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Pelletheizung - umweltfreundliches Heizen mit Pellets

Die Pelletsheizung funktioniert ähnlich wie klassische Gas- oder Ölheizkessel. Als Brennstoff kommen allerdings Holzpellets zum Einsatz. Pellets sind unter Druck verdichtetes Holz. Sie sind ein nachwachsender und lokal verfügbarer Rohstoff mit fast neutraler CO2-Bilanz, da bei der Verbrennung nur die Menge an CO2 freigesetzt wird, die während der Wachstumsphase in das Holz eingelagert wurde. Pellets sind leicht zu transportieren und deutlich billiger als Heizöl oder Erdgas. Siegel wie „EN Plus“ oder „DIN plus“ garantieren eine umweltfreundliche und nachhaltige Pelletproduktion und sichern gleichbleibende und hohe Qualität. Sie benötigen keinen Erdgasanschluss, jedoch Stauraum für die Holzpellets.

Vor allem in Altbauten überzeugt die Pelletheizung durch niedrige Verbrauchskosten und erhält dementsprechend staatliche Fördergelder. Doch auch im Neubau ist die Pelletheizung eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Heizverfahren.

Was eine Pelletheizung kostet und wie hoch die Fördergelder ausfallen

Eine Pelletheizung kostet Sie insgesamt durchschnittlich zwischen 14.000 bis 24.000 Euro. Allerdings sind die Fördergelder in diesem Betrag noch nicht enthalten.

Anschaffungskosten für eine Pelletheizung

Pelletheizung Komponente Preis
Holzpelletheizung (Kessel) 7.000 - 12.000 €
Pufferspeicher 1.000 - 3.000 €
Pelletlager 1.000 - 3.000 €
Austragungssystem 500 - 3.000 €
Installationskosten 2.000 - 3.000 €

Im Bestandsbau bekommt man staatliche Fördergelder für eine Pelletheizung. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt mindestens 3000 Euro. Wenn das Speichervolumen einen bestimmten Umfang erreicht, steigt die Förderung für die Pelletsheizung auf mindestens 3500 Euro an.

Braucht die Pelletheizung einen Speicher? Ein Speicher ist für den Betrieb einer Pelletheizung nicht zwangsläufig notwendig. Moderne Pelletheizungen passen ihre Verbrennungsleistung durchaus an den aktuellen Bedarf an. Ein Speicher entkoppelt jedoch den Wärmebedarf und die Wärmeproduktion - so muss der Pelletkessel seltener anspringen und kann länger feuern. Ein Speicher vermeidet so häufiges An- und Abschalten. Das erhöht die Lebensdauer, die Effizienz und verbessert nicht zuletzt die Umweltbilanz einer Pelletheizung.

Dazu gesellen sich verschiedene Boni: Wird zusammen mit der Pelletheizung beispielsweise eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung installiert, gibt es 500 Euro dazu. Für diese Fördergelder muss nachweislich ein hydraulischer Abgleich durchgeführt worden sein. Durch diese Fördergelder sinkt die Gesamtinvestition für eine Pelletheizung deutlich.

Basisförderung für eine Pelletheizung durch das BAFA

Pelletsystem BAFA Förderung Kommentar
Pelletkessel 3.000 Euro Leistungsbereich zwischen 5 bis 37,5 kW Leistung
Pelletkessel + Speicher 3.500 Euro Wie oben, aber mit Pufferspeicher von 30 Liter pro kW Leistung
Pelletofen / Pellet-Kaminofen 2.000 Euro Muss wasserführend sein (an Heizkreislauf angebunden)

Der Brennstoff: Holzpellets sind nachwachsend und preiswert

Holzpellets sind der Brennstoff der Pelletheizung. Ihr größter Vorteil ist neben dem Umstand, dass Holz kontinuierlich nachwächst, der sehr günstige Preis. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit circa 4,74 Cent. Gas liegt demgegenüber aktuell bei 5,75 Cent / kWh, während sich Heizöl 6,61 Cent pro Kilowattstunde Wärme kosten lässt. Vor allem in älteren Bestandsbauten, wo mehr geheizt werden muss, holt die Pelletheizung die im Vergleich zu herkömmlichen Heiztechniken höheren Anschaffungskosten im Konzert mit der bestehenden Förderkulisse über die Brennstoffkosten mit der Zeit wieder herein.

