Alle grundlegenden Informationen zur Pelletheizung: wie sie funktioniert, wann sie sich wirklich rechnet und wieso Holzpellets sich nicht hinter herkömmlichen Brennstoffen verstecken müssen.
Hier erhalten Sie Basiswissen & Einstiegshilfen rund um das Heizen mit Pellets.
Vor Kauf & Einbau müssen noch einige Fragen geklärt werden: wie wird die Pelletsheizung finanziert und welche Förderprogramme gibt es? Worauf muss ich bei der Wahl der Komponenten achten und wo bekomme ich unabhängige Unterstützung?
Alle Fragen & Antworten zur Planung einer Pelletheizung im Überblick.
Die Pelletsheizung ist fertig installiert? Hier erfahren Sie mehr darüber, wie die Inbetriebnahme einer Pelletheizung abläuft, wie Sie beim Pelletkauf richtig vorgehen und das Lager gut in Schuss halten, damit die Anlage sicher arbeitet.
Weitere Informationen zur Preisentwicklung und kostenlose Ratgeber.
Unsere Checkliste zeigt Ihnen beispielhaft den Weg zur eigenen Pelletheizung. Dort sehen Sie, ob ihr Haus sich für eine Peleltheizung eignet, worauf Sie bei einer Vor-Ort-Beratung durch den Fachbetrieb achten sollten und wie Sie Angebote richtig vergleichen.
Weitere Tipps & Hilfen zu Wartung und Kauf finden Sie in der Checkliste.
Der bauliche Aufwand ist für eine Pelletheizung größer als bei Gas- und Ölheizungen. Der Anschaffungspreis ist deshalb höher. Die laufenden Kosten einer Pelletsheizung sind jedoch geringer, was die Technologie über Jahre wirtschaftlicher macht.
Preisschwankungen bei Holzpellets sollten vor allem in den Sommermonaten genutzt werden.
Finanzielle Zuschüsse und zinsgünstige Kredite sind als Förderung für eine Pelletheizung möglich. Anlaufstellen für eine Pelletsheizung in Deutschland sind das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sowie die KfW Bankengruppe.
Auch Bundesländer haben eigene Programme zur Förderung einer Pelletheizung.
Eine Pelletheizung ist ein effektives Heizsystem, bei dem nur geringe Betriebskosten anfallen. Doch auch hier gibt es Grundvoraussetzungen, beispielsweise an das Pelletlager. Der Heizungsratgeber hilft bei der Wahl des richtigen Heizsystems.
Mit den Ergebnissen können direkt kostenfreie Anfragen bei Fachbetrieben gestellt werden.
Welche Vorteile bietet eine Pelletheizung Verbrauchern? Und was spricht bei einer Heizungsmodernisierung für das Heizen mit Holz? Diese Fragen wollen mit Experten der Initiative Holz und Pellets, getragen vom DEPV und BDH, in regelmäßigen Abständen beleuchten.
Es erwarten Sie interessante Hintergrundberichte und Expertenmeinungen.
Pelletheizung - umweltfreundliches Heizen mit Pellets aus Holz
Die Pelletsheizung funktioniert ähnlich wie klassische Gas- oder Ölheizkessel. Als Brennstoff kommen allerdings Holzpellets zum Einsatz. Pellets sind unter Druck verdichtetes Holz. Sie sind ein nachwachsender und lokal verfügbarer Rohstoff mit fast neutraler CO2-Bilanz. Pellets sind leicht zu transportieren und deutlich billiger als Heizöl oder Erdgas. Siegel wie „EN Plus“ oder „DIN plus“ sollen eine umweltfreundliche und nachhaltige Pelletproduktion garantieren und eine gleichbleibende Qualität sicherstellen.
Eignung einer Pelletheizung
Die Pelletheizung eignet sich im Bestandsbau wie im Neubau. Es handelt sich um eine komfortable und ebenso zuverlässige Heiztechnik. Eine Pelletsheizung leistet im Gegensatz zu Heizsystemen, die niedrige Systemtemperaturen bevorzugen im Bestandsbau mit Radiatorheizkörpern gute Arbeit, da sie auch hohe Systemtemperaturen ohne nennenswerte Effizienzverluste erzeugen kann.
Die Pelletheizung ist im Vergleich zu herkömmlichen Kesseln teurer in der Anschaffung - fünfstellige Preise sind für eine Pelletheizung durchaus üblich. Allerdings gleicht sich dieser Umstand durch die niedrigen Betriebskosten für Pellets wieder aus. Die Agentur für Erneuerbare Energien (dena) rechnet bei weiter steigenden Brennstoffpreisen mit einer durchschnittlichen Amortisationszeit einer Pelletsheizung von 8-12 Jahren.
Wie bei der Ölheizung muss ein Lagerraum für den Brennstoff der Pelletsheizung vorhanden sein. Entsprechende Silos oder Lager können bei schlechten Platzverhältnissen auch draußen aufgestellt werden. 0,009 Kubikmeter pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche sollte man für ein Pelletlager einplanen. Im praktischen Einsatz liegt der Verbrauch eine Pelletheizung zwischen 3,5 und 4,5 Tonnen Pellets im Jahr. Eine durchschnittliche Tankladung reicht dabei für ein Jahr aus.
Im Bestandsbau bekommt man staatliche Fördergelder für eine Pelletheizung. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt 36 Euro pro Kilowatt Kesselleistung der Pelletheizung, mindestens aber 2000 Euro. Wird zusammen mit der Pelletheizung eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung installiert, gibt es 500 Euro dazu. Wenn das Speichervolumen einen bestimmten Umfang erreicht, steigt die Förderung für die Pelletsheizung auf mindestens 2500 Euro an. Für diese Fördergelder muss nachweislich ein hydraulischer Abgleich durchgeführt worden sein! Durch diese Fördergelder sinkt die Gesamtinvestition, die für eine Pelletheizung notwendig ist.
ICOO ist ein neues Tool von Heizungsfinder. Es hilft dabei Verbrauch und Heizkosten zu erfassen. Veränderungen durch einen Austausch, Dämmung oder anderes Heizverhalten werden sichtbar. Die Nutzung von ICOO ist kostenlos!