Pelletspreise & Pelletspreisentwicklung 2020

27. November 2020
Pellets sind eine preiswerte erneuerbare Alternative zu den fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Die Preise für Holzpellets variieren von Hersteller zu Hersteller. Vor allem Qualität und Herkunft der Pellets beeinflussen die Pelletspreise, die im Vergleich mit ihren fossilen Konkurrenten nur gering angestiegen sind. Wer die jahreszeitlichen Schwankungen der Pellets Preise zu nutzen versteht, kann viele Kosten einsparen.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de
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HeizungenPelletheizungPelletsPreise & Kosten

Aktuelle Pelletspreise

Inhaltsübersicht:

Holzpelletpreise 2020

Durchschnittlicher Pelletpreis im November 2020

Eine Tonne Pellets kosten im November 2020 durchschnittlich 237,29Euro (bei Abnahme von 5t).

Monat Preis pro Tonne (bei Abnahme von 5t) kWh Preis
März 2020 252,20 Euro 5,15 Cent pro kWh
April 2020 254,31 Euro 5,19 Cent pro kWh
Mai 2020 239,26 Euro 4,88 Cent pro kWh
Juni 2020 233,57 Euro 4,76 Cent pro kWh
August 2020 232,32 Euro 4,71 Cent pro kWh
September 2020 233,22 Euro 4,64 Cent pro kWh
Oktober 2020 234,58 Euro 4,69 Cent pro kWh
November 2020 236,29 Euro 4,73 Cent pro kWh


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Jährliche Pelletpreisentwicklung bis 2020

Die Preise für Holzpellets sind insgesamt seit einigen Jahren relativ konstant und liegen bei knapp 250 Euro pro Tonne Pellets. Mit nur etwa zwei Cent Schwankung pro Kilowattstunde im Zeitraum von 2004 bis 2009 fiel der Anstieg der Pellets Preisentwicklung sehr gering aus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für Heizöl in dieser Zeit um etwa sechs Cent pro kWh.

Pelletspreise im Jahresverlauf, Grafik: C.A.R.M.E.N. e.V.

Ende der 1990er-Jahre, zur Markteinführung von Pellets, lag der Preis der Holzpresslinge noch vergleichsweise hoch. Geringer Absatz und eine noch schwache Nachfrage nach Pellets führten schnell zu niedrigeren Preisen.

In den Jahren von 2002 bis 2005 lag der Pelletspreis in Deutschland bei etwa 3,50 Cent je Kilowattstunde. Nachfolgende Engpässe aufgrund steigender Nachfrage führten dann zu einer ansteigenden Preisentwicklung im Winter 2006/2007 von über fünf Cent je Kilowattstunde. Doch die Hersteller haben schnell auf die Engpässe reagiert und ihre Kapazitäten erweitert, was zu Preisen zwischen 3,50 und 4,50 Cent je Kilowattstunde führte. Derzeit ist allerdings wieder ein moderater Anstieg zu verzeichnen, wenngleich auf niedrigerem Niveau als Gas oder Öl.

Preisentwicklung von Holzpellets im Vergleich zu Öl und Gas

In den Jahren zwischen 2008 bis 2020 lag der durchschnittliche Pelletpreis bei 4,72 Cent pro Kilowattstunde, während Erdgas bei 6,49 Cent pro Kilowattstunde lag und Heizöl im Schnitt 7,01 Cent pro Kilowattstunde Wärme kostete.

Im Vergleich mit Öl oder Gas schneiden Holzpellets in ihrer Preisentwicklung sehr gut ab. Die Preisentwicklung für Öl und Gas hängt sehr stark von den politischen Bedingungen in den Exportländern ab. Da Förderquoten, Transportkosten und Versorgungssicherheit deswegen häufig mit Schwierigkeiten verbunden sind, schwanken die Preise für fossile Brennstoffe im Gegensatz zu Holzpellets immer wieder deutlich.

Im Zeitraum von 2004 bis 2009 stieg der Preis für Öl um durchschnittlich sechs Cent - Holzpellets liegen deutlich darunter. Auch gegenüber Heizöl haben Pellets 2018 ihren Preisvorteil wieder ausgespielt. Hatte der Heizölpreis die Pelletspreise im Jahr 2015 für fast ein halbes Jahr unterboten, zog seit Jahresbeginn 2016 der Preis für Heizöl wieder deutlich an und egalisierte seinen Vorteil bereits im Mai 2016. Seither sind Pellets wieder der preiswerteste Rohstoff zum Heizen, wenn man von Scheitholz und Hackschnitzeln absieht.