Pelletspreise 2019 / Juli

Holzpellets benötigen ein eigenes Lager

Wie bei der Ölheizung muss ein Lagerraum für den Brennstoff der Pelletsheizung vorhanden sein. Entsprechende Silos oder Lager können bei schlechten Platzverhältnissen auch draußen aufgestellt werden. 0,009 Kubikmeter pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche sollte man für ein Pelletlager einplanen. Im praktischen Einsatz liegt der Verbrauch eine Pelletheizung zwischen 3,5 und 4,5 Tonnen Pellets im Jahr. Eine durchschnittliche Tankladung reicht dabei für ein Jahr aus. Das ist auch ungefähr der Vorrat, den man auf jeden Fall vorrätig haben sollte. So nutzt man die in den wärmeren Monaten meist niedrigeren Pelletpreise am besten aus, ohne dass man im Winter teurer nachbestellen muss. Wichtig bei der Lagerung ist, dass der Pellettransporter bis auf mindestens 30 Meter an Ihr Pelletlager herankommt, damit die Lieferung problemlos eingeblasen werden kann.

Pellets sollten Sie am besten im Sommer kaufen, wenn die Lager der Hersteller aufgrund der stetigen Pelletproduktion und jahreszeitlich bedingt geringer Nachfrage überzuquellen drohen: die Pelletproduktion verläuft ganzjährig, aber viele Verbraucher bestellen erst dann neue Pellets, wenn es zunehmend kälter wird. Pellethändler bieten im Sommer auch oft Sonderangebote für die frühe Lieferung.

Als Faustformel zur Berechnung der Größe des Pelletlager gilt:


Raumvolumen des Lagers (m3) = Heizlast (kW) * 0,9 m3/kW

Bei einer jährlichen Heizlast von beispielsweise 15 kW sollte das Pelletlager 15kw * 09 m3 / kW = 13,5 m3 groß sein. Hier sind nicht nutzbare Flächen, zum Beispiel durch Schrägen, bereits enthalten. Detailliertere Angaben finden Sie im unten verlinkten Artikel "Pellets richtig lagern".

Pelletlager mit Förderschnecke: ÖkoFEN Heiztechnik GmbH

Wann eignet sich eine Pelletheizung für meine Immobilie?

Die Pelletheizung eignet sich im Bestandsbau wie im Neubau. Es handelt sich um eine komfortable und ebenso zuverlässige Heiztechnik. Eine Pelletsheizung leistet im Gegensatz zu Heizsystemen, die niedrige Systemtemperaturen bevorzugen im Bestandsbau mit Radiatorheizkörpern gute Arbeit, da sie auch hohe Systemtemperaturen ohne nennenswerte Effizienzverluste erzeugen kann. So kann man die Pelletheizung problemlos an Heizungen mit älteren Heizkörpern anbinden, da sie genug Wärme erzeugt, um ältere Heizkörper mit den nötigen Temperaturen zu versorgen.

Auch im Neubau ist eine Pelletheizung natürlich möglich, allerdings kann sie hier ihre Stärken nicht voll ausspielen, was die Brennstoffkosten anbelangt, denn der Wärmebedarf ist hier nicht mehr so hoch wie in älteren Gebäuden. Allerdings hat man immer noch die umweltbezogenen Vorteile auf seiner Seite. Wer sich für ein alternatives Heizsystem wie eine Wärmepumpe oder anderes entscheidet, muss nicht auf das Heizen mit Holz verzichten: auch über einen zusätzlichen (Pellet-)Kaminofen, den man an den Heizungsspeicher anbindet, kann man weiterhin die angenehme Wärme des Feuers genießen und für die Heizung bereitstellen.

