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    Pelletheizung Förderung 2017 im Überblick

    Bis 2020 müssen insgesamt 14 Prozent der Wärme aus regenerativen Energien erzeugt werden. Bis heute sind es sieben Prozent, die mit Pellets aus Pelletsheizung, Pelletofen und Co. gewonnen werden. Der Anteil an der Wärmeproduktion steigt jedoch rasant. Es gibt eine Vielzahl an Fördermitteln für eine Pelletheizung, doch nicht immer ist ersichtlich, wie man diese Förderung erhält. Im Bereich "Förderung einer Pelletsheizung" geben wir einen Überblick über die Förderlandschaft.
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    Förderung von Pelletsheizung & Pelletofen 2017

    Mit Pelletheizung & Pelletofen gewinnt man wirtschaftliche Unabhängigkeit vom Öl- und Gasmarkt und schützt zusätzlich die Umwelt. Um Bauherren und Wohnungsbesitzer beim Kauf von Pelletsheizung oder Pelletofen zu unterstützen, fördert der Bund im Rahmen des Marktanreizprogramms den Einbau einer Pelletheizung. Da der Einbau einer Pelletheizung durchaus zwischen 18.000 und 24.000 Euro kostet, lohnt sich die staatliche Förderung. Aber auch ein privatwirtschaftlicher Zuschuss und regionale Programme zahlen sich aus. Im Folgenden finden Sie eine Grafik (folgt in Kürze) mit einer Kurzübersicht über die wichtigsten Förderprogramme. Die genauen Details und weiterführenden Links finden Sie darunter.

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    Staatliche Förderung für die Pelletheizung durch das BAFA

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt den Einbau einer Pelletheizung mit attraktiven Zuschüssen über das Marktanreizprogramm (MAP). Seit dem 01. April 2015 ist die Pelletheizung Förderung deutlich erhöht worden.

    Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, für eine Pelletheizung zwischen 3000 bis 3500 Euro an Basisförderung (dazu kommen noch Boni) zu erhalten.

    Pelletöfen mit Wassertasche erhalten mindestens 2000 Euro Pelletheizung Förderung zuzüglich Boni. Zu der Basis Förderung einer Pelletheizung sind verschiedene Boni erhältlich, dazu gehören der Kombinationsbonus, der Energieeffizienzbonus sowie der Innovationsbonus.

    Die BAFA Förderung einer Pelletheizung ist an folgende Konditionen gebunden:

    • Pelletkessel, Pelletkessel mit Pufferspeicher, ein Pelletofen mit Wassertasche, Kombinationskessel zur Verbrennung von Holzpellets oder Holzhackschnitzeln sowie Scheitholz bekommen Fördermittel.
    • Der Einbau einer Pelletsheizung in Neubauten ist generell nicht förderbar (außer über den Innovationsbonus).
    • ein luftgeführter Pelletofen bekommt keine Förderung. Der Pelletofen muss wasserführend sein.
    • Der Kessel selbst muss förderfähig sein und die Förderbedingungen des BAFA erfüllen. Hierzu gibt das BAFA eine entsprechende Liste mit den förderfähigen Herstellern (u.a. Oekofen) heraus.
    • Der Antrag auf die Fördergelder ist für private Bauherren bis 9 Monate nach Abschluss der Bauarbeiten möglich. Bei gewerblichen Antragstellern ist VOR Baubeginn der Antrag zu stellen.
    • Details zur Pelletsheizung Förderung erhalten Sie in unserem Artikel zur BAFA Förderung einer Pelletheizung oder zusätzlich mit allen nötigen Formularen auf den Seiten des BAFA zur Biomasseförderung. Die technischen Anforderungen an die Pelletheizung im Detail erfahren Sie hier.

    Pelletheizung Förderung durch die KfW

    Auch die KfW-Bank gibt Fördermittel für den Einbau von Pelletofen oder Pelletheizung, meist mit zinsgünstigen Darlehen. Auch Zuschüsse für einen Pelletofen sind möglich. Diese KfW Pelletheizung Förderung wird im Rahmen der Programme , „Einzelmaßnahmen (430)“ , dem "Ergänzungskredit 167" und dem Programm „Energieeffizient sanieren (151/152)“gewährt.

    • Im Programm 430 ( Einzelmaßnahmen ) erhalten Sie einen Zuschuss von 10% der Nettoinvestitionskosten ab einem Auszahlungswert von mindestens 300 Euro. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 5.000 Euro (pro Wohneinheit). Es dürfte angesichts der durchschnittlichen Kosten einer Pelletheizung grundsätzlich kein Problem darstellen, dieses Limit zu überschreiten. Auch bei Pelletöfen sollte es meist machbar sein. Welche Arbeiten genau durch das Förderprogramm 430 der KfW abgedeckt werden, erfahren Sie in deren PDF "Liste der förderfähigen Maßnahmen" hier.
    • Ein weiteres Programm zur Förderung einer Pelletsheizung ist die Nummer 167 "Energieeffizient Sanieren, Ergänzungskredit". Dieses Programm fördert explizit den Austausch von Bestandsheizung (Einbau der alten Heizung: vor 2009) gegen ein System mit erneuerbaren Energien. Neben Solarthermieanlagen oder einer Wärmepumpe zählt natürlich auch die Pelletheizung zu diesem Kreis. Über das Programm 167 erhalten Sie einen Kredit von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit bei einem Zins von 1% pro Jahr. Besonders interessant: dieses Programm ist mit dem BAFA Marktanreizprogramm (s.o.) kumulierbar (kombinierbar). Allerdings dürfen die beiden Beträge zusammengenommen die Kosten des Heizungstausches nicht übersteigen. Weitere Details zum Programm auf den Seiten der KfW hier.
    • Programm 151/152 ("Energieeffizient Sanieren"). Hier erhalten Sie ebenso Förderung einer Pelletheizung, allerdings auf Basis eines recht zinsgünstigen Darlehens mit zusätzlichen Tilgungszuschüssen. Höchstfördersatz und der Umfang der Tilgungszuschüsse hängen jedoch von einer Bedingung ab, die das Programm an Ihre Immobilie stellt: es muss nach Abschluss der Bauarbeiten den KfW-Energieffizienzhaus-Standard erreichen. Je besser der energetische Standard ausfällt, desto höher sind auch die Förderbeträge und die entsprechenden Tilgungszuschüsse. Jedoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der alleinige Einbau einer Pelletsheizung wahrscheinlich nicht zum Erreichen des Energieeffizienzhausstandards führen wird. Hier sind weitere Arbeiten wie z.B. ein Fenstertausch und / oder verschiedene Dämmungsarbeiten erforderlich. Besprechen Sie das Vorgehen mit einem Fachmann Ihres Vertrauens. Er wird Sie weiter beraten.

    Weitere Programme zur Förderung einer Pelletsheizung

    Für eine Pelletsheizung gibt es nicht nur staatliche Förderung für das Heizen mit Pellets - es gibt auch Fördermittel auf Länderebene. Da die Bedingungen für diese Fördermittel von Bundesland zu Bundesland verschieden sind, sollten Interessenten sich bei der jeweiligen Förderbank über die genauen Konditionen zur Förderung einer Pelletheizung informieren. Auch regionale wie überregionale Energieversorger stellen Programme zur Förderung einer Pelletsheizung bereit.

    Fachbetriebe für Pelletheizungen beraten Sie gern zur Pelletsheizung Förderung. In unserem Pelletheizung Forum können Sie kostenlos Fragen zur Pelletheizung Förderung stellen und mitdiskutieren.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de