Im Vergleich zu Gas und Öl sind die Pelletspreise deutlich niedriger. Während die jährlichen Heizkosten eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit Gas bei etwa 1500 Euro liegen, sind Pellets mit nur rund 1000 Euro spürbar preiswerter. Auch bei der Preisentwicklung der Pellets in den letzten Jahren zeigt sich ein Vorteil des nachwachsenden Brennstoffs, der sich in einer besseren Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung bemerkbar macht.

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Pelletbestellung und Brennstofflagerung

Pelletspreise sind im Frühling und Sommer niedriger

"Kauft Kohle im Sommer" ist ein altbekanntes Sprichwort. Dieses trifft auch auf Pellets zu, denn die Kosten sind im Sommer meistens niedriger als im Winter. In der kalten Jahreszeit, wenn Nachfrage und Bedarf an Pellets höher sind, weil der Heizbedarf steigt, steigen auch die Pelletspreise. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über die aktuellen Pellets Preise, um Schwankungen im Preis der Holzpellets optimal auszunutzen. So können Sie ihre Pelletheizung optimal betreiben.

Höhere Liefermengen senken die Pelletspreise

Achten Sie darauf, ihre Pellets eher selten, dafür mit eher größeren Liefermengen zu bestellen: Es hat sich bewährt, Pellets immer für eine Dauer von mindestens einem Jahr im Voraus zu kaufen. So minimieren Sie Transportgebühren und vermeiden unfreiwillige Stillstandszeiten der Heizung, falls Sie sich mal verschätzt haben sollten. Versuchen Sie, Pellets zusammen mit anderen Pelletheizern zu bestellen. Mit Sammelbestellungen sparen Sie Transportkosten und können eventuell die Pellets Preise durch Mengenrabatte weiter senken. Für mehr als zwei Jahre sollten Sie Pellets allerdings nicht lagern, da diese in einem solch langen Zeitraum Schaden nehmen können und nicht mehr sauber und effizient verbrennen.

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Beim Pelletkauf auf Qualitätssiegel achten

Beim Kauf sollten Sie sich nicht durch besonders niedrige Holzpellets Preise locken lassen. Angebote von weit unter 200 Euro je Tonne sind unseriös. Es besteht die Gefahr, dass es sich angesichts dieser Pelletspreise um minderwertige Ware handelt, die nicht den hiesigen Qualitätsansprüchen für Pellets genügt. Diese haben möglicherweise schlechtere Verbrennungswerte, einen höheren Schadstoffanteil oder wurden nicht nachhaltig produziert.

Achten Sie daher beim Vergleich verschiedener Pelletspreise immer auf einen entsprechenden DIN-Hinweis für Holzpellets, besonders das DINplus-Siegel, welches für eine gute Qualität der Pellets steht. Seit 2010 gibt es auch das ENplus - Zertifikat, das auf Basis einer neuen EU-Norm erstmals europaweit die gesamte Produktionskette für Holzpellets sicher überwacht. Für den Privatverbraucher ist die Güteklasse A1 zu empfehlen. Beide Siegel, DINPlus und ENplus, garantieren A1 Pellets auf Basis der Norm DIN EN ISO 17225-2.

Einen Eindruck, wie viel Pellets ein durchschnittlicher Haushalt im Jahr benötigt, gibt unser Bericht zum Verbrauch von Pellets. Fachbetriebe für Pelletheizungen beraten Sie gern, wenn Sie überlegen, eine Pelletheizung anzuschaffen.

Was kosten Pellets im November 2020

Bei Abnahmne von 5 Tonnen beträgt der Preis pro Tonne im November 2020 durchschnittlich 237,29 Euro.

Wie ist die generelle Preisentwicklung bei Pellets?

Die Preise für Holzpellets sind insgesamt seit einigen Jahren relativ konstant und liegen bei knapp 250 Euro pro Tonne Pellets.
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Erfahrungen & Fragen zum Thema Pelletheizung

Berechnung von notwendigen kW im Verhältnis zur Wohnfläche

Wieviel kW sollte meine Heizung haben? Meine Wohnfläche beträgt ca 240 qm. Gibt es eine Faustformel, mit der man die notwendigen kW ins Verhältnis zur Wohnfläche setzen kann?
Antwort von Anlagensanierung Georgi

Der Heizbedarf sollte in einer Wärmebedarfsberechnung ermittelt werden - für die Inanspruchnahme von Fördermitteln sogar notwendig. Die Angaben KW/m² wird zwar auch benutzt - es sind aber nur sehr ungenaue Schätzwerte. Man benötigt dazu die Verbrauchswerte oder die Richtwerte der Wärmeschutzverordnung oder Energieeinsparverordnung nach Baujahr - wenn es so gebaut wurde? Das ist z. B. bei einem älteren Haus sehr gewagt.