Abgesehen von der Notwendigkeit eines Pelletlagers und der Gewährleistung einer einwandfrei ablaufenden Pelletlieferung (siehe oben) gibt es keine besonderen Anforderungen einer Pelletheizung an eine Immobilie.

Die Pelletheizung im laufenden Betrieb

Übersicht: Intervalle zur Wartung einer Pelletheizung

Maßnahme zur Wartung
Zeitraum
Ascheaustrag alle ein bis zwei Wochen
Reinigung des Brennraums alle vier bis sechs Wochen
Wartung durch einen Fachmann jährlich
gründliche Reinigung des Lageraums jährlich (am besten kurz nach Ende der Heizperiode)

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Bildnachweise:

Grundlagen der Pelletheizung: © Jiri Hera - Fotolia.com
Pelletheizung richtig planen: © maho - Fotolia.com
Pelletheizung Installation: © Kzenon - Fotolia.com
Pelletheizung Preise & Kosten: © contrastwerkstatt - Fotolia.com
Förderung einer Pelletheizung: © Jiri Hera - Fotolia.com
Pelletheizung Checkliste: © Alexander Raths - Fotolia.com
Heizungsratgeber: © johannesspreter - Fotolia.com
Wissenswertes zum Brennstoff: © BillionPhotos.com - Fotolia.com
Technik der Pelletheizung: © toshi8 - Fotolia.com
Pellets richtig lagern: © tchara - Fotolia.com
Heizungsfinder Forum: © arizanko - Fotolia.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Pelletheizung

Berechnung von notwendigen kW im Verhältnis zur Wohnfläche

Wieviel kW sollte meine Heizung haben? Meine Wohnfläche beträgt ca 240 qm. Gibt es eine Faustformel, mit der man die notwendigen kW ins Verhältnis zur Wohnfläche setzen kann?
Antwort von Anlagensanierung Georgi

Der Heizbedarf sollte in einer Wärmebedarfsberechnung ermittelt werden - für die Inanspruchnahme von Fördermitteln sogar notwendig. Die Angaben KW/m² wird zwar auch benutzt - es sind aber nur sehr ungenaue Schätzwerte. Man benötigt dazu die Verbrauchswerte oder die Richtwerte der Wärmeschutzverordnung oder Energieeinsparverordnung nach Baujahr - wenn es so gebaut wurde? Das ist z. B. bei einem älteren Haus sehr gewagt.

MfG Gunter Georgi

Was kostet eine neue Pelletheizung samt Bohren, Leitungen & Heizkörpern?

Wir möchten ein Haus kaufen. Dort sind bisher nur alte Ölofen und alte Nachtspeicherheizungen installiert. Wir würden hier gerne eine komplett neue Heizungsanlage montieren lassen (mit Bohren, Leitungen, Heizkörper, etc.). Uns interessiert hier vor allem eine Pelletheizung. Das Haus hat mit Küche, Bad und Fluren 9 Zimmer mit ca. 115 qm. Was könnte uns dieses Vorhaben ungefähr kosten?
Antwort von AWK-Alternative Wärmekonzepte

Wir sind ein erfahrender Fachbetrieb für Pelletheizungen.

Eine Ökofen-Pelletheizung 18 KW inkl. Pelletsilo und Heizkörper für 9 Räume verteilt über 2 Etagen liegt mit Montage zwischen 25.000,-€ und maximal 30.000,- €. Wir bieten diese Ausführung zum Festpreis an.

Die mögliche Förderung in Höhe von 3.500,-€ kann von der Summe noch abgezogen werden.

Einfamilienhaus von 1966: Grundsanierung + Renovierung: Beratung und Kosten?

