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Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Richtlinie für KWK Anlagen

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK Gesetz) wurde am 19. März 2002 in Kraft gesetzt und zuletzt am 21. Dezember 2015 novelliert. Diese aktuelle Fassung ist seit dem 01. Januar 2016 in Kraft. Es regelt u.a. die Einspeisevergütung für Strom, der in BHKW erzeugt wird, und ist eine wichtige Grundlage für Anlagenbetreiber, denn die Wirtschaftlichkeit einer KWK-Anlage ist eng mit der Einspeisung und / oder Selbstnutzung des Stroms verknüpft. Die Kerninformationen aus dem Gesetzestext sind an dieser Stelle kurz und knapp zusammengefasst.
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KWK Gesetz 2016: Wissenswertes für BHKW-Betreiber im Überblick

KWK-G 2016KWK-G 2016 im Volltext (PDF)

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) regelt, wie KWK Strom aus KWK Anlagen (z. B. BHKW) vergütet wird. KWK Anlagen sind im Sinne des KWK Gesetzes Anlagen mit

  • Verbrennungsmotor,
  • Gasturbine,
  • Dampfturbine,
  • Dampfmotor,
  • Stirlingmotor,
  • ORC-Anlage,
  • Brennstoffzelle,

die zusammen mit einem Generator betrieben werden und mit den Brennstoffen Steinkohle, Braunkohle, Abfall, Abwärme, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden. Nicht vom KWK Gesetz 2016 behandelt werden KWK Anlagen, die nach §19 des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vergütet werden. Deren Vergütung findet gesondert auf Basis des EEG statt.

Nach Paragraph 3 des KWK -G sind die Netzbetreiber verpflichtet, hocheffiziente KWK-Anlagen unverzüglich mit Vorrang anschließen und den erzeugten KWK-Strom vorrangig abzunehmen und zu verteilen.

Was ist neu am KWKG 2016?

KWK Anlagen und ihre Vergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz

Das KWK Gesetz von 2016 unterscheidet die KWK Anlagen wie bisher nach ihrer elektrischen Leistung (kWel). Die Vergütung nach Paragraph 7 erfolgt in Abhängigkeit der Leistung auf Basis der eingespeisten Kilowattstunden (kWh).

Höhe KWK-Zuschlag für KWK-Strom bei Einspeisung in ein Netz der allgemeinen Versorgung

Leistung (kW) Vergütung je Kilowattstunde (kWh)
bis zu 50 kW 8 Cent
50 bis zu 100 kW 6 Cent
mehr als 100 bis zu 250 kW 5 Cent
mehr als 250 kW bis zu 2 Megawatt 4,4 Cent
mehr als 2 Megawatt 3,1 Cent

Eine aktuelle Übersicht über alle Vergütungen finden Sie in Kürze in unserem Artikel zur KWK-Einspeisevergütung. Der gesamte erzeugte Strom gilt als KWK Strom. Der Nutznießer der Zuschläge ist der Betreiber der Anlage, unabhängig davon, wem sie gehört. Für die Einspeisung in ein anderes Netz das allgemeine gelten gesonderte KWK-Zuschlage.

Der Zeitraum der Förderung nach dem KWK-G variiert ebenso wie die Vergütung. Der Zeitraum wird nach Vollbenutzunsstunden gestaffelt. Die Vollbenutzungsstunden entsprechen übrigens nicht den Betriebsstunden. Die Vollbenutzungsstunden ergeben sich aus der gelieferten Strommenge geteilt durch die elektrische Leistung einer Anlage.

Die Spannbreite reicht von 10.000 bis hin zu 60.000 Vollbenutzungsstunden. Grundlage ist die Art der KWK-Anlage: eine neu in Betrieb genommene KWK-Anlage mit bis zu 50 kW elektrischer Leistung wird für 60.000 Vollbenutzungsstunden gefördert, während beispielsweise eine Anlage, die nach mindestens fünf Jahren Betrieb modernisiert worden ist, für 15.000 weitere Vollbenutzungsstunden gefördert wird.

Zuständigkeiten nach dem KWK-G

Nach dem KWK Gesetz trägt der Betreiber die Kosten für die Verbindung zwischen KWK Anlage und Netzanschlusspunkt. Der Netzbetreiber ist dann verpflichtet, den Strom abzunehmen.

Einspeisevergütung nach dem KWK Gesetz

Der Betreiber bekommt Zuschläge für den erzeugten Strom, unabhängig davon, ob er ihn in ein öffentliches Netz einspeist oder selbst verbraucht. Wenn er Strom einspeist, bekommt er zusätzlich eine variable Einspeisevergütung, die mit dem Netzbetreiber vereinbart wird. Wenn es aus technischen Gründen nicht möglich ist, den Strom in ein öffentliches Netz einzuspeisen, sieht das KWK Gesetz vor, dass er trotzdem Zuschläge bekommt.

KWK Gesetz: Einspeisung von KWK Strom nachweisen

Der Betreiber einer KWK Anlage muss nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz von 2016 §15 dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und dem Netzbetreiber monatlich Mitteilung über die eingespeiste und die selbstgenutzte Strommenge machen. Dazu müssen geeignete Messeinrichtungen installiert sein. Bis zum 31. März jeden Jahres muss nach KWK Gesetz eine Jahresabrechnung vom Betreiber durchgeführt werden. Dabei schreibt das KWK Gesetz für kleine Anlagen eine einfachere Vorgehensweise vor, als für größeren Anlagen.

Detaillierte Informationen zum KWK Gesetz hat die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) in dieser Broschüre herausgegeben, den genauen Wortlaut des Gesetzes finden Sie hier als Webansicht oder hier als PDF-Download.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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