MfG Gunter Georgi

Was kostet eine neue Pelletheizung samt Bohren, Leitungen & Heizkörpern?

Wir möchten ein Haus kaufen. Dort sind bisher nur alte Ölofen und alte Nachtspeicherheizungen installiert. Wir würden hier gerne eine komplett neue Heizungsanlage montieren lassen (mit Bohren, Leitungen, Heizkörper, etc.). Uns interessiert hier vor allem eine Pelletheizung. Das Haus hat mit Küche, Bad und Fluren 9 Zimmer mit ca. 115 qm. Was könnte uns dieses Vorhaben ungefähr kosten?
Antwort von AWK-Alternative Wärmekonzepte

Wir sind ein erfahrender Fachbetrieb für Pelletheizungen.

Eine Ökofen-Pelletheizung 18 KW inkl. Pelletsilo und Heizkörper für 9 Räume verteilt über 2 Etagen liegt mit Montage zwischen 25.000,-€ und maximal 30.000,- €. Wir bieten diese Ausführung zum Festpreis an.

Die mögliche Förderung in Höhe von 3.500,-€ kann von der Summe noch abgezogen werden.

Einfamilienhaus von 1966: Grundsanierung + Renovierung: Beratung und Kosten?

Hallo, ich plane eine Komplettsanierung und Renovierung eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1966. Hierzu bin ich auf der Suche nach Kosteneinschätzungen und Fachprofis aus meiner Region: Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden? Was kostet die Verlegung von Echtholzparkett, mittlere Preisklasse für ca. 115 qm, davon sind 23 qm Granit zu entfernen? Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Was kostet ein Trockenbau von ca. 2 Meter? Was kostet die Entfernung von ca. 9 Meter nicht tragenden Innenwänden zu entfernen? Was kostet ein Bauleiter? Was kostet Teppich zu verlegen, mittlere Preisklasse, alter Teppich zu entsorgen, ca. 90 qm? Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß? Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit F1 Sicherungen? Was kostet ein neues Balkongelände, Stahl gebürstet ca. 3 Meter? Was kostet ein Maler für die komplette Streichung eines Hauses in weißer Farbe, ca. 250 qm inkl. Keller (leer geräumt)? Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche?
Antwort von Energieberater Kruft

Das sind ja ganz schön viele Fragen:

Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden?
Auf dem Lande ca. 20.000€ plus Lager, in Münschen etwa 10.000€ mehr


Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Ohne Detailanpassungen 130 €/m² plus 20-30 € für ein System, das nicht nach 5 Jahren anfängt zu veralgen (mineralisches System), Öko nochmals 20-30 € extra (Schafwolle, Holzfaser, etc.)

-> mit Pellets+Vollwärmeschutz und noch ein wenig mehr ist sicherlich eine Förderung als Effizienzhaus möglich -> bis zu 30% Zuschuss, die man Vorher (!) beantragen muss, dazu kommt ggfs. noch BAFA und Bayern 10000

Was kostet ein Bauleiter? ohne Haftung 70-100 €/h brutto ansonsten nach HOAI= ca. Bausumme (inkl. Anteil mitzuverarbeitende Bausubtanz) x 5%

Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß?


Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche? mit Gerüst ca. 30-45 €/m²

Warmwasser- oder Heizkreis - was soll als erstes anspringen?

Ist es egal, ob bei einer Brennwert Heizung der Warmwasserkreis oder der Heizkreis als erstes aktiviert wird oder soll der Warmwasserkreis immer vor dem Heizkreis über die Zeitsteuerung als erstes "anspringen"?
Antwort von Solarteam Ostsee GmbH

Im Normallfall hat Warmwasser immer Vorrang, also erst Warmwasser dann Heizung.

Man kann aber über die Regelung auch Parallelbetrieb einstellen, dann läuft beides zusammen.

Mit sonnigen Grüßen,
Thorsten Rist

Höhere Wirtschaftlichkeit bei Pelletheizung mit Photovoltaik als mit Solarthermie?

Ich habe ein Einfamilienhaus mit einer 30Jahre alten Gasheizung. Ich überlege nun, auf eine Pellet-Heizung umzusteigen. Nun habe ich gehört, dass die Kombination mit Photovoltaik wirtschaftlicher sei als die Kombination mit Solarthermie. Gibt es dazu Anhaltspunkte / Rechenmodelle? Welche Erfahren haben Sie gemacht?
Antwort von Energieberatung Stapff

Hallo,
warum stellen Sie sich die Frage, von Gas auf Pellets umzustellen?