Hallo, ich plane eine Komplettsanierung und Renovierung eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1966. Hierzu bin ich auf der Suche nach Kosteneinschätzungen und Fachprofis aus meiner Region: Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden? Was kostet die Verlegung von Echtholzparkett, mittlere Preisklasse für ca. 115 qm, davon sind 23 qm Granit zu entfernen? Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Was kostet ein Trockenbau von ca. 2 Meter? Was kostet die Entfernung von ca. 9 Meter nicht tragenden Innenwänden zu entfernen? Was kostet ein Bauleiter? Was kostet Teppich zu verlegen, mittlere Preisklasse, alter Teppich zu entsorgen, ca. 90 qm? Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß? Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit F1 Sicherungen? Was kostet ein neues Balkongelände, Stahl gebürstet ca. 3 Meter? Was kostet ein Maler für die komplette Streichung eines Hauses in weißer Farbe, ca. 250 qm inkl. Keller (leer geräumt)? Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche?
Antwort von Energieberater Kruft

Das sind ja ganz schön viele Fragen:

Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden?
Auf dem Lande ca. 20.000€ plus Lager, in Münschen etwa 10.000€ mehr


Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Ohne Detailanpassungen 130 €/m² plus 20-30 € für ein System, das nicht nach 5 Jahren anfängt zu veralgen (mineralisches System), Öko nochmals 20-30 € extra (Schafwolle, Holzfaser, etc.)

-> mit Pellets+Vollwärmeschutz und noch ein wenig mehr ist sicherlich eine Förderung als Effizienzhaus möglich -> bis zu 30% Zuschuss, die man Vorher (!) beantragen muss, dazu kommt ggfs. noch BAFA und Bayern 10000

Was kostet ein Bauleiter? ohne Haftung 70-100 €/h brutto ansonsten nach HOAI= ca. Bausumme (inkl. Anteil mitzuverarbeitende Bausubtanz) x 5%

Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß?


Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche? mit Gerüst ca. 30-45 €/m²

Warmwasser- oder Heizkreis - was soll als erstes anspringen?

Ist es egal, ob bei einer Brennwert Heizung der Warmwasserkreis oder der Heizkreis als erstes aktiviert wird oder soll der Warmwasserkreis immer vor dem Heizkreis über die Zeitsteuerung als erstes "anspringen"?
Antwort von Solarteam Ostsee GmbH

Im Normallfall hat Warmwasser immer Vorrang, also erst Warmwasser dann Heizung.

Man kann aber über die Regelung auch Parallelbetrieb einstellen, dann läuft beides zusammen.

Mit sonnigen Grüßen,
Thorsten Rist

Höhere Wirtschaftlichkeit bei Pelletheizung mit Photovoltaik als mit Solarthermie?

Ich habe ein Einfamilienhaus mit einer 30Jahre alten Gasheizung. Ich überlege nun, auf eine Pellet-Heizung umzusteigen. Nun habe ich gehört, dass die Kombination mit Photovoltaik wirtschaftlicher sei als die Kombination mit Solarthermie. Gibt es dazu Anhaltspunkte / Rechenmodelle? Welche Erfahren haben Sie gemacht?
Antwort von Futuretrendconsult

Grundsätzlich würde ich immer als Basis eine Photovoltaikanlage aufs Dach machen, je nach örtlichen Gegebenheiten in Kombinaltion mit einen Batteriespeicher und einer Brauchwasserwärmepumpe. Mit unserer patentierten Technik können wir Sie bis zu 100 % Strom autark stellen.
Das heißt wir planen die Anlage so dass sie möglichst 100 % ihres Strombedarfs selbst erzeugen und verbrauchen.
Dazu berücksichtigen wir noch die möglichen Födermittel.
Bezüglich der Heizung prüfen wir ob eine Gasheizung oder ein Blockheizkraftwerk für Sie die wirtschaftlichste Dauerlösung ist.
Alle Berechnung werden immer inkl. Fördermittel Check durchgeführt unter dem Gesichtspunkt der besten Wirtschaftlichkeit.
Gerne erstellen wir für Sie die entsprechenden objektbezogenen Berechnungen.
Mit sonnigen Grüßen
Jürgen Thurm
Futuretrendconsult.com

