird immer mit der Aufheizzeit argumentiert. Das ist ja nun nicht SO wichtig. Ich kann den Vorteil dazu nicht sehen.
  • SockoSocko Meister
    bearbeitet May 2014 Beiträge: 643
    Es geht ja um prozentuale Einsparungen. Insofern ist es wohl wirksam.

    Aber mal zurück zu jospr's Einwand. Wie sieht es bei Heizungsblut mit der Anlagenverträglichkeit aus? Wie kommt das Zeug mit gemischten Anlagen klar? Welche ph Werte, Wasser nachfüllen, Entsorgung?

    Wer weiß da mehr. Und gibt es das Zeug nur über diese Firma?
  • ja das würd mich auch sehr interessieren
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.