Nichts gegen die Pelletheizung, aber die Umstellung wirft Fragen auf: Kaminanlage geeignet? Platz für Pelletheizkessel mit Pufferspeicher, Platz für Holzlager, Lkw-Anfahrt möglich (max. 30m Schlauchleitung möglichst wenig Bögen), Ascheräumen, Abstand Kaminmündung zum Nachbar (innerhalb 15m mind. 1m überragen), usw.

Solar als Zusatzenergie ist in Ordnung, übernimmt in erster Linie die Warmwasserbereitung im Sommer. Solarthermie kann nur dises, Photovoltaik erzeugt Strom zum Eigennutz, kann auch mit Heizpatrone in Pufferspeicher eingeführt werden.

Suchen Sie sich einen Energieberater, der sich wirklich mit Heizlast und Heiztechnik auskennt und stellen Sie die Systeme gegenüber:
Pellets, Pellets mit Solarthermie, Gas mit Solarthermie, PV, usw.
Ermitteln Sie Heizwärmebedarf, Warmwasserbedarf, Investitionskosten, Folgekosten
Nach wie vor sind fossile Brennstoffe nicht verboten.
Winterliche Grüße
Herbert Stapff

Fehler bei Automatik & Nachfolgemodell der Buderus S 115 U

Ich habe mein Elternhaus wieder übernommen und darin ist eine sehr alte Ölheizung von Buderus eingebaut. Ich glaube eine S 115 U, wenn ich das noch richtig gelesen habe. Generell lief diese Heizung die letzten Jahrzehnte sehr ordentlich. Ein Austausch ist - finanziell bedingt - für uns erst Anfang nächsten Jahres drin. Zwei Fragen hätte ich an einen Experten: 1) Automatik funktioniert nicht mehr - das heißt wir müssen den Brenner jeden Morgen manuell starten. Das funktioniert jedesmal aber wirklich komfortabel ist das natürlich nicht. Haben Sie eine Idee woran das liegen könnte? 2) Nachfolgemodell: Wir heizen aktuell 150qm im Einfamilienhaus von 1985 (zuletzt gedämmt 1996) und sind 4 Personen (2 Erwachsene und 2 Kinder) im Haushalt. Mit Buderus sind wir soweit immer zufrieden gewesen - gibt es ein Nachfolgemodell für unser Heizungsmodell? Vielen Dank und schöne Grüße!
Antwort von Buderus Deutschland

Bei diesem Kessel Baujahr 1985 ist sicher ein Regelgerät der 3000er Serie mit den Einschubmodulen verbaut (eine genaue Bezeichnung der Regelung wäre interessant). Möglicherweise ist ein defektes Brennerrelais die Ursache Ihrer Störung. Falls Sie eine 3000er Regelung haben, dann wird die Brenneranforderung über eine LED (Flammensymbol) auf dem Modul M004 (ganz links im Schaltkasten) angezeigt. Geht der Brenner trotz Anforderung nicht in Betrieb, dann ist das Brennerrelais auf dem Modul M004 defekt.
Um die Ursache zu finden, können Sie sich gern per PN melden.

Als aktuellen Öl-Brennwertkessel können wir Ihnen den vollmodulierenden Buderus Logano plus KB195i-15,0kW empfehlen.

https://webservices.buderus.at/download/pdf/file/8737803944.pdf

Der Kessel kann in der Leistung reduziert und so auf Ihre tatsächliche Heizlast eingestellt werden. Eine Umrüstung von Heizwert auf Brennwert ist in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich förderfähig (10% der Gesamtkosten). Schauen Sie sich dazu den folgenden Link an.

https://www.effizienzhaus-online.de/foerderung-oelheizung

Eine Umrüstung von Öl auf Gas ist später durch den Austausch des Brenners möglich.

Wie sind die BAFA Fördervoraussetzungen bei Austausch Nachtspeicher gegen neue Heizung?

Wir haben in unserem Haus Nachtspeicheröfen, über deren Ersatz ich mir gerade Gedanken mache. Im BAFA Förderprogramm für Holzpelletöfen steht als Fördervoraussetzung dass "eine Heizungsanlage seit mindestens 2 Jahren in Betrieb sein muss". Zählt hierbei eine Nachtspeicherheizungs"anlage" dazu oder ist diese Heizungsform für die Förderung ausgeschlossen? Eigentlich würde ich eine gesamte Heizung incl. Heiztherme (ob nun Gas/Öl/Holzpellet/Hackschnitzel) Heizkörpern, Rohren installieren wollen.
Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Bezüglich Ihrer Anfrage teilen wir mit, dass jegliche Art einer Modernisierung förderfähig ist; d.h. dass Sie grundsätzlich Anspruch haben auf Förderleistungen des KfW, gleich für welche Art von Modernisierungsmaßnahme Sie sich entscheiden.
Im Einzelfall betrachtet wird jede einzelne Maßnahme betrachtet wie in Ihrem Fall der Austausch einer Heizungsanlage.