Fehler bei Automatik & Nachfolgemodell der Buderus S 115 U

Ich habe mein Elternhaus wieder übernommen und darin ist eine sehr alte Ölheizung von Buderus eingebaut. Ich glaube eine S 115 U, wenn ich das noch richtig gelesen habe. Generell lief diese Heizung die letzten Jahrzehnte sehr ordentlich. Ein Austausch ist - finanziell bedingt - für uns erst Anfang nächsten Jahres drin. Zwei Fragen hätte ich an einen Experten: 1) Automatik funktioniert nicht mehr - das heißt wir müssen den Brenner jeden Morgen manuell starten. Das funktioniert jedesmal aber wirklich komfortabel ist das natürlich nicht. Haben Sie eine Idee woran das liegen könnte? 2) Nachfolgemodell: Wir heizen aktuell 150qm im Einfamilienhaus von 1985 (zuletzt gedämmt 1996) und sind 4 Personen (2 Erwachsene und 2 Kinder) im Haushalt. Mit Buderus sind wir soweit immer zufrieden gewesen - gibt es ein Nachfolgemodell für unser Heizungsmodell? Vielen Dank und schöne Grüße!
Antwort von Buderus Deutschland

Bei diesem Kessel Baujahr 1985 ist sicher ein Regelgerät der 3000er Serie mit den Einschubmodulen verbaut (eine genaue Bezeichnung der Regelung wäre interessant). Möglicherweise ist ein defektes Brennerrelais die Ursache Ihrer Störung. Falls Sie eine 3000er Regelung haben, dann wird die Brenneranforderung über eine LED (Flammensymbol) auf dem Modul M004 (ganz links im Schaltkasten) angezeigt. Geht der Brenner trotz Anforderung nicht in Betrieb, dann ist das Brennerrelais auf dem Modul M004 defekt.
Um die Ursache zu finden, können Sie sich gern per PN melden.

Als aktuellen Öl-Brennwertkessel können wir Ihnen den vollmodulierenden Buderus Logano plus KB195i-15,0kW empfehlen.

https://webservices.buderus.at/download/pdf/file/8737803944.pdf

Der Kessel kann in der Leistung reduziert und so auf Ihre tatsächliche Heizlast eingestellt werden. Eine Umrüstung von Heizwert auf Brennwert ist in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich förderfähig (10% der Gesamtkosten). Schauen Sie sich dazu den folgenden Link an.

https://www.effizienzhaus-online.de/foerderung-oelheizung

Eine Umrüstung von Öl auf Gas ist später durch den Austausch des Brenners möglich.

Wie sind die BAFA Fördervoraussetzungen bei Austausch Nachtspeicher gegen neue Heizung?

Wir haben in unserem Haus Nachtspeicheröfen, über deren Ersatz ich mir gerade Gedanken mache. Im BAFA Förderprogramm für Holzpelletöfen steht als Fördervoraussetzung dass "eine Heizungsanlage seit mindestens 2 Jahren in Betrieb sein muss". Zählt hierbei eine Nachtspeicherheizungs"anlage" dazu oder ist diese Heizungsform für die Förderung ausgeschlossen? Eigentlich würde ich eine gesamte Heizung incl. Heiztherme (ob nun Gas/Öl/Holzpellet/Hackschnitzel) Heizkörpern, Rohren installieren wollen.
Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Bezüglich Ihrer Anfrage teilen wir mit, dass jegliche Art einer Modernisierung förderfähig ist; d.h. dass Sie grundsätzlich Anspruch haben auf Förderleistungen des KfW, gleich für welche Art von Modernisierungsmaßnahme Sie sich entscheiden.
Im Einzelfall betrachtet wird jede einzelne Maßnahme betrachtet wie in Ihrem Fall der Austausch einer Heizungsanlage.

Allerdings ist die Aussage, dass eine Anlage zwei Jahre in Betrieb sein muss, schlichtweg falsch. Sie MÜSSEN vor dem Einbau einen Sanierungsfahrplan haben, den wir als Energieberater erarbeiten, womit Sie einen Vor- Ort- Bericht erhalten.

Aus Diesem geht hervor, welches System Sie z.Zt. nutzen und welches System Sie künftig nutzen; dabei ist jede Art der Heiztechnik deutlich effizienter als ein "altes" System, somit förderfähig. Die Berichterstattung MUSS vor Einbau fertiggestellt sein.

