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Pellets Preise 2018

Pellets sind eine preiswerte erneuerbare Alternative zu den fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Die Preise für Holzpellets variieren von Hersteller zu Hersteller. Vor allem Qualität und Herkunft der Pellets beeinflussen die Pelletspreise, die im Vergleich mit ihren fossilen Konkurrenten nur gering angestiegen sind. Wer die jahreszeitlichen Schwankungen der Pellets Preise zu nutzen versteht, kann viele Kosten einsparen.
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Pelletspreise: monatliche & jährliche Entwicklung der Holzpellets Preise

Nach Angaben des Centralen Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerks e.V. (C.A.R.M.E.N.) lag der durchschnittliche Preis für eine Tonne Holzpellets im Gesamtjahr 2017 bei 243,84 € (Abnahmemenge 5 Tonnen). Wie sich die Pelletspreise über die kommenden Monate entwickelt, kann man tagesaktuell im Preisindex vom C.A.R.M.E.N. nachverfolgen.

Laut Preisindex des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV e.V.) lag der Pelletspreis im Bundesdurchschnitt im Juni 2018 bei 237,82 € pro Tonne Holzpellets bzw. 4,70 Cent pro Kilowattstunde (Abnahmemenge 6 Tonnen).


Pellets Preise im Jahresverlauf 2018

Monat Pelletpreis 2018 (in €/t)
Januar 251,34
Februar 253,03
März 255,28
April 252,25
Mai 239,05
Juni 237,82

Pelletspreis-Entwicklung 2017 + 2018: Quelle - Deutsches Pelletinstitut GmbH (DEPI). Basis für die Preisermittlung: Abnahme von 6 Tonnen, Umkreis 50 km, lose eingeblasen, inkl. aller Nebenkosten (Einblaspauschale, Wiegen etc.), Inkl. Mehrwertsteuer, Qualität ENplus A1 oder DINplus A1

Achten Sie darauf, ihre Pellets möglichst selten zu bestellen. Es hat sich bewährt, Pellets immer für eine Dauer von mindestens einem Jahr im Voraus zu kaufen. So minimieren Sie Transportgebühren und vermeiden unfreiwillige Stillstandszeiten der Heizung, falls Sie sich mal verschätzt haben sollten. Versuchen Sie, Pellets zusammen mit anderen Pelletheizern zu bestellen. Mit Sammelbestellungen sparen Sie Transportkosten und können eventuell die Pellets Preise durch Mengenrabatte weiter senken.

Für mehr als zwei Jahre sollten Sie Pellets allerdings nicht lagern, da diese in einem solch langen Zeitraum Schaden nehmen können und nicht mehr sauber und effizient verbrennen. Genauere Informationen finden Sie in unserem Artikel zum Pelletsverbrauch.

Holzpellets Preise sind deutlich niedriger als Gaspreise öder Ölpreise

Im Vergleich zu Gas und Öl sind die Pelletspreise deutlich niedriger. Während die jährlichen Heizkosten eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit Gas bei etwa 1500 Euro liegen, sind Pellets mit nur rund 1000 Euro spürbar preiswerter. Auch bei der Preisentwicklung der Pellets in den letzten Jahren zeigt sich ein Vorteil des nachwachsenden Brennstoffs, der sich in einer besseren Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung bemerkbar macht.

Auch gegenüber Heizöl haben Pellets 2018 ihren Preisvorteil wieder ausgespielt. Hatte der Heizölpreis die Pelletspreise im Jahr 2015 für fast ein halbes Jahr unterboten, zog seit Jahresbeginn 2016 der Preis für Heizöl wieder deutlich an und egalisierte seinen Vorteil bereits im Mai 2016. Seither sind Pellets wieder der preiswerteste Rohstoff zum Heizen, wenn man von Scheitholz und Hackschnitzeln absieht.

Pelletspreise sind im Sommer niedriger

"Kauft Kohle im Sommer" ist ein altbekanntes Sprichort. Dieses trifft auch auf Pellets zu, denn die Kosten sind im Sommer meistens niedriger als im Winter. In der kalten Jahreszeit, wenn Nachfrage und Bedarf an Pellets höher sind, weil der Heizbedarf steigt, steigen auch die Pelletspreise. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über die aktuellen Pellets Preise, um Schwankungen im Preis der Holzpellets optimal auszunutzen. So können Sie ihre Pelletheizung optimal betreiben.

Pelletspreise im Jahresverlauf, Grafik: C.A.R.M.E.N. e.V.

Pellets Preise: Beim Kauf auf Qualitätssiegel achten

Beim Kauf sollten Sie sich nicht durch besonders niedrige Holzpellets Preise locken lassen. Angebote von weit unter 200 Euro je Tonne sind unseriös. Es besteht die Gefahr, dass es sich angesichts dieser Pelletspreise um minderwertige Ware handelt, die nicht den hiesigen Qualitätsansprüchen für Pellets genügt. Diese haben möglicherweise schlechtere Verbrennungswerte, einen höheren Schadstoffanteil oder wurden nicht nachhaltig produziert.

Achten Sie daher beim Vergleich verschiedener Pelletspreise immer auf einen entsprechenden DIN-Hinweis für Holzpellets, besonders das DINplus-Siegel, welches für eine gute Qualität der Pellets steht. Seit 2010 gibt es auch das ENplus - Zertifikat, das auf Basis einer neuen EU-Norm erstmals europaweit die gesamte Produktionskette für Holzpellets sicher überwacht. Für den Privatverbraucher ist die Güteklasse A1 zu empfehlen. Beide Siegel, DINPlus und ENplus, garantieren A1 Pellets auf Basis der Norm DIN EN ISO 17225-2.

Einen Eindruck, wie viel Pellets ein durchschnittlicher Haushalt im Jahr benötigt, gibt unser Bericht zum Verbrauch von Pellets. Fachbetriebe für Pelletheizungen beraten Sie gern, wenn Sie überlegen, eine Pelletheizung anzuschaffen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Heizungsfinder.de