Allerdings ist die Aussage, dass eine Anlage zwei Jahre in Betrieb sein muss, schlichtweg falsch. Sie MÜSSEN vor dem Einbau einen Sanierungsfahrplan haben, den wir als Energieberater erarbeiten, womit Sie einen Vor- Ort- Bericht erhalten.

Aus Diesem geht hervor, welches System Sie z.Zt. nutzen und welches System Sie künftig nutzen; dabei ist jede Art der Heiztechnik deutlich effizienter als ein "altes" System, somit förderfähig. Die Berichterstattung MUSS vor Einbau fertiggestellt sein.

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich einer neuen Heizanlage, individuell für die von Ihnen erwünschte Nutzungsart und Ihre Immobile.

MfG
R. Bertsch

Neue Heizungsanlage für Mehrfamilienhaus: Pelletheizung + Solaranlage sinnvoll?

Wir benötigen eine neue Heizungsanlage, da die alte Ölheizung ca. 30 Jahre alt ist und ausgetauscht werden soll. Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten und ca. 600 qm Wohnfläche. Wir würden gerne die Sonnenenergie nutzen und falls nötig, eine Pelletsheizung zusätzlich installieren. Ist das möglich und welche Kosten (Anschaffungskosten) kommen auf uns zu? Auch die Nebenkosten wären interessant: Ausbau der alten Heizung, Entsorgung der Glasfiber-Heiztanks, ... Wir gehen davon aus, dass 80.000 Euro nicht dafür ausreichen werden. Liegen wir damit in etwa richtig? Oder gibt es eventuell eine andere bessere Alternative? Wir freuen uns sehr über Tipps und Profis, die unser Projekt umsetzen!
Antwort von Kunkler Ltd. - Bäder, Wärme & Solar

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Rahmen von 80.000 € reicht sicherlich aus, wenn nur Kessel, Pufferspeicher und Solaranlage installiert würde. Da als Fördervoraussetzung auch ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage notwendig ist, sind ohne genauen Kenntnissen der Anlage
alles eigentlich nur Phantasiepreise. Auch die WW-Bereitung ist von Interesse. Da Sie z.Zt. die thermische Sonnenenergie nicht bei den Energiekosten (sollte es sich um Mietwohnungen handeln) in Rechnung stellen können (nur Abschreibung möglich) sollten Sie auch alle Aspekte steuerlich berücksichtigen.
Für einen ca. 60 kW-Pelletskessel bedarf es auch entsprechende Lagerkapazität, so sollten etwa 25 t gelagert werden können, welche etwa 40 m³ Raum benötigen. im Winter ist erhöhter Bedarf notwendig, so haben wir im eigenen Haus in knapp 3 Monaten mit einem 32 kW-Kessel an die 8 t verheizt. Energiekosten sind auf jeden Fall geringer als bei allen anderen Brennstoffe. So zahle ich aktuell 220 €/t.
Wir sind im PLZ-Bereich 55... (Bereich Bingen-Mainz) tätig. Falls das in Ihrer Nähe ist, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Laute Geräusche von Pelletheizung: Größerer Schaden in Sicht?

Unsere Pelletheizung wurde im September 2016 erstellt. Wenn das Gebläse arbeitet, ist ein hoher pfeifender Ton zu hören. Mehrmals täglich kommt aus dem Heizungsraum ein lautes Vibrationsgeräusch, ähnlich wie das Geräusch eines Rasierapparates, nur wesentlich lauter. Anfangs dauerte das Geräusch etwa 1 Sekunde, wärend es mittlerweile auf ca. 10 s und mit höherer Lautstärke anwuchs. Ist das der Beginn eines größeren Schadens? Der Installateur weiß von nichts!
Antwort von Haustechnik Schmidt

Hallo,

Sie habe auf die Anlage zwei Jahre Gewährleistung ,ich würde den Hersteller informieren so daa sich der Werkskundendienst darum kümmert.

Mfg
Markus Schmidt

Kachelofen auf Pellet umrüsten - Kosten?

Ich hätte mal ganz unverbindlich eine Frage ! Was kostet uns die Umrüstung des Kachelofen mit Holz befeuert auf Pelletts? Jetzt haben wir Buderus!
Antwort von Dräger

Bei Buderus so ca. 780,00 €

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