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich einer neuen Heizanlage, individuell für die von Ihnen erwünschte Nutzungsart und Ihre Immobile.

MfG
R. Bertsch

Neue Heizungsanlage für Mehrfamilienhaus: Pelletheizung + Solaranlage sinnvoll?

Wir benötigen eine neue Heizungsanlage, da die alte Ölheizung ca. 30 Jahre alt ist und ausgetauscht werden soll. Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten und ca. 600 qm Wohnfläche. Wir würden gerne die Sonnenenergie nutzen und falls nötig, eine Pelletsheizung zusätzlich installieren. Ist das möglich und welche Kosten (Anschaffungskosten) kommen auf uns zu? Auch die Nebenkosten wären interessant: Ausbau der alten Heizung, Entsorgung der Glasfiber-Heiztanks, ... Wir gehen davon aus, dass 80.000 Euro nicht dafür ausreichen werden. Liegen wir damit in etwa richtig? Oder gibt es eventuell eine andere bessere Alternative? Wir freuen uns sehr über Tipps und Profis, die unser Projekt umsetzen!
Antwort von Kunkler Ltd. - Bäder, Wärme & Solar

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Rahmen von 80.000 € reicht sicherlich aus, wenn nur Kessel, Pufferspeicher und Solaranlage installiert würde. Da als Fördervoraussetzung auch ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage notwendig ist, sind ohne genauen Kenntnissen der Anlage
alles eigentlich nur Phantasiepreise. Auch die WW-Bereitung ist von Interesse. Da Sie z.Zt. die thermische Sonnenenergie nicht bei den Energiekosten (sollte es sich um Mietwohnungen handeln) in Rechnung stellen können (nur Abschreibung möglich) sollten Sie auch alle Aspekte steuerlich berücksichtigen.
Für einen ca. 60 kW-Pelletskessel bedarf es auch entsprechende Lagerkapazität, so sollten etwa 25 t gelagert werden können, welche etwa 40 m³ Raum benötigen. im Winter ist erhöhter Bedarf notwendig, so haben wir im eigenen Haus in knapp 3 Monaten mit einem 32 kW-Kessel an die 8 t verheizt. Energiekosten sind auf jeden Fall geringer als bei allen anderen Brennstoffe. So zahle ich aktuell 220 €/t.
Wir sind im PLZ-Bereich 55... (Bereich Bingen-Mainz) tätig. Falls das in Ihrer Nähe ist, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Laute Geräusche von Pelletheizung: Größerer Schaden in Sicht?

Unsere Pelletheizung wurde im September 2016 erstellt. Wenn das Gebläse arbeitet, ist ein hoher pfeifender Ton zu hören. Mehrmals täglich kommt aus dem Heizungsraum ein lautes Vibrationsgeräusch, ähnlich wie das Geräusch eines Rasierapparates, nur wesentlich lauter. Anfangs dauerte das Geräusch etwa 1 Sekunde, wärend es mittlerweile auf ca. 10 s und mit höherer Lautstärke anwuchs. Ist das der Beginn eines größeren Schadens? Der Installateur weiß von nichts!
Antwort von Haustechnik Schmidt

Hallo,

Sie habe auf die Anlage zwei Jahre Gewährleistung ,ich würde den Hersteller informieren so daa sich der Werkskundendienst darum kümmert.

Mfg
Markus Schmidt

Bekomme ich für einen Pelletofen Förderung?

Wir würden gerne unsere Heizungsanlage (Elektrofußbodenheizung) erneuern und überlegen nun zusätzlich einen wasserführend Pelletofen mit einzuspeisen. Bekommt man die Bafa Förderung auch bei komplett Erneuerung? Und auch in Kombination mit einem Kfw Zuschuss?
Antwort von SBM-Planungsbüro

Einen Pelletofen bekommt man über die BAFA gefördert.

Mit freundlichem Gruß
Thorsten Rother

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